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Apple und die Akkus - Lebensdauer und Ladelimits

Olaf19 / 26 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen!

Es wird ja allgemein empfohlen, Akkus nicht "tief" zu entladen und auch möglichst nicht bis zur 100%-Marke aufzuladen; dies soll ihre Lebensdauer verlängern. Seit einiger Zeit bietet iOS die Möglichkeit, mit einem Schieberegler in den Batterieeinstellungen ein Ladelimit zu setzen.

Die Werte reichen von 80 bis 100% und sind in 5%-Schritte unterteilt. Ich habe 90% gewählt, weil mir der Akku bei 80 einerseits ein wenig zu früh in die Knie geht, ich den Akku andererseits aber auch ein bisschen schonen will.

Anscheinend erfreut sich diese Funktion einiger Beliebtheit. Jedenfalls plant Apple nun, dieses Feature auch in das nächste größere macOS-Update einzubauen, so dass auch macBooks davon profitieren. Schon heute gibt es hierfür Apps von Fremdanbietern.

Jetzt mal eine ganz ketzerische Frage: Warum macht Apple das eigentlich?

Es wäre doch viel profitabler, wenn sich die Kundschaft ihre ihre iPhone- und MacBook-Akkus möglichst frühzeitig ruiniert, so dass diese für "gutes Geld" getauscht werden müssen. Oder noch besser: es wird gleich ein neues Gerät gekauft, da der Akkuwechsel mit Blick auf den Gebrauchtwert des Artikels unwirtschaftlich wäre.

Ein theoretisch möglicher Erklärungsansatz: die Kundschaft empfindet ein solches Gebaren als "aus der Zeit gefallen", andere Anbieter haben die oben beschriebene Funktion schon lange, Apple würde Kunden verlieren – die zusätzlich verkauften Akkus oder frühzeitig upgegradeten iPhones und MacBooks würden diesen Verlust nicht kompensieren.

Das habe ich mir einfach so zusammengesponnen. Aber weiß jemand, wie es wirklich ist? Was motiviert einen Hersteller, der doch möglichst schnell möglichst viel verkaufen möchte, Komponenten seiner Produkte und damit die Produkte selbst langlebiger zu machen?

THX
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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mawe2 Olaf19 „Apple und die Akkus - Lebensdauer und Ladelimits“
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Ist es nicht eigentlich der Normalzustand, wenn ein Hersteller ein bestmögliches Produkt anbietet um seine Kunden bestmöglich zufriedenzustellen?

Ist die Welt schon dermaßen kaputt, dass man sofort skeptisch wird, wenn man von einem Hersteller mal NICHT BETROGEN wird???

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winnigorny1 mawe2 „Ist es nicht eigentlich der Normalzustand, wenn ein Hersteller ein bestmögliches Produkt anbietet um seine Kunden ...“
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Ist es nicht eigentlich der Normalzustand, wenn ein Hersteller ein bestmögliches Produkt anbietet um seine Kunden bestmöglich zufriedenzustellen?

Manchmal denke ich durchaus, dass nicht. Wie ist es denn mit dem was man Obdoleszenz nennt??? Das durchaus übliche Einbauen eines "Verfallsdatums", an dem ein Gerät kaputt geht - oder besser kaputtgehen soll, damit der Kunde ein neues Gerät kauft oder ein winziges Ersatzteil, dass dann zu Mondpreisen angeboten wird? 

Das ist doch kein wirklich "ausgestorbenes" Verhalten von Wirtschaftsunternehmen, die damit den Karren am Laufen halten und den Umsatz/Gewinn ankurbeln wollen.

Und gerade Apple war da mit den iPhones sehr tricky, nachdem ein Nachhaltigkeitsgesetz verabschiedet wurde. Der Akku in den Dingern ist ja fest verbaut und einen neuen Akku in einem AppleStore einbauen zu lassen, war so teuer, dass es besser war, ein neues Gerät zu kaufen, dass dann auch noch eine Garantie hatte.

Die Reaktion auf das Gesetz war, dass Apple dann Akkus anbot in Verbindung mit einem Selbstbau-Kit, das so teuer war, dass man praktisch auch wieder zum AppleStore laufen konnte. Denn trotz Einbau-Kit war das immer noch extrem risikobelastet, den Akkutausch selbst vorzunehmen.

Noch dazu wo Apple ausdrücklich kommunizierte, dass das Risiko für eine Beschädigung des iPhones durch den Reparaturversuch des Kunden ausschließlich beim Kunden läge.

Die Folge war, dass die Leute dann - nach dem Kauf des sauteuren Reparatursets damit dann häufig doch lieber wieder in den AppleStore liefen. Da hatten sie dann - wie vorher auch - die Wahl, die teure Reparatur durchführen zu lassen oder lieber gleich ein neues Gerät zu kaufen.

Tolle Wurst! - Schöne, "neue" IT-Welt..... Brüllend

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Olaf19 mawe2 „Ist es nicht eigentlich der Normalzustand, wenn ein Hersteller ein bestmögliches Produkt anbietet um seine Kunden ...“
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Ist es nicht eigentlich der Normalzustand, wenn ein Hersteller ein bestmögliches Produkt anbietet um seine Kunden bestmöglich zufriedenzustellen?

Normalerweise ja. Bei diesem Feature aber schneidet sich Apple ins eigene Fleisch, da weniger Ersatz-Akkus bzw. weniger Geräte verkauft werden.

Ist die Welt schon dermaßen kaputt, dass man sofort skeptisch wird, wenn man von einem Hersteller mal NICHT BETROGEN wird???

"Schon" trifft es nicht, das war immer so. Bereits Ende der 70er Jahre lässt Loriot sein Knollenmännchen, vor einem defekten Fernseher sitzend, sagen: "Die bauen die Geräte absichtlich so, dass sie schnell kaputtgehen". Heute nennt man das "geplante Obsoleszenz".

"Skeptisch" trifft es auch nicht – ich nutze diese Funktion durchaus, weil ich sie sinnvoll finde, und ich freue mich auch schon auf das nächste macOS-Update, von dem an sie voraussichtlich auch für die Mac-Computer da sein wird.

Mich interessiert lediglich die Motivation.

CU
Olaf

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winnigorny1 Olaf19 „Normalerweise ja. Bei diesem Feature aber schneidet sich Apple ins eigene Fleisch, da weniger Ersatz-Akkus bzw. weniger ...“
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Mich interessiert lediglich die Motivation.

Vielleicht hat Apple ja gemerkt, dass man Kunden verlieren könnte, wenn man zu sehr auf Obsoleszenz setzt? Nutzerfreundlichkeit und lange Lebensdauer bei Geräten wird ja wohl von Verbrauchern u. U. auch "belohnt". Und schlechte Haltbarkeit oder die Unmöglichkeit der Reparatur auch evt. "abgestraft"?

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Olaf19 winnigorny1 „Vielleicht hat Apple ja gemerkt, dass man Kunden verlieren könnte, wenn man zu sehr auf Obsoleszenz setzt? ...“
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Wäre zumindest eine Möglichkeit. Gebrauchte iPhones und Macs lassen sich jedenfalls für recht ansehnliche Preise verkaufen, da sie als langlebig gelten. Das gilt für die Hardware an sich wie auch für die Software-Unterstützung.

CU
Olaf

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mawe2 winnigorny1 „Vielleicht hat Apple ja gemerkt, dass man Kunden verlieren könnte, wenn man zu sehr auf Obsoleszenz setzt? ...“
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Da die "Unmöglichkeit der Reparatur" (zumindest für normale User) bei Apple quasi zu den Leitsätzen der Firmenphilosophie gehört, hat man auf der anderen Seite vielleicht entschieden, nicht auch noch jeden Ansatz einer Langlebigkeit zu unterbinden?

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Olaf19 mawe2 „Da die Unmöglichkeit der Reparatur zumindest für normale User bei Apple quasi zu den Leitsätzen der Firmenphilosophie ...“
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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich in bald 13 Jahren MacBooks genau eine Reparatur hatte – und die war auf Garantie.

Bei meinem Intel-Macbook von 2017 ging von heute auf morgen plötzlich ein knallroter vertikaler Streifen durchs Display. Der war zwar sehr dünn, aber trotzdem potthässlich.

Da ich kein versierter Hardware-Bastler bin, schon gar nicht bei Notebooks, hätte ich das so oder so machen lassen, auch außerhalb der Garantiezeit – und auch bei einem Windows/Linux-Notebook.

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19 „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich in bald 13 Jahren MacBooks genau eine Reparatur hatte und die war auf Garantie. ...“
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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich in bald 13 Jahren MacBooks genau eine Reparatur hatte – und die war auf Garantie.

Das bestätigt meine These: Man versucht, den Benutzern eine Reparatur so schwer wie möglich zu machen, sorgt aber gleichzeitig für Langlebigkeit.

Ich denke, die Apple-User wissen das auch zu schätzen.

Gleichzeitig ist es für andere eine Art Bevormundung.

Ich persönlich möchte zumindest noch in der Lage sein, bei einem Notebook wenigstens den RAM, die SSD und den Akku zu ergänzen bzw zu tauschen.

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Olaf19 mawe2 „Das bestätigt meine These: Man versucht, den Benutzern eine Reparatur so schwer wie möglich zu machen, sorgt aber ...“
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Ja, wäre prinzipiell wünschenswert, ist für mich aber kein K.O.-Kriterium.

Ich war 2002 für einige Jahre von Mac auf PC umgestiegen, weil ich so fasziniert war von dieser – ich nenne es einmal – "gelebten Modularität". Modular ist zwar jedes Computer-System, aber dass man sämtliche Komponenten einzeln auswählt und individuell zusammenstellt, hat mich anfangs schon fasziniert.

Ein, zwei Kompromisse bin ich eingegangen – das Netzteil wurde zusammen mit dem Gehäuse verkauft (war aber ein gutes) und mein Intel Pentium IV 1,8 GHz war "Boxed". Also kein Herumhantieren mit Lüfterinstallation und Wärmeleitpaste.

Dieses 1,8-GHz-Modell war für mich der "Optimalkompromiss". Es gab CPUs mit 2,4 oder sogar 2,8 GHz, die aber drastisch teurer waren. Und es gab Modelle < 1,8 GHz, die aber nicht drastisch billiger waren. Also 1,8 kaufen mit der Überlegung, du kannst ja in ein paar Jahren aufrüsten auf 2,8 GHz, bis dahin sind die älter und werden billiger.

Dazu gekommen ist es aber nicht mehr, denn was ich nicht bedacht hatte, war – die CPU ist ja nie der einzige "Flaschenhals". Mainboard, RAM & Co. müsste man eigentlich auch tauschen, und irgendwann ist dann auch das Netzteil unterdimensioniert...

So hat die Faszination PC-Selbstbau bei mir dann doch nicht so lange angehalten. Heute würde ich sagen: kaufe ein Gerät mit einem leichten Hang zum Overkill, dann reicht es für viele Jahre, und wenn es eines Tages doch nicht mehr reicht, ist es eh total veraltet.

Ich denke aber auch, dass die passionierten Bastler, die vor 20, 25 Jahren Nickles-Bretter wie "Extreme-Tuning, Overclocking" mit z.T. wirklich beeindruckendem Hardware-Fachwissen bereichert haben, einfach aus Freude an ihren PCs geschraubt haben, etwa um zu "gucken, was man so rauskitzeln kann".

CU
Olaf

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jofri62 Olaf19 „Ja, wäre prinzipiell wünschenswert, ist für mich aber kein K.O.-Kriterium. Ich war 2002 für einige Jahre von Mac auf PC ...“
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Apple will mehr Geräte an gewerbliche Kunden verkaufen!

Ich habe noch nie bei einer Firma (Versicherung, Reisebüro, Vodafone) ein MacBook gesehen. Bei Vodafone laufen die Books von 10:00 bis 19:00 Uhr. Der Blutspendedienst hat 8 Stunden geöffnet. Der Blutspendedienst arbeitet mit Dell. Die Books sind wahrscheinlich permanent mit dem Stromnetz verbunden.

Mein Dell Book hängt sehr häufig am Netz.

Gruß

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Olaf19 jofri62 „Apple will mehr Geräte an gewerbliche Kunden verkaufen! Ich habe noch nie bei einer Firma Versicherung, Reisebüro, ...“
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Apple will mehr Geräte an gewerbliche Kunden verkaufen! Ich habe noch nie bei einer Firma (Versicherung, Reisebüro, Vodafone) ein MacBook gesehen.

Ich auch nicht. Da ist eigentlich nur Windows im Einsatz. Könnte gut sein, dass Apple sich in diesem Bereich mehr ausbreiten will; für reine Office-Anwendungen könnte evtl. ein MacBook Neo schon ausreichen, was deutlich unter 1000 EUR angeboten wird.

Und bei den tropischen Bonbonfarben erwacht doch gleich die Reiselust :-D
https://www.apple.com/de/shop/buy-mac/macbook-neo/zitrus-256gb

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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mawe2 Olaf19 „Ich auch nicht. Da ist eigentlich nur Windows im Einsatz. Könnte gut sein, dass Apple sich in diesem Bereich mehr ...“
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Da ist eigentlich nur Windows im Einsatz.

Nein. Auch in Versicherungsbüros oder Reisebüros gibt es Apple-Rechner. Auch in Arztpraxen habe ich schon häufiger Apple-Geräte gesehen.

So ein MacBook Neo würde aber in diesen Szenarien eher unprofessionell sein. Da hat Apple durchaus Besseres zu bieten.

Die Idee, im professionellen Umfeld bei stationären (!) Bürorechnern überhaupt Notebooks zu benutzen, halte ich sowieso für absurd. 

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Olaf19 mawe2 „Nein. Auch in Versicherungsbüros oder Reisebüros gibt es Apple-Rechner. Auch in Arztpraxen habe ich schon häufiger ...“
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Auch in Arztpraxen habe ich schon häufiger Apple-Geräte gesehen.

Ich sehe da eher Windows-Computer mit Apple-Monitoren! Kein Scherz, das ist mir bei Ärzten schon einige Male aufgefallen. Aber generell ist der Marktanteil von macOS noch lange nicht so hoch wie Windows.

Die Idee, im professionellen Umfeld bei stationären (!) Bürorechnern überhaupt Notebooks zu benutzen, halte ich sowieso für absurd. 

Mein Arbeitgeber praktiziert genau das. Die stationären Rechner sind im Laufe der Zeit alle "ausgephased" worden, zugunsten von Notebooks. Damit alle MA jederzeit ins Home Office umziehen oder das Open Desk-System nutzen können, d.h. man hat kein festes Büro mehr, sondern setzt sich da hin, wo gerade Platz ist.

Schöne neue Arbeitswelt...

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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mawe2 Olaf19 „Ich sehe da eher Windows-Computer mit Apple-Monitoren! Kein Scherz, das ist mir bei Ärzten schon einige Male aufgefallen. ...“
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Damit alle MA jederzeit ins Home Office umziehen oder das Open Desk-System nutzen können, d.h. man hat kein festes Büro mehr, sondern setzt sich da hin, wo gerade Platz ist.

Dann sind es natürlich keine stationären Rechner und dann ist das natürlich wieder etwas Anderes.

Aber dann braucht man wenigstens eine Docking-Station und genügend stationäre Monitore, um vernünftig arbeiten zu können. (Und das dann auch gleich doppelt!)

Aber die komplette (Büro- / Verwaltungs-) Arbeit ausschließlich mit dem (einzigen, kleinen) Display und der Tastatur eines Notebooks zu erledigen, dürfte heute sowieso gegen sämtliche geltenden Arbeitsschutzbestimmungen verstoßen. Der Arbeitgeber würde sich ziemlich angreifbar machen, wenn er das seinen Leuten zumuten würde.

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jofri62 mawe2 „Dann sind es natürlich keine stationären Rechner und dann ist das natürlich wieder etwas Anderes. Aber dann braucht man ...“
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Hallo Fachlehrer mawe,

das einige Gewerbetreibende Apple nutzen wusste ich. Auf Fotos aus dem Gerichtssaal habe ich bei einigen Rechtsanwälten Apple Books gesehen

Drei Beispiele vom Amateur.

1. Für die Verwaltung von Terminen reicht ein Book.

2. Rechtsanwalt: Book im Außendienst (Gericht) / PC im Büro (Kanzlei).

3. Vertreter: Book im Außendienst / Book + Dockingstation mit Monitor, Maus und Tastatur im Büro.

Mein 6550b hat eine mechanisch belastbare Schnittstelle für eine Dockingstation.

Das Dell 5420 hat eine Coolmechanisch belastbareCool USB-C Schnittstelle.

Gruß

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Olaf19 mawe2 „Dann sind es natürlich keine stationären Rechner und dann ist das natürlich wieder etwas Anderes. Aber dann braucht man ...“
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Aber die komplette (Büro- / Verwaltungs-) Arbeit ausschließlich mit dem (einzigen, kleinen) Display und der Tastatur eines Notebooks zu erledigen, dürfte heute sowieso gegen sämtliche geltenden Arbeitsschutzbestimmungen verstoßen.

Nee, "externe" Maus, Tastatur & 2x 24"-Monitore gibt's separat dazu :-D

Die Idee dahinter ist, dass alle jederzeit von überall arbeiten können, da sie ihren Computer immer mitnehmen.

(Und das dann auch gleich doppelt!)

Tatsächlich ist es so, dass die meisten Leute fürs Home-Office ihre privaten Monitore nutzen. Alles andere, Maus, Tastatur, Docking-Station, muss man mitnehmen.

Als ich Anfang 2021 verdonnert wurde, ins Home-Office zu gehen (ich mochte das nie), musste ich den Monitor mühsam nach Hause schleppen, da ich weder ein Auto noch einen Monitor besaß (letzteres habe ich mir letztes Jahr dann doch angeschafft, aber nur aus privaten Gründen).

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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winnigorny1 Olaf19 „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich in bald 13 Jahren MacBooks genau eine Reparatur hatte und die war auf Garantie. ...“
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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich in bald 13 Jahren MacBooks genau eine Reparatur hatte – und die war auf Garantie.

Tja - und ich hatte in mehr als 30 Jahren selbst geschraubter PCs (zugegeben immer mit TOP Hardware 1 step behind state of the art) nicht eine Reparatur!

Und nach mir haben meine Kinder die Dinger auch noch 5 bis 10 Jahre in Gebrauch. - OK bei meinem Jüngsten (der jetzt auch schon auf die 40 zugeht) ist Anfang des Jahres ne NVidia RTX abgeraucht. Aber der Dödel hat sie auch übertaktet! Sowas mache ich grundsätzlich nicht.

Das einzige Tuning, dass ich GraKas angedeihen lasse, istt Undervolting. Aber das wirkt sich garantiert nicht negativ auf die Lebensdauer aus.

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Amenophis IV mawe2 „Ist es nicht eigentlich der Normalzustand, wenn ein Hersteller ein bestmögliches Produkt anbietet um seine Kunden ...“
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Ja.

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winnigorny1 Olaf19 „Apple und die Akkus - Lebensdauer und Ladelimits“
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Das habe ich mir einfach so zusammengesponnen.

Ich denke, dass du da richtig "gesponnen" hast.

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hatterchen1 Olaf19 „Apple und die Akkus - Lebensdauer und Ladelimits“
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Hallo Olaf,

Es wird ja allgemein empfohlen, Akkus nicht "tief" zu entladen und auch möglichst nicht bis zur 100%-Marke aufzuladen;

bei den heutigen Geräten, in denen Akkus verbaut sind, dürfte das kaum noch möglich sein.
Es gibt für beide Richtungen in den Elektroniken eine Begrenzung, die in etwa (Hersteller abhängig) so aussieht:

Ladeanzeige 0 -Abschaltung des Gerätes, effektiv ca.10% Restkapazität des Akkus.
Ladeanzeige 100% - Abschaltung der Ladung, ca. 90% der möglichen Akkukapazität.

OK, ich entlade meine Akkus natürlich nicht bis Null, aber nur weil mir die restliche Nutzungsdauer dann zu gering ist.
Geladen wird in der Regel bis zur Abschaltung.
Die Hersteller sind ja nicht blöd, auch wenn manche das glauben.
Die Lebensdauer der in unserer Markenelektronik verbauten Akkus sollte so ca. 4 Jahre betragen.
Ausreißer nach beiden Seiten sind dabei unvermeidlich.

Meine Tablets sind bis zu 14 Jahre alt, die Akkus sind immer noch OK.

Gruß

h1

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Olaf19 hatterchen1 „Hallo Olaf, bei den heutigen Geräten, in denen Akkus verbaut sind, dürfte das kaum noch möglich sein. Es gibt für beide ...“
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Moin hatterchen, das ist interessant:

Ladeanzeige 0 -Abschaltung des Gerätes, effektiv ca.10% Restkapazität des Akkus. Ladeanzeige 100% - Abschaltung der Ladung, ca. 90% der möglichen Akkukapazität.

Demnach lade ich nur 81% auf, wenn ich glaube, es wären 90%... und "untenrum" ebenso. Das war mir noch nicht bewusst.

Die Hersteller sind ja nicht blöd, auch wenn manche das glauben.

Blöd nicht, im Gegenteil; aber geplante Obsoleszenz ist nach wie vor ein Thema.

Die Lebensdauer der in unserer Markenelektronik verbauten Akkus sollte so ca. 4 Jahre betragen.

Hätte ich aus dem Bauch auch geschätzt. Mein iPhone 7 war 8 Jahre alt, als der Akku die Grätsche machte; da war das Phone selbst aber auch schon hoffnungslos veraltet. Es gab max. kleinere Sicherheitsupdates, aber mit iOS 15 war Schluss, 17 war schon aktuell.

14 Jahre Lebensdauer finde ich gigantisch!!

CU
Olaf

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winnigorny1 Olaf19 „Moin hatterchen, das ist interessant: Demnach lade ich nur 81 auf, wenn ich glaube, es wären 90 ... und untenrum ebenso. ...“
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Hätte ich aus dem Bauch auch geschätzt. Mein iPhone 7 war 8 Jahre alt, als der Akku die Grätsche machte;

Ich habe noch ein ualtes Samsung A51. Auf dem habe ich die Funktion der Ladebegrenzung auf 85 % eingestellt. Laden tue ich, wenn der Akkustand auf 30 % gefallen ist. - Was soll ich sagen - Laut Akkuwartung ist der Zustand des Akkus "gut". Bei der Nutzung meines Handys langt der Akku, nachdem er auf 85 % geladen wurde, seit Jahr und Tag, bis er auf 30 % abgesackt ist, immerhin 3 - 4 Tage!

Ich telefoniere damit regelmäßig. Ansonsten regelmäßig WhatsApp und SMS sowie Nutzung zur doppelten Verifikation bei Paypalzahlungen oder anderer LoginIns auf dem PC und Letzteres ist wirklich nicht selten, weil ich den PC eben auch geschäftlich nutze. - Der Akku scheint bei meinen Einstellungen unkaputtbar zu sein....

OK - Ich surfe nur wenig mit dem Ding - dafür nutze ich meinen PC. Filme schaue ich gar nicht auf dem Handy und Videos nur hin- und wieder und das sind dann i.d.R. kurze Videos, die mir Kunden per WhatsApp schicken - meistens kurze Videos vom Flug der Bumerangs, die sie von mir erwarben. - Die veröffentliche ich dann i.d.R. auf meinem YT-Kanal.... 

Und natürlich Game ich schon gar nicht mit meinem Handy.

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hatterchen1 Olaf19 „Moin hatterchen, das ist interessant: Demnach lade ich nur 81 auf, wenn ich glaube, es wären 90 ... und untenrum ebenso. ...“
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Moin Olaf,

aber geplante Obsoleszenz ist nach wie vor ein Thema.

die wurde schon immer, ganz bestimmt aber seit dem Beginn Industrialisierung, geplant.Lachend

Ich habe selbst fünf Jahre als Konstrukteur gearbeitet, nichts wird für die Ewigkeit geplant, es gibt immer und für alles ein Verfallsdatum.
Es gibt ein projektiertes Alter und es gibt danach einen Lifetime-Test, der natürlich im Hauruck-Verfahren durchgeführt wird, man hat ja keine 5, oder 10 Jahre Zeit. Wenn diesen Test 90 von 100 Probanden bestehen ist alles gut (nur als Beispiel), in der Serie werden dann 10 von 1000 getestet ectr. Dass es dabei Ausreißer (nach beiden Seiten) gibt ist normal.

Wenn man also seine Akkus persönlich noch einmal begrenzt, macht man nichts falsch, aber man begrenzt  den Nutzwert selber.

Habe gerade ein Samsung Galaxy S24 ultra nach 2 Jahren an einen Reseller (für 488€) verkauft -neuwertig- und der Akku meldete 100%.

Gruß 

h1

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Olaf19 hatterchen1 „Moin Olaf, die wurde schon immer, ganz bestimmt aber seit dem Beginn Industrialisierung, geplant. Ich habe selbst fünf ...“
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Ja, "Ewigkeit" wäre auch ein bisschen viel verlangt... aber so Späßchen wie "Die Garantiezeit ist abgelaufen, wechseln Sie Ihren ansonsten voll funktionstüchtigen Druckkopf" sind schon extrem verbraucherfeindlich. Von der Umwelt will ich lieber nicht anfangen...

CU
Olaf

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Borlander Olaf19 „Apple und die Akkus - Lebensdauer und Ladelimits“
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Die Möglichkeit gab es früher auch schon bei ThinkPads. Ob das in den Windows-Tools aktuell immer noch drin ist kann ich allerdings nicht sagen.

Hab es damals auch genutzt, könnte aber nicht beschwören dass es wirklich einen positiven Effekt hatte. Notebook-Akkus sind heute sowieso schon recht langlebig.

Möglicherweise haben die auch nur sorge, dass ein Akku-Defekt eine wirklich schlechte Nutzererfahrung ist und vielleicht den einen oder anderen Nutzer noch drüber nachdenken lässt ob man wirklich Hardware will bei der ein Tausch quasi ausgeschlossen ist.

Es wäre auf jeden Fall mal interessant zu sehen wie die nutzbare Akku-Laufzeit (also ausgehend von 100% oder 80% bei Erstinbetriebnahme) mit und ohne diese Maßnahme sich über die Zeit entwickelt.

bor

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Olaf19 Borlander „Die Möglichkeit gab es früher auch schon bei ThinkPads. Ob das in den Windows-Tools aktuell immer noch drin ist kann ich ...“
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Es wäre auf jeden Fall mal interessant zu sehen wie die nutzbare Akku-Laufzeit (...) mit und ohne diese Maßnahme sich über die Zeit entwickelt.

Auf jeden Fall! Nur werde ich dieses Experiment nicht mit meiner eigenen teuer bezahlten Hardware machen. Ich freue mich schon auf macOS 26.4., wenn diese Lade-Begrenzung auch für den Mac verfügbar sein wird. Damit ich nicht zu oft neu laden muss, werde ich wieder den "Kompromiss" eingehen und das Limit in die Mitte stellen, also auf 90%.

CU
Olaf

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