Hi,
ich möchte demnächst studieren gehen (hat aber wohl noch ein bisschen Zeit - erstmal Bund oder Wehrdienst). Ich interessiere mich sehr für die Computertechnik und speziell für die Vernetzung und Wartung von PCs und PC-Netzwerken. Aber auch die Politikwissenschaften finde ich sehr interessant.
Jetzt mal mein Anliegen: Wenn ich an der Uni ein Informatikstudium anfange, muss ich ein Nebenfach wählen, da man Informatik nicht einzeln studieren kann. Kann man das irgendwie mit der Fachrichtung Politik verbinden? Gibt es "politische Informatik" oder ähnliches? Das Ministerium für Datenschutz müsste ja eine Mischung aus den beiden Bereichen sein, denke ich mir.
Vielen Dank.
BigBossBigge
Off Topic 20.606 Themen, 228.972 Beiträge
Welche Fächer miteinander kombiniert werden können und in welcher Form Hauptfach,Nebenfach, Nebenfach oder Hauptfach,Hauptfach usw... erfährst Du eigentlich immer auf der Internetseite der betreffenden Uni. Politikwissenschaften halte ich nebenbei gesagt für sehr interessant, ist aber eben wohl auch ein brotlose Kunst. Technische Ingenieure bzw. Wirtschaftsingenieure braucht das Land !!!
Wichtig ist auch, dass der Studienablauf der einzelnen Fächer vom zeitlichen Ablauf kombinierbar ist. Du kannst nämlich nicht gleichzeitig auf zwei oder gar drei Veranstaltungen tanzen.
Ersteinmal danke für die Antwort!
Technische Ingenieure bzw. Wirtschaftsingenieure braucht das Land !!!
Da wären wir bei meiner nächsten Frage. Ist jetzt vielleicht ein bisschen peinlich, aber ich habe kaum eine Ahnung, was ich mir unter diesem Beruf vorstellen sollte. Muss ich da irgendwelche Maschinen aufgrund physikalischer Gleichungen und Eigenschaften herstellen? Oder was muss ich in dieser Tätigkeit machen?
Wegen den Politikwissenschaften dachte ich mir so, dass der Staatsdienst (Beamtentum) ja doch recht lukrativ und gut abgesichert ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Arbeit in der Politik Spaß machen könnte (wobei ich dann ja auch einer Partei beitreten müsste - als Parteiloser hat man da ja keine Etablierungs-Chance ^^).
Wie gesagt, vielen Dank für die Infos!
BigBossBigge
http://www.think-ing.de/index.php?node=256
http://www.think-ing.de/index.php?node=416
http://www.think-ing.de/index.php?node=483
Bitte nimm diese Links zum Einlesen in die Problematik. Du musst um Gotteswillen nicht an einer privaten, ggf. mit viel Kosten verbundenen FH oder Uni studieren.
Ein Ingenieursstudium kann man neben Unis auch an Fachhochschulen studieren.
An FH's ist das Studium vielfach besser strukturiert und praxisorientierter als an Unis.
Ein Uni Abschluss ist aber immer ein höhererwertiger akademischer Abschluss und vorallem wichtig, wenn man an einer Uni oder FH weiter wissenschaftlich tätig sein will.
Mit einem Politikwissenschaftsstudium hast Du automatisch keinnen Anspruch auf den Staasdienst oder gar auf das Beamtentum. Hier solltest Du ein verwaltungstechnisches Studium machen oder Dich einer diplomatischen Laufbahn widmen.
http://berufundchance.fazjob.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EC682193CB4E1491CAFF64C9A00320967~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Informatik bedeutet vor allem Mathematik bis zum Erbrechen üben. Ein Quereinstieg über die Mathematik in die Informatik ist auch ohne weiteres möglich. Wenn du auf ein Zweitfach verzichten willst und keine Forschungsambitionen hast, kannst du auch eine Fachhochschule wählen.
Wenn du genauer wissen willst, was dich in Informatik erwartet, besorg dir ein möglichst aktuelles Buch, das die "Grundlagen der Informatik" behandelt. Der umfangreichste Teil behandelt die Programmierung, ich denke, das wird nach wie vor Java sein.
Netzwerktechniker oder Admin kann man auch mit einem sechsmonatigen Fortbildungskurs werden. Dafür braucht es kein Studium.
Programmieren macht nur einen kleinen Teil der Informatik aus...
Das ist auch besser so, denn so sehr interessiert und begeistert mich die Programmierung nicht. Ich würde sie notfalls ausführen (und muss es dann ja auch machen), aber wenn es in eine andere Richtung gehen würde, wäre es schon besser. In der Mathematik bin ich gut-sehr gut und logisches abstraktes Denken fällt mir auch nicht schwer.
@REPI: danke für die Links, ich hab mir mal ein paar Broschüren schicken lassen. Beim Ingeneurstudium kann man das doch bestimmt auch dual machen, oder (also Berufsausbildung und Studium). Muss mal bei ein paar Unternehmen nachfragen und um ein Praktikum bitten, dann werd ich ja sehen ob das was für mich ist oder nicht.
Solide Programmierkenntnisse sehe ich schon als Handwerkszeug eines Informatikers. Da sollte man keine Berührungsängste haben
aber wenn es in eine andere Richtung gehen würde, wäre es schon besser.
In welcher Richtung stellst Du Dir das denn vor?
Das Ministerium für Datenschutz müsste ja eine Mischung aus den beiden Bereichen sein, denke ich mir.
Seit wann haben wir eigentlich ein solches Minsterium? Zumindest auf Bundesebene gibt es keine entsprechende Institution. Und die Macht des Bundesdatenschutzbeauftragten ist doch eher beschränkt...
Gruß
Borlander
Das hab ich ja auch nie in Frage gestellt. Programmierung begeistert mich nicht so sehr, das wollte ich damit aussagen
In welcher Richtung stellst Du Dir das denn vor?
In fast jeder Tätigkeit der Informatik benötigt man Programmierkenntnisse (was ja auch nicht das Problem ist). Und ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht unbedingt Softwareentwickler oder reiner Programmierer werden will. Dass ich ab und zu was programmieren muss, ist ja nun nicht die Hürde (wozu gibt es so viele Bücher wo die Befehle drin stehen - wenn man das Prinzip verstanden hat, dann geht das auch).
Seit wann haben wir eigentlich ein solches Minsterium? Zumindest auf Bundesebene gibt es keine entsprechende Institution. Und die Macht des Bundesdatenschutzbeauftragten ist doch eher beschränkt...
Leider ja :-(
Aber vielleicht ist es in Zukunft ja nichtmehr so und ich helfe mit, den Bundesdatenschutz zu einer wichtigen Institution zu erklären (vorher gibt es aber wohl eher in der Hölle eine Schneeballschlacht ...).
Und selbst wenn meine Macht beschränkt ist, ist es doch ein Job wie jeder andere und wenn er Spaß macht und mich gut ernährt, dann sehe ich da auch keine Hürde ;-)
Träume. ;) Ich bezweifel, dass Informatik das richtige Fach für dich ist.
Ich jetzt auch. Wirtschaftsingenieur hört sich sehr gut an und gefällt mir. Werd mich dann da mal weiter erkundigen.
Hier gibt es einen Überblick über ALLE Studiengänge:
http://www.hochschulkompass.de/
Und das hier habe ich selber gemacht und kann es echt nur weiterempfehlen, auch wenn es Geld kostet, aber das istes wert!
http://www.geva-institut.de/privatkunden/schueler_studenten/index.htm?gclid=CO_Iq4K4mZYCFQVKtAodxhqE7g
