Groß Probleme macht ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Schwabing (München).
http://www.br.de/polizeireport/inhalt/muenchen/polizei-244.html
Sollte man die Bombe sprengen müssen, wird auch unser Mike zumindest
akustisch davon zu hören bekommen. Wir bitten um eine Tonaufnahme.
Gruß Andy
Off Topic 20.481 Themen, 227.568 Beiträge
Kurz vor 22 Uhr hat man die Bombe gesprengt.
Strohballen als Splitterschutz zu verwenden, nenne ich einfach mal genial. Zumindest ein
Sprengmeister müsste wissen das trockenes Stroh dann brennend durch die Luft fliegt.
http://vimeo.com/48399328
http://www.youtube.com/watch?v=LOhtLUivKHI
Allergrößten Respekt den Leuten, die sich mit dem alten Dreck aus dem Kriegen
beschäftigen und uns davon befreien. Gruß Andy
Muss ne Bombenstimmung dort gewesen sein... ;-)
Strohballen als SplitterschutzNicht dein Ernst? Ich hatte mich schon gewundert, dass ich im nem Bericht dazu, von brennenden Stroh gelesen hatte...
Allergrößten Respekt den Leuten, die sich mit dem alten Dreck aus dem Kriegen beschäftigen und uns davon befreien.Das kann ich nur teilen, das sollte nicht wieder passieren...
Gruß
wapjoe
Solche Langzeitzünder, funktionieren mit eine Acetonampulle, sind das wahre
Himmelfahrtskommando. Manchmal sind Bomben auch mit einer Falle ausgestattet,
die ein entschärfen verhindern sollen. In diesem Fall hat man wohl versucht den Zünder
mittels Seilzug heraus zu drehen.
Das man letzten Endes mitten in einem Wohngebiet sprengen muss, ist dann schon tragisch.
Weiss der Teufel, was da noch so unter der Erde liegt. Gruß Andy
Naja Stroh, als Splitterschutz zu nehmen, nenn ich mal mehr wie optimistisch. Ein paar Sansäcke mehr, hätten da wohl den selben Effekt gebracht und weniger Schaden angerichtet.
Mal schauen, ob es in Oberhausen besser läuft. Da ist am Freitag eine brittische 5 Zentner Bombe drann.
http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/fuenf-zentner-schwere-fliegerbombe-in-sterkrade-wird-freitag-entschaerft-id7037767.html
Das Stroh war wohl eher zur dämmung der Druckwelle gedacht. Da hab ich was falsches geschrieben.
Ich hätt es halt vorher nass gemacht.
Das gute Stück in Sterkrade hat, wie geschrieben steht, einen Aufschlagzünder. Die sind nicht ganz so
kritisch beim entschärfen. Wenn man da überhaupt einen Unterschied machen will. Gruß Andy
Das gute Stück in Sterkrade hat, wie geschrieben steht, einen Aufschlagzünder. Die sind nicht ganz so kritisch beim entschärfen.Ob der Zünder, das auch weiß? ;)
Wenn der richtig festgegammelt ist, würde ich so nen teil auch lieber sprengen, wie das man meine einzelteile auf hunderte Quadratmeter aufammeln kann.
Wenn der richtig festgegammelt ist,Die ham schon ihre Mittelchen sowas locker zu bekommen. Unschädlich machen ist immer besser
als sowas hoch zu jagen oder gar durch die Gegend zu kutschen.
Häufig wird, wie auch in München versucht wurde, eine Seilscheibe benutzt oder sogar mit kleinen
raketenähnlichen Antrieben. Das kann man dann aus relativ sichere Entfernung machen. Ein Bild
davon hab ich auf die Schnelle nicht gefunden. Sicher soll man auch keins finden. Zuviele Irre gibts
die es auf den Sprengstoff abgesehen haben. Andy
Ich möchte garnicht wiessen, wieviele Blinggänger hier im Pott noch rumgammeln.
Und ich rede da nicht nur von denen aus dem 2. Weltkrieg ;o)
Eben, und sicher wäre es ohne die Luftbildaufnahmen, die von den Amerikanern und Engländern zur
Verfügung gestellt wurden, noch schwerer.
http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/fuenf-zentner-schwere-fliegerbombe-in-sterkrade-wird-freitag-entschaerft-id7037767.html
Das ist so ein Beispiel dafür. Die Luftbilder dienten zwar damals einem anderen Zweck, heute sucht
man nach Blindgängern damit. Alle Städte die seinerzeit bombardiert wurden, haben sicher noch reichlich
Altlasten oder auch die Ost- und Nordsee. Dort hat man riesige Mengen an Munition einfach versenkt.
Gruß Andy
Alle Städte die seinerzeit bombardiert wurden, haben sicher noch reichlich Altlasten oder auch die Ost- und Nordsee. Dort hat man riesige Mengen an Munition einfach versenkt.Grade das Ruhrgebiet, das als Rüstungsschmiede galt, wurde ja richtig heftig Bombariert. Wir haben ein Objekt, wo gegenüber auf einer Baustelle innerhalb von 2 Wochen, 5 Bomben gefunden wurden. War natürlich toll, wenn man genau am Entschärfungstag, dort hin musste. ;)
War natürlich toll, wenn man genau am Entschärfungstag, dort hin musste. ;)Und? Einen großen Bogen gemacht?
Was mag der Bauer denken, der da bei Messin auf einen der größten, nicht explodierten
Sprengstoffhaufen lebt. Unter Nachwirkungen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Messines
Ich erinnere mich noch, das wir in der Schule mal so eine Aufklährungs-Stunde zu diesem Thema hatten.
Das mitgebrachte Zeug zu befummeln war weitaus aufregender als dem Gerede zu zuhören. Gruß Andy
Und? Einen großen Bogen gemacht?Nö ein Tag später hingefahren, war ja alles gesperrt.
Was mag der Bauer denken, der da bei Messin auf einen der größten, nicht explodierten Sprengstoffhaufen lebtDa dürfte die Entschärfung, ein größeres Problem werden, wie bei einer Fliegerbombe.
Ich bin jedenfalls froh, weit genug von dort entfern zu wohnen.
Ich bin jedenfalls froh, weit genug von dort entfern zu wohnen.So isses.
Mike scheint es auch gut zu gehen, er bastelt wieder an der Website rum, so kann man das Thema
getrost abschließen. Gruß Andy
Und wer bezahlt nun die Schäden?
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article108848150/Weltkriegsbombe-in-Muenchen-beschaedigt-17-Gebaeude.html
"Rathauschef Ude sagte, Kriegsfolgeschäden würden rechtlich als Fall von höherer Gewalt gelten, für die es spezialgesetzliche Vorschriften gebe. Die normalen Versicherungen seien daher außen vor."
Grüße
Erwin
Gute Frage Schoppes.
Vielleicht sammelt man Spenden bei den Kriegsgewinnlern und bei denen die am lautesten gesungen haben
zu jener Zeit. Eigentlich ist es mir wurscht. Das muss Bayern schon mit sich selber ausmachen. Andy
sehr gute antwort- hatte ich auch gleich im sinn- http://de.wikipedia.org/wiki/Quandt_(Familie)
Währe ja mal was kleines wenigstens...
Zuersteinmal trifft das Privatpersonen und Gesellschaften, die finanziell damit überfordert sein dürften.