...muss, weil man sich strafbar macht, wenn man es nicht tut (Quelle: http://www.gizmodo.de/2010/05/21/australischer-zoll-durchsucht-laptops-nach-sex-filmen.html#more-52340 ), wollte ich mal fragen, ob solche Sachen auch darunter fallen könnten:
http://www.nickles.de/user/images/17438/affenporno.jpg
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Laut dieser Definition vermutlich schon:
Duden:
1. sprachliche, bildliche Darstellung sexueller Akte unter einseitiger Betonung des genitalen Bereichs u. unter Ausklammerung der psychischen u. partnerschaftlichen Aspekte der Sexualität: dieser Roman ist P.; P. verbreiten.
Ansonsten würde ich vermuten, dass wenigstens einer der beteiligten illustren Gesellen ein Mensch sein müsste, um besagten Tatbestand zu erfüllen.
mfg :)
Wahrscheinlich muss man bei diesen Gralshütern von Moral, Sitte und Anstand mal direkt anfragen. Man weiß ja nicht, wie viktorianisch sie sind. Anscheinend haben sie vergessen, dass es so etwas wie Internet geben soll. Schon 2001 haben mir verschiedene Australier gesagt, dass sie die Amerikanisierung ihrer Gesellschaft sehr nervt.
Mal angenommen, man hätte das als Hintergrundbild, der Zoll lässt dein Laptop hochfahren und du findest dich im Würgegriff eines SWAT-Teams und danach in einer Zelle wieder. Danach musst du für die Räumung der Halle aufkommen, weil Frauen und Kinder anwesend waren. Man weiß es nicht...
Naturfilmer verletzen häufig das Recht von Tieren auf Privatsphäre, besonders wenn private und intime Momente gezeigt werden.
Besonders bei Szenen von Paarungen würden die Filmemacher ethische Grenzen überschreiten.
So können wir nie wirklich wissen, ob Tiere ihr Einverständnis geben.
Allerdings ist es eine Frage des Umgangs mit dem Tier, da es durch solche Aufnahmen sehr wohl verdinglicht und ein Stück auch erniedrigt wird.
Bereits 1994 veröffentlichte das Europaparlament eine "Entschließung zum Wohlergehen und dem Status von Tieren in der Gemeinschaft". Dabei wird an die Filmwirtschaft appelliert, nicht unkritisch Szenen zu übertragen, die die Würde des Tieres verletzen.
Dies sind Zitate aus diesem Artikel:
http://kurier.at/techno/1998236.php
Meine Meinung: das sollte auch für Pflanzen gelten. Die bildliche Darstellung von Krüppelkiefern verletzt die Würde der Pflanzen!
Man beginnt gerade erst die Intelligenz der Pflanzen zu untersuchen und kommt teilweise zu erstaunlichen Ergebnissen. Die Problematik liegt am Ende daran, ein schriftliche, juristisch unanfechtbare Einverständniserklärung zu bekommen. Ich sehe schon, der Beruf des Naturfotografen steht auf tönernen Füßen. Bienen und Blumen gehören bildlich wohl bald der Vergangenheit an.
Hoffentlich steht man nicht eines Tages mit einem Haftbefehl vor meiner Tür, erwirkt von einem Vö, äh Vogelpärchen aus Australien.
