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Bextra

Nasser / 19 Antworten / Baumansicht Nickles

Cool...echt Cool!

Wieder einmal ein Schmerz- und Rheumamittel Bextra vom Markt genommen.

Und nun? Was futtern wir jetzt?

Da wollen wir doch mal sehen, was die Pharmakonzerne uns nun wieder andrehen, bzw. für teuer Geld verkaufen.

Man könnte denken, dass eine gewisse Logik dahinter steckt.

Jedenfalls sind einige Patienten nun schmerzfrei, die dieses oder ein ähnliches Mittel eingenommen haben.
So oder so. :(

Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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Kamusi Nasser „Bextra“
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Hi Nasser,
schätz deine Ironie, nein jetzt nicht böse gemeint keine Angst.
Habe selber vor Jahren über Monate Vioxx genommen, glaub mir eins, wenn du Probleme mit den Gelenken hast bist du irgendwann froh, wenn du ein Mittel bekommst das dich Schmerzfrei macht und wenn es nur für ein paar std. ist
Ist halt den Teufel mit dem Belzebub austreiben. :-)))

Gruß Kamusi

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spiderjens Nasser „Bextra“
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Hi Kamusi...was nimmst du jetzut gegen die Gelenkschmerzen?? Meine Frau leidet an Athrose.

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Kamusi spiderjens „Hi Kamusi...was nimmst du jetzut gegen die Gelenkschmerzen?? Meine Frau leidet...“
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Hi spiderjens,
bei mir ist es ne saubere Arthritis, nehme zur Zeit nen Coktail aus Cortison,Combaren (Mischung aus Codein und Diclofenac)und Omeprazol (Magenschutz)
Habe die Pharmazeutische Hexenküche so gut wie durch mittlerweile und werde vermutlich mal wieder neu eingestellt werden.
Kannst aber Arthrose mit Arthritis, soweit ich weiß nicht so vergleichen.Sprich, Verschleiß gegen Entzündung.

So long
Kamusi

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Nasser Nachtrag zu: „Bextra“
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Merkwürdig ist das schon.
Da werden Medikamente Jahrelang getestet und nicht freigegeben, obwohl es Patienten gibt, die alles schlucken würden, weil es die letzte Hoffnung ist.
Merkwürdig ist auch, dass es nun freiverkäufliche Medikamente gibt, für die man noch vor einiger Zeit, erst einen Termin beim Doc brauchte.
Da werden Krankenkassenmitglieder durch die Krankenkasse finanziell belohnt, die keine Krankheit haben und unterhalb des Jahres nicht zum Arzt müssen.
Dagegen blecht man einen Euro nach dem anderen, wenn man kronisch krank ist, bzw. einmal zum Arzt muss und ein Verschreibungspflichtiges Medikament braucht.
Einige Ärzte machen kurz vor Jahresende ihre Praxis komplett dicht (Jahresurlaub früher im Sommer), weil ihr Budget ausgeschöpft ist.
Könnte man clevere Geschäftspolitik nennen, wenn nicht dabei die Patienten auf der Strecke bleiben würden.

Ich hör mal lieber auf zu schreiben, sonst wird das hier ein Arzt-Roman.

Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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Massafagga Nasser „Merkwürdig ist das schon. Da werden Medikamente Jahrelang getestet und nicht...“
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Einige Ärzte machen kurz vor Jahresende ihre Praxis komplett dicht (Jahresurlaub früher im Sommer), weil ihr Budget ausgeschöpft ist.

Dies halt ich für ein gerücht, es ist richtig das ärzte ein Budget kriegen, aber das Budget wird für Gruppen ausgeschütett und nach leistung* unter den Ärzten verteilt. Und in Sommer wird dies auch selten passieren, da die Budgets in den Quartälen ähnlich sind, aber in Sommer die leute nicht 5* kommen da sie halt immer wieder kleine erkältungen einfangen(und durch wenige Behandlungen werden die punkte mehr Wert)


*Leistung ist vllt ein bißchen ungünstig gewählt da ein Arzt nach den dritten besuch eines patienten in einen Quartal nur noch cent beträge(besser gesat sehr wenig Punkte) für die behandlung bekommt und davon müssen dann noch Arzthelfer(innen) und andere nebenkostenbezahlt werden.
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Nasser Massafagga „Einige Ärzte machen kurz vor Jahresende ihre Praxis komplett dicht Jahresurlaub...“
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Könnte sein, dass das stimmt.
Allerdings ist Fakt, dass bei uns im Dorf der Doc, seit der Reform, seine Praxis im Winter dicht macht.
Und zwar im alten Jahr 3 Wochen vor Jahresschluss.
Der Dorftratsch sinniert über eine Ausschöpfung seines Budget, denn früher hat er immer Sommerurlaub gemacht.
Ich werde mal meinen Doc darauf ansprechen. Der wird sich freuen. ;)
Allerdings weiss ich aus Erfahrung, dass so ein Dorftratsch oft besser ist, als jede aktuellen Nachrichten im Fernsehen.

Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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spiderjens Nasser „Bextra“
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@ Kamusi..oh Mann, da nimmst du ja voll das starke Zeugs. Nee, so weit ist es bei meiner Holden noch nicht. Danke jedenfalls.

Jens

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Anonym Nasser „Bextra“
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Tja, so ist es leider mit den Medikamenten. Als Koronarpatient nahm ich über mehrere Jahre beta-Blocker, Blutverdünner und das ganze andere Zeugs. Insgesamt bis zu sieben verschiedenen Präparaten, zu denen noch Arthrex (Arthrose) und ein Asthmatikum hinzukamen.

Letztendlich habe ich von den ganzen Präparaten Magenschmerzen wie Zorro bekommen und habe mich vor über zwei Jahren entgegen jedes schulmedizinischen Rates entschieden, den ganzen Koronar-Kram auf eigenes Risiko abzusetzen.

Alle Untersuchungen ergaben seitdem zweifelsfrei, dass alle Werte im normalen -> gesunden Rahmen sind - meine Magenschmerzen sind futsch und ich fühle mich seitdem sauwohl. Auch wenn es total unlogisch erscheinen mag, aber es ist wahrlich so, dass meine Parameter im tiefgrünen Bereich sind.

Natürlich kann ich die bleibenden Schäden des HW-Infarktes, als auch den normalen Verschleiß (Arthrose z. B.) nicht weglügen, aber entgegen sämtlicher Prognosen (wohlgemerkt, unter Beibehaltung der Medikation) habe ich statt einer Verschlechterung, insgesamt eine Besserung erfahren dürfen, was allen ein Rätsel ist.

Ich laufe locker mehrere Kilometer Inliner und gehe jeden Tag mindestens eineinhalb Stunden mit dem Hund zügig auf Tour. Für mich scheint das die richtige Entscheidung zu sein, was beileibe nicht heißen soll, dass man grundsätzlich die Medikamente verweigern sollte.

Das Asthmapräparat, als auch Arthrex, nehme ich weiterhin bei Bedarf - wohldosiert - versteht sich.

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xafford Anonym „Tja, so ist es leider mit den Medikamenten. Als Koronarpatient nahm ich über...“
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Ich glaube das kommt gar nicht so selten vor. Ich meine mich zu erinnern vor einiger Zeit einen Artikel in einem medizinischen Journal geleen zu haben, indem von ähnlichen Fällen gesprochen wurde. Fazit war, so weit ich mich erinnere, daß oftmals bei chronischen Krankheiten ein gewisser Automatismus bei den Ärzten greift, so daß ohne groß draüber nachzudenken immer wieder ohne neue Diagnose weiter Medikamente verschrieben werden, obwohl ei einigen Patienten die Krankheit sich längst gebessert oder ganz verabschiedet hat.

Btw: Wo ährst Du denn um die Jahreszeit Inliner? Ich warte schon die ganze Zeit auf besseres Wetter, zw trockene Straßen damit ich auch ma endlich wieder etwas Bewegung auf 8 Rollen bekomme...

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Nasser xafford „Antwort“
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Die Inliner kommen auch wieder raus, sobald das Wetter besser ist und man keine Regenreifen mehr braucht. ;)

Oder doch besser Gleitschuhe?

Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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Anonym Nasser „Bextra“
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Vorletzte Woche waren wir direkt am Wasser mit Hund unterwegs. Es war fast windstill und von den Temperaturen erträglich - echt klasse Bedingungen. Die letzten Tage konnte man das hier allerdings total knicken. Bis auf ein paar Hardcore-Inliner-Fahrer denen der Regen und Wind nichs auszumachen schien (möglicherweise hatten diese Regenrollen drunter *grien*). Wir fiebern auch den schönen Tagen entgegen. Radtouren, Inlinern, Bootfahren und mit Hund in der Nordsee schwimmen gehen, Grillen...

Ich muss natürlich anfügen, dass ich mich entsprechend sensibilisiert habe und (meistens) auf die Signale meines Körpers achte und dementsprechend zu leben versuche. Das war anfangs sehr schwer für mich, weil ich ein Macher bin, der nichts für sinnloses Palaver übrig hat. Im Laufe der Zeit lernt man es aber, dass man sich mit seinem Körper arrangieren können sollte (muss).

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Kamusi Anonym „Vorletzte Woche waren wir direkt am Wasser mit Hund unterwegs. Es war fast...“
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----Im Laufe der Zeit lernt man es aber, dass man sich mit seinem Körper arrangieren können sollte (muss).----
Oh ja da gebe ich dir recht.

Gruß Kamusi

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spiderjens Nasser „Bextra“
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Tja, die lieben Ärzte. Meine Holde arbeitet auf einer Intensivstation. Dort hatten die Ärzte bereits eine Patientin aufgegeben und alle Medikamente abgesetzt. Was soll ich euch sagen...sie erholte sich und wurde sogar entlassen....

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xafford spiderjens „Tja, die lieben Ärzte. Meine Holde arbeitet auf einer Intensivstation. Dort...“
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Ach, da fällt mir noch ein medizinischer Artikel ein (afair aus dem Science), da ging es um eine britische Forschergruppe, die dokumentierte Fälle von Schwerstverletzten mit multiplem Organversagen aus älteren Kriegen analysierten und auch mit aktuellen Fällen vergleichen.
Es hatte sie erstaunt, daß trotz mangelnder medizinischer Versorgung viele extrem schwer Verletzte, bei denen mehrere organe versagten überlebt hatten ohne Antibiotika, Fiebersenkung und Schmerzmittel.
Ihre These war dahingehend, daß der menschliche Körper an sich über sehr starke Selbstheilungskräfte verfügeund hohes Fieber bei Infektionen z.B. nicht etwas ist, daß unbedingt bekämpft werden sollte, ebenso das extreme Absacken des Kreislaufes. Vielmehr sollten dies deren Theorie nach ein Mittel des Körpers sein sich zu regenerieren. Das hohe Fieer zur Bekämpfung der Infektionen und das Absacken des Kreislaufes und das "Versagen" (vielmehr "Abschalten") einzelner Organe eine Art "Notsystem" sei, um die Energien auf dei regeneration zu beschränken.
Anscheinend ist wohl gerade bei Personen mit Organversagen eine hohe Rate an spontanen Selbstheilungen zu beobachten gewesen, also die versagten organe ahmen ihren betrieb von selbst wieder auf. Da gerade multiple Organversagen bei heutiger Intensivmedizin wohl immer noch eine sehr hohe Sterblichkeit verursacht gab dies den Medizinern zu denken.
Möglicherweise ist ja ein Zuviel an medizinischer Versorgung und Unterdrückung von Krankheitssymptomen nicht immer die beste Wahl für den menschlichen Organismus. Das würde auch zu beobachtungen bei Aboriginies passen, bei denen oftmals selbst offene Knochenbrüche ohne moderne Medizin recht schnell ohne Infektionen heilen.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Anonym Nasser „Bextra“
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Jou, über diese Götter (und ihre unsagbare Arroganz) in Weiß könnte ich ein dickes Buch schreiben.

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Anonym Nasser „Bextra“
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Dieses ganze Sterilhalten des Umfelded halte ich als Laie für bedenklich. Wie soll der Körper lernen mit normalen Erregern ("Dreck") umzugehen, wenn man ihm diese Fähigkeit, resistent werden zu können, entsagt? Könnte nicht ein Zusammenhang zwischen der vermehrten Häufigkeit der Allergien und dem übertriebenen "Sauberhalten" bestehen? Ich vermute eine Übersensibilisierung als Auslöser für viele Allergien. Der Körper reagiert aus "Langeweile" auf Erreger, die für ihn eigentlich normal und unbedenklich sein sollten.

In meiner Kindheit haben wir das Obst gepflückt, grob am Hemd abgewischt und stehenden Fußes gefuttert. Und wenn da irgendwann vorher mal ein Vogel draufgeschissen hat und man es nicht sehen konnte - was soll´s?

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spiderjens Nasser „Bextra“
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Mit der übertriebenen Hygiene ist es im Krankenhaus gerade problematisch. gerade daraus hat sich ein Erreger gebildet, welcher sich MRSA nennt. Diesen Erreger gibt es nur im Krankenhaus, er befällt schwache Patienten mit schlechtem Immunsystem. Durch die weiterhin noch mehr geförderte Sterilität hat sich von diesem MRSA Stamm noch wieder ein noch agressiverer gebildet, welchem im Moment nicht so recht beizukommen ist. Verlassen die Patienten das Krankenhaus, sind sie nach kurzer Zeit wieder frei von diesen Mistdingern.

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Nasser spiderjens „Mit der übertriebenen Hygiene ist es im Krankenhaus gerade problematisch....“
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Jo, dass ist ein Problem in Krankenhäusern mit dem Auftreten von methicill. res. Staphylokokken ( MRSA ).
Deshalb sind auch besondere Hygienemaßnahmen, beim Auftreten von MSRA, vorgeschrieben.
Ein weiteres Risiko ist die Weiterverbreitung im Krankenhaus und die häufig unerkannt bleibende Besiedlung der Patienten und des Personals.

Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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Anonym Nasser „Bextra“
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Ich glaube davon habe ich schon mal was im Fernsehen gesehen. Echt übel.

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