als mir heute beim duschen eines jener reizenden flatterviecher - unbeabsichtigt - zum opfer gefallen ist , habe ich mich gefragt , wovon sich die biester eigentlich ernähren , sollten sie keinen menschen zum " aussaugen " finden ?! will heißen : können die sich noch von anderen sachen ( schwarzbrot und kartoffelsuppe mal ausgenommen ! ) ernähren , oder muß es explizit menschliches blut sein ?! thx !
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Afaik sind's nur die Weibchen, die auf Blut aus sind. Die Männchen mancher Insektenarten nehmen ihr ganzes (kurzes) Leben lang nix zu sich. Ganz im Gegensatz zu Menschenmännchen, die mit Bier und Chips vor der Glotze hängen (um mal ein beliebtes Klischee zu bedienen). :-)
Da hast du Recht, die Frauen brauchen das Blut entweder zur Eierproduktion, oder damit sich die befruchteten Eier entwickeln können, ganz genau weiss ich es nicht. Ist also vergleichsweise ähnlich wie beim Menschen, allerdings reicht den Mückenweibchen jede beliebige Säugetierart. ;)
Zur generellen Ernährung finde ich leider keine direkte Antwort. Auf meiner Suche bin ich auf ein grässliches Veganerforum gestossen, wo die Leute in aller spiessigster Manier nichts besseres zu tun haben, als sich ständig über Leute zu mokieren, die nicht vegan leben. Sogar aus Katzeen und Spinnen wollen sie Veganer machen, wenn das nicht krank ist.
Ansonsten weiss ich jetzt auch noch, dass es über 8000 Mückenarten in Europa gibt und dass die Weibchen 2 Monate alt werden und beim überwintern sogar bis zu 9. Ich denke aber, dass über so einen langen Zeitraum doch eine Ernährung stattfinden muss, oder reichen da die Spurenelemente, die über Wasser, bzw. Blut aufgenommen werden?
Das ist doch mal eine Frage für unsere Hausbiolgin Sirene.
> Ansonsten weiss ich jetzt auch noch, dass es über 8000 Mückenarten in Europa gibt
Das ist schlecht. Wenn sich die Mücken auf so viele Arten verteilen, dann ist jede einzelne Art im statistischen Durchschnitt nur selten vertreten. Und seltene Arten werden unter Naturschutz gestellt. Dann werden Mückenspray und andere rabiate Methoden verboten, und wir müssen uns von den Viechern - in des Wortes ganzer Bedeutung - auf der Nase herum tanzen lassen.
Unrealistisch? Z.B. stehen auch Krähen unter Naturschutz. Obwohl sie zu Tausenden und Abertausenden die Stadt bevölkern, sind sie angeblich vom Aussterben bedroht. Ein Widerspruch? Nein - denn das sind ja nicht einfach nur Krähen, sondern in Wirklichkeit sind es ja Saatkrähen, Nebelkrähen, Feldkrähen, Waldkrähen, Wiesenkrähen, Flusskrähen, Dunkelkrähen, Schwarzkrähen, Straßenkrähen, Hauskrähen, Übelkrähen...
Bevor jetzt einer anfängt zu googlen: Nur die ersten beiden Arten gibt es wirklich - die anderen habe ich mir ausgedacht. Aber es gibt tatsächlich so viele Arten, und noch viel mehr - und jede einzelne ist entsprechend selten.
Nichts gegen diese Vögel - aber wenn man wie ich jahrelang gegenüber einer riesigen Krähenkolonie gewohnt hat, ist man geheilt. Von März bis Oktober 24 Stunden am Tag dieses Gekrächze und Gequake... um es frei nach Georg Kreisler zu sagen: "Geh ma Krähen vergiften im Park".
CU
Olaf
Die etwa 47 Zentimeter große Aaskrähe bildet in Mitteleuropa zwei Unterarten mit unterschiedlicher geographischer Verbreitung: Die Rabenkrähe ist in Westeuropa und im westlichen Mitteleuropa verbreitet. Sie ist durchgehend schwarz gefärbt. Die schwarzgraue Nebelkrähe ist weiter östlich verbreitet. Im Überlappungsgebiet kommt es zu Kreuzungen zwischen beiden Unterarten. Ebenfalls in Mitteleuropa verbreitet ist die Saatkrähe, die durch menschliche Verfolgung und Lebensraumveränderungen selten geworden ist.
Okay, dann scheidet die Nebelkrähe schon mal aus... die Tiere, die in meiner früheren Nachbarschaft - übrigens in Flughafennähe! - gelebt haben, waren alle pechschwarz, genau so wie alle anderen(?) Arten(?), die in Hamburg so herumschwirren.
Aber es ist schon befremdlich wenn eine Vogelart, die hier anzutreffen ist wie "Sand am Meer", nicht aus Wohngebieten vertrieben werden darf, weil sie angeblich "vom Aussterben" bedroht ist. Hoffentlich entdecken Wissenschaftler nicht eines Tages auch noch, dass es ganz viele Rattenunterarten gibt, von denen jede für sich furchtbar selten ist und dass deswegen kein Rattengift mehr gestreut werden darf :-/
CU
Olaf
Die Mistviecher haben ausserdem nun die Angewohnheit, sich schnell ein fettes Fresschen zu schnappen und dabei frohgemut die ganze Strasse lang alle herausgestellten Biomüllbeutel aufzufetzen und deren Inhalte ebenso fröhlich auf dem Gehweg zu verbreiten...
*Pumpgun rulez*
Mücken fressen jede Art von Blut :) die Weibchen jedenfalls. Die Männchen schlürfen Nektar aus Blüten.
Ts, ts. Diese Frauen!
@Fetzen
Ich hab mir mal so ein Veganerforum angesehen. Die sind ja wirklich krank(ob das vom fehlenden Tiereiweiß kommt,*gg*?)
Du meinst das hier http://f27.parsimony.net/forum67042/messages/2069.htm oder?
Jedem das seine, aber die sind irre. Wenn die Kinder normal ernähren würden...wäre es ja noch ok
Die Kinder von so welchen tun mir leid, ob die je richtig gesund sind? Die brauchen doch das Tiereiweiß und auch andere Stoffe, die in Tieren enthalten sind. Hab mal gehört, das welche alles ablehnen, was von Tieren stammt, selbst Milch und Eier. Wenn man die dann ansieht... nur Haut und Knochen. Einfach irre die Leute.
Jetzt hab ich Hunger und ess erst mal ein saftigen Leberkäsweck
Blödsinn! Es gibt ganze Völker, die noch nie ihre Fressgier auf Kosten von qualvoll ermordeten Tieren ausgelebt haben und doch seit Jahrtausenden gesünder leben als die Fleischesser.
Naja... wenn wir als reine Pflanzenfresser gedacht wären, hätten wir einen Pansen etc.
Gegenfrage: Wo sind dann unsere Reisszähne und Krallen zum Erlegen eines Tieres ?
Die Reißzähne sind rudimentär noch vorhanden (Eckzähne); bei manchen Menschen stärker, bei anderen weniger stark ausgeprägt.
Die Krallen... nun ja, das kommt drauf an, wann Du das letzte Mal Deine Fingernägel geschnitten hast... :-)
Menschen sind biologisch "Allesfresser" und können sowohl Nährstoffe tierischen sowie pflanzlichen Ursprungs verwerten. Ganz im Gegenteil zu Katzen z.B. - eine vegan gefütterte Katze geht qualvoll ein.
btw: Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht: Ich selbst esse zwar hin und wieder Fleisch, jedoch nur sehr wenig. Aber diese Flame-Wars zwischen Veganern und (anscheinend) Nur-Fleisch-und-nix-anderes-Essern sind leider immer von sehr einseitigen Argumenten geprägt.
Na aber damit kann man keinerlei Tier auf freier Wildbahn erlegen ;-)
Aber was ich nur sagen wollte, die meisten haben irgendwo etwas gehört, zu 99% von der Industrie eingebleut und dauerberieselt, oder weil das die Eltern seit Jahren aus Unwissen ihren Kindern so predigen und die wieder ihren Kindern, als Beispiel: "Ohne die gesunde Milch (das gute Fleisch etc.)kann man nicht leben" sowas stimmt einfach nicht. Ob Vegatarier oder Fleischesser, darüber will ich gar nicht urteilen, ich mag nur keine falschen Aussagen.
Das einzig mir derzeit bekannte Tier, das einen Pansen benötigt, ist eine KUH als reiner Grasfresser. Mag sein, dass es auch in Afrika noch reine Gräser- oder Blätterfresser gibt, die auch einen Pansen haben.
Ein Früchte- und Gemüseesser dagegen benötigt jedoch keinesfalls einen Pansen, wie mir auch die Dozenten von der Biologischen Abteilung gerade in der Cafeteria glaubhaft versicherten.
Und ich bin mir auch (fast) sicher, dass ich sowas auch nicht eingebaut habe und trotzdem fast nur Früchte und Gemüse esse*kicher*
Och, da gibt's schon noch eine Menge mehr. Alle Wiederkäuer (neben dem Rind z.B. noch Schafe, Ziegen etc.) haben all diese spezialisierten Mägen...
Übrigens ist die Kuh kein Grasfresser, sondern ein Bakterienfresser (falls man Fressen mit Ernährung gleichsetzt )
Lighning1 hat leider teilweise Recht.
Leider gibt es kaum neutrale Seiten zu dem Thema, entweder solche Foren/Seiten bei denen die Leute am liebsten im Schweinefett baden oder solche Veganerseiten.
Alles in allem, ist es fast egal, was man für Eiweiße zu sich nimmt, die pflanzlichen sind biologisch gesehen etwas minderwertiger, da sie weniger essentielle Aminosäuren enthalten, allerdings wurde das schon vielfach widerlegt. Außerdem sind die pflanzlichen Proteine den tierischen nicht so ähnlich u.demnach braucht der menschliche Körper länger um sie umuformen (ineffizient), zum Muskelaufbau also bedingt geeignet. Trotzdem essen viele Bodybuilder oder Kraftsportler lieber Pflanzeneiweiß, da es den Vorteil hat weniger Fett mit sich zu bringen.
Jetzt mag jemand mit metabolic typing kommen, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder der ausgewogen essen will, weder auf tierisches, noch auf pflanzliches Eiweiß verzichten sollte. Da kommen auch noch andere Faktoren wie LDL u. HDL Cholesterin dazu.
Für alle Vegetarier die der Meinung sind, das Tiere, welche Pflanzenfresser sind auch nur Pflanzenproteine zu sich nehmen u. wir deshalb nur diese aufnehmen: Hmmm, die bilden wohl keine eigenen?!
Fazit: Es geht ohne Fleisch, aber vegan kann es in die Hose gehen.
TL
> Fazit: Es geht ohne Fleisch, aber vegan kann es in die Hose gehen.
Ich glaube, das kann man ohne Bedenken so stehen lassen :-)
Dafür gibt es einfach zu viele Vegatarier, die gesund und glücklich(!) ohne Fleisch leben, als dass irgendjemand ernsthaft behaupten könnte, der Mensch brauche unbedingt Fleisch. Erst wenn man den Leitsatz "Fleisch ist Mord" um den Zusatz "...und Käse ist Folter!" erweitert, wird es kritisch - dann nähme man gar kein (tierisches) Eiweiß mehr zu sich.
BTW... wo gibt es eigentlich pflanzliches Eiweiß, außer in Pilzen? Ich meine, man kann doch nicht nur Pilze essen, um seinen gesamten Eiweiß Bedarf zu decken?!
Ganz spontan würde ich von mir auch sagen, dass ich ohne Fleisch nicht leben kann - aber wenn ich in Ruhe und ganz selbstkritisch darüber nachdenke, muss ich zugeben, dass diese Behauptung nicht haltbar ist. Das Gefühl, wenigstens von Zeit zu Zeit ein saftiges Steak zu "brauchen" ist mehr subjektiv ("wollen") als objektiv (d.h. für die Ernährung zwingend erforderlich). Würde ich mehr Willenskraft in diese Richtung entwickeln, könnte auch ich ohne Fleisch leben... aber bislang hat mein genießerischer Egoismus die Oberhand behalten :-/
Wobei das Fleischessen als solches nicht unbedingt verwerflich ist - das Problem dabei ist die Masse, wegen der Folgeerscheinungen:
- Tierquälerei durch Massentierhaltung
- Überdüngung des Bodens / Verunreinigung des Trinkwassers durch Ausscheidungen von Zuchtvieh
- Verfütterung von Getreide an Tiere, mit dem man Menschen in der III. Welt ernähren könnte
- ungesunde Ernährung durch zu viel(!) Fleisch
Ich glaube, es gibt noch mehr Arguemente, aber das ist was mir auf Anhieb zu dem Thema einfällt.
CU
Olaf
Sojaprodukte z.B. enthalten Eiweiss, mit dem z.B. die Asiaten ihren Eiweissbedarf decken, da diese ja bis heute noch keinen Verzehr von Milch kennen.
Doch die kennen Milch, Zickenmilch.
die kennen keinen Verzehr von Milch? Und wie bringen die ihre Säugline durch?
Es geht dabei um Kuhmilch, nicht um Muttermilch. Nach der Versorgung mit Muttermilch gibt es da gar keinen Konsum von Milch oder Milchprodukten mehr.
Emily hat weiter unten dazu auch etwas geschrieben.
Endlich habe ich mich von unten nach oben hochgearbeitet- puhhh!
"Dafür gibt es einfach zu viele Vegatarier, die gesund und glücklich(!) ohne Fleisch leben, als dass irgendjemand ernsthaft behaupten könnte, der Mensch brauche unbedingt Fleisch. Erst wenn man den Leitsatz "Fleisch ist Mord" um den Zusatz "...und Käse ist Folter!" erweitert, wird es kritisch - dann nähme man gar kein (tierisches) Eiweiß mehr zu sich."
Stimmt, wenn ich da an meine halbe Inder Familie denke, noch ein Grund ihnen mal heimlich ein fettes Rindersteak unterzujubeln *hämischgrins*.
"BTW... wo gibt es eigentlich pflanzliches Eiweiß, außer in Pilzen? Ich meine, man kann doch nicht nur Pilze essen, um seinen gesamten Eiweiß Bedarf zu decken?!"
Mensch Ole, Du hast wohl nur in Sexualkunde aufgepasst! Die Aminosäuren sind die Bausteine aller Lebewesen, sie bilden verschiedene Proteine, die von einfach bis sehr komplex reichen (Gene sind eine Folge von Proteinen, die eine bestimmte AUfgabe erfüllen), d.h. in jeder Pflanze ist Protein enthalten. In Nüssen, Getreide, Hülsenfrüchten wie z.B. Sesam,usw. sehr viel.
"Ganz spontan würde ich von mir auch sagen, dass ich ohne Fleisch nicht leben kann - aber wenn ich in Ruhe und ganz selbstkritisch darüber nachdenke, muss ich zugeben, dass diese Behauptung nicht haltbar ist. Das Gefühl, wenigstens von Zeit zu Zeit ein saftiges Steak zu "brauchen" ist mehr subjektiv ("wollen") als objektiv (d.h. für die Ernährung zwingend erforderlich). Würde ich mehr Willenskraft in diese Richtung entwickeln, könnte auch ich ohne Fleisch leben... aber bislang hat mein genießerischer Egoismus die Oberhand behalten :-/"
Das ist richtig, aber es ist ja nicht notwendig sich vom Fleischverzehr zu trennen. SIcher leiden wir unter einem zu hohen Konsum, wie von DIr schon angesprochen weiter unten, aber warum soll man sich davon ganz trennen, wenn es keine riesen Unterschiede gibt? Mein Opa ist jetzt auch 73 u. hat sein Leben lang fettes FLeich gegessen, weil er wohl ww2 geschädigt war, wo man den Bauern die Eier klauen musste. Er ist in einem perfekten gesundheitlichen Zustand, er ist nicht mal übergewichtig, kein bissel. Er ist viel in der Natur u. sorglos, das mag vielleicht auch eine große Rolle spielen. Also man muss nicht denken, dass es einem automatisch besser geht, wenn man nur vegetarisch isst.
Ich habe es ohne Fleisch sogar zwangsweise wegen den erwähnten Indern versucht, aber erstens war ich missmutig, weil die ja genauso gut auf ihr veggie Zeug verzichten hätten können u. zweitens hatte ich nach einem halben Jahr abgenommen, dabei war ich aber immer satt. Und geschmeckt hatte es sogar auch noch. Ich habe mich dann mit meiner Mutter auf 3 mal die Woche Fleisch geeinigt und das war wunderbar, so halte ich das heute auch noch. WEnn man übergewichtig ist, sollte man jedoch auf etwas mageres Fleich achten. Zwänge sind doch eh Mist, probieren geht über studieren.
"Wobei das Fleischessen als solches nicht unbedingt verwerflich ist - das Problem dabei ist die Masse, wegen der Folgeerscheinungen:
- Tierquälerei durch Massentierhaltung
- Überdüngung des Bodens / Verunreinigung des Trinkwassers durch Ausscheidungen von Zuchtvieh
- Verfütterung von Getreide an Tiere, mit dem man Menschen in der III. Welt ernähren könnte
- ungesunde Ernährung durch zu viel(!) Fleisch"
Da stimme ich Dir zu, aber zu dem Punkt der Verfütterung muss ich sagen, dass ich da nicht zustimmen kann, jedenfalls nicht ohne weiteres. Selbst wenn wir das Getreide über hätten u. nicht an die Tiere verfüttern würden, käme es sicher nicht in die 3te Welt, stattdessen bekommen die unseren Müll.
Zu weiter oben noch: Ich hatte von Freitag bis Sonntag nur Fisch und Milchreis gegessen, weil wir ne jährliche Räucheraalfete abhielten. Ich musste gestern u. heute Schweinesteak zum Mittag essen, weil ich es kaum noch erwarten konnte dort reinzubeißen......ich hätte die Dinger auch roh essen können. Nur Scheiße, dass mir für den Rest der Woche nur noch ein Stück bleibt :-(
Gruß
Jo
Gene sind eine Folge von Proteinen, die eine bestimmte AUfgabe erfüllen?
es ist genau umgekehrt... und nicht jedes Gen codiert für ein Protein!
Hast Recht, da habe ich mich vertan, ist eben nur Hobbie.........
Gruß TL
"BTW... wo gibt es eigentlich pflanzliches Eiweiß, außer in Pilzen? Ich meine, man kann doch nicht nur Pilze essen, um seinen gesamten Eiweiß Bedarf zu decken?! "
Das habe ich jetzt nicht verstanden... alle Pflanzen enthalten pflanzliches Eiweiß, aber Pilze gerade nicht, da es keine Pflanzen sind.
Das Problem mit pflanzlichem Protein ist nicht, daß es weniger essentielle Aminosäuren enthält (tut es nämlich gar nicht), sondern, daß /sämtliche/ 20 Aminosäuren enthalten sein müssen, denn der Körper kann sie nicht speichern. Es speichert Aminosäuren nur in Form von Proteinen, dazu müssen aber alle 20 vorhanden sein. Simple Lösung: Man esse bspw. Mais und Bohnen in einer Mahlzeit, die Aminosäuren, die der Mais nicht hat, haben die Bohnen und vice versa, so daß voila alle vorhanden sind und ein Protein draus gebaut werden kann. Also man nehme sich ein Beispiel an den Mexikanern ;)
Hi,
Ich sagte ja, dass das oftmals widerlegt wurde. Jedoch weiß ich als Laie nicht, was ich glauben soll, daher habe ich einfach beide Möglichkeiten aufgezählt.
Die nicht essentiellen Aminos bildet der Körper doch selbst, wenn dann noch essentielle dazu kommen aus der aufgenommenen Nahrung, reicht das nicht? Im Prinzip wäre es doch ein Umweg, wenn die nicht essentiellen Aminos auch noch aufgespalten werden müssten oder?
Gruß TL
nein, das obige wurde ganz sicher nicht widerlegt ;)
Es reicht nicht, nur einige Aminosäuren aufzunehmen um ein Protein draus zu machen, es müssen alle sein, wie oben schon gesagt. Du kannst natürlich einige Aminosäuren selbst bilden und dann ein Hormon oder Vitamin draus machen oder Ähnliches. Aber kein Protein, weil ja noch etwas wichtiges fehlt: alle tierischen Proteine enthalten alle 20 Aminosäuren. Und es ist tatsächlich so, daß der Körper die aufgenommenen Aminosäuren selbst nicht speichern kann, nur als Protein. Sie müssen aber sofort nach Aufnahme als Protein gespeichert werden, und das geht eben nur, wenn tatsächlich alle Aminosäuren da sind, also entweder bei tierischer Nahrung oder eben durch sinnige Kombination pflanzlicher Proteine - in einer Mahlzeit
Sirene, jetzt mach doch nicht alles so kompliziert ;-) Ich meinte doch, dass die These widerlegt wurde, dass pflanzliche Proteine weniger Aminos enthalten. Das war also eine Zustimmung meinerseits.
Dem Rest stimme ich auch zu.
TL
Dann sind wir uns einig^^
Hallo @digixp!
Du hast meine ungeteilte Zustimmung. Die Vollbekloppten dieser Fraktion ernähren sogar ihre Hunde und Katzen so, einfach Klasse!!
Wenn es nicht Tierquälerei wäre, könnte man über so viel Dämlichkeit ja noch lachen, frei nach dem Motto: "Jedem Tierchen sein Klistierchen". Aber so können sich die armen Viecher nicht wehren und man darf dann versuchen, die meist verhaltenmäßig leicht abgedrehten Tiere mit Sustitutionspräparaten wieder halbwegs auf den Damm zu bringen. Sollen sich doch diese politisch pseudokorrekten Schwuchteln Karnickel halten aber keine Carnivoren!
Das ist ein anderes Forum, das worauf ich gestossen bin ist vegan.de. Für mich nur ein weiterer Haufen, die versuchen Tiere zu vermenschlichen. Das ist das gleiche Prinzip, wie bei Leuten, die ihre Pudel Rosa färben, ihnen Brillianthalsbänder umhängen und den ganzen Tag herumtragen. Welche Katze würde in der Natur pflanzliche Kost zu sich nehmen, ausser Gras zur Reinigung des Magens. Dann sollen sie eben Planzenfresser halten, wenn sie die Lebensweise von Fleischfressern mit ihrer moralisch-ethischen Auffassung nicht vereinbaren können. Tieren, die abhängig und somit wehrlos sind so etwas aufzuzwingen halte ich für krank.
@Lightning
Das die Evolution aus Richtung der Affen ihren Ursprung nahm, darüber brauchen wir warscheinlich nicht zu diskutieren. Sieh dir mal die Gebisse unserer nächsten Verwandten an und überlege mal was die so fressen. Sehr viele Affenarten nehmen noch tierische Proteine zu sich, wenn sie ihrer habhaft werden können und ganz besonders Schimpansen. Schimpansen veranstalten teilweise regelrechte Treibjagden auf ihre kleineren Verwandten und reissen sie bei lebendigem Leibe auseinander. Es ist nüchtern betrachtet, eine vergleichsweise einfache Methode der Energiegewinnung und vor allen Dingen muss man sich weniger Zeit nehmen um sich zu ernähren. Das bringt eine ganze Menge Vorteile im weiteren Tagesablauf in freier Wildbahn. Unter anderem kann man sich dann ein grosses Gehirn leisten, ansonsten ein absoluter Energieverschwender.
Man hat zum Beispiel auch festgestellt, dass kannibalische Verwandte sehr oft einen Entwicklungsvorsprung vor den nicht kannibalischen haben, innerhalb der gleichen Tierart versteht sich. Das ist jetzt alles sehr knapp und hoffentlich verstehst du es nicht miss. Ich will damit nur aufzeigen, dass unser evolutionärer Werdegang sehr wohl auf einen Allesfresser schliessen lässt. Auch der Darm lässt Rückschlüsse zu, der menschliche liegt von der Länge her etwa in der Mitte zwischen Pflanzen und Fleischfresser. Desweiteren habe ich vor langer Zeit mal eine Doku zum Thema menschlicher Verdauung gesehen, in der etwas von 4, oder 5 Metabolismustypen erzählt wurde. Leider finde ich nichts mehr darüber. Nur so viel, ich kann nicht ohne Fleisch. Ich kann auf Salat, Obst, Gemüse verzichten und habe keine Probleme (und ich esse das Grünzeug wirklich gerne). Nada, niente, aber sobald ich versuche vegetarisch zu Leben (und es waren so einige Versuche), werde ich nach ein paar Wochen unleidlich, habe ständig Blähungen und steinharten Stuhl. Das diese Lebensweise für mich persönlich Gesund sein soll kann mir keiner erzählen. Andere mögen damit klar kommen und sollen sie ja auch, aber meine Innereien sind einfach anderer Auffassung.
Ich bin absolut einer Meinung, wenn es um die Art der Tierhaltung geht und wenn mich etwas ankotzt, dann wenn ich diese Massentierhaltung und die Behandlung der Individuen sehe.
Ein vegan lebendes Naturvolk würde ich gerne mal sehen. Das ist ein Widerspruch in sich und in der Natur so ganz sicher nicht vorgesehen. Katzen erblinden im übrigen bei veganer Ernährung ohne Zusätze(sic), ihnen fehlt dann ein bestimmter Stoff, der nur im Fleisch enthalten ist.
Der Mensch selber ist rein mechanisch gar nicht in der Lage, sich in grösserem Umfang mit Fleisch zu versorgen.
Der Mensch selber hat weder Krallen und Reisszähne, und auch gar keine Laufgeschwindigkeit und Ausdauer um überhaupt ein Tier zu erlegen.
Erst die Erfindung von Waffen hat es ermöglicht, überhaupt an Fleisch zu kommen.
Wenn Du heute losziehen müsstest (ohne Waffen natürlich), um ein Tier als Abendessen anzuschleppen, würde es wie bei den Affen bei Würmern, Schnecken und vielleicht mal einer Ratte bleiben, etwas grösseres wird man sowieso nicht erwischen!
Aber darum gehts mir gar nicht, mich nerven nur die ständigen Falschaussagen wie: Ohne Fleisch kann man nicht leben, ohne die gute Milch fällt man tot um etc. bla bla
Millionen Buddhisten haben noch nie ein Gramm Fleisch gegessen und leben gesünder als wir, Millionen Asiaten (Chinesen ganz vorne anzuführen) haben noch nie einen Tropfen Milch getrunken und leben trotzdem fröhlich weiter, sehr zum Ärger der Fleisch- und Milchindustrie, die uns natürlich was ganz anderes weismachen möchte *g*
Was die Katze anbelangt, die ist nun eben mal ein Fleischfresser, wie man ja schon an der Killer-Ausstattung sehen kann, und gerade bei den Tieren die sich nicht wehren können wird am meisten Unsinn gemacht.
Eine Katze holt sich nun mal keine Milch bei einer Kuh, eine Katze kloppt sich auch keine Eier auf im Hühnerstall und ich habe auch noch nie eine Katze einen Thunfisch angeln gesehen!
Die Mistviecher haben ausserdem nun die Angewohnheit, sich schnell ein fettes Fresschen zu schnappen und dabei frohgemut die ganze Strasse lang alle herausgestellten Biomüllbeutel aufzufetzen und deren Inhalte ebenso fröhlich auf dem Gehweg zu verbreiten...
*Pumpgun rulez*
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Der Mensch ist ein Rudeltier und somit ist nicht das Individuum mit seiner Ausstattung entscheidend, sondern die Leistungsfähigkeit der Gruppe. Ausserdem kann man die menschliche Ausrüstung nicht mit der eines Tigers vergleichen, da es eben 2 völlig verschiedene Tierarten sind. Waffen, nun die gibt es sicher länger als irgendeine noch existierende Religion, denn das fängt bei mir mit einem aufgehobenen Stein, oder Stöcken an und sogar Affen benutzen diese um sie nach Fressfeinden zu werfen. Wie gesagt Schimpansen veranstalten zum Teil sogar Treibjagden, folglich dürfte die Entwicklung nicht besonders lange gedauert haben, bis der Mensch das ebenso gemacht hat. Auch Artgenossen werden nach Rudelkämpfen nicht verschmäht. Um Aas zu verwerten braucht man keine besondere Ausstattung und genau das haben unsere Vorfahren aller Wahrscheinlichkeit nach sehr oft getan. Das wir Zivilisationskrüppel keine Spitzenjäger mehr sind steht ausser Frage, allerdings ist selbst für uns ein Steinwurf drin und es gibt relativ viele Menschen, die einen Fisch mit der blossen Hand fangen können, dafür muss man kein Hai sein. Ausserdem dürfte die Wilddichte zu diesen Urzeiten doch geringfügig höher gewesen sein. Fleischfresser waren von Beginn an im Vorteil, da sie mit relativ wenig Aufwand grosse Energiemengen zu sich nehmen konnten und mehr Zeit hatten grössere Gehirne und komplexere Sozialstrukturen zu entwickeln. Übrigens, schau dir mal die Schädel unserer Vorfahren an, da sind stellenweise ganz nette Hauer vorhanden.
Das man nicht ohne Fleisch leben kann will ich absolut nicht behaupten. Wir sind Allesfresser, genau wie Schweine, Bären und eben einige Affenarten, d.h. wir können sehr unterschiedliche Nahrung verarbeiten, müssen deswegen aber noch lange nicht immer alles haben. Was gerade habhaft war konnte verwertet werden, letztlich eine reine Kosten-Nutzen Rechnung.
Was die Milch anbelangt, nun da ist deine Aussage schlicht falsch. Wir sind Säugetiere und die werden so genannt, weil die von den Elterntieren gesäugt, ergo mit Milch versorgt werden. Erwachsene brauchen sie nicht mehr und Tiere haben keine Möglichkeit mehr an Milch zu kommen, Menschen schon, was es allerdings nicht gesünder macht. Den Gluster darauf nehmen anscheinend alle Säugetiere mit ins Erwachsenenalter.
Eier sind im gesamten Tierreich sehr begehrt, weil sie eine gute Energiequelle darstellen und ich habe schon genug Tierfilme gesehen, in denen die wilden Verwandten der Katze sich Eier geholt haben. Zwar nicht unbedingt aus dem Hühnerstall, aber es soll ja Vogelnester geben.
Gesund leben, das ist ja die Krux. Es ist von der Natur überhaupt nicht vorgesehen, dass wir unser Leben durch gesunde Ernährung verlängern. Das Verfallsdatum ist bei Männern irgendwo zwischen 30 und 40 von der Natur geplant, danach waren sie ganz einfach nutzlos, Energieverschwender sozusagen. Sie waren dann einfach nicht mehr in der Lage ihre Familie gegen feindliche Übergriffe zu schützen, oder sie ausreichend mit Nahrung zu versorgen. Bei Frauen weiss ich es nicht mehr, es dürfte sich aber in einem etwas höheren Alter bewegen (Stichwort Menopause).
Es klingt zwar immer äusserst weit hergeholt, wenn man mit solchen vergleichen aus der Urzeit kommt, aber es lassen sich einfach zu viele unserer Verhaltensmuster in diese Zeiten zurück verfolgen.
Also ich denke, er meint damit wohl sicher nur die Kuhmilch und nicht, dass man da auch keine Muttermilch zu sich nimmt.
Kuhmilch ist hier bei uns in China fast nicht bekannt bzw. wird nicht verwendet wie auch Käse und andere Kuhmilchprodukte (vorwiegend westlich geprägte Städte wie Hongkong sind da evtl. eine Ausnahme), und somit ist nach der Versorgung mit Muttermilch keinerlei Konsum von (Kuh)-Milch mehr vorhanden.
Das macht aber die ganze Diskussion überflüssig, wenn wir schon über verschiedene Kulturen und ihre Bräuche bzw. Essgewohnheiten reden, können wir nicht sagen dass Kuhmilch in China nicht getrunken wird u. deshalb keine Milch konsumiert wird. Dann würde bei uns auch keine Milch getrunken werden aus dem Standpunkt eines Chinesen, denn anstatt Ziegenmilch gibt es bei uns überwiegend Kuhmilch.
Btw. was heißt "hier bei uns in China"?
TL
Latürnich meinte er Kuhmilch, aber hat geschrieben nie auch nur einen Tropfen und das stimmt so einfach nicht.
Wie ich ja geschrieben hatte, ist Kuhmilch nicht für unsere weitere Gesundheit und Entwicklung erforderlich, sondern entspringt wohl eher einer Art kulturell geförderten späten Lust auf Babynahrung, oder so ähnlich. Die Mongolen nehmen halt vergorene Stutenmilch.
Ansonsten möge man einmal versuchen einen Inuit von der vegetarischen Lebensweise zu überzeugen, oder einen Afrikaner, oder jemanden in Sibirien, Lappland, Mongolei.....Das wäre sicher eine gute Gelegenheit zur grossen Erheiterung eines dieser Menschen beizutragen.
Das ist nur in Agrargebieten möglich, aber sicher nicht mehr an Orten mit extremeren Lebensbedingungen, somit ist für mich die These vom Menschen als reinem Vegetarier widerlegt.
Weisste Du bringst schon extreme Beispiele angeschleppt dass sich einem die Zehennägel aufstellen. Natürlich interessiert es den Inuit nicht, weil er in seiner Heimat schon gar nicht die Möglichkeiten dazu hatte, Bananen und Äpfel wachsen da ja auch wirklich sehr selten ;-)
Wobei wir dann aber mit den Inuit wieder ein gutes Beispiel von einem Volk haben, das auch keine Milch trinkt, denn da oben dürfte es nun wirklich absolut nichts geben, das irgendwelche Arten von Milch liefern könnte.
Und wer will denn überhaupt jemand bekehren ? Wer vegetarisch leben will der kann es dann auch machen ohne daran zu sterben. Auch die Naturvölker haben nicht jeden Tag ein paar Schweine als Braten, sondern auch die graben ihre Yamswurzeln aus, sammeln Beeren und Früchte und essen das Innere der Sagopalmen.
... und die Inuit essen auch kein Fleisch ;-))
@ Lighti: Wünsch mal einen schönen guten Morgen *winke*
Stimmt hatte ich vergessen, die lutschen meistens Eis. Hunde, Fische und Robben gelten ja ausserdem als Gemüse.
Ich sehe schon, nun musst auch Du anfangen, alles ins lächerliche zu machen, ich kann leider nicht 100% perfekt eure Sprache und alles auf 20 Seiten so ausbreiten damit es auch jeder kapiert.
Die Gattung der Robben, Wale, Fische gelten aber wohl immer noch als Meerestiere und nicht in dem Sinne als Fleisch wie ein Rind oder Schwein. Hier bei den Deutschen gibt es doch so eine Religion, wo man Freitags wohl alles an Meerestieren essen darf, aber kein Fleisch ?
Karfreitag heisst das wohl und die Meerestiere Kaltblüter oder so.
Und der Inuit wird etwas besseres zu tun haben als aus Langeweile seine wertvollen Schlittenhunde aufzufressen, wenn er überhaupt noch welche hat. Selbst da ist schon die Technik mit Motogliders oder Schlitten wie das heisst vorhanden.
Wale und Fische in einem Pott zu werfen, find ich schon etwas extrem :D
Aber das stimmt schon, bei den Christen galten ja auch Kaninchen als "fleischlose Kost". Sehr erfinderisch, diese Christen ;)
Egal ob Wal oder Blubberfisch, Robbe und Säugetier oder nicht, das Viech Zeugs lebt im Wasser, und auf keinen Fall gilt hier im Süden der Republik die Bezeichnung "Fleisch" für irgend etwas, das im Wasser lebt oder aus dem Meer kommt ;-)
Sondern ausschliesslich für an Land lebende Tiere.
Und auch wenn es tausendmal WalFLEISCH, RobbenFLEISCH und FischFLEISCH genannt wird :-p
ja, und was sagt man dann bei euch im Süden der Republik, wenns Wal gibt? Walfisch? Robbenfisch? hm.........^^
Also bei uns im Norden heißt das sogar "Krabbenfleisch"
Also ich habe da heute sogar noch extra nachgehakt, alles Meeresgetier wird absolut nicht unter dem Zusatz "Fleisch" verstanden. Man geht zum Metzger und kauft Schweinefleisch, Rindfleisch, Putenfleisch, aber an der Fischtheke nebenan dann seltsamerweise 500 gr. Robbe oder 800 gr. Wal, wenn es das da gibt, ein Kilo Krabben usw.
Deswegen hab ich ja auch erst mal überlegt, was er nun da überhaupt will mit seinen Robben und Walen, weil ich das selber absolut gar nicht im Zusammenhang mit Fleisch gesehen habe ;-)
Ansonsten hätte ich exakt geschrieben: Inuit essen kein Schweinefleisch, Rindfleisch etc.
1.: ein Wal ist kein Fisch, sondern ein Säugetier, folglich ein Warmblüter und auch ein Lungenatmer.
2.: eine Robbe ist kein Meerestier. Sie ist zwar vom Meer abhängig, ist aber ein Lungenatmer und ebenfalls ein Säugetier und Warmblüter.
3.: die Lebenszeit eines Schlittenhundes ist nicht all zu lang. Irgendwo zwischen 5 und 7 Jahren gibt es den letzten Sonnenaufgang mit einer Kugel ins Hirn, oder er wird aufgehängt, damit sich im Todeskampf das Fell sträubt und die Klamotten daraus besser warm halten. Warum soll man dann das Fleisch wegwerfen? Was denkst du macht ein Inuit, dessen Nahrungsvorräte knapp werden? Sie mit seinen Hunden teilen, oder ein paar von ihnen essen um zu überleben? Ein Motorschlitten ist nicht immer das non plus ultra, je einsamer und unzugänglicher es wird, desto schwieriger ist es auch an Benzin zu kommen. Ausserdem unterliegt ein Motorschlitten einem gewissen Verschleiss und benötigt Reparaturen, oder Teile die Geld kosten, was nicht allen Inuit in grösserer Menge zur Verfügung steht.
Was die spitzbübische Interpretation durch das Christentum mit der echten Biologie zu tun haben soll ist mir schleierhaft.
Mach dir mal um deine Sprache keine Sorgen, hier tummeln sich Deutsche denen deine Sprachkenntnisse gut zu Gesichte stehen würden.
Was das ins lächerliche ziehen anbelangt, nun da hat doch jemand eine reichlich seltsame Wette angeboten, um andere lächerlich zu machen. Ich komme jetzt nur nicht auf den Namen...
Was bitte ist an meinen Beispielen denn so extrem, oder ungewöhnlich? Du pickst dir eines heraus und unterstellst mir, ich hätte meine gesammte Argumentation darauf gestüzt und das ist so einfach nicht richtig. Was ist an dem Beispiel des Afrikaners denn so extrem? Bei Reisen nach Afrika (ich rede jetzt nicht vom Hotelurlaub) wird man gerne gefragt, ob man Vegetarier ist, denn das bringt dort einfach gewisse Probleme mit sich. Die Punkte am Ende der Liste sind auch nicht umsonst da, denn die Aufzählung lässt sich noch eine ganze Weile fortsetzen. Auch hier noch einmal, ich wollte nur über ein interressantes Thema diskutieren und habe dir auch nie einen Bekehrungsversuch unterstellt, noch habe ich je behauptet, dass Milch für unsere Ernährung nötig wäre. Das Gegenteil wäre hier richtig.
Eisbären? Robben? Wale? Alles gute Milchlieferanten ;)
"..und auch gar keine Laufgeschwindigkeit und Ausdauer um überhaupt ein Tier zu erlegen."
Hallo Einstein!
Wenn wir Menschen physiologisch in wirklich allen Belangen bestenfalls Mittelmaß sind so sind sind wir in einem wirklich Weltklasse: Wir laufen ausdauermäßig wirklich ALLES in Grund und Boden. Es gibt kein Säugetier, dass so lange mit konstanter Gewschwindigkeit treiben kann, wie der Mensch. Deswegen ist der Homo sapiens ein sehr erfolgreiche Savannenjäger, wie es heute noch z.B. die Buschmänner der Kalahari demonstrieren. Noch mal zum Mitschreiben: Wir sind in der Lage ALLES an Beutetieren bis zur Erschöpfung im Dauerlauf zu treiben. Kein Löwe etc. hält hier nur annähernd mit. Unser ganze Anatomie ist im übrigen auf ausdauerndes Laufen ausgelegt.
Glaube nicht jeden Blödsinn, den Dir so ein durch seine hülsenfruchtbedingten Darmgase dogmatisch vernebelter Körnerfresser in's Ohr bläst sondern schau halt mal wenigstens ganz kurz in's WEB, bevor Du so einen Quatsch postest. Sonst schreibst Du doch auch nicht so einen F...!
Das wollte ich auch noch dazuschreiben, aber mir war es dann einfach zu viel. Man muss nur mal mit einem Hund joggen gehen, selbst ein guter Läufer ist nach vergleichsweise kurzer Zeit platt. Hunde brauchen die dauernden Unterbrechungen, Schnuppern und Markieren um sich zu erholen. Selbst ein Wolf, wohl das Sinnbild des ausdauernden Läufers, hat wenn es um das reine Laufen geht keine Chance gegen einen trainierten Menschen. Ich wüsste auch kein Tier, das einen dieser wahnwitzigen 300km Wüstenmarathons durchstehen würde. Einer käme noch auf die Vielleicht-Liste, der Kuvasz ein ungarischer Hirtenhund, der angeblich bis zu 100km am Tag laufen können soll.
Löwen geben übrigens schon nach ein paar Hundert Metern auf, 250kg sind halt kein Pappenstiel.
Also nun wirds wirklich lächerlich und ich schreibe nun nichts mehr dazu.
Wieso werden dann Menschen von Hunden, Bären, Tigern und anderen Tieren angefallen und getötet, wenn sie DOCH ACH SO SCHNELL LAUFEN KÖNNEN ???
Ja ja und nun kommt wohl das Argument: Das waren ALLES Rentner mit einem Bein, Leute im Rollstuhl in der Savanne von Afrika und Omas am Stock mit 3 ALDI-Tüten in der Hand....
Ich habe echt keine Ahnung, wie viele Biere du schon intus hast, aber zum Lesen reicht es nicht mehr. Zitiere doch bitte nur einen einzigen Satz von mir, in dem ich behauptet habe, dass Menschen schneller sind und stärker als die von dir genannten.
LOL naja, schön :)
aber so wirklich schnell sind Menschen nicht, und wenn sie schnell rennen, dann nicht sehr lange. Wenn sie lange rennen, dann rennen sie nicht schnell. Und eine Gazelle zu Tode joggen... ich weiß nicht, aber das klingt doch irgendwie lustig.
Bis wir da wieder aufgeholt haben, hat die sich 20 Minuten ausgeruht und ist wieder fit.
Wenn du das aus dem Web hast, bedenke: im Web steht jeder mögliche Blödsinn und keiner korrigiert :)
Also das Beispiel mit der Gazelle hatte ich nun auch im Kopf, aber langsam wirds mir zu dumm hier.
Zudem kann man dann ja sofort alle Polizeihunde abschaffen, wenn der Bösewicht ja sowieso immer meilenweit voraus rennt *grins*
Lassen wir denn eben die Besserwisser die Löwen jagen (ein Löwe hat noch keine einzige Kralle zur Jagd bewegt) und die Marathonläufer im Dauertempo mit 100 km/h quer durch Australien rennen ;-)
Und wer mit Sätzen wie:
"....den Dir so ein durch seine hülsenfruchtbedingten Darmgase dogmatisch vernebelter Körnerfresser in's Ohr bläst"
andere persönlich beleidigen muss, der hat schon gar keine Argumente mehr zu bieten uns sowieso schon verloren.
Wenn es dir zu dumm ist, dass ich als Nichtwissenschaftler versuche einigermassen korrekte Argumente zu einer Diskussion beizutragen, dann hast du sicher nichts dagegen, wenn ich deine Polemik aufgreife.
Wovon glaubst du eigentlich ernähren sich männliche Löwen, die keinem Rudel angehören? Von Luft und guter Laune? Der Oberbegriff Löwe gilt für weibliche, ebenso wie für männliche Tiere. Die Löwen heisst das auch, glaube ich und Löwinnen jagen eine ganze Menge. Ich wüsste auch nicht, dass irgend jemand behauptet hat, dass ein Mensch schneller ist als ein Hund, nur ausdauernder und das ist Fakt. Tatsachen verdrehen und darauf Beleidigungen aufbauen, du bist ja ein richtig toller Typ. Du regst dich über persönliche Beleidigungen auf? Dann fass dir mal an den Kopf und lies noch mal deine Zeilen durch. Schade, dass man seine Zeit an Leute verschwendet, die vorgeben diskutieren zu wollen und doch nur im Sinn haben sich auf Kosten anderer zu profilieren. Seis drum, da weiss ich ja in Zukunft mit wem ich es zu tun habe.
Na nun reg dich nicht gleich auf, Alter. Hab den Beitrag versehentlich unter deinen gesetzt bei den vielen offenen Fenstern, das gehörte zu dem Beitrag weiter oben mit den Wunderläufern.
Also da kann ich Sirene auch nur zustimmen.
Schaut euch doch nur mal die Läufer beim Sport an, nach ein paar 100 Metern liegen die hinterm Ziel halbtot auf dem Boden !
Soweit zum Thema Gazellen tot hetzen, ist doch einfach lächerlich sowas.
Und die Ausdauerläufer beim Marathon haben bei dem Tempo auch wohl schon Probleme, eine alte klapprige Kuh zu überholen *hihihi*
Aber, Topp... die Wette gilt:
Mein nagelneues Auto, meine Yamaha und noch 10000 Euro gegen denjenigen hier (und auch wenns ein Hochleistungssportler ist),der Killer, meinen Pittbull, stehen lässt und schneller rennen kann wette ich bedenkenlos gegen seine gleich nicht mehr vorhandenen Arschbacken *rofl*
Für dich und andere des Lesens unkundige noch einmal:
Schneller bedeutet im Diskussionszusammenhang, dass ein Individuum eine gewisse Strecke in kürzerer Zeit zurücklegen kann, als das einer anderen Art.
Ausdauernder bedeutet im Diskussionszusammenhang, dass ein Individuum längere Zeit laufen kann, als das einer anderen Art, ohne Entfernungsangabe.
Ich wüsste nicht, dass irgend jemand von einem der langsamsten Säugetiere (bezogen auf die Grösse) unseres Planeten behauptet hätte, dass es schneller wäre, als ein Hund, Pferd, Kamel, Löwe, Bär, Gazelle, Tiger.....
Wir haben hier von Ausdauer geredet, A U S D A U E R!
So, nun der Beitrag nochmal dahin wo er hin gehört:
Wieso werden dann Menschen von Hunden, Bären, Tigern und anderen Tieren angefallen und getötet, wenn sie DOCH ACH SO SCHNELL LAUFEN KÖNNEN ???
Ja ja und nun kommt wohl das Argument: Das waren ALLES Rentner mit einem Bein, Leute im Rollstuhl in der Savanne von Afrika und Omas am Stock mit 3 ALDI-Tüten in der Hand....
Von "ACH SO SCHNELL LAUFEN" war doch gar nie nicht die Rede. verwechsle nicht "schnell" und "ausdauernd".
Sicher, kurzfristig sind fast alle Tiere schneller als der Mensch. Aber was meinst Du, wer gewinnt, wenn ein (sportlicher) Mensch mit einem Gepard einen Marathon laufen soll?
Auf den ersten 500 - 600 Metern ist der Gepard auf und davon - aber dann ist er dermaßen platt, dass er erst mal eine längere Ruhepause (15 - 30 Min.) braucht. Da nützen ihm auch seine kurzzeitig über 100 km/h Höchstgeschwindigkeit nichts.
Aber die Rede war nicht von Marathonwettbewerben sondern von JAGD, oder?
Und da nutzt dem Menschen leider seine ganze Ausdauer nicht, weil er leider dabei ein mehr als nur mäßiges Tempo an den Tag legt, das wohl kaum dazu geeignet sein dürfte irgendein beliebiges Fluchttier zu erlegen. Das ist nunmal Fakt. Und auch daß die ganze körperliche Organisation des Menschen aufs Laufen ausgerichtet ist, ist Quatsch: ein Mensch ist an den aufrechten Gang leider gar nicht besonders gut angepaßt (Bandscheibenprobleme etc.) und auch nicht ans Laufen, denn der Mensch läuft nicht wie alle "Lauftiere" auf seinen Zehenspitzen, sondern auf dem ganzen Fuß, was nicht nur unheimlich bremst, sondern auch unheimlich ungesund ist, bei ständiger Belastung.
Unsere Fähigkeiten in Punkto ausdauerndes Laufen sind aber unter anderem auch für die Jagd ausgebildet worden, nicht für Marathonwettbewerbe, die kamen erst ein paar Tage später.
Was unsere unglückselige Physiognomie betrifft gebe ich dir vollkommen Recht und sicherlich sehr zum Bedauern unserer Umwelt hat das nicht zu unserer Ausrottung geführt.
Eine Jagd kann mehrere Tage dauern und ist nicht unbedingt innerhalb von ein paar Minuten erledigt, wie beim Geparden (ohne Anschleichen). Je länger ich dem Opfer keine Gelegenheit gebe seine Energiereserven ganz aufzufrischen, desto sicherer wird es irgendwann wegen der Erschöpfung aufgeben. Ob Rind, Gazelle, Hirsch, Elch, völlig Wurst welches Tier, entweder stirbt es am Infarkt, oder ist ein deutlich weniger gefährlicher Gegner. Man sucht sich ja auch nicht das kräftigste Tier heraus, sondern das schwächste.
Es ging nicht darum uns als die ultimative Jagdmaschine darzustellen (die wir ganz sicher nicht sind), mit 100%tigem Erfolg. Es war eine Möglichkeit von vielen sich Nahrung zu verschaffen und bestimmt nicht die sicherste.
Wieso muss ich eigentlich, wenn ich mir diesen Mückenthread anschaue, immer unwillkürlich an das Sprichwort "Man soll aus einer Mücke keinen Elefanten machen" denken?! *gg*
Lacht mal wieder, das ist mindestens so gesund wie gesunde Ernährung...
CU
Olaf
P.S. ...und außerdem ist bald Wochenende.
VIP=Very Indigestible Person Hähähä
Elefanten fressen Weihnachtsbäume.
Folglich handelt es sich dabei um die Waldelefanten ;-)
...das hatte ich gemeint.
Greetz und ein sonniges WE für alle.
CU
Olaf
Aber Du siehst, wie aus einem Mücken- ein Mammutthread werden kann... :-)
