1. wenn JA , sind sie es durch uns geworden ?
2. warum bekommen die Typen incl. der Abgeordneten etc , nicht auch bloß eine Durchschnitts-Gehalt von ,sagen wir 1200 Euros ?
3. machen wir unseren Job schlechter als die ?
kmna
1. wenn JA , sind sie es durch uns geworden ?
2. warum bekommen die Typen incl. der Abgeordneten etc , nicht auch bloß eine Durchschnitts-Gehalt von ,sagen wir 1200 Euros ?
3. machen wir unseren Job schlechter als die ?
kmna
Fragen über Fragen.
Aber bedenke das war schon immer so und es wird immer so bleiben.
Früher gab es einen Häuptling dann einen König / Kaiser, und dann gab es einen Diktator und jetzt einen Kanzler.
Im Grunde genommen alles das selbe, die heissen nur anders ;-)
Und damit das Frühstück besser schmeckt, darfst Du noch ein bisschen schmökrern. Achte besonders auf den letzten Absatz!
Viele dieser Leute, denen der mündige, aber oft reichlich unwissende Bürger am liebsten gar nichts zahlen würde, könnten in der freien Wirtschaft das fünfache verdienen, als sie es jetzt tun. Das nur nebenbei.
Desweiteren würde ich mich sehr unwohl fühlen, wenn ich wüßte, dass Männer und Frauen in den höchsten Entscheidungspositionen unseres Staates ein "normales" Gehalt bekämen. Wir würden eine Korruption erleben die jeder Beschreibung spottet. Diese Leute MÜSSEN genug verdienen um möglichst unbestechlich zu bleiben. Was meint Ihr was passiert wenn ein zuständiger Minister mit einem Bruttogehalt von fiktiven 1500 € Besuch von einem Vertreter der Industrie bekommt, der gerne Giftmüll in den Rhein werfen würde und mal kurz mit 2Mio € winkt ( Eine Summe, die für die Wirtschaft nicht hoch ist angesichts der Einsparung )? Ratet mal.
Und glaubt ihr, für dieses Gehalt würde sich auch nur noch ein fähiger Mann oder Frau finden, die diesen Job machen will, wenn er/ sie in der Wirtschaft Millionär und in der Politik nur Reihenhausbesitzer werden kann ?
Wacht mal auf.
Es ist mir sowas von egal, ob diese Leute Millionäre sind oder nicht, ich will, dass sie mich vertreten und repräsentieren, dass sie möglichst unbestechlich sind und möglichst die besten Leute für den Job im Amt sind. Und das ist schon beim jetzigen Gehalt ein Problem. Wer tut sich das schon an ? Einen Job machen, für den er weit weniger Kohle bekommt als in der freien Wirtschaft üblich, und dafür dann auch noch ununterbrochen beschimpft zu werden. Da gibt es nur einen Anreiz: Macht. Je weniger Politiker verdienen, desto mehr ausschließlich machthungrige Männer und Frauen werden wir unter unseren Volksvertretern vorfinden. Nicht die Qualifikation, sondern Machtgier und Ehrgeiz entscheiden dann über die Karrierechancen. Na danke.
Da verzichte ich drauf. Das ist jetzt schon ein großes Problem. Weniger Geld befördert das nur noch weiter.
Gruß
>Viele dieser Leute, denen der mündige, aber oft reichlich unwissende Bürger am liebsten gar nichts zahlen würde, könnten in der freien Wirtschaft das fünfache verdienen, als sie es jetzt tun. Das nur nebenbei.
In der Wirtschaft mußt du aber wenigstens ein fachbezogenes Studium aufweisen oder ähnliche Qualifikationen. Als Politiker nicht. Um es mal überspitzt zu sagen: Heute Innenminister, morgen Verteidigungsminister, übermorgen Finanzminister.
>Desweiteren würde ich mich sehr unwohl fühlen, wenn ... Männer und Frauen in den höchsten Entscheidungspositionen unseres Staates ein "normales" Gehalt bekämen. Wir würden eine Korruption erleben die jeder Beschreibung spottet.
Wir *würden* eine Korruption erleben? Hast du wirklich *würden* geschrieben? Ich weiß ja nicht, wie andere darüber denken, aber die zahlreichen Nebentätigkeiten unserer Politiker finde *ich* im höchsten Maße bedenklich. Da sind Interessenkonflikte vorprogrammiert. Mein Lieblingsspruch ist immer noch der Kommentar unserer Bundesgesundheitsministerin Ullalala Schmidt nach den Verhandlungen zur Gesundheitsreform: Mehr war gegen die Lobby nicht durchzusetzen. In meinen Augen ist auch das eine Form von Korruption.
>Diese Leute MÜSSEN genug verdienen um möglichst unbestechlich zu bleiben.
Vom Prinzip her gebe ich dir Recht. Dummerweise kriegen die Leute aber den Hals nicht voll.
>Was meint Ihr was passiert wenn ein zuständiger Minister ... Besuch von einem Vertreter der Industrie bekommt, der gerne Giftmüll in den Rhein werfen würde und mal kurz mit 2Mio € winkt?
Was meinst du, was ein Bundeskanzler gemacht hat, dem finstere Gestalten Parteispenden in Mio.-Höhe *ohne* Spendenquittungen überlassen haben? Komischerweise hat sich für die Beantwortung dieser Frage in der Schwarzgeld-Kohl-CDU-Affaire wohl niemand so richtig interessiert.
>Und glaubt ihr, für dieses Gehalt würde sich auch nur noch ein fähiger Mann oder Frau finden, die diesen Job machen will, wenn er/ sie in der Wirtschaft Millionär und in der Politik nur Reihenhausbesitzer werden kann ?
Wie darf ich das jetzt verstehen? Dass unsere derzeitigen Politiker eher Zivilversager sind und sich deshalb in die Politik geflüchtet haben?
Meiner MEinung nach, sollte man die Poliker-Einkommen ruhig an die freie Wirtschaft anpassen, aber nur unter folgenden Voraussetzungen:
- Altersvorsorge selber regeln (Dürfte ja kein Problem sein)
- Verbot jeglicher Nebentätigkeiten
- Volle Verantwortung für Missmanagement
>Es ist mir sowas von egal, ob diese Leute Millionäre sind oder nicht, ich will, dass sie mich vertreten und repräsentieren, ...
Da stimme ich dir absolut zu.
>...dass sie möglichst unbestechlich sind und möglichst die besten Leute für den Job im Amt sind.
Bist du dir sicher, dass *wir* aufwachen sollen? Oder ist es nicht eher so, dass du hier deine Wunschträume beschreibst?
>Wer tut sich das schon an ? Einen Job machen, für den er weit weniger Kohle bekommt als in der freien Wirtschaft üblich, und dafür dann auch noch ununterbrochen beschimpft zu werden.
Offensichtlich wollen immernoch genug Leute diesen Job machen, denn Nachwuchsprobleme scheinen die Parteien ja nicht zu haben. So schlecht scheint der Job dann wohl doch nicht zu sein.
>Nicht die Qualifikation, sondern Machtgier und Ehrgeiz entscheiden dann über die Karrierechancen.
Was genau qualifiziert einen Herrn Stolpe zum Verkehrsminister? Welche unschlagbare Qualifikation hat Herr Eichel vorzuweisen, dass er Finanzminister sein kann? Welch grandiosen Background hat Herr Struck, um Verteidigungsminister zu sein?
Wie qualifiziert ist Herr Schröder? Seine Aussage, Deutschland über "Bild, BamS und Glotze" regieren zu wollen, stärkt nicht gerade das Vertrauen in seine Kompetenz.
>Da verzichte ich drauf. Das ist jetzt schon ein großes Problem. Weniger Geld befördert das nur noch weiter.
Da hast du sicher Recht. Deshalb sollte auch nicht gefragt werden, ob die zuviel verdienen. Es wäre viel wichtiger, dass man Regeln aufstellt, die unsere Volksvertreter dazu motivieren, ihren eigentlichen Job zu tun: Nämlich unsere Nation bestmöglich zu führen.
PS: Irgendwie hab ich ein dejavu. Hatten wir beide nicht vor einiger Zeit schonmal so eine Diskussion?
Hey Camino !
Stimmt schon, irgendwas klingelt bei mir auch, es würde mich nicht wundern wenn wir uns schon mal über dieses Thema unterhalten haben. Allerdings dann wohl nicht so ausführlich. Wie auch immer, here we go :
>Desweiteren würde ich mich sehr unwohl fühlen, wenn ... Männer und Frauen in den höchsten Entscheidungspositionen unseres Staates ein "normales" Gehalt bekämen. Wir würden eine Korruption erleben die jeder Beschreibung spottet.
“ Wir *würden* eine Korruption erleben? Hast du wirklich *würden* geschrieben “
Ja, habe ich. Allerdings auf eine Korruption bezogen, die jeder Beschreibung spottet. Was nicht Ausschließt, dass es natürlich bereits Korruption gibt. Zum Teil sogar heftige. Was vielen Leuten in Deutschland aber wohl nicht klar ist: Weltweit gesehen ist diese Problematik bei uns noch vorbildlich gering ausgeprägt. Das und nur das wollte ich damit zum Ausdruck bringen. J
>Diese Leute MÜSSEN genug verdienen um möglichst unbestechlich zu bleiben.
“Vom Prinzip her gebe ich dir Recht. Dummerweise kriegen die Leute aber den Hals nicht voll.“
Ist das so ? Woher bezieht man denn eigentlich dieses Wissen ? Wird da nicht von einzelnen auf alle geschlossen ? Und nebenbei: Warum gilt ein solches Verhalten in der Wirtschaft als erfolgreich und angebracht ( auch bei den Gewerkschaften ) aber beim Berufsstand des Politikers nicht ? Sofern sich dieses Den- Hals Nicht –Vollkriegen im Bereich der Legalität bewegt versteht sich..... Was den durchschnittlichen Bild-Leser aber bereits in Rage bringt. Eigenartig.
>Und glaubt ihr, für dieses Gehalt würde sich auch nur noch ein fähiger Mann oder Frau finden, die diesen Job machen will, wenn er/ sie in der Wirtschaft Millionär und in der Politik nur Reihenhausbesitzer werden kann ?
“ Wie darf ich das jetzt verstehen? Dass unsere derzeitigen Politiker eher Zivilversager sind und sich deshalb in die Politik geflüchtet haben? “
Nein, das meinte ich nicht. Sondern das zu viele Leute, die vielleicht genau die richtigen für den Job wären, der Anreiz fehlt. In der Wirtschaft verdienen sie ein Vermögen und werden bewundert. In der Politik verdienen sie bei ähnlichen Anforderungen einen Bruchteil davon und werden angefeindet. Da muss man schon großer Idealist oder von Machthunger getrieben sein um in die Politik zu wechseln bzw. von Vorneherein zu gehen. Unsere jetzigen Politiker sind mal gewiss keine Zivilversager, im Gegenteil, allerdings könnte es durchaus sein, das allein durch das schlechte Prestiges des Berufes „Politiker“, das in den Zeitungen und an den Stammtischen verbreitet wird, möglicherweise weit besser geeignetere Mitbürger davon abgehalten werden in die Politik zu gehen. Oder anders ausgedrückt: Jedes Volk hat die Politiker die es verdient.
„ Meiner MEinung nach, sollte man die Poliker-Einkommen ruhig an die freie Wirtschaft anpassen, aber nur unter folgenden Voraussetzungen:
- Altersvorsorge selber regeln (Dürfte ja kein Problem sein)
- Verbot jeglicher Nebentätigkeiten
- Volle Verantwortung für Missmanagement “
Stimme ich zu, allerdings : wie stellst Du dir das mit der vollen Verantwortung vor ? Das ist doch im Prinzip bereits gegeben. Minister treten zurück, Politiker sind abwählbar. Wo genau liegt da das Problem ?
>...dass sie möglichst unbestechlich sind und möglichst die besten Leute für den Job im Amt sind.
“ Bist du dir sicher, dass *wir* aufwachen sollen? Oder ist es nicht eher so, dass du hier deine Wunschträume beschreibst? “
Nein. Die Idee der Demokratie an sich basiert auf einem utopischen Kern. In der Theorie sind in einer Demokratie sogar immer die besten Leute im Amt. Ich setze ja sogar schon ein „möglichst“ davor. Man kann die Demokratie nur optimieren, ihr theoretischer Anspruch jedoch ist im Prinzip unerfüllbar. Aber man kann sich ihm annähern. Man entfernt sich jedoch von diesem Vorhaben, wenn man durch Forderungen nach weniger Gehalt und Gehässigkeiten den Beruf des Politikers unattraktiver macht. Der mündige Bürger sollte sich darüber im Klaren sein, dass er sich damit ins eigene Fleisch schneidet.
„ Was genau qualifiziert einen Herrn Stolpe zum Verkehrsminister? Welche unschlagbare Qualifikation hat Herr Eichel vorzuweisen, dass er Finanzminister sein kann? Welch grandiosen Background hat Herr Struck, um Verteidigungsminister zu sein? “
Tja gute Frage. Damit sollte sich der Bürger vielleicht mal vor, dazwischen und während der Wahl auseinandersetzen. Leider tut er es eher selten bzw. nie. Der Bürger ( ausgedrückt durch sein Wahlverhalten ) ist quasi der Arbeitgeber dieser Politiker. Und wenn der Arbeitgeber auf diese Fragen keine Antwort weiß – Wer dann ?
“ Wie qualifiziert ist Herr Schröder? Seine Aussage, Deutschland über "Bild, BamS und Glotze" regieren zu wollen, stärkt nicht gerade das Vertrauen in seine Kompetenz.“
Sicher richtig. Genaugenommen hat er aber bedauerlicherweise recht. Nicht Parteiprogramm oder langfristige politische Zielsetzungen begreifen die Wähler, sondern das was in der BILD steht. Stichwort Mediendemokratie. Hätte also jemand ( Schröder sicher nicht ) den richtigen Weg erkannt würde er dennoch definitiv scheitern, wenn er nicht über den Filter BILD, Bams und Glotze erfolgreich agiert.
So gesehen ist Schröder in dieser Hinsicht sogar außerordentlich kompetent. Dumm nur, dass hinter der Fähigkeit mit den Medien umzugehen, keine Inhalte stecken.
Im Prinzip sind wir uns aber vollkommen einig. Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass die Diskussion um die Gehälter von Politikern im Grunde sinnlos und kontraproduktiv ist. Die Tatsache, dass so einiges reformbedürftig an unserem politischen System wäre- Da gebe ich Dir auf ganzer Linie recht.
Gruß
>>>Diese Leute MÜSSEN genug verdienen um möglichst unbestechlich zu bleiben. >>Vom Prinzip her gebe ich dir Recht. Dummerweise kriegen die Leute aber den Hals nicht voll. >Ist das so ? Woher bezieht man denn eigentlich dieses Wissen ? Wird da nicht von einzelnen auf alle geschlossen ?
Wenn man mit den Begriffen "politiker nebentätigkeiten" googelt, kommen u.a. diese Ergebnisse dabei raus:
http://www.netzeitung.de/deutschland/300951.html
http://www.zeit.de/2003/51/Abgeordnete
http://www.kontraste.de/0207/manuskripte/txt_hunzinger.html
>Und nebenbei: Warum gilt ein solches Verhalten in der Wirtschaft als erfolgreich und angebracht ( auch bei den Gewerkschaften ) aber beim Berufsstand des Politikers nicht ?
Korruption ist auch in der Wirtschaft ein Problem, das ist dir aber sicher nicht neu. Wie du jetzt auf "erfolgreich und angebracht" kommst, kann ich nicht recht nachvollziehen.
>Sofern sich dieses Den- Hals Nicht –Vollkriegen im Bereich der Legalität bewegt versteht sich.....
Die so genannten Top-Manager finden sich auch immer wieder in der Kritik wieder, weil sich die Herrschaften durch das gegenseitige Zuschanzen von Aufsichtsratposten (Stichwort: Nebentätigkeit) gegenseitig "kontrollieren". Wobei man immer häufiger den Eindruck hat, dass sdiese Leute den Begriff Kontrolle anders auslegen, als der Normalo.
Ein Politiker wird in erster Linie dafür bezahlt, seinen Job als Volksvertreter durchzuführen und nicht die vom Steuerzahler bezahlte Zeit mit Nebentätigkeit zu verbringen. Denn wenn man unsere Politiker hört oder auch mal Berichte sieht, wo der Tagesablauf beschrieben wird, sind ja 60 Std./Woche keine Seltenheit. Wenn man dann noch Nebentätigkeiten ausübt, kann es doch nur so sein, dass man seinen Job als Abgeorneter schleifen lässt, sonst geht das nämlich nicht. Wenn ich mich recht erinnere, war mal Otto Graf Lambsdorff der Rekordhalter bei der Anzahl der Nebenjobs. Ich meine es wären etwa 20 gewesen.
Btw.: In meinem Arbeitsvertrag steht drin, dass ich nur eine Nebentätigkeit ausüben darf, wenn meine Haupttätigkeit dadurch *nicht* beeinträchtigt wird. Diese Klausel scheint bei unseren Politikern zu fehlen oder es interessiert sich niemand dafür.
Das Lobbyistentum haben wir dabei noch nicht mal berücksichtigt. Und das ist in meinen Augen noch schlimmer, als wenn irgendein Parlamentarier die Hand aufhält.
>Was den durchschnittlichen Bild-Leser aber bereits in Rage bringt. Eigenartig.
Falsch. Ich lese nicht die Bild-Zeitung und rege mich trotzdem darüber auf.
>>Meiner MEinung nach, sollte man die Poliker-Einkommen ruhig an die freie Wirtschaft anpassen, aber nur unter folgenden Voraussetzungen:
- Altersvorsorge selber regeln (Dürfte ja kein Problem sein)
- Verbot jeglicher Nebentätigkeiten
- Volle Verantwortung für Missmanagement >Stimme ich zu, allerdings : wie stellst Du dir das mit der vollen Verantwortung vor ? Das ist doch im Prinzip bereits gegeben. Minister treten zurück, Politiker sind abwählbar. Wo genau liegt da das Problem ?
Richtig, der Minister der Mist baut, wird abgesägt. Und geht mit mit dem berühmten "Goldenen Handschlag" und einer Pension, für die wir jahrhunderte arbeiten müßten. *Das* kann nicht sein. Wenn einer wegen Unfähigkeit fliegt, darf er nicht noch dafür belohnt werden. Wenn ich gefeuert werde, weil ich keine Ahnung habe, erhalte ich garantiert vom AA eine Sperre.
>>Was genau qualifiziert einen Herrn Stolpe zum Verkehrsminister? Welche unschlagbare Qualifikation hat Herr Eichel vorzuweisen, dass er Finanzminister sein kann? Welch grandiosen Background hat Herr Struck, um Verteidigungsminister zu sein? >Tja gute Frage. Damit sollte sich der Bürger vielleicht mal vor, dazwischen und während der Wahl auseinandersetzen. Leider tut er es eher selten bzw. nie. Der Bürger ( ausgedrückt durch sein Wahlverhalten ) ist quasi der Arbeitgeber dieser Politiker. Und wenn der Arbeitgeber auf diese Fragen keine Antwort weiß – Wer dann ?
Hab ich was verpasst? Seit wann hat man als Wähler Einfluss auf die Vergabe der Ministerposten? Den einzigen Job, bei dem man entscheiden darf, ist der des Bundeskanzlers. Aber hat man das wirklich die Wahl? Nach welchen Kriterien macht man denn sein Kreuz auf dem Zettel? Nach dem Aussehen des Kandidaten? Nach dem Parteiprogramm? Oder nach den Wahlversprechen? Ein schlauer Mensch sagte mal: Vor der Wahl, im Krieg und nach der Jagd wird am meisten gelogen.
Wenn man sich bei der Wahl gegen Schröder entscheidet, sucht man ja nach einer Alternative. Stoiber erscheint mir aber auch nicht wirklich qualifiziert. Wen also dann? Könnte das vielleicht ein Teilgrund der Politikverdrossenheit sein? Was macht der Wähler, wenn er wirklich niemanden findet, von dem er glaubt, richtig vertreten zu werden? Vermutlich nichts. Und dann wundern sich unsere Politiker über die geringe Wahlbeteiligung.
Und wenn ich als Wähler quasi der Arbeitgeber bin, wieso kann ich dann einen Herrn Stolpe nicht feuern?
Als Waähler bist du nichts anderes als Verbrauchsmaterial. Mach dein Kreuz auf dem Zettel oder lass es. Wenn du den Zettel nicht ungültig machst, erhalten die auch für die Nicht-Wähler ihre Wahlkampfkostenerstattung.
>Diese Leute MÜSSEN genug verdienen um möglichst unbestechlich zu bleiben.
Wie hoch sollte denn so ein Gehalt sien, um unbestechlich zu sein 5000, 10000, 1 Mio € ??
Ich schrieb mal dazu, dass die Politiker bis zu 22(!) Nebenämter bekleiden dürfen.
Du kennst Dich wirklich nicht aus. Diese Leute (Politiker) sind Dir im Karrierekrabbeln haushoch überlegen. Und wie jeder schlaue Betrüger kommen sie auch massig an Kohle, da würdest Du nur Bauchlandungen hinlegen. Insofern werden sie "leistungsgerecht" bezahlt. Es muss übrigens zu wenig sein, sonst wären sie nicht so bestechlich und würden sich nicht so für die "Besserverdienenden" verbiegen. Übrigens der Harz (von Harz IV) ist Mitglied er IG-Metall!! - Ich glaube da ist so manche Frontenbereinigung überfällig.
Wenn Peter Hartz eines nicht ist, dann IG-Metall Mitglied. Als Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG wäre das auch äußerst seltsam. Er wurde sogar schon von der IG-Metall als Festredner ausgeladen aufgrund von Protesten der Gewerkschaft.
Eine anderslautende Quelle würde ich gerne einmal sehen.
Ich habe es, glaube ich, gehört als beim Computern hinter mir der Fernseher lief. Es ging um die Tarifauseinandersetzung bei VW. NTV oder so'n Nachrichtensender. Wie unpolitisch muss man eigentlich sein, um überall bei Politikthemen ahnungslos herumzusticheln?
Wie wäre es wenn Du - bevor Du den Erstaunten tust - Dir mal die Mühe machst und mal selber googelst? Ich bin es - Entschuldigung - leid ständig für irgendwelche Blödmänner, die meine Aussagen (gelegentlich auch meinen Geisteszustand) anzweifeln, zu googeln. Bis jetzt habe ich jeden Blödsinn gegen mich entkräftet, ausnahmslos:
http://www.trend-zeitschrift.de/trend95/9511.html
Die Suche des Browsers benutzen, um auf der Webeseite die Stelle zu finden: "IG-Metall-Manager Peter Harz, Vorstandsmitglied von VW..."
Danke für die Bezeichnung als unpolitischer Blödmann, die Frage nach der Quelle war nur rhetorischer Natur, da ich das zweifelhafte Vergnügen habe Herrn Hartz von einer Fachtagung in Mannheim persönlich zu kennen und er definitiv kein Mitglied der IG-Metall ist und dies wird in dem von Ihnen angeführten Artikel auch nirgends behauptet, sondern es wird ihm unterstellt von der IG-Metall inthroniert worden zu sein.
Eine Postille, welche vom Präsidenten des Wirtschaftsrates der CDU herausgegeben wird und welche nicht einmal den Namen von Herrn Hartz richtig zu schreiben vermag halte ich nicht unbedingt für eine glaubhafte Quelle. Zumal wenn diese Quelle behauptet, daß die Gewerkschaft die Vorstandsmitglieder des Aufsichtsrates bestimmen würden.
Mit Verlaub, wenn Sie kein Interesse an einer fachlichen Diskussion haben, wieso halten Sie sich in einem Diskussionsforum auf?
Hallo Basil
Die Nachrichtensendung, die ich so nebenbei gehört habe, kann ich leider nicht herbeizaubern.
Die Gewerkschaften sind selber längst als Arbeitgeber im Leiharbeitergeschäft mit (Ex-) Arbeitslosen tätig, also voll als Unternehmer am Lohndumping beteiligt. Es ist ja bekannt, dass sie selber als Arbeitgeber nicht gerade der Traum sind und man z.B. nicht gegen sie streiken sollen darf.
Die Google-Suche mit falscher Namensschreibung (Harz) fördert solche Treffer:
http://forum.tagesschau.de/archive/index.php/t-798.html
Suche:"VW-Vorstand und IG-Metall-Mitglied"
http://board.gulli.com/thread/319803&perpage=20&pagenumber=8
Suche:"IG-Metall-Mitglied"
www.mopo.de/applications/forum/read.php?f=14&i=130790&t=130790
Suche:"IG-Metall-Mitglied"
Die Google-Suche mit richtiger Namensschreibung (Hartz) fördert solche Treffer:
http://www.wams.de/data/2004/08/29/325485.html?s=2
"Hartz selbst scherzt über sich, er sei das langjährigste IG-Metall-Mitglied im Volkswagen-Konzern."
http://www.abendblatt.de/daten/2004/08/24/332568.html
"Denn bei seiner Personalpolitik schlugen bisher stets zwei Herzen in seiner Brust: Hier der Vertreter des Kapitals, dort der Sohn eines Hüttenarbeiters und eingeschriebenes IG-Metall-Mitglied. "
http://www.jungewelt.de/2004/07-28/003.php
"Architekt dieses Arbeitszeitmodells ist Peter Hartz. Seit 1993 ist das SPD- und IG-Metall-Mitglied neuer Arbeitsdirektor im Vorstand von Volkswagen."
Google-Cache
"Dem Kollegen Jürgen Peters von der IG Metall sage ich deshalb..."
http://www.neue-einheit.com/deutsch/is/is2002/is2002-17.htm
"Peter Hartz, VW-Vorstand und IG-Metall-Mitglied"
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/369877.html?2004-08-24
"Volkswagen-Personalchef Peter Hartz, selbst seit Jahrzehnten IG-Metall-Mitglied,..."
Diese Quelle ist allerdings igitt igitt: FAZ
"Dem Betriebswirt und IG Metall-Mitglied Hartz fehlt deshalb in Deutschland eine Experimentierfreudigkeit..."
NEBENBEI:
Es scheint auch schon die erste Verfassungsbeschwerde gegen Harz IV zu geben (keine Zeit das genau zu lesen):
www.bochum-fans.de/montagsdemo/VERFASSUNGSBESCHWERDE.rtf
Ich wäre Dir (Ihnen - ich spar mir das Spiel im Folgenden) sehr verbunden,
wenn Du klar sagst was Sache ist und nicht rethorisch hinter dem Berg hälst. Ich habe hier Ärger mit einigen Rechten, die prinzipiell alles anzweifeln was ich schreibe und möglichst tücksch operieren.
So, nun bin ich diese bösartige Ermüdungsstrategie müde (einfach mal probieren, ob er es schafft gegenan zu stinken).
Ich gebe mir alle Mühe ordentlich zu arbeiten und die Dinge aufzuhellen und die Leute nicht zu verarschen.
Bring Du doch mal Links bei...versuch doch mal was zu belegen...und spiel nicht weiter den "Blödmann"!!!
Bevor ich irgendwann was "Beleidigendes" zurücknehme, möchte ich mal ein bischen ehrliches Bemühen sehen! - Ich traue den Leuten nicht mehr, die meine sorgfältige überlegte Argumentation (vor Erfahrungshintergrund) kennen müssten und mich trotzdem leichtfertig ironisieren. Das Diskusionsklima hier auf Nickles wird ja immer "herrlicher" durch Leute wie Dich!