Uwe Bennetter - eine gefürchtete Schlaftablette auf SPD-Parteitagen - hat in einem wachen Augenblick Oskar Lafontaine nahegelegt die SPD zu verlassen und nun ist Lafontaine doch tatsächlich gegangen. Schröder erinnert sich allerdings schon gar nicht mehr an einen Finanzminister Lafontaine. Erstaunlich auch was Claudia Roth (Grüne) von pseudo-linken Pfaden verstehen will. Die PDS scheint nicht traurig zu sein und hält zwei Linksparteien für überflüssig und bringt ihr Jahrmarktsprojekt "Offene Listen" wieder an den Mann und die Frau.
Ehrlich gesagt Licht am Ende des Tunnels und genügend Frischluft sehe ich noch nicht...wenn man noch nicht mal den Mut hat sich USPD zu nennen, sondern die Wähler mit so Kürzeln wie WASG nervt.
Spiegel
und nochmal der Spiegel
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Kleiner Nachtrag:
www.netzeitung.de/arbeitundberuf/340142.html
Ironie des Schiksal oder Männerfreundschaft
Lafontaine ist weg vom Fenster.
Schröder ist weg vom Fenster.
*Platzhalter für den Rest der noch kommt ist weg vom Fenster.
Nasser
Was wird nach einer Neuwahl passieren?
Die SPD-Abgeordneten, die gehen müssen, werden wie ihre CDU-Vorgänger 6stellige Übergangsgelder kassieren, haben feudale Pensionsansprüche geschnorrt, werden weiterhin privat versichert sein und machen so weiter wie bisher.
Natürlich bezahlt das Theater bis zur Bundestagswahl wieder der kleine Steuerzahler, aber er will es ja so.
Wähler sind halt genauso blöd und korrupt wie die Politiker, die sie wählen, sonst würde der Wähler ja nicht immer wieder die selben Amigos wählen...
Ja bis heute gab es in der SPD noch einen echten Sozialdemokraten, nun gibt es keinen mehr.
Oskar ist doch nur ein Sozialdemokraten-Darsteller.
Als Ministerpräsident im Saarland hat er Hof gehalten wie Ludwig XIV. Rund um die Uhr mussten Sterne-Köche dafür gesorgt, dass des Herschers Bäuchlein nicht schwindet.
Oskar ist jedenfalls nicht links, aber man muss ein paar Jahre zurückgehen, um zu sehen, welche Spuren er hinterlassen hat:
Nationaler Chauvinismus bei Oskar Lafontaine
Gut es sind ziemlich fricklige Details zur deutschen Teilhabe an einer europäischen Atomrüstung. Stets geht es darum Einfluss auf die französische Atomwaffen zu erhalten. Ein Zitat aus dem Artikel:
"Die 1990 von Lafontaine erhobene Forderung: "Wir brauchen nicht nur europäische Kommissionen, wir brauchen auch europäische Divisionen!" "
Er kaschierte so ne Haltung stets mit flotten Sprüchen:
"Sein flotter Internationalismus ("Was verstehen Sie unter Vaterland?" Lafontaine: "Da müssen Sie Kohl fragen.") kam in der Linken immer schon gut"
"In der Ablehnung der "Fremdbestimmung" durch US-amerikanische Waffen bliebt das Begehren nach Selbstbestimmung über eigene, europäische Waffen stets virulent."
kleine korrektur...
@tilo
oskar ist nicht rausgeworfen worden - er ist gegangen. ...ein mir wichtiger unterschied.
@gerhard schröder
an dem mann solltest du dir ein besipiel nehmen - und zurücktreten.
;-)
