Immer darauf acht4en, wo man welchen Witz erzählt:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,336586,00.html
Off Topic 20.606 Themen, 228.971 Beiträge
Was für 'ne Petze...
Anwalt - mein Lieblings-Hass-Beruf dicht gefolgt von Unternehmensberatern, Versicherungsvertretern, Marketing- oder Finanzexperten.
Den freundlichen GEZ-Blockwart von nebenan? ;o)
Wie wärs mit Notaren? Oder Schornsteinfegern?
stoffi
bleib mir blos mit Notaren weg...nie wieder ein Notar als Kunde :o(
Ich mein ja nur.
Wegen des Zwangs, bestimmte Sachen von diesen Leuten beglaubigen lassen zu müssen und der dazugehörigen, wie von Götterhand geschaffenen Gebührenordnung...
Notare muss man einfach lieb haben! ;-)
stoffi
Anwälte sind allesamt im Leben gescheitert. Zu Hause nüscht zu melden und im Gericht die Sau rauslassen und andere Leute psychisch fertig machen. Ein Glück, dass Blondinen so doof sind, sonst hätte jeder zweite eine Anzeige am Hals :-O)
@Czuk
Welch ein Glück, dass VIP kein Beruf ist, sonst würde der bei einigen (bei mir natürlich nicht) auch ganz oben auf der Hassliste stehen:-)
TL
Man man man... haben die keine anderen Probleme???
Armes Amerika... wobei das auch bei uns passieren könnte...
Na und?
Das finde ich absolut in Ordnung und ist hoffentlich auch bei uns möglich. Schließlich kann auch ich jeden verklagen, wenn ich der Meinung bin, dass er mir zu Nahe tritt. Das ist eines der Grundrechte in einem freien Staat. Entscheidend ist, wie das Urteil lautet, und das ist ja noch nicht gesprochen.
Allerdings ahne ich da fürchterliches wie beim McDonald's-Kaffee-Urteil.
Claus
Nun ja, dann würde ich den Anwalt wegen Bespitzelung und Verletzung der Privatsphäre verklagen. Andererseits könnte er die beiden dann wegen Ruhestörung verklagen oder was?! Das ist pingelig, wenn alle so pingelig sind, dann können wir uns alle gegenseitig verklagen. Auweiha, der Typ dahinten hat mich angekuckt, habs genau gesehen....
TL
Ich möchte in einem Staat leben, in dem ich, wenn ich mich im Recht fühle auch mein Recht einklagen kann. Wenn mir dann ein Richter erzählt, dass ich im Unrecht bin, dann ist das eben so. Auch das Nicht-Zulassen einer Klage - genauer einer Gerichtsverhandlung - ist auch ein richterliches Urteil. Dies gründet sich aber auf eine Prozessordnung und nicht auf das Gesetz, das in diesem Fall zur Anwendung kommen soll.
Ich emfinde daher diese Klage als nichts schlimmes, sondern ganz in Ordnung. Wenn ein Gericht sie nicht zugelassen hätte, weil kein Aussicht auf erfolgt besteht oder dieser Anwalt nicht persönlich beleidigt wurde oder warum auch immer, dann wäre es auch in Ordnung.
Diese Geschichte zieht nur dann eine Klagewelle nach sich, wenn der Kläger recht bekommt (was ich nicht hoffe).
Claus
Okay.....du willst also darauf hinaus, dass es grundsätzlich möglich sein sollte wegen so einem "Vergehen" zu klagen richtig? Das verstehe ich natürlich, aber ich finde der Anwalt hat kein auf gesundem Menschenverstand beruhendes Recht zu klagen. Wenn er es getan hat um eventuell etwas Profit daraus zu schlagen oder um zu sehen was geht, dann viel Glück, wenn er sich aber ernsthaft beleidigt gefühlt hat, kann ich das nicht verstehen.
TL
Genau.
Das verstehe ich natürlich, aber ich finde der Anwalt hat kein auf gesundem Menschenverstand beruhendes Recht zu klagen. Wenn er es getan hat um eventuell etwas Profit daraus zu schlagen oder um zu sehen was geht, dann viel Glück, wenn er sich aber ernsthaft beleidigt gefühlt hat, kann ich das nicht verstehen.
Das sehe ich ähnlich.
Claus
Gut, dann sind wir uns ja einig :-)
TL
Aus 2 Gründen:
Als Zivilklage würde es nicht zugelassen, da man auf Beleidigung nur hinaus kann, wenn (natürliche) Personen beleidigt werden und eine Berufsgruppe ist keine natürliche Person (siehe "Soldaten sind Mörder"-Urteil).
Als Strafsache würde es nicht zugelassen, da Beleidigung keine Straftat ist.
Aber auch dafür brauchte man erstmal ein Urteil, also eine Klage.
Wie gesagt, ich finde die Möglichkeit der Klage ist absolut in Ordnung und damit diese Klage prinzipiell auch. Ob es dann zu einem Prozess kommt, entscheidet dann ein Richter aufgrund einer wie auch immer gearteten Prozessordnung. Da mag es in den USA anders sein als bei uns. Ob besser oder schlechter lässt sich eh' nicht objektiv beurteilen.
Entscheidend ist für mich das Urteil.
Claus
Nur leider muss auch für diese Pippifaxklage irgendeiner die Kosten bezahlen und das ist doch vielfach auch das Problem bei den Anwälten, daß aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird um ja immer richtig abkassieren zu können.
Denn merke, Anwälte leben vom Streit und nicht vom Ausgleich und das kotzt micht an diesen s.g. Rechtsstaaten westlicher Prägung an.
Auch bei uns gibt es den Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen, was vielfach nur vom Geldbeutel abhängt.
Im Normalfall der Verlierer und nicht die Allgemeinheit. Das ist auch eine Form von Arbeitsbeschaffung ;)
Denn merke, Anwälte leben vom Streit und nicht vom Ausgleich und das kotzt micht an diesen s.g. Rechtsstaaten westlicher Prägung an.
Auch bei uns gibt es den Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen, was vielfach nur vom Geldbeutel abhängt.
Tja, und was wäre die Alternative? Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat und was er genau gesagt hat, aber der Tenor war (bezogen auf ähnliche Auswüchse): "Die Demokratie ist eine ziemlich schlechte Staatsform, aber ich kenne keine bessere."
Claus
