Das Zauberwort heißt : Gesundheitsfonds (statt Krankenkassenbeitragsangleichung) und ist, wie das gerade bei dt. Gesetzestexten üblich ist, für den Laien kaum nachvollziehbar. Auf drei Sätze Text kommen 7 Seiten Ausführungsbestimmungen.
Das Ganze soll ab 1.1.2009 laufen und ist in Sachen Kosten noch unklar. Man ging ursprünglich von einem allg. Beitragssatz von ca 14,4% aus und ist mittlerweile bei Schätzungen von ca 15.5%. Abgesegnet wird die Höhe vermutlich erst im Spätherbst d.J., ca November.
Zu diesem gleichen Beitrag kann bei entsprechender Risikostruktur der jeweiligen Kasse ein Zusatzbeitrag von bis zu 1% hinzukommen. Es ist davon auszugehen, daß Kassen, die bisher schon hoch lagen, ein hohes Risikoklientel haben (oder schlechte Verwaltung ??) und gerade diese auch schnellstmöglich bei diesem Zusatz ankommen werden.
Also viele Wahl-Möglichkeiten bleiben dann nicht mehr, da auch der Leistungsrahmen eng gefaßt ist und sich die Kassen nur noch wenig unterscheiden (dürfen).
Was die "Bitte" des Arbeitgebers angeht, hat eiseimer schon recht. Die AG hätten natürlich gerne, daß sie nur mit einer bzw. möglichst wenig KK arbeiten müssen. Wenn es tats. 2% sind, wovon Du ca 1% aufzubringen hast, kommt es natürlich auch auf die Gehaltshöhe an, ob es lohnt, da zu mucken. Bei 3000€ und 1% Unterschied sind das nun mal 30 Euronen. Und das Monat für Monat bis Dezember. Bei einem Azubi weniger interessant. Aber die Wahl von Gesetzes wegen hast DU.
Viel mehr kann man Dir leider im Moment dazu nicht helfen, da wie gesagt, das Verbindliche erst ca im Nov. kommt.
Aber Tante google gibt bei dem einleitend erwähnten Zauberwort eine unendliche Fülle an Infos preis ;-))
hth...Gerd ,der schlappe 30 Jährchen in dem Metier KK malocht hat
Der PC-Minister warnt: OC schädigt Rechner und Herz und kann zum vorzeitigen Exitus führen.