http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=22497&DDI=2209
Aber nicht das jemand denkt, die Geräte werden dadurch billiger.
Nur der Gewinn pro gefertigtem Gerät steigt, auf Kosten der früheren deutschen Arbeitnehmer, da nun in Polen gefertigt wird.
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Ja, die gleiche Sch... haben wir in Hannover auch, hier entlässt Conti die Mitarbeiter in einem guten Gewinn erwirtschaftenden Werk. Deutsche Arbeitskosten würden 30 % der Reifenkosten ausmachen, Rumänische Arbeitskosten nur 3 %.
Ich kaufe jedenfalls keine Conti-Reifen mehr, einige Händler hier in der Region bieten sie nur noch auf besonderen Kundenwunsch an.
Leider können sich Mitarbeiter und Kunden keinen rumänischen Geschäftsführer aussuchen, der auch nur ein Zehntel des Oberrausschmeißers verdient.
Wir dummen, steuernzahlenden Arbeitnehmer, dürfen doch dafür aufkommen, ist doch kein Problem.
Von mir aus sollte man die Umsatzsteuer für Produkte solcher Unternehmen von 16 auf 160 % erhöhen, damit wenigstens ein finanzieller Ausgleich für den Steuerzahler entsteht.
Jürgen
Verdammt,ich hab dieses Jahr noch einen E-Herd von denen gekauft:-(
Ich rede mal nicht über Polen, denn die haben auch nichts zu lachen.
Der Wegfall der Zollschranken, der freie Handel bringt uns und der Welt durchaus Vorteile. Nur ist es so, dass die einen profitieren und die anderen verlieren. Tatsächlich haben wir eine typische Überakkumulationskriese. Es ist soviel Kapital da - weil es bei den unteren Einkommen fehlt - dass es Schwierigkeiten gibt, dieses Kapital noch ertragreich anzulegen (siehe niedrige Zinsraten). Die Lösung der Neoliberalen bestand nun darin, mit dem Wegfall aller Schranken doch noch einen kräftigen Schnitt zu machen. Mal sehen wie lange das ohne Revolution gut geht.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Kapitalanlagen in die Produktion mit den Erträgen der Spekulation konkurieren, sowie dem ganzen Schmuggel, Betrug, Drogenhandel usw.. Die Politik hat sich überall kaufen lassen, die Wahlen sind uninteressant. Der Journalismus ist schon lange nicht mehr die vierte Gewalt.
Andere Branchen:
"Der Konkurrenzdruck unter den Fotografen und Journalisten ist so hart wie nie", sagt Stefan Enders."
Süddeutsche Zeitung
