Hallo und Alaaf zusammen,
folgende Frage in einem PC-Forum zu stellen ist an sich schon verwegen genug. Ich will´s aber trotzdem mal versuchen.
In meiner derzeitigen Nachstudiumzeit plage ich mich mit der Frage, welchen von 2 mir möglichen Ausbildungsgängen ich antreten soll.
Da wäre zum einen der IT-System-Kaufmann.
pro:
- PCs!!! :-D
- Anfangstermin: 01.03.2006
- Ausbildungsdauer: 2 Jahre
- entspricht weitestgehend dem, was ich seit Jahren schon im kleineren mache.
contra:
- Ausbildungsvergütung ist vergleichsweise niedrig
- Fortbildungsmöglichkeiten im Unternehmen = 0
zum anderen hätte ich noch eine Ausbildungsstelle zum Bankkaufmann.
pro:
- entschieden höhere Ausbildungsvergütung, 13. u. 14. Monatsgehalt, Jobticket
- sehr umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten
- bietet eine breitere wirtschaftliche Ausbildung als der eher spezialisierte IT-ler...
contra:
- Ausbildungsbeginn: 01.09.2006
- ...
Und um die Sache noch zu verkomplizieren:
bis zum 28.02.2006 bin ich noch privat (über die Eltern) mit-krankenversichert, danach nicht mehr.
Daher meine Frage:
a) was (bitte versucht´s möglichst objektiv) klingt für euch besser: IT oder Bank? (wo seht ihr größere Zukunftsperspektiven?)
b) wie kann ich mich krankenversichern, wenn ich erst im September anfange? Ist man als Arbeitssuchender über´s Arbeitsamt versichert?
Vielen Dank für eure Antworten!
Gruß,
Dirk
Off Topic 20.605 Themen, 228.970 Beiträge
zu a)
Generell sehe ich mehr Zukunfts- und Verdienstperspektiven in der IT-Branche. Da Banken immer mehr mit IT machen, brauchen sie weniger Mitarbeiter. In meiner Bankfiliale sind nur noch 8 von ursprünglich 14 Mitarbeitern beschäftigt.
zu b)
Wenn du bei der Agentur für Arbeit als Arbeitsloser gemeldet bist, hast du auch Krankenversicherungsschutz. Gleiches gilt für Harz4.
Greetz!!
danke für Deine Antwort.
Damit steht´s aktuell:
2:1 für IT. :-)
Mehr Meinungen sind willkommen. ;-)
Dirk
Wie wär es mit einem seriösen Job?
Es ist sicherlich keine einfache Entscheidung die du dort fällen mußt, aber überleg dir mal was dir am meisten Spaß macht. Da wenn du mit Spaß an der arbeit bist, arbeitest du auch gut und das freut den Chef und der wird es dir dann auch mal danken :-D
Außerdem arbeitest du ja um ein besseres leben zu haben, und da sollte der job keine alzugroße Qual sein.
"Da, wenn du mit Spaß an der Arbeit bist, arbeitest du auch gut, und das freut den Chef, und der wird es dir dann auch mal danken." Stimmt: Wenn das Management entscheidet, 30.000Stellen werden gestrichen, geht Chef zum Management und sagt, der war immer mit Spaß bei der Arbeit, der darf nicht entlassen werden! Ja, die heile Welt und mein lila Elefant.
"Es ist sicherlich keine einfache Entscheidung, die du (dort) fällen mußt" Klar ist die Entscheidung einfach: Man muß sich lediglich entscheiden, ob man lieber den Leuten einen beschissenen Rechner andreht, oder ihnen die Hosen auszieht, indem man ihnen Sparanlagen verkauft, die man selbst nie kaufen würde...
Tätätätä...
Wasp wie wär es wenn du sofort kündigen würdest dein unternehmen könnte bankkrott gehen, wenn du das schon getan hast bewerb dich nicht den die Firma die dich nihmt könnt Pleite gehen...
Und nur da du ein paar schlechte erfahrungen mit den berufsgruppen gemacht hast, mußt du nicht pauschalisieren.
""Es ist sicherlich keine einfache Entscheidung, die du (dort) fällen mußt" Klar ist die Entscheidung einfach: Man muß sich lediglich entscheiden, ob man lieber den Leuten einen beschissenen Rechner andreht, oder ihnen die Hosen auszieht, indem man ihnen Sparanlagen verkauft, die man selbst nie kaufen würde..."
---> jupp, stimme dir da voll zu
ein bekannter von mir hat nach dem 1ten jahr die bankkaufmansslehre aufgegeben, weil er das 2tere nicht mit seinem gewissen vereinbaren konnte
Sagen wir´s mal so:
mit Freude wäre ich bei beiden Stellen in fast gleichem Umfang bei der Sache - was die Sache nicht gerade vereinfacht.
Bei dem IT-Unternehmen verkaufe ich jedoch keine klappernden PCs, sondern würde im Bereich Business Solution Software präsentieren, verkaufen und supporten.
Das Anwendungsgebiet Bank ist natürlich klassisch. Und daß dort Anlageoptionen verkauft werden, die man selber nicht haben möchte, ist pauschalisiert und falsch.
Aber das ist meine Meinung...
D.
"Bei dem IT-Unternehmen verkaufe ich jedoch keine klappernden PCs," sondern klapper für Programme.
"Das Anwendungsgebiet Bank ist natürlich klassisch" und Tucholsky ein Klassiker.
"Bei dem IT-Unternehmen verkaufe ich jedoch keine klappernden PCs, sondern würde im Bereich Business Solution Software präsentieren, verkaufen und supporten."
Angesichts der Anglismen in einem Satz und der bereits internalisierten Vertreterwerte, ist dir imo eh nicht mehr zu helfen...
Good Greed!
nicht unbedingt, es wird schon geschaut das du alles verkaufst nicht nur sparte eines Sortiments. Deine bank bietet 10 Fonds an und will dann auch das 10 verkauft werden und achtet darauf das du gewisse Quoten bei deinen Kunden erreichts.
neinnein, mit klassisch meinte ich, daß die nicht auf einmal Autos verkaufen, sondern Finanzangebote. ;-)
D.
bzgl. Freude: s. u.
Das IT-Unternehmen bildet mich auch für den Eigenbedarf aus. Die haben zwar bundesweit über 500 Mitarbeiter, allerdings ist meine Abteilung relativ überschaubar, sodaß ich nicht einer von 3000 wäre, die in einem Schwung auf der Straße stehen könnten...
D.
Mal eine frage oder hab ich das falsch verstanden?
Du hast bereits studiert? Wieso willst du dann nochmal eine Ausbildung machen :?
a) um meinen wirtschaftlichen Wert durch Praxis zu steigern und
b) weil ich in meinem Studienfach nicht so übermäßig glücklich gewesen wäre...
D.
Im Anschluss an ein Jura-Studium würde sich sicherlich eine Bankausbildung anbeiten.
Es gibt kaum eine Branche mit größeren Rechtsverstößen, höherem Streitpotential und kriminelleren Managern. ;o)
guter Punkt... ;-)
D.
Also wenn ichs richtig verstanden habe, hast du Jura studiert.
Hmm, zwar würde nichts näher liegen, als eine Bank Ausbildung, dennoch werden dich die Kids in der Berufsschule mit ihren 19 Jahren fragen, was du bei denen machst, glaub mir - ich weiss, wovon ich rede.
Ich habe selbst während meiner Ausbildung 27 Jährige Soziologen, die wirklich keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hatten, getroffen, die schräg angeschaut wurden (Bürokaufmann hab ich damals gelernt ... unter anderem).
In der IT Branche gibt soviele Quereinsteiger, da ist die Mischung bunter und man fällt weniger auf.
Wenn du also kein Problem hast mit ein paar dummen Kommentaren (immerhin geht die Ausbildung mindestens 2,5 Jahre - Verkürzen ist in der Regel nicht mehr drinnen, weil die Azubis billiger sind als normale Angestellte), dann mach die Bankausbildung.
Andernfalls kannst du unauffälliger in der IT Branche deine Ausbildung machen, da dort auch das Durchschnittsalter höher ist, war zumindest bei uns so.
Bänker werden die meisten direkt nach dem Abi, d.h. sie sind noch blutjung
Grundsätzlich muss man bei einer Bankausbildung differenzieren:
a) Ausbildung zum Bankkaufmann
Die Ausbildung dauert 2,5 Jahre und es werden auch Realschüler mit guten Noten angenommen (16 Jahre, naiv, weniger eingebildet als Abiturienten und klotzen wirklich ran).
b) Ausbildung zum Bankkaufmann mit Zusatzqualifikation Finanzassistent
Voraussetzung ist Abitur und die Ausbildung dauert 2 Jahre (sind ständig neidisch c ).
c) Kombination von Ausbildung und Studium an der Berufsakademie zum Dipl. Betriebswirt (BA) Fachrichtung Bank
Dauert 3 Jahre und gutes Abitur wird vorausgesetzt (sind selten in der Bank, meinen sie seien Ackermann, sind aber wirklich zu wenig zu gebrauchen ).
