... und die menschliche Musikindustrie, die Polizei und die Staatsanwaltschaft, die vorwiegend wirtschaftliche Interessen schützt und eine doofe Zeitung, die das noch heroisiert !
http://www.zeit.de/online/2007/29/raubkopierer?from=rss
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*LOL*
Mehr kann ich dazu nicht sagen...
Gruß
K.-H.
Was das Ungeheuerlich ist, dass hier scheinbar Leute , die im Auftrag der MI arbeiten an Hausdurchsuchungen teilgenommen haben.
Des Weiteren wird hier unverblümt der Rückgang von 1 Mrd. € Umsatz der MI so un kommentiert den Raubkopierern in die Schuhe geschoben.
Zu dem überteuerten Müll der auf CD und DVD gepresst wird und eventuell auch seinen Anteil am Umsatzrückgang hat, schreib das Blatt nichts.
Das nenne ich ausgewogenen, unabhängigen Journalismus !
Was ist denn mit der "ZEIT" passiert - die war doch sonst immer ganz passabel? Manchmal staune ich nur noch...
Erzkonservative, moralin-gesäuerte, rückwärts gewandte Moralapostelei - allein die Vokabel "Diebe" ist eine Frechheit, zumindest versuchte Verdummung der Leser - das hätte eher der Blödzeitung zur Ehre gereicht.
Na wie auch immer. Einigen Usern hast du damit bestimmt richtig Freude gemacht - denke da so Richtung "Großadministrator" :-))
CU
Olaf
Also IMO ist die Bezeichnung Dieb in diesem Zusammenhang deutlich passender als Raubkopierer (mit dem Wortbestandteil "raub"). Immerhin begehen Personen die landläufig als Raubkopierer bezeichnet werden einen Diebstahl (keinen Raub) von geistigem Eigentum...
Die Tatsache, daß Privatermittlicher an Hausdurchsuchungen teilgenommen haben bedarf wohl keines weiteren Kommentares. Gleiches gilt für die von der Musikindustrie vertretene Meinung, daß die vollen Gewinn-/Umsatzrückgänge in einem direkten Zusammenhang mit illegalen Musikdownloads stehen.
Gruß
bor
...oder wie sonst will man einen Tauschbörsensauger abgrenzen von jemandem, der die CD im Laden einfach in seiner Jacke verschwinden lässt? Ziemlich tendenziöse Berichterstattung.
CU
Olaf
Jemand der sich im Laden eine CD in die Jacke steckt begeht einen Ladendiebstahl. Ein brauchbares Wort für Geistiges-Eigentum-Diebstahl gibt es meines Wissens nach nicht (Germanisten dürfte an dieser Stelle nun gerne tätig werden). Diebstahl ist einfach der Oberbegriff für diese beiden zugegebenermaßen in den Auswirkungen doch recht unterschiedlichen Tatbeständen...
Gruß
bor
Eben - die Auswirkungen sind sogar sehr unterschiedlich, und diese Unterschiede sollte man auch in der Sprache machen.
Von "Diebstahl" oder "Raub" zu fabulieren, nur weil einem kein gescheiteres Wort einfällt, ist einfach kein Grund. Einfach die Dinge beim Namen nennen, "unerlaubtes Kopieren" oder was weiß ich.
Die Idee, ein paar Germanisten auf dieses Thema anzusetzen, finde ich auf jeden Fall gut :-)
CU
Olaf
