Dazu folgenden ganzheitliche Predigt in Kürze:
Unsere "Eliten" haben die EU als Klassenkampf von oben organisiert, also will die Bevölkerung die EU (ich erlaube mir mal das Wortspiel) in dieser "Verfassung" NICHT. Der Schaden der Ablehnung wird immens sein, aber der Schaden der sozial eingetreten ist, ist bereits immens, man kann da nicht drüber weggehen.
Der unten verlinkte Elitenbegriff passt sicher nicht auf jede "Elite". Hannah Ahrendt hat ihn nach dem 2. Weltkrieg formuliert und vor allem auf Stalinismus und Faschismus gemünzt. Er ziehlt aber auch auf die hinter diesen Zeitgeistphänomen stehenden Eliten, die mit diesen Bewegungen taktiert haben, die den Faschismus als Brechstange für ihre Konservative Revolution und den Neoliberalismus nutzen wollten. Und vergessen wir nicht, der Stalinismus war auch von den "Diensten" der Obersten Heeresleitung organisiert und finanziert, jedenfalls die Richtungsentscheidungen, mit dem Ziel den hoffentlich in Bälde bankroten Ostraum zu übernehmen. Man ist davon ausgegangen, dass diese Sorte Revolutionäre nichts zu Stande bringen und zu helle Köpfe hat man mattgesetzt (Unterstützung Stalins, Kampf gegen Trotzki). Nun zeigt sich, man kann ein System miterstellen helfen, ihm Geburtsfehler verpassen, es bankrott rüsten, aber die Gerechtigkeistideen in der Bevölkerung löscht das nicht aus, nirgends auf der Welt. Wenn der Kommunismus gekillt ist, erleben wir die Wiederauferstehung der katholischen Soziallehre in aller Heftigkeit. Das sind mächtige Grundströmungen, mir ist unklar wie Chirac das noch kippen will. Da waren die Eliten wohl zu gierig und haben zu hoch gepokert. Wenn jetzt kaum noch Beute aus der dritten Welt zu verteilen ist, wenn das Öl zur Neige geht, gibt es wenig zu verteilen. Alle Kämpfe werden härter werden.
Na das nur am Rande; hier der Link auf die Abgrenzung von Elite zu Mob und Masse:
www.wiwi.uni-rostock.de/~polreg/Bewegung.htm