Hallo, ich habe ein DMS mit rund 60 gewichtigen Funktionen in rund 2 Jahren programmiert. Über den Daumen gepeilt hat MS Word ca. 600 Funktionen. Daran arbeitet Microsoft seit mehr als 20 Jahren. Ich allein hab also soviel geschafft wie eine ganze Abteilung von Microsoft. Sachliche Kommentare bitte!
Programmieren - alles kontrollieren 4.941 Themen, 20.708 Beiträge
Naja, Word muss nunmal allgemein funktionieren. Auf allen systemen unter allen umständen.
Dann braucht es noch kiddiezeugs, wie den mittlerweile toten office-clippie, und du darfst nie vergessen dass Microsoft die Technologie erst von der Konkurrenz mittels Reverse Engineering erschliessen muss, bis man sie einbauen kann, oder eben von firmen wie I4I klauen...
Hallo,
Naja, der Hauptunterschied zwischen Microsoft und Dir ist der, dass
das System vom MS weltweit vieltausendfach im Einsatz ist.
Wer aber nutzt Dein System? Welche Fehler (konzeptionell und logisch)
enthält es, von denen Du nichts weißt?
Wieso vergleichst Du ein DMS mit Word? Apfel, Birnen... ?
Warum soll ich etwas kommentieren, das ich nie gesehen haben?
Was ist eine "gewichtige Funktion"?
Fragen über Fragen...
btw: Kennst Du den Napoleon-Komplex?
Gruss
ChrE
Microsoft hat 10 Jahre lang an Windows Vista programmiert und 10 Millarden Dollar !! dafür verpulvert. Und selbst viele Windowsanwender wollen kein Windows Vista.
Ich schätze Microsoft muß sich erstmal von Windows Vista erholen ;-).
Das ist eine Halbwahrheit und kein sachlicher Kommentar.
Der Vergleich ist noch aus einem ganz anderen Grund abwegig.
Es ist ja nicht so, dass Microsoft 20 Jahre gebraucht hat, um ein lauffähiges Textprog auf den Markt zu werfen, sondern es war schon vor ca. 20 Jahren fertig und ist seitdem immer nur immer weiter entwickelt worden.
Hätte Microsoft das nicht getan, würde man ihnen jetzt mangelnde Produktpflege vorwerfen. Pflegen sie ihr Produkt, wir gelästert, dass sie jahrzehntelang dafür brauchen... würdest du es besser finden, Microsoft stellte die Entwicklung ein, weil das heutige Word "gut genug" ist bis ans Ende aller Zeiten?
CU
Olaf
Genau das ist es.
Andererseits ist es für Microsoft auch abwegig, ein Produkt auf den Markt zu werfen, mit dem man auf Dauer zufrieden ist. Dann hätte jeder zuhause einen PC Baujahr 1986 herumstehen und würde die Korrespondenz damit erledigen. Ich kenne genug Firmen, in denen heute noch Novell auf uralter Hardware läuft und damit rundherum zufrieden sind. Klar, daß MicroSoft an denen nichts verdient.
Man schreibt keine Textverarbeitung, die einfach nur läuft und mit einfachen Mitteln erweiterbar ist. Das macht man vielleicht privat. Man schreibt eine Textverarbeitung, um Geld damit zu erwitstschaften, um sich eine Marktposition zu erkämpfen oder um die Konkurrenz auszustechen. Es geht nicht um Funktionalität, sondern um wirtschaftliche Beweggründe.
Eure NiNe
Die Komplexität von Software wächst exponentiell. Mehr müsste man dazu eigentlich nicht sagen.
Weiterhin gehe ich davon aus, daß Word mehr als 600 Funktionen hat. Wobei Funktionen ein sehr schwammiger Begriff ist. Ich denke mal Du meinst hier keine Funktionen im Code, sondern eher irgendwas was man theoretisch auf die (ebenfalls schwammiger) Maßeinheit "Function-Points" abbilden könnte.
Weiterhin hat Microsoft nicht etwa einfach nur Word entwickelt, sondern eine größere Anzahl von Versionen (sieht z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Word#Versionen ) für unterschiedliche Betriebssysteme die auch noch abwärtskompatibel sind.
Dazu umfangreiche Dokumentation.
- allgemeine Funktionalität
- evt. viele unentdeckte Fehler bei meinem DMS
- Weiterentwicklung, Produktpflege
- Ausbau der Marktposition, wirtschaftliche Gründe
- exponentieller Wachstum der Komplexität
alles gute Gründe, die mir auch richtig zu sein scheinen. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen - wo bei ich mir nicht so richtig rational erklären kann wie so - bleibt bei mir bei dem Thema immer noch so eine Art bitterer Beigeschmack. Eben wenn man schon von Millionen oder gar Milliarden Entwicklungskosten spricht - ich weiß nicht recht...
Gruß Jürgen
Diese Entwicklungskosten sind aber nicht von heute auf morgen aufgelaufen, sondern in -zig Jahren - und das gilt ebenso für die Verkaufserlöse.
Hätte Microsoft "den ganzen Tag nix getan", hätte es weder das eine noch das andere gegeben :-)
CU
Olaf
Hallo!
Die Jungs vom MS hätten halt kosequenterweise von Anfang an auf
Pure Basic setzen sollen...
http://www.nickles.de/static_cache/538584997.html
:-)
Gruss
ChrE
Ist das zynisch gemeint? Pure Basic ist eine hervoragende Programmiersprache mit der es unter anderem möglich ist exe Programme z.B. ohne Framework zu erstellen und das für Windows, Unix und MacOS!
Gruß Jürgen
Hallo!
Ja, das war zynisch, sakastisch, ironisch (wie immer) gemeint.
> mit der es unter anderem möglich ist exe Programme z.B. ohne Framework zu erstellen
Das ist ja ein ganz tolles neues Killerfeature. Hat sonst niemand.
Ich kenne niemanden, der in Pure Basic programmiert.
Stehe mehr auf Python. Das ist zwar ein Interpreter, aber die Sprache
hat einen höheren Verbreitungsgrad.
Auch im Tiobe Index kann ich Pure Basic nicht entdecken:
http://www.tiobe.com/index.php/content/paperinfo/tpci/index.html
Wozu sich mit einer Sprache beschäftigen, die keiner benutzt?
Und für die man noch blechen muss?
Und die nicht mal Objekte kennt?
Bäh...
Gruss
ChrE
Michael Schumacher hat auch kaum jemand gekannt der so einen Ferrari wie er gefahren ist, deshalb hat er es wohl aufgegeben Ferrari zu fahren!
Gruß Jürgen
Welche Datenbank wird denn von Deinem MS unterstützt?
Mein DMS basiert auf Microsoft Access.