Hallo,
um es vorweg zu nehmen, bin ich in Sachen Rennrad ein absoluter Anfänger. Trotzdem habe ich mir dieses Bike bestellt:

Ich habe auch keine Lust irgendwelche Weltrekorde damit zu brechen, sondern ich habe mir dieses Bike nur bestellt, weil es schön leicht ist.
Meine Frage:
Wieviel Bar Druckluft gehören da in die Reifen? Ist der Luftdruck abhängig vom Reifenmaterial? Stimmt das, dass man nach einer Fahrt den Luftdruck auf ein erträgliches Maß senken muss?
Auf Antworten würde ich mich freuen.
MfG. Hexagon
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Kleiner Tip, versuch es mal hier:
http://www.rennrad-news.de/forum/
Ich selbst bin MTB'ler und das genannte Forum gehörte ursprünglich mal zu www.mtb-news.de ;-)
Fachlich kann ich in Sachen RR leider keine Auskunft geben.
wenn ich mich recht erinnere, kommen etwa 6 bar in einen renn-reifen.
mfg
Das ist (zumindest auf dem Bild) ein Schwalbe Blizzard Sport. AFAIR kannst Du in den max. 7 bar reinpumpen.
Der empfohlene Druckbereich (min - max) steht auf jedem Reifen aufgedruckt, da es erhebliche Unterschiede gibt. Ich hab' auch Schwalbe Blizzard Neo Pro im Einsatz, die vertragen bis zu 10 bar.
Ein schwerer Fahrer sollte auch annähernd ans Maximum des Drucks gehen; dadurch reduziert sich die Pannenanfälligkeit ganz erheblich. Als leichter Fahrer erzielt man einen guten Kompromiss zwischen Leichtlauf und Komfort, wenn man ca. 1 bar unter dem maximal empfohlenen Druck bleibt. Über das Maximum zu gehen ist nicht sinnvoll; der Reifen rollt dadurch nicht leichter, aber die Gefahr, dass der Reifen von der Felge springt, nimmt zu.
Außerdem steht ggf. auf der Felge ein maximaler Luftdruck, der i.d.R. abhängig von der Reifenbreite ist. Grund: Der Reifen drückt gegen das Felgenhorn, das auch nicht unendlich belastbar ist :). Je breiter der Reifen, desto größer sind (dank Hebeleffekt) die wirkenden Kräfte.
Die Reifen können schon voll aufgepumpt bleiben. Was Reifen nicht so sehr mögen ist eine stehende Lagerung des Fahrrads für längere Zeit (z.B. über den Winter), wenn der Reifendruck nachlässt. Dann wird die Karkasse schnell brüchig. Also entweder das Bike hängend lagern oder auch während des Winters regelmäßig nachpumpen.
Hallo,
ich hätte da mal noch 'ne Frage zu dem Rad. Ist die Lenkerform bei Rennrädern jetzt so üblich? Hab die irgendwie noch ganz anders in Erinnerung.
Sieht bischen wie beim MTB aus...?
mfG Stoffi
Nein, ist es eigentlich nicht. Für diese Art Bike gibt's ne extra Bezeichnung, die mir grad entfallen ist ;-)
Das nennt sich Fitnessbike, Czuk :)
Das ist ein Hybrid. Rahmen, Gabel und Antrieb sind Rennrad-spezifisch, Lenker sowie STI (Schalt-Bremshebel) dagegen MTB/Trekking-spezifisch.
Von der Sitzposition ist das Fitnessbike nicht ganz so extrem wie das klassische Rennrad.
Darf ich noch 'ne Frage stellen, wenn wir grad beim Thema sind?
Was ist Eure Meinung zum Thema Gelsattel? Hab mir nämlich letztes Jahr ein Trekkingbike gekauft und da ist so'n Sattel drauf.
Ich find, es ist irgendwie nicht der Weisheit letzter Schluß.
Was für Sättel bevorzugt Ihr so?
schönes WE
Stoffi
Ein Sattel sollte nicht zu weich sein - je weiter man einsinkt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche Blutbahnen gequetscht werden => taubes Gefühl im Hintern :)
Es gibt ja unendlich viele Sattelmodelle; nachdem es ja auch nicht den Einheitshintern gibt, muss sich grundsätzlich jeder das für ihn beste Modell raussuchen.
Ich hab' bisher beste Erfahrungen (Rennrad und MTB) mit den Selle Italia TransAm-Modellen (die mit der Aussparung im Schambeinbereich). Auch von Selle San Marco gibts solche Modelle. Auch nach 150 km-Touren kann ich hinterher noch problemlos sitzen :)
Nochwas: Je aufrechter die Sitzposition, desto breiter darf der Sattel sein. Bei sportlicher Sitzhaltung muss also ein schmaler Sattel verwendet werden, sonst scheuert man sich die Innenseiten der Oberschenkel wund.
