Der Bundestag möge gesetzliche Regelungen zum bestmöglichen Schutz von Whistleblowern beschließen.
Begründung
Whistleblowing als eine Form der Zivilcourage muss unterstützt und geschützt werden. Journalistische Quellen werden heute schon als wertvoll erachtet und sind in Deutschland bereits gut geschützt.
Der Begriff “Whistleblower” hat keine exakte deutsche Entsprechung. Ein Whistleblower ist jemand, der Missstände und illegales Handeln, wie beispielsweise Korruption, Insiderhandel oder allgemeine Gefahren, von denen er an seinem Arbeitsplatz, bei medizinischen Behandlungen oder bei anderen Gelegenheiten erfährt, an die Öffentlichkeit bringt.
Bitte unterstützt diese Petition,damit diese Leute besser geschützt werden,wer bringt sonst die ganzen Schweinereien ans Tageslicht.
z.B. wenn ich mitbekomme,daß mein Arbeitgeber gesundheitgefährdende Produkte als unbedenklich deklariert und das Ganze dann verkauft,dann sollte es die Möglichkeit geben dieses zu melden, ohne Repressalien befürchten zu müssen.
Klar,wenn es rauskommt ist der Hinweisgeber seinen Job los,aber Schweigen heißt sich mitschuldig machen.Und wieviel Schweinereien sind schon passiert, weil die Behörden blind oder gekauft waren und entsprechenden Hinweisen nicht nachgingen.
Deswegen brauchen wir Rechtssicherheit für Menschen,die solche Infos an Enthüllungsplattformen wie Wikileaks weiterleiten.
Da hast du eigentlich Recht, eigentlich. Denn ich befürchte dass dann die Anscheißmentalität durchkommt und jeder auf den anderen schaut was der unwürdiges tun KÖNNTE. Von daher meinte ich Stasicharakter.
aber Schweigen heißt sich mitschuldig machen
Reine Auslegungssache würde ein deutscher Polizist sagen :- )
wenn ich mitbekomme,daß mein Arbeitgeber gesundheitgefährdende Produkte als unbedenklich deklariert und das Ganze dann verkauft,dann sollte es die Möglichkeit geben dieses zu melden, ohne Repressalien befürchten zu müssen.
Klar,wenn es rauskommt ist der Hinweisgeber seinen Job los,aber Schweigen heißt sich mitschuldig machen
Und wenn es nicht stimmt, macht er sich damit unkündbar und einige Kollegen verlieren ihren Job ist auch nicht unbedingt besser.
Wie kann man eine Petition für etwas unterstützen, für da es in unserer Sprache keine Entsprechung gibt?
Beim allerbesten Willen wäre so etwas nicht verantwortungsbewußt, sondern ziemlich leichtsinnig.
Du gabst eine Erklärung für dieses unbekannte Wort - warte ab, ein anderer wird sicher eine gegenteilige Erklärung für dieses Wort abgeben.
Ich sage da noch mal etwas dazu -
- genau an diesem Satz fällt mir auf, wie sehr die Bildung in Deutschland schon gelitten hat, auf welchem armseeligen Niveau diese sich jetzt befindet:
Der Begriff “Whistleblower” hat keine exakte deutsche Entsprechung.
Ein Volk, in dessen Sprache ein Goethe, ein Heine, ein Schiller gedichtet hat, muß sich einer fremden Sprache bedienen, um einen Begriff, der eben dieses Volk betrifft, zu definieren.
Kein Fachwort, ein Wort, welches das tägliche Leben betrifft.
Erbärmlich.
Problem ist nur, dass es sich bei dem Wort "Informant" ebenfalls nicht um ein urdeutsches Wort handelt, sondern (laut Duden) im 16. Jahrhundert der lateinischen Sprache entnommen wurde, wie so viele andere deutsche Begriffe auch ;)
Zwischen einem im Laufe der Jahrhunderte eingedeutschtem Wort und dem zwanghaften "verenglischen" der Deutschen Sprache besteht ein sehr gewaltiger Unterschied.
"Deutsch spricht man nur mit Bauern und Pferden" hat ein Preußischer König mal gesagt.
Damals war es schick, französisch zu sprechen.
Ich werde den Teufel tun und diese ungewaschenen arroganten Säcke auch noch (sprachlich) zu unterstützen, zumindest nicht mehr als man es jetzt eh schon tut.
Deutsche Definition (von mir) :-) = "Spatz auf dem Dach"
Nach dem Motto: "Wer hatt`s gesagt > die Spatzen pfeifen es von den Dächern" (also anonym)
Es gibt eben nicht immer eine 1:1 Übersetzung aus einer Fremdsprache.
Und Begriffe die in einer Fremdsprache entstehen haben eben keinen Pendant in der deutschen Sprache.
Außerdem, die deutsche Sprache gibt es gar nicht, auch deutsch ist ein Kuddelmuddel aus diversen Dialekten und Sprachen.
Tja Jürgen euch hat man vieles vorenthalten
Na, na, na - hau nicht so auf den Putz.
Ich habe mich monatelang nach den Wende mit Stasiakten beschäftigt. Und weiß da sicher eine Winzigkeit mehr, als die, die das Ganze nur aus Bundesdeutschen Funk und Bundesdeutscher Presse kennen.
Und weiß da sicher eine Winzigkeit mehr, als die, die das Ganze nur aus Bundesdeutschen Funk und Bundesdeutscher Presse kennen.
Danke.
Natürlich geht mir als Wessi das Thema am Arsch vorbei, das bedeutet aber nicht das ich davon nichts weiß.
Und eine Akte habe ich mit Sicherheit auch, ich habe zu DDR-Zeit in Deiner Heimat gearbeitet und hatte sogar ein Funktelefon im Auto. :-O
Nun anscheinend, wenn Du den Begriff "GI" nicht kennst, war die Winzigkeit nicht groß genug, kann man aber nachlesen:
Es gibt doch nichts Besseres als Wikipedia, um sich eben mal schnell davon zu überzeugen, was zutrifft und was nicht.
Auszug aus Wikipedia:
"...Geheimer Mitarbeiter ... war eine beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR verwendete Bezeichnung für inoffizielle Mitarbeiter des Geheimdienstes. ... gab es Unterkategorien, wie GMBE (Geheimer Mitarbeiter im besonderen Einsatz), GMK (Kandidat zum Geheimen Mitarbeiter), GI (Geheimer Informant)...."
. Denn ich befürchte dass dann die Anscheißmentalität durchkommt und jeder auf den anderen schaut was der unwürdiges tun KÖNNTE. Von daher meinte ich Stasicharakter.
Die,wie du es nennt Anscheissmentalität ist leider vielerorts Realität in Deutschland,habe da einschlägige Erfahrungen mit dem Thema........
und keine Sorge,es interessiert die breite Öffentlichkeit ganz bestimmt nicht,ob dein Nachbar falsch parkt oder grade seine Frau betrügt.......
es geht hier und die großen Sauereien und das es nicht sein kann, daß immer die Kleinen gehängt werden und die Großen ungeschoren davonkommen...
und die unbegründete Anschwärzerei könnte man eindämmen wenn Falschanzeigen eine automatische Strafverfolgung gegen den Anzeigenden nach sich ziehen würde.....
aber Schweigen heißt sich mitschuldig machen
Reine Auslegungssache würde ein deutscher Polizist sagen :- )
das dritte Reich ist dann auch Auslegungssache,
auch solche Strukturen werden durch solche Meinungen mit ermöglicht
Oh mein Gott, bitte nicht schon wieder dieses Thema!
und die unbegründete Anschwärzerei könnte man eindämmen wenn Falschanzeigen eine automatische Strafverfolgung gegen den Anzeigenden nach sich ziehen würde.....
Das wird auch schon wieder eine Gratwanderung und somit Auslegungssache. Da kann ich aus Erfahrung sprechen. Ich wurde vor etwa zwei Jahren im Internet von einem Typen betrogen und habe entdeckt was der im Internet so alles abzieht. Daraufhin hat der gegen MICH eine Anzeige erstattet um von seinen Straftaten abzulenken und vorgestern kam ein Strafbefehl in Höhe von 1.800,- Euro weil ich angeblich Morddrohungen gegen ihn per E-Mail versendet habe und im Internet veröffentlicht habe. Also werden hier schon eventuelle Anschwärzungen betsraft auch wenn sie begründet werden. Weisst Du wohin so etwas führt? Wenn mal wieder einer an der Strassenbahnhaltestelle von anderen bedroht wird, sehe ich zu dass ich schnell das Weite suche.Nicht dass auf einmal die Täter mich als Rassist verklagen oder was auch immer.