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Ihr seid langweilig!

Schweinebuckel / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

 


Warum postet denn niemand was gescheites?

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Flashbonn Schweinebuckel „Ihr seid langweilig!“
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Endlich mal ein gescheites Posting...

Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt. (Paul Watzlawick)
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Zaphod Schweinebuckel „Ihr seid langweilig!“
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... poste du doch was Gescheites ;-)!
*SCNR*, Z.

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TheVomit Schweinebuckel „Ihr seid langweilig!“
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Tja, was gescheites, was darf es denn sein? Lies doch mal im Archiv, da gibt es doch bestimmt wsa schönes für Dich, oder denk Dir selbst ein Thema aus und stell eine gescheite Frage dazu, oder sowas.
Ich fand in den letzten Tagen die Meldung das Microsoft nun endlich seine eigene Suchmaschine betreibt recht intresant da es mal wieder die Firmenphilosophie auf das Deutlichste zeigt. Nämlich die Entwiklung von Techniken und Knowhow andere machen zu lassen um dann, wenn alles gut läuft, das Rad neu zu erfinden, oder zumindest so zu tun als ob, und mit einem Marketing-Tamtam die "ultimative Idee" an den Konsumenten bringen zu wollen. Das war mit der Maus so (die von Apple das erste maö kommerziell mit dem IIe verkauft wurde), mit Windows (die erste GUI gabs afaik bei Atari) und vielen anderen MS-Produkten und nun eben auch mit einer Suchmaschine... Toll das MS bei seinen Konzepten bleibt... ;))

Grüße

Martin

Was ist EDV? EDV steht für Ewig Dauernde Vorbereitung!
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Tilo Nachdenklich Schweinebuckel „Ihr seid langweilig!“
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Positiv und spannend ist es zu erkennen, weshalb es rasant abwärts geht!

Das gilt nicht zuletzt für den Computerbereich. Der Media-Markt hier im Kuhkaff hat z.B. die Verkaufsfläche der Computerabteilung drastisch verkleinert. Da wird gerade ein Wachstumsmarkt über den Kampf gegen die Privatkopie (und einiges mehr) abgewürgt. Aber das Ganze dient ja einem großen politischen Ziel, der "Konservativen Revolution". Es gibt ja nette Bündnisse zur Wiederwahl des Kanzlers und dessen Urteil zur Privatkopie...und so weiter und so fort und war da irgendwo Berteslmann??
Die Vorstellug die Linke (was ist das?) oder die breite ziemlich unpolitische Mitte könne dem im Wege stehen ist absolut naiv.
Wie gesagt, es schlägt auf die Stimmung und es schlägt auf die Wirtschaft:

www.netzeitung.de/spezial/zeitgeschichte/313447.html
(Stasi deckte Nazis)
http://home.snafu.de/bifff/index.htm
(Einstiegsseite sagen wir mal zu verdeckten faschistischen Tendenzen an die zur Macht drängen, bzw. sie haben sie längst. Diesmal ist es Realität und keine Sponti-Paranoia.)
http://home.snafu.de/bifff/buch3.htm
(Etwas konkreter auf die SPD bezogen. Erklärt ein wenig, warum sie soviel Mist bauen. Es sind eben nicht die Roten die den Mist bauen.)
http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr221s.htm
(Konservative Revolution: Die Ideengeschichte die dahinter steht. Leitkultur Leidkultur)

Hallo schweinebuckel!

Leider, leider bin ich mir nicht so sicher, ob aus Dir ein fröhlicher Intellektueller wird...trotz meiner tollen Links...Du hast vermutlich was anderes erwartet, so'n Link auf Tutti Frutti oder sowas?

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Schweinebuckel Tilo Nachdenklich „Positiv und spannend ist es zu erkennen, weshalb es rasant abwärts geht! Das...“
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"fröhlicher Intellektueller"

Hallo Tilo,

ein Widerspruch in sich selbst, wie man beispielsweise dem ersten Absatz des berühmtesten Gedichts von Bert Brecht (sicher ein Intellektueller) entnehmen kann: "Der Lachende/Hat die furchtbare Nachricht/Nur noch nicht empfangen.

Nein, eigentlich dachte ich nicht an Tutti Frutti (gibts das noch?), sondern ich hatte gehofft, daß mir jemand bei der Suche nach meinem alten Verax-Netzteil hilft. Das wollte ich nämlich im Austausch gegen ein viel zu lautes Noname verbauen - habs aber nicht gefunden.

Politisch beschäftigt mich seit gestern eigentlich vor allem die neue patriotische, vaterländische Welt des Herrn Stoiber; er kann bald der NPD Konkurrenz machen.

Aber weil es so gut ist, hier das ganze Gedicht von Brecht (füher hat man in der Schule noch so was gelernt):

An die Nachgeborenen
I

Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt
Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen.
Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.)

Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast!
Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
Ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
Mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt?
Und doch esse und trinke ich.

Ich wäre gerne auch weise.
In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen
Auch ohne Gewalt auskommen
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!


II

In die Städte kam ich zur Zeit der Unordnung
Als da Hunger herrschte.
Unter die Menschen kam ich zu der Zeit des Aufruhrs
Und ich empörte mich mit ihnen.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.

Mein Essen aß ich zwischen den Schlachten
Schlafen legte ich mich unter die Mörder
Der Liebe pflegte ich achtlos
Und die Natur sah ich ohne Geduld.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.
Die Straßen führten in den Sumpf zu meiner Zeit.
Die Sprache verriet mich dem Schlächter.
Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden
Saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.

Die Kräfte waren gering. Das Ziel
Lag in großer Ferne
Es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich
Kaum zu erreichen.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.


III

Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.

Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.

Dabei wissen wir doch:
Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser. Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein.

Ihr aber, wenn es so weit sein wird
Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unserer
Mit Nachsicht.


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Tilo Nachdenklich Schweinebuckel „Ihr seid langweilig!“
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Irgend ein Abgeordneter hat mal durchs Bonner Parlament im Freisler-Tonfall gedonnert:"Bert Brecht ist nicht rrrräpresentativ..." (mit laut rollemdem R)

Ich würde sagen Schröder ist effinzienter als Steuber. Die Neue Freiheit streitet sich z.Z. heftig mit der NPD, die "intellektuelle" Rechte (eher rechtsradikal) sieht durch den Krawall und Populismus ihre Felle in Punkto "Erneuerung" davonschwimmen. Aber eigentlich bleibt Schröder ihr bester Mann. Der ist nicht ihr Freund (eher schon der Freund eines Freundes eines Freundes), aber er "bewegt" im Moment am meisten, nämlich Geld von unten nach oben.

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Emily22 Schweinebuckel „Ihr seid langweilig!“
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Wen man sich schon mal die Mühe macht und intelligente Beiträge zu zugewachsenen Arschlöchern verfasst, werden die ja doch gleich wieder gelöscht ;-) also was solls

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