Da hat mich jemand aber gar nicht über diesen bösen Neoliberalismus informiert. Oder ich hab es wirklich überlesen?
Hatte jetzt nicht die Zeit zu "nicklen".
Sehr bedenkenswert, dieser böse Neo... Und der böse Gerald Asa..ah. Eine Schande. Aber das ist nur der böse Neolib....us. Mit Telepolis?
Kein Wunder, warum keine Wurstsemmel mehr.
Übrigens ist jetzt auch klar, warum Telepolis irgendetwas schreibt. Egal ob pro oder contra Telepolis, wir müssen zwischen den Zeilen lesen. In Wirklichkeit sind die Telepolisianer den neoliberalistischen Werten verfallen. Wir werden nur manipuliert bzw. sollen manipuliert werden u. a. durch Telepolis-Verfechter.
Anti-Neoliberalismus predigen und zwischen den Zeilen das Gegenteil tun. (Anm.: Typisch für wert- und denkensfremde")
Ergo: Ignoriert alle Telepolis-Artikel und die Personen, die sich darauf beziehen. Sie sind Neoliberalisten der ärgsten Stunde und nur sich gegen sie zu formieren, kann eine gewisse Transparenz des Denkens bringen (entspricht der umgekehrten Formel)
Greets
Tom West
Off Topic 20.606 Themen, 228.971 Beiträge
Hallo Tom,
arbeite Dich lieber hieran ab (nüchtern!):
www.aachener-friedenspreis.de/aktuell/generalbundesanwalt.html
Tja, auch eine Art, sich nicht mit angesprochenen Dingen auseinanderzusetzen, sondern abzuschweifen.
Könntest Politiker werden - oder weniger trinken......
Dein Link ist bugged: http://germany.indymedia.org/2005/09/128980.shtml
Der Artikel ist interessant. Kenne mich mit Telepolis nicht aus. Lese nur ab und an mal das eine oder andere. Ich hasse dieses News- und RSSgejunke. Hilft keinem weiter und vergißt man schneller als man es liest. Daß Telepolis sich an der Aktion beteiligte, ist mehr als peinlich. Das wird aber nichts daran ändern, daß die Macher solcher Aktionen immer mehr Publikum erreichen und die Propagada der "Kraft durch 3-5Teilzeitjobs" längst real umgesetzt ist. Alle Paketdienste, Reinigungsfirmen und Co. arbeiten fast nur noch nach diesem Prinzip und keinen interessiert es. Der Sozialstaat liegt längst im Sterbezimmer, Quacksalber wie Merkel und Co. verordnen weitere Aderlasse und Quecksilberkuren.
Da kommt der Krampf der Kulturen gerade recht zur Ablenkung...
Dass Perfide daran ist, dass immer so getan wird, als würden dadurch "Jobs geschaffen".- Ja, wenn man nur nach Köpfen zählt und nicht nach Mitarbeiterstunden, dann könnte das hinkommen. Dann kann man auch 1 Million Vollzeitstellen in 2 Millionen halbe Stellen aufspalten und der staunenden Bevölkerung vorrechnen, man habe 1 Million neue Stellen geschaffen... Grundsätzlich habe ich nichts gegen flexible Arbeitszeiten, aber wer einen Job sucht, nicht um sich ein paar Kröten "dazu" zu verdienen, sondern weil er davon leben will, ggfs. von Job zu Job hetzen muss, der ist ganz schön gearscht. In den USA leider schon gang und gäbe.
CU
Olaf
Ja. Seit die ersten 360DM Jobs zugelassen wurden, rollt der Wagen steil bergab. Die Arbeitslosenstatistik wird moderen Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Politik verschleiert absichtlich die Daten. Die Statistik müßte Arbeitsstellen und die prozentuale Zeit dafür auflisten. Die Arbeitszeit/Job dürfte in den letzten 10 Jahren in einigen Bereichen drastisch nach unten gegangen sein.
Es gibt ja nicht umsonst den Witz: Der Politker bei der Wahl ruft: "Ich habe 300.000 neue Jobs geschaffen" und im Publikum meldet sich die Hälfte und ruft zurück," ja und wir haben je 5 davon"!
Wobei ich es gar nicht mal so verkehrt finde, dass es geringfügige Beschäftigungsverhältnisse überhaupt gibt. Wer stundenweise als Haushaltshilfe oder Nachhilfelehrer arbeitet oder Zeitungen austrägt, der sollte natürlich nicht wie ein regulärer Arbeitnehmer behandelt werden. Das wäre kontraproduktiv, allein wegen der daran hängenden "Bürokratur".
Was mich nervt ist, dass man die Zweckentfremdung dieser geringfügigen Beschäftigungsverhältnise - nämlich die Zersplitterung regulärer Beschäftigungsverhältnisse - nicht in den Griff bekommt und auch gar nicht in den Griff bekommen will. Denn für die Arbeitslosenstatistik ist das natürlich eine prima Sache, wenn alle versorgt sind, und sei es nur, dass sie für eine halbe Person ihren Lebensunterhalt bestreiten können :-/
CU
Olaf
Jo. Wobei es aber bei der Einführung versicherungsfreien Jobs von vorne herein klar war, daß es zu massivem Stellenabbau bei Vollzeitstellen kommen würde. Der Weg war durch die USA klar vorgezeichnet. Es macht keine Sinn, zu hoffen, die Arbeitgeber würden sich so eine Chance entgehen lassen. Sollte dank Merkel auch noch der Kündigungsschutz fallen, dann gute Nacht. Dann gibt es kein Halten mehr.
Nobert Walter (Chefvolkswirt der Deutschen Bank) hat gesagt, dass es für Arbeitnehmer künftig nicht mehr selbstverständlich sein wird, ihren Lebensunterhalt mit Einkünften aus nur einem Arbeitsverhältnis zu bestreiten.
Er selbst aber hat das gegenteilige Problem. Er könnte zig Lebensunterhalte mit einem Arbeitsverhältnis bestreiten.
Um den Zusammenhang zu erkennen, muss man kein Chefvolkswirt sein.
Wenn man diesen - jetzt funktionierenden - Link hat, ahnt man worauf sich Tom West bezieht. Natürlich sind die üblichen Diskusionen zum Neoliberalismus plakativ und bleiben an der Oberfläche. Interessanter sind Untersuchungen wie die von Foulcault, die etwas in die Tiefe gehen und die Angelegenheit erkenntnistheoretisch sondieren. Und danach müsste man sich mit den mogelnden Wirtschaftswissenschaften auseinandersetzen. Dann kommen wir zu mogelnden Politikern und Journalisten und schließlich zum Stammtisch (Alltagsbewußtsein) und den rechtsradikalen Aggressionsblitzleitern. Dann erst würde ich die Klassiker des Neoliberalismus lesen. ABER man soll nicht alles zugleich versuchen, beginnen wir erst mal mit Foucault
