http://www.welt.de/politik/deutschland/article7914751/Arbeitgeber-wollen-Praxisgebuehr-bei-jedem-Arztbesuch.html
Da kann man mal sehen, was da für "Experten" am Werk sind.
Die, die das betreffen würde, sich in der Regel chronisch Kranke und die sind schnell von Zuzahlungen befreit.
Außerdem würde das nur Verwaltungskosten bringen.
Man kann nur sparen, wenn man der Pharmalobby mal an den Kragen geht.
Aber wer will das machen?
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Ja, ich kann mir schon jetzt lebhaft vorstellen, wie Seehofer und Co diesen Vorschlägen Beifall zollen ;)
Auf der anderen Seite muss man halt sehen, dass das Geld für die Milliardendefizite irgendwo her kommen muss.
Ich finde, nach wie vor ein Skandal, dass die Banken die Rettungsmilliarden anscheinend nicht zurück zahlen müssen!
Bezüglich der Rettungsmilliarden hatte Merkel recht: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt!
mfg :)
Geiler Vorschlag, den man noch ausbauen sollte:
Berufstätige Patienten, bei denen der Arzt nichts feststellt, bezahlen die Praxisgebühr alleine.
Bei berufstätigen Patienten mit berufsbedingtem Krankheitsbefund zahlt der Arbeitgeber alleine - zzgl. Reha- und Medikamentenzuschlag.
Bei berufstätigen Patienten ohne berufstätigen Krankheitsbefund teilen sich Arbeitgeber und -Nehmer den Zuschlag.
Wetten, dass die aufjaulen, wenn es ans eigene Geld geht?
Gruß
Shrek3
Im Moment sind 5 € pro Arztbesuch im Gespräch. Ich würde das begrüßen, wenn es denn für alle eingeführt würde; muss ich derzeit doch bei jedem Arztbesuch 6 € aus eigener Tasche zahlen.
6 €
Wie das?
Ich bin beihilfeberechtigt (70/30). Die Krankenkasse erstattet mir Arztrechnungen, Rezepte etc. zu 30%. Die restlichen 70% sollte ich von der Beihilfe bekommen - aber bei jeder Arztrechnung sowie jedem Medikament bleibt der Eigenanteil von 6 bzw. 3 € (für Medikamente) unberücksichtigt.
Wenn also eine Arztrechnung über 100 € ins Haus flattert, erstattet mir die Krankenkasse 30 €, die Beihilfestelle 64 €. Und auf den restlichen 6 € bleibe ich sitzen.
Das Schönste ist: Wenn mich der Hausarzt zum Facharzt überweist, kostet mich der Spaß insgesamt 12 €. Also ist das irgendwie das genaue Gegenteil des sog. "Hausarztmodells".
Finde ich nicht schlecht, dann könnte man vielleicht auch mal zum Arzt gehen, ohne 5h im Wartezimmer verbringen zu müssen weil die Simulanten sich ihr rezept abholen.
Was durch diese ineffizienz an geld verschwendet wird, sollte man auch mal berücksichtigen.
Meine Frau bekommt 2x die Woche beim Hausarzt Spritzen.
Und andere Arztbesuche gibt es noch nebenbei.
Ich rede nicht von Leuten, die tatsächlich krankheitsbedingt zum Arzt müssen. Leider gibt es auch genug Ärzte die dann mal Rezepte schreiben, obwohl sie wissen dass derjenige nur blau machen will.
Man kann doch als Arbeitnehmer ohne Rezept einen Tag blau machen.
Es gibt sowohl als Arbeitnehmer als auch in anderen Umständen Umstände in denen ärztliche Atteste erforderlich sind. Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass man diese in DE viel zu leicht bekommt und ich nicht ausschließen kann dass unter diesem Umstand die versorgung von wirklich bedürftigen leidet.
