Tja, so ist es leider mit den Medikamenten. Als Koronarpatient nahm ich über mehrere Jahre beta-Blocker, Blutverdünner und das ganze andere Zeugs. Insgesamt bis zu sieben verschiedenen Präparaten, zu denen noch Arthrex (Arthrose) und ein Asthmatikum hinzukamen.
Letztendlich habe ich von den ganzen Präparaten Magenschmerzen wie Zorro bekommen und habe mich vor über zwei Jahren entgegen jedes schulmedizinischen Rates entschieden, den ganzen Koronar-Kram auf eigenes Risiko abzusetzen.
Alle Untersuchungen ergaben seitdem zweifelsfrei, dass alle Werte im normalen -> gesunden Rahmen sind - meine Magenschmerzen sind futsch und ich fühle mich seitdem sauwohl. Auch wenn es total unlogisch erscheinen mag, aber es ist wahrlich so, dass meine Parameter im tiefgrünen Bereich sind.
Natürlich kann ich die bleibenden Schäden des HW-Infarktes, als auch den normalen Verschleiß (Arthrose z. B.) nicht weglügen, aber entgegen sämtlicher Prognosen (wohlgemerkt, unter Beibehaltung der Medikation) habe ich statt einer Verschlechterung, insgesamt eine Besserung erfahren dürfen, was allen ein Rätsel ist.
Ich laufe locker mehrere Kilometer Inliner und gehe jeden Tag mindestens eineinhalb Stunden mit dem Hund zügig auf Tour. Für mich scheint das die richtige Entscheidung zu sein, was beileibe nicht heißen soll, dass man grundsätzlich die Medikamente verweigern sollte.
Das Asthmapräparat, als auch Arthrex, nehme ich weiterhin bei Bedarf - wohldosiert - versteht sich.