Immer dann, wenn es irgendwie gegen die Reichen, die Vermögenden, die Banken und sonstwelche gutsituierte Klientel geht - wenn man an deren Geld gehen will - dann ist die FDP dagegen.
Neuestes Beispiel: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bankenabgabe106.html
Auf die "Kleinen" dagegen wird munter eingedroschen, da kann keine Kürzung hoch genug sein....
Gruß
K.-H.
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Waehrend sich die Heinis uneinig sind. Scheffeln die Banken wie gewohnt weiter. Haben aus ihre Fehler nichts gelernt. Warum sollten sie es denn auch. Wenn der Rubel rollt, dann blitzen halt die Augen. Dazu noch die Bankers und die Politker sind doch die beste Freunde.
Gruss
Sascha
Mal ganz ehrlich: War das anders zu erwarten?
Es war nichts Anderes zu erwarten!..
..und es ist klar wer die Zeche bezahlen muß.
Bei den Arbeitslosen ist nicht mehr viel Spielraum zum Schröpfen da,
von jederzeit verfügbaren Arbeitszwang mal abgesehen.
Wer wird es bezahen? -- Ganz klar, die die momentan noch halbwegs vernünftige Abeit haben,
werden bald mit - sehr viel weniger auskommen müssen.
Die nächste Krise ist nahezu vorprogrammiert
Banken, Investmentbänker, .. und wie das ganze Zeug sich alles nennt,
machen jetzt schon weiter wie bisher.
Mehr noch, mit staatlich genehmigter möglichkeit der Bilanzfälschung.
Also noch mehr (Un)Rechten als vorher.
Was ist dümmer als Fehler zu machen? Richtig! Aus Fehlern nicht zu lernen und so weiter machen wie vorher. Ist das noch zu überbieten? Ja, zu wissen dass man einen Fehler gemacht hat, der Welt erzählen man hätte daraus gelernt und den selben Fehler noch einmal sehenden Auges in schlimmerer Forum zu wiederholen.
Wär man Anhänger von Verschwörungstheorien, so könnte man glatt auf die Idee kommen die Immobilien-, Kredit-, Finanz-, Wirtschaftskrise war eine abgekartete Sache zur effektiven Umverteilung von Unten nach Oben. Banken haben mit ihren Investmentablegern massig Geld erschaffen, zu einem nicht unerheblichen Teil durch Eigengeschäfte für sich selbst. Es wurden Finanzprodukte erfunden auf deren Basis neue Finanzprodukte erschaffen wurden die als Basis neuer Finanzprodukte dienten... auf gut Deutsch, es wurden Illusionen auf Optionen auf die Aussicht hypothetischer Werte in massenhaft Geld verwandelt, bis sich die Aussicht als Trugschluss erwiesen hat. Dabei hätte sich vorher schon jeder vernünftige Mensch fragen müssen, wie eine Bank über 20% Eigenrendite jährlich erschaffen will ohne dass:
1. Jede Menge Menschen sehr viel Geld an die Banken verlieren.
2. Firmen und Staaten sich immens bei Banken verschulden müssen (aus deren Schulden man ein schönes Finanzprodukt erschaffen kann).
3. Das Schneeballsystem zusammen bricht, sobald es als solches erkannt wird.
Nun gut, derzeit hat sich Option 4 eingestellt, das System wird resetted mit viel Geld der Bürger und das Spiel geht von Vorne los. Die Bürger, die aufgrund möglicher Arbeitsplatzverluste, höherer Steuern, geringerer Einkommen und vielleicht sogar Verlust eines Teils ihrer Ersparnisse (wenn sie denn so leichtgläubig waren sich riskante Anlageformen aufschwatzen zu lassen) die Leidtragenden der Krise sind werden in die Pflicht genommen diejenigen finanziell zu retten, die den ganzen Schlamassel angerichtet haben. Doch statt Demut und Wille zur Besserung machen die Übeltäter genau wie vorher weiter, freuen sich über horrende Krisengewinne und beklagen sich trotzig auch noch darüber, wenn man ihnen ihre Schuld unter die Nase reibt oder versucht sie in die Pflicht zu nehmen.
Nunja, das Leben war schon immer in vielen Bereichen grotesk. Wenn aber der Verursacher einer Katastrophe der maßgebliche Gewinner in der Katastrophe ist und dieser noch dafür von den Verlierern belohnt wird, dann ist das schon eher absurd und was passt besser zur Absurdität, als die ständige Wiederholung? Daher meine Prognose: Die nächste Krise kommt bestimmt und wird keine 5 Jahre auf sich warten lassen...
Die einen haben einen Swimmingpool im Garten
und den anderen steht das Wasser bis zum Hals.
Was soll gut sein an der Bankenabgabe? Die "bösen" Banken werden nicht ärmer.
Wer wird die Bankenabgabe am Ende bezahlen? Der Kunde.
Was wird mit der Bankenabgabe gemacht? Haushaltslöcher gestopft.
Wir brauchen keine Bankenabgabe. Wir brauchen eine schärfere Bankenkontrolle und gesetzlich vorgeschriebene Maximal-Anteilen an Risikogeschäften für jede Bank. Verstöße müssen Straftatbestände und volle Vermögenshaftung der Verantwortlichen zur Folge haben. Alles andere sind Spiegelfechtereien.
Mir ist egal, ob die Banken für die Krise bezahlen, das zahlt am Ende eh der kleine Mann. Mir wäre viel wichtiger, dass sowas nicht wieder passiert.
Eine Bankenabgabe ändert nichts am System, im Gegenteil, der Staat kassiert damit selbst an der Zockerei und wird damit dafür mitverantwortlich.
100% ACK - besonders den letzten Satz kann man nur unterstreichen.
Ich kann letztlich nicht beurteilen, ob eine Bankenabgabe sinnvoll wäre - aus dem Bauch heraus würde ich sagen, nein - aus den Gründen, die du schon genannt hast.
Es wäre viel gewonnen, wenn mit dem "Wildwuchs" Schluss gemacht werden würde, der schließlich in die große Krise geführt hat.
CU
Olaf
Genau so sehe ich das auch. Solange die Verantwortlichen lustig drauflos spekulieren können, ohne dass ihnen was passieren kann und sie im "Katastrophenfall" auch noch staatliche Unterstützung bekommen - wenn sie also mal wieder alles gegen die Wand fahren - , werden sie sich nicht scheuen, diese Tatsache auszunutzen und weiterhin gegen die Wand fahren, was es gegen die Wand zu fahren gibt.
Gruß
K.-H.
Das wiederum kann nicht wirklich gewollt sein, weil in vielen Aufsichtsgremien der Banken Politker vertreten sind. Dass die Banker Geld vrbrannt aben ist schonnsehr übel, aber dass die Aufsichtsräte dem zugestimmt haben ist viel schlimmer.
