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Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht

Rolboto / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo


Board P4P800-E deluxe, P4 2,8 800MHz FSB NW, RAM MDT DDR 2X 512 MB PC 400 (vom Händler empfohlen)


Erstmal zuversichtlich alles verbaut incl. Front-USB u. zusätzliche Back-USBs, iee1394, HDD Maxtor SATA, GeForce FX 5200, Floppy, MSl-CD-Brenner, Asus DVD-Laufwerk


Die Lüfter laufen, BetriebsLED leuchtet, HDD LED leuchtet solange, bis ich DVD-Laufwerk öffne und wieder schließe, kurz danach geht sie aus. Mehr passiert nicht, Bildschirm bleibt schwarz und im Stromsparmodus (blinkende BetriebsLED des Monitors), aber auch keine Meldung wie "No Signal". Beide Stecker am MB angeschlossen (20- u. 4-pin). Bios hab ich restted (Batterie ab, Jumper um, wieder zurück, Batterie rein).


Bitte kurz innehalten und überlegen, welchen Jumper ich umsetzen muß oder was sonst für ne Kleinigkeit sein könnte. Erst danach weiterlesen.


Habe CPU eingebaut, dann Lüfterausbau trocken ausprobiert. Sah gut aus, also Lüfter wieder raus, Wärmeleitpaste drauf, Lüfter rein, Lüfter wieder raus, um Kontakt, Menge und Verteilung der Wärmeleitpaste und Sitz im allgemeinen zu überprüfen. Dabei hat die CPU durch die Paste so fest am Lüfter geklebt, daß sie mit rauskam, ohner das der Sockel entriegelt war. Habe natürlich auch schon daran gedacht, daß dadurch CPU oder Board vielleicht beschädigt wurden. Wer hat Erfahrungswerte? Würde aber eigentlich lieber was vom o.g. Jumper hören, den ich nur umstezen muß, damits läuft.


Wäre dankbar für REs


 

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Tilo Nachdenklich Rolboto „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
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Ich habe hier schon ein paar Mal Tipps dazu geschrieben, die findest Du wenn Du unten auf der Internetseite auf die Tipps der letzten 30 Tage klickst. Aber vermutlich war es auf dem Bios/Mainboardbrett. Mal kurz, es gibt drei, vier Problemgruppen:
1) Der Speicher. Oft per SPD auf Clock2 oder Clock2,5 eingestellt. Bei 800 MHz Frontsidebus verträgt der Intel-875-Chipsatz aber nur Clock3. Lösung, nur einen Speicherriegel einbauen, Folge ist 400 MHz Frontsidebus, im Bios die Clockzahl zurücknehmen. Dann wieder beide Speicherriegel einbauen.
2) DMA-Modus der Festplatten. Sehr gern antwortet das Bios mit dem Signal für Overclocking Error. Lösung: Den PC erst mal ohne angeschlossene Laufwerke zum Laufen bringen und im Bios die Automatik ausstellen und manuell niedrige DMA-Modi einstellen (UDMA2). Da ein Busmastertreiber auch UDMA ohne Windows (Windows-Busmastertreiber) erlaubt, muss auch für den DOS-Start ein niedriger UDMA-Modus eingestellt werden. Später kann man wieder höher gehen, wie weit hängt von den IDE-Kabeln ab; sie dürfen nicht geknickt werden.
3) Die Stecker fürs Frontpanel müssen richtig stecken. Also Startknopf, Resetknopf, Laufwerk-LEDs, PC-Lautsprecher. Sie dürfen nicht mal verpolt sein. Die Beschriftung ist nicht rund um die Steckerreihen plaziert, sondern für beide Reihen unten am Mainboardrand.
4) Der Prozzilüfter (boxed?) muss gut sitzen, der CPU-Lüfter muss am richtigen Anschluss angeschlossen sein, damit das Bios die Rückmeldung übers Rotieren bekommt. Der PC macht erst mal recht lange (deutlich mehr als die angegebenen 3 Minuten) einen Selbsttest bei dem der Kühlkörper voll heiß wird. Soweit ich mich entsinne gibt es zuerst kein Bild auf dem Bildschirm...ich kann mich aber auch täuschen. Ich habe einen Tag gebraucht bis das Mainboard lief und dazu den PC auf den Arbeitstisch gelegt, da war kein Monitor angeschlossen. Als dann die CPU (der Kühlkörper) heiß wurde, habe ich es erst wieder mit Monitor probiert.

Maus und Tastatur schließe beim ersten Test ruhig an, dann muckt das Bios nicht rum. Aber Festplatten/Laufwerke und den einen Speicherriegel lass erst mal weg.

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Rolboto Tilo Nachdenklich „Ich habe hier schon ein paar Mal Tipps dazu geschrieben, die findest Du wenn Du...“
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Sorry, muß noch erwähnen: Nachdem's anfangs nicht lief, habe ich alles wieder abgeklemmt bis auf die Kontakte für den Startknopf. Der Startknopf schließt doch nur einen kontakt, weshalb Polung egal ist, oder? Habe dann auch beide Speicherriegel rausgenommen und einzeln in verschiedenen Kombinationen ausprobiert. der Chipsatz ist der 865 übrigens. Ins Bios komm ich leider gar nicht, wie gesagt, bis auf 3 bunte Lämpchen und ein bißchen Lüfterrauschen bleibt die Kiste tot. Prozzilüfter sitzt perfekt, ist angeschlossen und läuft. Ich hör zum erstenmal von 3 Minuten für den POST, ich glaube 30 sec. steht im Handbuch. Wie lange muß man warten, soll ich vielleicht einfach mal ne halbe Stunde laufen lassen?

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Tilo Nachdenklich Rolboto „Sorry, muß noch erwähnen: Nachdem s anfangs nicht lief, habe ich alles wieder...“
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P4P stimmt, 865-Chipsatz. P4C wäre 875-Chipsatz.

Ich weiß ja nicht so recht was der Bios-Reset sollte, hast Du jetzt überhaupt noch ein Bios drauf?

Mein Mainboard (875-Chipsatz) hat einfach nicht den Selbstest angefangen oder abgeschlossen, solange die Frontpanel-Steckerchen nicht absolut korrekt angeschlossen waren. Es kommt übrigens nicht einfach darauf an, mal das eine oder andere zu versuchen, etwa einen Speicherriegel wegzulassen, vielmehr müssen auch die Laufwerke abgeklemmt werden und auch die anderen Perepherieteile würde ich erstmal abklemmen. Dranlassen würde ich Grafikkarte, Tastatur und Maus wenn's nicht exotische Teile sind.

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Rolboto Tilo Nachdenklich „P4P stimmt, 865-Chipsatz. P4C wäre 875-Chipsatz. Ich weiß ja nicht so recht...“
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Das Bios-reset setzt nur auf Standard-Einstellungen zurück.
Beim Abklemmen meinte ich echt alles - naja, bis auf Graka und Tastatur halt.

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Tilo Nachdenklich Rolboto „Das Bios-reset setzt nur auf Standard-Einstellungen zurück. Beim Abklemmen...“
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Dann kannst Du eigentlich nur 20 Minuten Geduld aufbringen...für den Selbsttest. Ansonsten muss der Händler mal sehen, ob er diese Kombination von Mainboard, CPU und RAM zum Laufen bekommt. Du kannst natürlich nochmal die Netzteilspannungen messen und fühlen ob die Kühlkörper von CPU und Grafikkarte wenigsten lauwarm werden...das sollten sie nämlich.
http://www.pctip.ch/helpdesk/kummerkasten/archiv/hardware/20737.asp

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Rolboto Tilo Nachdenklich „Dann kannst Du eigentlich nur 20 Minuten Geduld aufbringen...für den...“
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hmmm wo der Proz sitzt, wirds warm. werd noch mal alles ausbauen und mit Minimalanschlüssen außerhalb des Gehäuses etwas länger laufen lassen

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GarrettTMT Rolboto „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
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wenn die CPU OK ist also keine pins fehlen dürfte auch nichts passiert sein

Hast du Wärmeleitpasste mit Silberzusatz? Wenn ja musst du damit etwa vorsichtiger umgehen da silber der beste leiter ist und somit eine kleine brücke entstehen kann falls dir die Wärmeleitpaste vom CPU-Kern runterläuft.
Am besten trägst du die Paste mit einem Streichholz auf, und sonnst kann ich mich nur dem
treat meines Vorgängers anschließen.


mfg GarrettTMT

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Tilo Nachdenklich Rolboto „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
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Ich habe auch Wärmeleitpaste genommen (ohne Silber) und mich hinterher drüber geärgert. Ich habe ja einen Tag lang experimentiert bis es lief und habe auch ein paar Mal den Kühler abgehabt. Kühler oder CPU sind nicht eben und die Auflagefläche ist höchstens die Hälfte des Möglichen. So gesehen würde vermutlich ein Leitpad, dass Unebenheiten ausgleicht, besser leiten. Man könnte den Kühler nur nicht mehr testhalber abnehmen und neu aufsetzen, da wäre jedesmal ein Leitpad hinüber.

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Kaaa... Rolboto „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
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Ich weiß nicht, wenn sich die CPU herausnehmen läßt, ohne daß der Sockel entriegelt ist, dann ist für mich das Board hin. Oder ist das bei P4 Boards normal?
Gruß

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Rolboto Kaaa... „Ich weiß nicht, wenn sich die CPU herausnehmen läßt, ohne daß der Sockel...“
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der Sockel scheint wie eine Art Schlitten zu funktionieren. Die CPU wird so draufgesetzt, daß die Pins in das Lochraster passen und leicht reingleiten, der Verriegelungshebel schiebt dann diese Lochplatte zur Seite, wo die Pins der CPU dann vermutlich in die Kontakte einrasten. Bei dem Aufbau müssen die Kontakte eigentlich nach oben offen sein, so daß Board und CPU die Prozedur vielleicht überlebt haben.

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Rolboto Nachtrag zu: „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
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LÖSUNG:


Das 350 W Netzteil war zu schwach. Mit nem 500er läufts - ist zwar jetzt etwas überdimensioniert, aber hat sich so ergeben. Habe oft im Netz Dinge gelesen wie "Mein alter Pentium läuft noch mit nem 200W-Netzteil, also müßte diese und jene Kombination auch noch laufen" - sowas in der Art, aber offenbar hatte der Snogard-Techniker doch recht, der sagte, beim Starten bräuchte die CPU nochmal extra viel Saft.
Danke für alle Tips nochmal
PS: Der erste POST mit nem neuen P4P800 E del. dauert nicht 30 sec. wie im Handbuch angegeben sonder mit nur den nötigsten Komponenten angeschlossen ca. 3 Minuten, hab aber nicht genau auf die Uhr geguckt.

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Tilo Nachdenklich Rolboto „LÖSUNG: Das 350 W Netzteil war zu schwach. Mit nem 500er läufts - ist zwar...“
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Beim mir läuft ein P4C800-E Deluxe mit zwei Festplatten und DVD-Brenner mit 300 Watt No-Name-Netzteil voll stabil. Die Grafik ist allerdings ne sparsame Radeon 9600.

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maurers Rolboto „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
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Nachtrag : CPU Lüfter bei einem Pç Board auszubauen ohne dass der CPU mitkommt ist fast unmöglich, ausser er ist warm. Dies ist also ganz normal. Für den Einbau einfach mit einem Fön den Kühlkörper erhitzen und den CPU danach ablösen. Ich muss es ja wissen, flicke im tag ca 20 solcher Fälle in unserem support-Center.

NEVER touch a running system !
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