Mich würde mal interessieren, wie Euere Meinung ist!
Gruss
Heike
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... weder noch, allein die Frage geht in die falsche Richtung ...
Es macht kein Sinn, dass zwei Drittel aller Arbeistfähigen keulen und für den Rest nichts da ist. Die, die noch Arbeit haben, kloppen jetzt schon Überstunden ohne Ende ...
Frankreich hat das Problem mit Mindestlöhnen und Arbeitszeitverkürzung (und dem Verbot von Überstunden) in den Griff bekommen, auch in den Niederlanden gibt es Mindestlöhne. In beiiden Ländern ist Massenarbeitslosigkeit unbekannt. Nur unsere Spezialdemokraten glauben die Märchen, die sie von den Vorständen der Großkonzerne eingeblasen kriegen. Wer weniger Geld für Bestechung und Propaganda ausgibt, hat mehr für Lohnzahlungen ...
Die Personalkostenbelastung ist allenfalls ein Problem mittelständischer Unternehmen - da könnte man bei entsprechenden Leistungen des Unternehmens stützend eingreifen. Dazu noch eine Reform des Gesundheits- und Rentensystems, die das eigentliche Problem - den geldverschlingenden bürokratischen Wasserkopf - angeht, und die Probleme lösen sich auf.
Wenn die Leute nur Geld in der Hand haben und die Zeit, es auszugeben, kommt aquch die Wirtschaft von allein wieder hoch (80% werden im Land ausgegeben). Wenn nicht, macht jede Maßnahme das Leben für alle unangenehmer, führt aber nicht aus der Krise.
Just my 2¢, Z.
Wo soll die Arbeit für die höheren Wochenarbeitszeiten oder für den gekappten Feiertag herkommen? Solange nichts gekauft wird, muß nichts produziert oder gedienstleistet werden.
Meine Meinung: Beide Vorschläge gehen am Problem vorbei.
Ähnliches habe ich letzten Samstag im Autoradio auf der Fahrt durch Österreich von einem dortigen Sender gehört.
Dort sind die "Fachleute" im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen ebenfalls zu einer ähnlichen Aussage gekommen.
Meinen Frau sagte nur, warum kommen die in Österreich drauf und in Deutschland mal wieder nicht.
Weder noch.
Jährlich steigende Produktivität + längere Arbeitszeit verschärfen das Problem, statt es zu lösen.
Die Politiker sollten weniger arbeiten (nicht nur von Termin zu Termin rumturnen) und mehr nachdenken und recherchieren. Bertelsmann hat ja nun wirklich keine Einfälle, die man übernehmen könnte, wir empfehlen ja auch den DAUs die Finger von AOL zu lassen. Wer sagt dem Kanzler er solle die Finger von Bertelsmann lassen?
www.igmedien.de/publikationen/m/2000/03/19.html
www.igmedien.de/publikationen/forum/2000/03_04/15.html
www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18749/1.html
Textprobe:
"In dem Buch wird ja auch betont, dass die Reformprojekte der rot-grünen Regierung praktisch alle auf dem Hintergrund der Bertelsmann-Stiftung entstanden seien."
Ich bin für die Streichung eines Feiertages und ich würde die Farben rot und grün vorschlagen.
Wenn, dann Feiertagsstreichung oder längere Arbeitszeit - besser als Lohnkürzung. Aber das Problem muss man differenziert betrachten: Feiertagsstreichung und/oder längere Arbeitszeit schaffen keine neuen Arbeitsplätze - sie können aber vorhandene sichern.
Da mir das Hemd näher ist als die Jacke, wäre mir die Sicherung meines Arbeitsplatzes lieber als die eventuelle Schaffung neuer Arbeitsplätze für andere.
Politiker sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt, als Außenstehender sagt man einfach, die müssen das so und so machen. Wenn man erst mal selber Bundeskanzler o. ä. ist, sieht man das mit Sicherheit anders.
Man muss sich allein mal die Idee der Steuersenkung ansehen, völliger Schwachsinn. Wenn euer Gehalt nicht reicht, geht ihr dann zum Chef und bittet um eine Gehaltssenkung?
Ist doch ein kleiner Wiederspruch:
...schaffen keine neuen Arbeitsplätze - sie können aber vorhandene sichern
Wenn sie neue schaffen, warum sollen denn dann alte abgebaut werden???
Ich schmeiße doch nicht zwanzig Leute raus, damit ich zehn (bzw. dann dreißig) neue einstellen kann!!! Zumal ich dann dreißig neue und unbekannte Mitarbeiter habe, statt zehn die in einer funktionierenden Arbeiterschaft anfangen.
Sorry, bin noch nicht so ganz auf der Höhe!
Dein Zitat war so nicht korrekt eingebaut, wollte es eigentlich gelöscht haben!
Was ich sagen wollte, wenn eine Arbeitszeitverkürzung (siehe Zaphod) hilft, einen großen Teil der Arbeitslosen in Arbeit zu bringen, dann soll das so gemacht werden! Weil, durch den Zeitabbau werden ja wohl kaum vorhandene Arbeitsplätze gekündigt!?!
Klar, für diejenigen die jetzt auf 38,5 Std. arebiten und ein dementsprechendes Einkommen haben, für die ist es nicht so toll! Aber für diejenigen, die Arbeit suchen wäre es schon toll!
Es wurschtelt sowieso jeder in seine eigene Tasche.
MfG Nasser
