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peinlich peinlich THG !

Anonym / 14 Antworten / Baumansicht Nickles



Was soll und das sagen ? Naja, THG hat ein "Bruderdeuell" - Test gemacht. 1,7GHz P4 und Celli. Ein interessantes Duell, da der Celli ja doch um einiges preiswerter ist, der P4 hingegen als Power-CPU gilt. Soweit, so gut. aber die kommentare sind mal wieder beweihräuchernd pro P4 !


THG: "Die Anwendungen des Sysmark 2002 können ebenfalls vom großen Cache des Pentium 4 profitieren und bescheinigen dem Testsystem mit P4-Prozessor deutlich bessere Ergebnisse."


deultich bessere ? na hallo ! 4,6 bzw 6% sind deutlich ? na ja klar ! kann ich nur sagen: jungs vergesst es ! die zielgruppe des cellis könnt ihr mit diesem test nicht zum teurer P4 bewegen.


PS: n 1700er XP is schneller ! hehe !

Thomas G Anonym „peinlich peinlich THG !“
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LOL... dachte bei THG erst an meinen Namen... Hehe!

DergroßeGuru Anonym „peinlich peinlich THG !“
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Hi!

Der Test an sich ist schon blödsinnig. Und die paar Prozent werden einen preisbewußten Käufer kaum von nem Celeron abbringen. Aber preisbewußte Käufer kaufen ja eh nen AMD... :)

pco Anonym „peinlich peinlich THG !“
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Ich frage mich, ob THW ihr Logo ändern, wenn AMDs Hammer-Prozessor auf den Markt kommt....

JK

PCO

SmallAl pco „Ich frage mich, ob THW ihr Logo ändern, wenn AMDs Hammer-Prozessor auf den...“
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... irgendwie finde ich ist der schon überfälligst.

Olaf19 SmallAl „nur wann kommt der HAMMER“
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Geplant ist er afaik noch für dieses Jahr, vermutlich kurz vor Weihnachten...

Olaf19 Anonym „peinlich peinlich THG !“
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Der Test ist in der Tat blödsinnig, wenn auch nicht aus dem Grund, den DerGroßeGuru hier genannt hat.

An der ungeraden Zahl hinter dem Komma erkennt man schon, daß es sich nicht um einen Northwood-P4 handeln kann; den gibt es ja nur mit 1,6 / 1,8 / 2,0 GHz und aufwärts. Es handelt sich also um einen "alten" P4, der sich von der Northwood-Architektur u.a. durch einen nur halb so großen Backside-Cache (256 kb => 512 kb) unterscheidet.

Fazit: Daß ein oller P4 einen brandaktuellen Celeron nicht einfach so abhängt, war schon klar. Dazu hätte es keinerlei Tests bedurft. Den hätte Thomas_G sich schenken können :-P

CU
Olaf19

DergroßeGuru Olaf19 „Der Test ist in der Tat blödsinnig, wenn auch nicht aus dem Grund, den...“
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ich hab doch gar keinen Grund genannt... :)

Olaf19 DergroßeGuru „ich hab doch gar keinen Grund genannt... : “
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Hab ich mich hinterher selber gefragt, was für einen Grund ich eigentlich gemeint habe.
Naja, Du hattest geäußert, daß preisbewußte Käufer sowieso eher zu AMD greifen. Infolge dessen darf man diesen Test durchaus als hinfällig betrachten *nachträglich eine Erklärung aus dem Ärmel zauber*

;-)

DarkForce Olaf19 „Der Test ist in der Tat blödsinnig, wenn auch nicht aus dem Grund, den...“
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Hi Olaf !

Hast Du Dir diesen Artikel wirklich sehr gründlich angeschaut ??

Tom Hardware erwähnt explizizt, daß man für diesen Test den aktuellen P4-Northwood-Kern mit 512 KB L2-Cache verwendet, siehe auch :
http://www.de.tomshardware.com/cpu/02q3/020830/p4_celeron-01.html oder
http://www.de.tomshardware.com/cpu/02q3/020830/p4_celeron-05.html

Du fragst Dich wahrscheinlich, wie man einen P4-Northwood - der bekanntlich einen festen, unveränderlichen Multiplikator hat - nun auf 1,7 GHZ herunterdrosseln kann ?? Naja, ein P4 2,26 ist doch ein waschechter Northie, der läuft normalerweise mit dem Multiplikator x17, aber mit dem 533er quad-pumped-FSB [ oder rein physikalisch gesehen mit 133 MHZ Speicher-Taktfreuenz ], aber diese Intels kann man mittels des FSBs nicht nur Über-, sondern auch Unter-taCKten, und wenn man da auf den 400er [ oder die physikalischen 100 MHZ ] FSB zurückgeht, kommen da nach Adam Riese eben 1,7 GHZ Prozzi-Takt heraus...


MfG
DarkForce

Olaf19 DarkForce „Hi Olaf ! Hast Du Dir diesen Artikel wirklich sehr gründlich angeschaut ?? Tom...“
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Hi Dark Force!

> Hast Du Dir diesen Artikel wirklich sehr gründlich angeschaut ??

In einem Wort: Nö!
In einem Satz: Hab ihn mir gar nicht angeschaut. *schäm*

Ich habe nur das Posting von IVIarauder gelesen. Auf die Idee, daß es sich bei dem P4 mit 1,7 GHz um einen heruntergetakteten Northwood mit ursprünglich 2,26 GHz handeln könnte, bin ich nicht gekommen. Vielmer hat mir die Zahl 1,7 signalisiert: Das muß ein "alter" P4 sein. Da bin ich ziemlich reingefallen...

Um mal von meiner eigenen Schmach abzulenken: Wenn der gedrosselte P4 nicht so viel schneller läuft als ein Celeron mit gleicher Taktrate, dann scheint diese, entgegen vielen anderslautenden Behauptungen, nun doch ganz entscheidend für die Performance zu sein. Eher hätte ich erwartet, daß ein P4 2,26 dank seiner moderneren "Innenarchitektur" die Nase gegenüber dem Celli vorn hat. Ziemlich ernüchternd, das Ganze...

Ein nachdenklich gewordener
Olaf19

DarkForce Olaf19 „Hi Dark Force! Hast Du Dir diesen Artikel wirklich sehr gründlich angeschaut ??...“
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Hi Olaf !

Diese Testergebnisse sind in der Tat relativ ernüchternd, und was kann man wirklich daraus schließen ?? Ist die Architektur des P4-Northwoods 'an sich' wirklich um Klassen schneller als die des Celerons mit dem angestaubten, kastriertem Williamette-Kern, oder zieht der Northwood in den anderen Vergleichtests seinen scheinbar gravierenden Vorteil gegenüber den Konkurrenten [ sei es aus dem Hause Intel oder AMD ] etwa nur aus dem höherem FSB, dem größeren L2-Cache und der größeren Speicherbandbreite von Dual-Channel PC-1066 RD-RAM ??

Die Wahrheit liegt IMHO irgendwo in der Mitte, denn Fakt ist :

- Die Williamemette-Technologie mit 0,18 µ Strukturbreite ist ausgereizt, mehr als stabile 2.0 GHZ sind mit herkömmlichen, bezahlbaren Kühltechniken kaum zu schaffen, dem Nothwood kann man anscheinend so weit hochjubeln wie man lustig ist...

- Der Northwood lebt nun mal von flotten FSBs und großen Speicherbandbreiten, und erst mit einer würdigen Basis -am Besten mit sauteurem Rambus, zur Not auch mit flottem DDR-RAM- läuft diese CPU zu voller Leistung auf !

- Der zentrale Kern des P4-Prozzis wurde kaum verändert, es wurde zwar der L2-Cache aufgebohrt und am FSB herumgepfriemelt, die Strukturbreiten verringert und die Wärmeentwicklung reduziert, aber an der vorhandenen Basis hat sich im Grunde kaum was geändert, man kann das ehesten noch mit dem Übergang und der Steigerung des Pentium-III [ oder Celeron ] von Coppermine- zum Tualatin-Kern vergleichen, aber man vermisst irgendwie doch den Performance-Sprung wie bei der Evolution vom Deschutes/Katmai-Kern zum Coppermine [ Intel PIII ] oder wie bei AMD vom K7 zum Thunderbird...


Bösartige Zungen werden jetzt bestimmt lästern, man bekomme bei Intel immer noch alten Wein in neuen Schläuchen serviert, aber diesen Vorwurf könnte man genausogut an die Adresse von AMD [ u.a. wegen der marginalen Performanceunterschiede von Palomino zu T-Bred ] richten, oder ??

Das Marketing funktioniert immer wieder nach denselben Gesetzen, man versucht einfach, das aktuelle Zugpferd ins beste Licht und die Konkurrenz in den Schatten zu rücken, das kann man bei jeder Firma und fast jedem Onlinemagagzin [ und nicht nur bei THG ] beobachten. So betrachtet ist es fast schon erstaunlich, daß - obwohl Onkel Tom in dieser Interpretation praktisch alles nur durch die rosarote Pro- P4- Northwood- Brille betrachtet - es überhaupt zu so einem 'Bruderduell' gekommen ist und auch die Rohdaten [ sprich die Benchmarks ] veröffentlicht wurden, die doch eine recht deutliche Sprache sprechen und woraus man ableiten kann, daß [ z. B. in Bezug auf die Video- und Multimedia-Benchmarks ] der P4-Celeron anscheinend gar nicht mal so übel ist und eigentlich ein [ für Intel-Verhältnisse ] recht vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis aufweist.


Mfg
DarkForce

Olaf19 DarkForce „Hi Olaf ! Diese Testergebnisse sind in der Tat relativ ernüchternd, und was...“
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Hi Dark Force!

> Der Northwood lebt nun mal von flotten FSBs und großen Speicherbandbreiten, und erst mit ... sauteurem Rambus, zur Not auch mit flottem DDR-RAM läuft diese CPU zu voller Leistung auf!

Es kommt auch darauf an, ob man den älteren Northwood-P4 mit FSB 400 oder den neuen 533er hat. Letzterer kommt ohne Rambus kaum in Fahrt. Bei meinem Modell (P4 1,8 A mit FSB 400) reicht DDR-RAM gerade noch aus; der Vorteil von Rambus ist eher anwendungsabhängig. Es gibt für diese Prozessoren sogar noch Boards mit SD-RAM...!

> Das Marketing funktioniert immer wieder nach denselben Gesetzen, man versucht, das aktuelle Zugpferd ins beste Licht ... zu rücken

Besonders affig finde ich, daß man beim Celeron mutwillig Leistung abspeckt, um eine Rechtfertigung dafür zu haben, daß man diesen Prozzi in einem billigeren Marktsegment anbietet. Das ist mindestens so dämlich wie die Stallorder bei Ferrari - und fast genau so offensichtlich...

CU
Olaf

DarkForce Olaf19 „Hi Dark Force! Der Northwood lebt nun mal von flotten FSBs und großen...“
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Hi Olaf !


> Es kommt auch darauf an, ob man den älteren Northwood-P4 mit FSB 400 oder den neuen 533er hat... Es gibt für diese Prozessoren sogar noch Boards mit SD-RAM...!


Yepp, genau das wollte ich damit ausdrücken. Die SD-RAM-Bretter mit dem Intel i845-Chipsatz waren dagegen eher eine Verlegenheitslösung, damit Intel endlich mal nennenswerte Stückzahlen an P4-Systemen zu halbwegs erschwinglichen Preisen unters Volk bringen konnte, und seit dem Umbau dieser Basis auf flotten DDR-RAM scheint diese Rechnung so langsam aufzugehen.


> Besonders affig finde ich, daß man beim Celeron mutwillig Leistung abspeckt, um eine Rechtfertigung dafür zu haben, daß man diesen Prozzi in einem billigeren Marktsegment anbietet.

Naja, wenn man es genau überlegt, sind diese Aktionen eigentlich gar nicht sooo blöde, denn beim Celerons wird - um den billigen Kleinen vom Großen Bruder abzugrenzen - ja nur am FSB und am Cache gespart, und der Cache hat ja wohl doch nicht einen soooo gravierenden Einfluß auf die Performance, und das Manko des niedrigeren FSBs kann man durch Overclocken ausgleichen. Ein Celeron liegt performancemäßig doch 'nur' um ca. 15% hinter einem gleichgetakteten P4 zurück, bei Multimedia-Anwendungen wie Divx-Rippen oder den MP3-Aktionen ist praktisch Gleichstand, aber ein Celeron kostet nur die Hälfte eines vergleichbaren, vollwertigen P4s !! Der Celeron ist in einigen Punkten zwar etwas kastriert, aber deswegen noch lange nicht völlig impotent, und wenn man so einen billigen Prozzi beim ÜbertaCKten mal hinrichten sollte, dann ist es wenigstens kein teurer Spaß gewesen, oder ?? ;-))

Ich benutze Celerons schon seit den Zeiten des dem legendären 300A, damals hatte der Celli einfach ein innovativeres Design, und ein 300A@450 für 200.- DM war kaum langsamer als ein echter PII-450, der zu diesem Zeitpunkt noch weit über 1000.- DM kostete. Naja, der aktuelle Williamette-Celeron ist zwar nicht zum herzhaften Übertakten geeignet, aber irgendwann kommt da schon noch ein billiger, taCKtfreudiger Celeron [ basierend auf dem Northwood-Kern ], und bis dahin ist mir der 1100@1466er Tualatin noch flott genug...

MfG
DarkForce

the_mic Anonym „peinlich peinlich THG !“
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wie soll dieser test nun interpretiert werden?
ist nun amd so fertig, dass der einzige konkurrent zu intels pentium 4 der celeron ist? muss nun intel dafür sorgen, dass technologische misstände über werbung gerade gebogen werden? oder haben die thg-schreiberlinge einfach alle zu lange mit windows xp gearbeitet (sprich: sind reif für die gummizelle)?

so viele fragen - und ein weiteres indiz dafür, dass thg je länger deste mehr auf bild-niveau absinkt :-(