Bin kein grosser Heimwerker, also könnte die Frage
etwas profan sein...
Warm-Kalt-Drehbatterie in Dusche tropft unaufhörlich.
Links und rechts mit einer Drehmutter befestigt. An der
Nahtstelle von der Mutter zur Batterie tröpfelt es fröhlich
alle zwei Sekunden vor sich hin.Hab es schon mal mit festziehen
versucht aber da bewegt sich kein Nanometer auch nur irgendwas.
Ist jetzt ca. zehn Jahre in Betrieb. Gibt es ein dichtes Verschlussmittel?! Allerdings kann man dann die Muttern wahrscheinlich gar nicht mehr bewegen.
Bin für jeden Vorschlag dankbar!
Thx "Two left hands"
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Silicon?
Unbedingt versuchen,die Muttern zu lösen.
Dann beiderseits eine neue Dichtung rein
( ist "Cent-Ware" ) und neu eindichten.
Ev. vorher die Dichtstellen mit einem
feinen Schmiergelpapier ( auf einem ebenen Gegenstand aufgelegt )
planschleifen.
Für diese Arbeit musst du aber unbedingt den Hauptwasserhahn
abdrehen, damit du drucklos wirst.
Bevor Du da nun frisch rumwurschtelst ERTS MAL Haupthahn resp. Wasserzuleitung zum Badezimmer (oder wo sich die Dusche befindet) zudrehen, sonst wird's grausam, wenn sich was beim Rummurkeln löst.
Schraub dann mal das Dingen ab (aufpassen, dass Du da nix in Deinem Elan dabei abreisst-Denk' an Meister Schurich!-also mit "Jefüühl"). Dann wirst Du bald Aug' in Auge mit einem Stückchen näckisch in der Wand sitzenden Rohr mit darauf geschnittenen Gewinde stehen.
Damit der ganze Krempel dicht hält, ist zwischen Überwurfmutter(n) der Batterie und besagten Rohrstücken jeweils eine sinnigerweise exakt im Durchmesser passende Dichtung eingefügt, vorzugsweise aus Hart"kartonage", i.a.in appartem Weinrot gehalten, also weniger Gummiartiges, damit man die ohne spezielle Führung auch lecker anballern kann. Die gibt's in Standardgrößen in jedem Baumarkt, Fachhandel o.ä., soviel Du nur davon essen kannst (und sollten nur wenige Cent kosten). Entweder baust Du so 'ne Dichtung aus und huscht damit zum Höker Deines Vetrauens oder Du nimmts 'ne Schieblehre und misst mal den Durchmesser der Verschraubung (sind eh Zollmaße, die jeder Sanitärfritze im Schlaf kennt und Dir die passenden Dichtungen in die Finger drückt).
Neue Dichtungen einlegen (vornehmlich in die Überwurfmutter der Batterie)aufsetzen und und anziehen-aber bitte "schurichkompatibel" arbeiten und erst mal piano festziehen! Mach aber vorher mal den Dichtungssitz sauber. Wenn nämlich da noch die halbe Altdichtung mit einer respektablen Kalksteinhöhle darauf rumrottet, kann die neue Dichtung nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Also mit Messingbürste abbürsten und ggf. mit scharfen Schraubendreher VORSICHTIG etwaige Rest abschaben, bis der Dichtungssitz wieder schön plan ist.
Dann geb' mal wieder Wasser drauf, das Tropfen sollte vorbei und Du der Held der Woche sein.
P.S.: Die horrenden Preise sollten Dich nicht abhalten, eine Dichtung zusätzlich zu kaufen-ich hab' da schon die dollste Sachen Samstag nach Geschäftsschluss erlebt. z.B. auf einzig passende Dichtung draufgelatscht, dass sie gebrochen war etc.
Es gibt hier eine sichere Methode:
1. Wasser abdrehen
2. Die Handgriffe abdrehen (also die Verbindung zum Armaturenkörper lösen)
3. Alte Dichtung raus, neue Dichtung rein
4. Wieder montieren
5. Wasser wieder aufdrehen
Volker
Die Dichtungen heißen "Null- Ringe" oder auch "O- Ringe".
Da gibt es nichts zu schmirgeln, da gibt es allerhöchstens vorhandenen Kalkstein mit Essig zu beseitigen.
Und es ist sinnvoll, den Ring leicht mit Silikonfett einzureiben.
In den Baumärkten gibt es solche Dichtungssets.
Auch Pollin führt so etwas:
http://www.pollin.de/shop/images/article/big/G440453.JPG
Jürgen
(Vorm Studium u.a. den Facharbeiter "Sanitärinstallation" gemacht)
"Null-Ring" ist keine gängige Bezeichnung. Wenn, dann heissen die "O-Ringe" (sprich "Oh-Ring").
dum ist nur, das auf deinem Bild nicht ein einziger O-ring dabei ist: die breiten schwarzen mit dem Loch in der Mitte sind Ventilsitzdichtungen - die meisten Zweigrff-Armaturen benötigen eine solche. außerdem wird eine harte Flachdichtung (also keine aus "Gummi") benötigt - bei dir auf dem Bild eine von den roten oder gelben.
Diese dient zur Abdichtung der Verbindung Ventil zu Armaturenkörper.
Und es ist sinnvoll, den Ring leicht mit Silikonfett einzureiben.
ZUGELASSENES Armaturenfett ist sinnvoller
Vorm Studium u.a. den Facharbeiter "Sanitärinstallation" gemacht
Ist aber wohl schon läger her...
Volker
der den "Groß- & Außenhandelskaufmann" im Sanitär und Heizungsgroßhandel gelernt hat
Auch wenn sie auf dem Bild (der Screenshot stammt von Pollin) nicht sichtbar sind - im Sortiment sind sie dabei. Leider kann ich sie nicht fotografieren, hab die Schachtel im Garten.
Ist aber wohl schon läger her...
1963... hab grad keinen Taschenrechner dabei, wieviel Jahre das sind.
Das nur und ganz unwichtig nebenbei - ich hab trotzdem den Größeren, Ätsch!
Jürgen
Hallo,
in der Kfz - Branche nennt man diese Ringe auch Rundring lt.E.-Teilkataloge. Gelegentlich auch nur banal Dichtring.(VW,Ford)
Gruss weka
