Unser Hund ist so erzogen worden, dass er ausschließlich auf einem wilden, unbebauten Grundstück, was nicht gemäht wird, zm verichten seiner Verdauung hingeht. Sollte er z. B. mal im Wald oder so müssen, geht er abseits der Wege und hält seinen Hintern ins Gebüsch - Tatsache. Leider ist es jedoch so, dass es einige verantwortungslose Hundehalter gibt, die ihre Hunde überall hinmachen lassen und den Dreck nicht wegmachen.
Wir wohnen in einem Stadtteil mit sehr vielen Grünflächen und da gibt es faule Hundehalter, welche ihre Tiere klammheimlich auf die Wiesen, wo Kinder spielen, hinkacken lassen. Das finde ich selbst sehr übel und fetze mich manchmal mit solchen Hundehaltern, wenn ich das mitbekomme. Leider werden auch in diesem Fall wieder alle Hunde gleichgesetzt - "Hunde kacken ja auf die Wiesen". Ich würde das blind unterschreiben, diesen Hundehaltern mindestens 100 Euronen für so eine Sauerei abzuknöpfen.
Tja, das Thema Durchdrehen. Wenn ich mitbekomme, wie viele Hundehalter schon im normalen Zustand keine oder kaum eine Kontrolle über den Hund an der Leine haben, möchte ich nicht wissen, wie es sich im Falle eines Falles verhält... Z. B. ein 50kg Persönchen mit einem Berner Sennenhund, um nur eine mögliche Konstellation zu nennen. Ob da eine Leine wirklich was bewirkt? Ich sehe die Fehler ehe am anderen Ende dieser Leine - Hundehalter, die überhaupt nicht wissen, wie sie vernünftig mit ihrem Vierbeiner umzugehen haben. Das sich dieses Verhalten letztendlich auch auf den Hund überträgt, ist nachvollziehbar. Ich glaube, dass ein ordentlicher Sachkundenachweis viele dieser üblen Subjekte davon abschrecken könnte, sich einen Hund zuzulegen.
Unser Hundi - ein dreijähriger Belgischer Schäferhund (Merlinoir) - läuft permanent ohne Leine herum. Schon als Welpe hat er gelernt, dass es bestimmte Spielregeln gibt, die er zu befolgen hat. Und das funktionier ohne das geringste Problem. Die Katzen in der Nachbarschaft sehen ihn überhaupot nicht als Bedrohung an - zumal wir selbst eine haben, mit der er sich alles mögliche teilt. Er geht ohne Probleme mit ins Restaurant, legt sich dann untern Tisch und gut is'. Die Jäger in einem nahegelgenen Wald erlauben, dass unser Hund ohne Leine durch deren Revier gehen darf.
Man kann sagen, dass alle die unseren Hund kennen, seine freundliche und ausgeglichene Art mögen. Ich wüsste niemanden, der ihn nicht mag oder Angst vor ihm hat. Eine Nachbarin von uns hatte arge Panik vor Hunden - er darf zu ihr in die Wohnung und sie streichelt ihn - soll heißen, er geht sanft mit den Menschen um.
Sicher könnte auch dieser Hund rein theoretisch mal zum Monster werden, ebenso wie ein Normalo mal zum Massenmörder werden könnte. Die Frage, welche sich mir stellt, ist, was ist schon zu 100% ohne Risiko? Dann müsste man gleich alle Eventualitäten einkalkulieren und alles verbieten. Wäre das Leben dann noch lebenswert?