Ich nehme mal an, dass viele Leute hier durch exorbitante Mehrwertsteuer betroffen sind, nämlich durch Konkurenz die tricksen kann oder eben "nur" durch hohe Kosten.
Die Dinge entwickeln sich so
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Mehr Arbeit kann es hierzulande aber nur geben, wenn Unternehmen hier investieren. Die aktuelle Besteuerung von Unternehmen (D: 36% vom Gewinn; übrige EU im Schnitt 23,7%), Quelle z.B. hier, macht den Standort Deutschland sicherlich nicht sonderlich attraktiv.
Kapital ist nun mal sehr beweglich. Wenn Du in D die Kapitalsteuern weiter erhöhst, wandert eben immer mehr Kapital ab. Zusätzliche Steuereinnahmen? Fehlanzeige. Niedrigere Unternehmenssteuersätze können dagegen zu einer Erhöhung der Staatseinnahmen führen, wenn dadurch mehr Investitionen (auch von ausländischen Unternehmen) in D getätigt werden.
Gleiches gilt übrigens auch für die Umsatzsteuer. Auch hier bin ich der Meinung, dass eine niedrigere Umsatzsteuer eher Konsumanreize schaffen könnte und somit ebenfalls die Staatseinnahmen erhöht - wenn auch sicherlich nicht in dem Maße, wie dies durch die 19% erwartet wird (was durchaus bezweifelt werden darf).
Allerdings lohnt es sich (auch für grenznah wohnende) kaum, zukünftig in den EU-Nachbarländern einzukaufen. Dort sind die Umsatzsteuern schon mindestens so hoch wie demnächst in D (F: 19,6%, B: 21%, NL: 19%, DK: 25%, PL: 22%, CZ: 19%, A: 20%), Quelle z.B. hier. Das Preisniveau in den östlichen Nachbarländern ist zwar derzeit noch niedriger, dies wird sich aber innerhalb der nächsten Jahre spürbar ändern.
Deine These "hohe Steuern = weniger Einnahmen" kann ich nur Unterstützen, ein aktuelles Beispiel ist die Tabaksteuer.
Man mag es kaum glauben aber die Einnahmnen der Tabaksteuer sind 2005 tatsächlich gesunken nachdem sie zuvor erhöht wurde.
Offenbar haben sich viele Raucher entschlossen, ihr Laster aufzugeben - so viele, dass der Schuß nach hinten los ging.
In diesem Fall finde ich das aber positiv. Ich habe selbst vor einigen Jahren aufgehört und weiß die höhere Lebensqualität zu schätzen.
Ausserdem haben durch die hohen Tabakpreise weniger Jugendliche das Rauchen angefangen als die Jahre zuvor.
Ebenso wurde in diesem Jahr 6% weniger Treibstoff getankt, bedingt durch höhere Spritkosten.
man kann sein Geld eben nur einmal ausgeben.
Insofern ist zu befürchten, dass die kommende Mehrwertsteuererhöhung nicht zu Mehreinnahmen in der Steuerkasse führen wird,
sondern nur zu Umsatzeinbußen bei den Händlern.
Im schlimmsten Fall ergibt das wieder ein paar Arbeitslose mehr, die unterm Strich dann für noch mehr Staatsausgaben sorgen werden.
Gruß, Brezel
Fehlt noch, daß hier im Namen des BDI und seinen Sprachrohren wie der NZZ für die armen deutschen Millionäre gesammelt wird.
Diesen neoliberalen Blödsinn glaubt ihr doch nur, weil ihr nicht unter eurer Geschwafel von Lohnkürzung auf Ukrainerniveau fallt. 36% Steuer?: ROFL, die bezahlt doch keine Sau, das geht ja soweit, daß sich in Deutschland Millionäre schon steuerlich arm gerechnet haben und der deutsche Fiskus es duldet, daß sich Leute mittels verlogener Briefkästen aus der Steuer ganz stehlen können. Ausländische Investoren lachen sich doch schon seit Jahren schief, weil sie hier nicht einen Cent Steuern zahlen müssen und nur kassieren können.
Auf wen wolltest Du mit deinem Beitrag reagieren? Auf meinen Beitrag doch wohl kaum.
Wenn doch, dann erscheint mir das sehr zusammenhangslos.
War wohl etwas spät - oder zu früh?
Gruß, Brezel
Du hast doch selber vor ein paar tagen den link gebracht,wonach mit einem Abbau von 100000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen allein in der Autoindustrie zu rechnen ist.Hauptgrund sind die überzogenen Kosten.Es sind ja nicht nur die Lohnzusatzkosten.Strom,Genehmigungen,Benzin,Steuern,Bürokratie,alles ist hier teurer.Und das die Leistung dafür höher ist,ist reine einbildung.
Es ist nachvollziehbar,daß angesichts dieser Fakten Arbeitsplätze nicht hier geschaffen werden.Es ist unsinn,das den firmen vorzuwerfen.Wenn wir für halbwegs vernünftige Bedingungen sorgen,erhalten wir auch wieder Investitionen,tun wir es nicht,erhalten wir keine,so einfach ist das.Die Unternehmenssteuerreform ist,wie ich es sehe,ein richtiger schritt,um verbesserte Bedingungen herzustellen.
Der Lohnkostenanteil unserer Firma liegt bei etwa 12%, bei seit etwa 16 Jahren kontinuierlich steigenden Gewinnen. Dazu kommt eine Rationalisierung, die pro Abteilung bei 10% liegt, zusätzlich zu geringeren Produktionszeiten neuer Modelle. Das hat mittlerweile zu einem Personalüberhang von ungefähr 2000 Mitarbeitern geführt, weil mittlerweile in 9 Monaten eine höhere Produktionsleistung erziehlt wird, als vorher in 12. Dies liegt aber nur zu einem sehr geringen Teil an mangelnder Produktivität der Arbeitnehmer, sondern hauptsächlich an moderneren Maschinen, Materialien und staatlich gefördertem Arbeitsplatzabbau durch Verlagerung ins Ausland, wie auch durch die Lieferung vorgefertigter Teile. Ab nächstem Jahr wird die Zahl der Arbeitsplätze in unserer Abteilung auf unter 50% der jetzigen Anzahl gesunken sein, bei weit mehr als 100% höherer Produktionsleistung. Wobei die jetzige Zahl der Mitarbeiter schon 30% unter der ursprünglichen liegt.
Das führt dann zu solch lustigen Tatsachen, wie der dass man für eine geleistete halbe Stunde Mehrarbeit nicht nur nicht bezahlt wird, sondern sogar dafür zahlt, damit sie als Freizeit gut geschrieben wird!
Da fragt man sich natürlich, welcher gute Grund zum Jammern seitens des Unternehmens besteht. Dazu kommt noch, dass viele ausländische Firmen gerade durch die vollkommen überzogene Nebenkostendiskussion von Investitionen absehen, während die, die trotzdem hier einsteigen gute Gewinne machen. Wobei hier in der Region amerikanische Firmen hauptsächlich durch Abwicklung vormals gut gehender Unternehmen auffallen. Die Arbeitsplätze werden auf das heftigste zusammengestrichen, die Gewinne landen zu 100% in USA und wenn der Laden mangels Investitionsmöglichkeiten durch überaltete Produktionsmethoden nicht mehr konkurenzfähig ist, dann wird eben dicht gemacht.
Ein anderes Beispiel wäre ein gewisser deutscher Textilproduzent für Wintersportbekleidung, der mit staatlichen, wie auch gemeindlichen Fördermitteln seine Textilproduktion in Niederbayern aufbaute, dann nach einigen Jahren die Hütte zumachte. Durch die Verarmung der Region zu einem Erpressungsversuch ermutigt zog er dieses Spielchen ein 2tes Mal ab. Alles subventioniert und ohne das geringste unternehmerische Risiko, das ja immer gerne auf die vorderste Fahne geschrieben wird, dies natürlich gepaart mit satten Gewinnen für sich selbst.
So lange es aber genügend Leute gibt, die ihre Köpfe bis zur Schulter in den Hintern ihrer Chefs, oder Lobbyisten und Finanziers stecken haben und die solche Dinge mit einer dermassenen Ignoranz verleugnen, dass man es schon als Volksverdummung auffassen muss, so lange wird die Wirtschaft wirklich leichtes Spiel haben. Der Wunschtraum sind nun einmal japanische, oder koreanische Arbeitsleistungen und Einstellungen (Firma ist alles, ich nichts), chinesische Verhältnisse (Sprechverbot am Arbeitsplatz, Schichtwohnen in Containern, und noch verpflichtend vorgeschriebenes und zu bezahlendes Essen) gepaart mit 0 Sozialleistungen und Steuern.
Noja,so lange wir Leute wie dich haben,die die Sache überblicken und die Volksverdummung gleich identifizieren,kann es so schlimm mal nicht sein !Du weißt es also,wer hier wen verdummt und daß die,die die sache anders beurteilen,vor ihren Chefs oder sonstwem kriechen.Jeder,der eine andere auffassung in dieser sache vertritt wie du,kriecht,was?Ich verstehe eins nicht:Wenn man so furchtbar klug ist wie du,warum geht man dann in eine firma arbeiten?Bei soviel Klugheit macht man sich selbstständig und verdient sich dumm und dämlich,nicht?Daß die firmen hier Gewinn machen,das ist deren gutes Recht !Zwingt dich jemand,dort zu arbeiten und zum Gewinn beizutragen ?Wenn das so leicht ist,hier groß abzusahnen,dann mach es doch mal
Genau so ein Unfug deine Schilderung bezüglich ami firmen,die hier angeblich abkassieren und verschwinden.Es gibt genügend Gegenbeispiele,wo konzerne durch die Amis saniert wurden(ich nenne dir Kloeckner-Moeller),erfolgreich saniert,nicht wie Holzmann,wo Schröder völlig sinnlos steuermillionen verbriet und nachher war der Laden doch pleite.Deine globale Verunglimpfung der Amis ist blödes,nachgeplappertes Gewäsch,mehr nicht.
Ich meine bevor man hier rumtrompetet,sollte man sich doch wenigstens ein klein wenig informieren.
Die Rentabilität der Unternehmen in D liegt laut statistischen erhebungen bei ca. 2,5%,lassen wir es 3 sein.Dazu brauch man gar nichts mehr sagen,die Zahlen sprechen für sich und wiederlegen deine Phantasien.Oder sag mir mal wieviel milliardengewinne VW macht.Sags mir.
Wenn deine Firma außergewöhnliche Gewinne macht,ist das ihr gutes Recht.Sie ist weder verpflichtet,das vor dir zu rechtfertigen noch den Gewinn mit dir zu teilen.So und nicht anders sieht das aus.Ist auch sehr richtig so.Selber ein unternehmen aufzubauen oder zu leiten ist ne leistung,anders,als immerzu in den taschen der anderen herumzustöbern.
Wenn der Staat irgendwelchen Leuten Subventionen gibt und die das geld dann kassieren und abhauen,ist der Staat schuld und sonst niemand.Das zeigt lediglich,daß dieser staat immer noch viel zu viel Geld hat,sonst könnte er eine solche Veruntreuung von Steuergeldern nicht betreiben.Daher bin ich sehr erfreut,wenn die globalisierung und abwanderung diesen kaputten staat,der ursache für viele übel ist,finanziell in die Knie zwingt.So ist es gut,nur weiter so.Die deutsche Politik und Justiz soll sehen,daß ihre Macht schwindet.Es schadet gar nichts,wenn die knappgehalten werden.Dann können sie nicht mehr soviel Geld verplempern.
Wow, jetzt hast du es mir aber gegeben! Niveauvolle Unterhaltung pur und didaktisch auf allerhöchster Ebene!
Lesen beschränkt sich nicht nur auf das buchstabieren eines Textes, sondern auch auf dessen Verständnis, so als kleiner Hinweis. Ansonsten, für einen 10jährigen nicht schlecht gebrüllt, oder täusche ich mich da in deiner Altersgruppe?
Globale Verunglimpfung der Amis? Ich bitte um konkrete Zitate und anschliessend um die Widerlegung des von mir Gesagten.
Welche meiner Phantasien widerlegt die Rentabilität der deutschen Unternehmen?
Warum die Einnahmen von VW derzeit so schlecht fliessen und bei wem sie hängen bleiben , das zu erklären würde wohl deinen Horizont sprengen, wenn man sich dein Gekritzel so ansieht. Nur so viel, anscheinend machen andere Firmen im Konzern gute bis sehr gute Gewinne, die von VW gerne vereinnahmt werden. Zusätzlich tun sie sich an technischen Entwicklungen der Tochterkonzerne gütlich, ohne Gegenleistung. Woran jetzt der Niedergang der Muttergesellschaft liegen könnte, nun das heraus zu finden überlasse ich deinem unübertrefflichen Genius.
Als nächstes habe ich meiner Firma mitnichten das Recht abgesprochen Gewinne machen zu dürfen, sondern lediglich die tatsächlichen Verhältnisse geschildert.
Auf der einen Seite freust du dich wenn Deutschland ausgenomen wird bis es zusammenbricht, auf der anderen Seite spuckst du Gift und Galle, wenn dagegen was unternommen werden soll. Warum gehst du dann nicht nach China, da doch dort alle Vorraussetzungen schon vorhanden sind, nach denen du dich so sehnst? Das müsste doch das Land deiner Träume sein, und bis es hier endgültig so weit ist könnten noch Jahrzehnte ins Land gehen. Du hättest die Chance deinen Traum zu leben und uns hier würde es sicher nicht weh tun. Mandarin zu erlernen sollte einem Universalgenie wie dir leicht und locker binnen eines Monats gelingen.
Ansonsten liebend gerne EOD, denn mit Leuten, die nur versuchen dumpf herum zu pöbeln lohnt es sich einfach nicht seine Zeit zu verschwenden. Argumentieren ist mit dir so sinnlos, wie einem Fisch das Fahrrad fahren bei zu bringen, das hast du nun wirklich oft genug bewiesen. Deshalb gehe ich jetzt lieber ein wenig Geld verdienen.
Danke für Deinen köstlich persiflierten Beitrag, mit dem Du pointiert auf die deutsche Export-Führungsfunktion, die Bigotterie der Großunternehmen und die Bedürfnisse des Mittel- und Kleinstandes sowie der Bevölkerung eingehst. Dein Schwung für die Perfidität der Presse als Hetzinstrument hätte ich Dir ebenfalls nicht zugetraut. Durch die, wie beiläufig, und doch so treffend, fallengelassenen Attitüden der Meinungspresse, kommt ein Stimmungsbild auf - man hat fast plastisch das Gefühl, das knapp über 600 Menschen im Staate mehr bekommen und dass dies im Vergleich zu 80 Millionen Einwohnern wirklich erwähnenst und berechenswert ist - was wirklich als künstlerisch zu betrachen ist. Vielen Dank.
Greets
Tom West
Ist alles unzutreffend,freunde.Was willst du denn mit der exportführerschaft.etwas genauer bitte,was willst du damit belegen oder aussagen.Schwung für die Presse-totaler quatsch,ich lese gar keine Zeitungen.Ich lese lediglich im Internet,meistens Dinge die nichts mit Politik zu tun haben.und der nächste satz,plastisch hat man das gefühl,600 menschen bekommen mehr......Nix verstehn,kann ich da nur sagen.was bekommen sie denn,die 600 im Vergleich zu 80 mio ?Was denn?Bitte um Erklärung.dein text ist nicht zu verstehen.
Also ich habe deine Text gut verstanden. Sehr treffend kommentiert.
Ich finde allerdings, dass so viele Worte für den weisen Hardi zu viel des Guten sind.
Gebt ihm ab und zu mal einen frischen Fisch, das müßte reichen.
Alternativ wäre auch ein Duden sinnvoll, der würde ihm sicher bei der Zeichensetzung helfen.
Am besten wäre aber wohl ein Intensiv-Benimmkurs.
Gruß, Brezel
Na wie find ich denn das!Du wirst mir sicher bei der Zeichensetzung helfen.Machst du doch,oder.Da wäre ich froh
Übrigens,du brauchst die sache jetzt nicht hier aufs Benehmen abzubiegen,guter.Es ging nicht darum.
Ich erkläre dir,um was es ging.Es ging darum,daß Fetzen Leuten,die nicht seiner Meinung sind,unterstellt,sie würden vor dem Unternehmer kriechen,was speziell in meinem Fall völlig absurd ist.
Fetzen kann es offensichtlich nicht verkraften,daß es arbeitnehmer gibt,die nicht das bejubeln,was die IG Metall und die Sozenpartei sagen.
Das hat mich geärgert und das ist auch schon alles.
also,versprochen:Wenn du mit deinen Ablenkungsmanövern,mit denen du natürlich was bezwecken willst, aufhörst werde ich die Zeichen richtig setzen.
Ist das ein Wort?
Es ging nicht wirklich um die Zeichensetzung....
Diskusion dazu (Beispiel):
Kapitalgedeckte Vorsorge gibt Deutschland den Rest
Übrigens hatte ich meinen Beitrag nicht gepostet, um die Weltrevolution anzuleiern, sondern wollte auf das Unverhältnis verweisen, zwischen z.B. Mehrwertsteuer (schlecht zu erkennen, vielleicht 135 Mrd) und Vermögenssteuer (deutlich unter 1 Mrd.). Ähnlich bei der Körperschaftssteuer. Es gelingt also nicht mehr die großen Kapitalzusammenballungen abzuzapfen. Vielmehr wird jede (wirtschaftliche/Arbeits-) Bewegung per Mautstelle behindert, der Kapitalumschlag gebremst und damit Arbeit verringert.
Ich hätte es vielleicht noch deutlich dazu schreiben sollen. Im ersten Link wird u.a. auf koordiniertes rethorisches Vorgehen von Allianz, T-Online und Bild-Zeitung verwiesen - Werbung heimlich im redaktionellen Teil - ein Vorgehen dass die gesetzliche Rente als bösen Witz erscheinen lassen soll. Gleichzeitig wird politische Lobby-Arbeit geleistet, um diesen bösen Witz Realität werden zu lassen. Real haben wir - ohne Not - seit ein paar Jahren Rentensenkungen.
Ach so.Sicher besteht ein gemeinsames Vorgehen.Ich werde auch keinen Vertrag abschließen.Wir haben ohne Not Rentensenkungen,sagst du.Und das,obwohl ständig der Beitragssatz erhöht worden ist und 30Mrd. € aus der Steuerkasse dazugegeben werden müssen,um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.
Dann erklär mir,wo das Geld hingeht.
Die meisten arbeitnehmer haben doch gar nicht die Wahl,auszutreten.Die Beitragssätze sind auch fest.Es gibt für den arbeitnehmer überhaupt keine Möglichkeit,etwa weniger einzubezahlen oder auszutreten.
Von daher verstehe ich überhaupt nicht,was du meinst.Man kann die gesetzliche rente schlecht oder gutreden,an den Fakten der finanzierung ändert das nicht das geringste.Daher wird eine Propaganda gegen die Rente auch nix bewirken,außer daß die Leute ZUSÄTZLICH bei privaten einen Vertrag abschließen.Raus an der gesetzlichen kann doch niemand,selbst wenn er wollte.
Großes Problem für die Rente ist,daß die soz.vers.pfl. Stellen langsam aber sicher abnehmen,während die Zahl der rentner ständig steigt.
dieses problem hat mit Allianz propaganda gar nichts zu tun.
Wo würdest du das Geld denn hernehmen,um Rentenkürzungen zu vermeiden?
Das steht doch in den Beiträgen die ich verlinkt habe. Die zahlreichen Frühpensionierungen, auch bei der Post, der Bahn usw. und auch dass nicht die Gesamtgesellschaft die Kosten der Ostrenten übernommen hat, sondern dafür die Rentenkassen geplündert wurden. Das hat den Staat ne Menge Geld gekostet. Insgesamt ist die Lebenserwartung bei den Besserverdienenden höher, mit dem Effekt, dass die unteren Einkommen mehr einzahlen als sie rausbekommen.
Auch die ganzen Zuzahlungen, Erhöhungen von Steuern und Gebühren, werden ja keineswegs aufgefangen, sind also Rentenkürzungen.
Die Senkung der Lohnnebenkosten entlastet zwar Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber das zahlen die Arbeitnehmer doppelt und dreifach bei gestiegenen Kosten und "Eigenvorsorge".
Dem Ganzen halte ich entgegen, dass die Kapitalerträge steigen (vielleicht sogar steigen müssen, damit das System nicht zusammenbricht) bei gleichzeitig unverhältnismäßigen Umsatzsteuern (Mehrwertsteuer). Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist nicht zulässig, weil in diesen Ländern wegen der hohen Mehrwertsteuer andere Belastungen entfallen.
Es ist auch so wie Fetzen geschrieben hat, es gibt eine ungeheure Produktivitätssteigerung, die müsste eigentlich zugunsten der Rente zum Tragen kommen. Wo das Geld bleibt? Nun z.B. Zinsen für die ungeheure Staatsverschuldung. Insofern hat Beck Recht, es müssen mehr Steuern eingenommen werden. Aber bitte bei den richtigen Leuten bzw. Firmen.
So wie damals Blüm das Beitragsgeld verramschte,um die nächsten wahlen zu gewinnen,so wird heute das Steuergeld für mehr als fragwürdige Familien-Experimente verplempert,damit eine Ministerin als wohltäterin der kindchen dastehen kann.Der witz dabei ist,daß die zinsausgaben steigen und steigen,und,daß es ständig weniger kinder gibt.Also herausgeschmissenes Geld.
Wenn du wie Beck die steuern erhöhen willst:Ich halte das nicht für sinnvoll,denn es wird sicher ausweichreaktionen geben,welche z.B. darin bestehen werden,daß Leute mit Lst.Kl.1 hier auswandern.Die gutverdienenden können sowieso leicht weg.Daran wirst du die Leute nicht hindern können,es sei denn du baust eine neue Mauer.das knowhow dafür mußte ja noch reaktivierbar sein,lol.Wenn du mit übermäßiger steuerbelastung immer mehr Leute vertreibst,die viel zum staat beitragen,dann wird das hier eine zweite DDR:die leistungsfähigen hauen ab,der Staat geht in bankrott.
Wer hier nicht Steuern zahlen will, soll weggehen. Wer weggeht kommt nicht wieder rein. Wenn z.B. die Schweizer mitkriegen, dass die eingewanderten Deutschen bei ihnen in der Falle sitzen...werden sie ihnen die Steuern erhöhen. Es gibt in den schweizer Dörfern mit nicht gerade reichen Einwohner viel böses Blut über gestiegene Mieten usw..
haha,naja,wenn du meinst!Es geht glaub ich auch weniger ums nichts zahlen wollen,sondern um hemmungslosen diebstahl des arbeitslohns,wenn ich es jetzt auch mal kraß formuliere.Schau dir mal einen Lohnzettel eines Lostkl 1 angestellten an.50% oder mehr vom Lohn weg,während viele Familien z.B.gar nichts zahlen.Findest du das in Ordnung ?! Ich nicht ! obwohl ich nebenbei bemerkt die KL1 nichtmal habe.Ich befürworte es,wenn sich Leute dagegen zur wehr setzen-mit den Mitteln,die verfügbar sind.
Da sind wir einer Meinung (wieder einmal ;)
Den Beitrag zur Kapitaldeckung hab ich aber nicht wirklich verstanden, weil der auch nicht wirklich passt bzw. den Realitäten deutlich entgegensteht.
Greets
Tom West
