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Zum großen Nickles Android Tablet Report

Michael Nickles / 1 Antworten / Baumansicht Nickles

Eigentlich hatte ich Anfang des Jahres nur einen einfachen Testbericht über ein sehr interessantes preiswertes Android-Tablet mit Retina-Auflösung geplant. Dabei stolperte ich dann aber rasch über zig Dinge und Details und aus dem Test ist ein irre aufwändiger Report geworden, der jetzt raus ist:

REPORT: Android Tablets - Pleiten vermeiden, echte Schnäppchen finden.

Selbst sehr preiswerte Tablets sind inzwischen extrem komplexe Geräte bei denen auf zig Sachen zu achten ist, wenn man ein echtes Schnäppchen machen will. Und es ist keineswegs so, dass man für mehr Geld grundsätzlich bessere Geräte kriegt!

Eines der vielen durchgeführten Experimente: wie gut funzt der HDMI-Ausgang eines Android-Tablets? Kann man es auch brauchbar über Maus und Tastatur steuern?

Es ist totaler Käse mal eben 500 Euro oder mehr für ein Tablet zu verbrennen. Gleichermaßen Käse ist es aber, das nächstbeste günstige Tablet für "um die 150 Euro" zu nehmen. Gerade bei den sehr preiswerten Geräten ist die Kluft zwischen genial und grottig gewaltig.

Testberichte sind in den meisten Fällen leider wenig hilfreich, weil sie auf die Schnelle durchgewunken werden, wichtige Details gar nicht geprüft werden.

Was nützt beispielsweise ein Tablet mit Zweitkamera für Videokonferenzen, wenn die Empfindlichkeit des Mikrofons so scheiße ist, dass man sich den Hals kaputbrüllen muss, damit was zu verstehen ist?

Was nützt bei einem Tablet ein HDMI-Ausgang, wenn aus dem nur ein komplett verzerrtes Bild rauskommt?

Was bringt enorm viel Speicher, wenn davon nur ein winziger Bruchteil für App-Installationen nutzbar ist?

Ist ein Tablet mit "sauschnellem" Quadcore-Prozessor eine Garantie für ruckelfreien Betrieb? Wie zuverlässig und flott reagiert ein Touchdisplay eigentlich noch, wenn ein Gerät schon eine Weile im Einsatz ist, zig Zeugs im Hintergrund rummacht?

Wie ist das eigentlich mit der USB-Buchse, die inzwischen viele Tablets haben - geht da mehr als nur ein USB-Speicherstick? Und wenn ja, was genau geht da mehr?

Wie wirkt es sich bei einem Tablet mit extrem hoher Retina-Display-Auflösung eigentlich auf die Akkulaufzeit aus, wenn die Auflösung reduziert wird? Lässt sich die Auflösung bei einem Gerät überhaupt optional reduzieren?

Das sind nur ein paar der interessanten Fragen, die im Nickles Android Tablet Report geklärt werden. Die wichtigste Frage beantwortet der Report nicht: was aktuell das beste Tablet zum besten Preis ist. Das geht nicht, weil sich Modelle und Preise täglich ändern. Wer den Report aber gelesen hat und die Details kennt, der wird diese Frage garantiert jederzeit aktuell selbst beantworten können, weil er weiß, worauf es ankommt.

Übrigens: Während der Arbeit am Android Tablet Report habe ich auch zahlreiche Tipps und Tricks zu Android-Geräten veröffentlicht, die Ihr hier in der Tipps- und Tricks-Übersicht findet. Mit diesen Tipps lassen sich unter anderem so manche kleine Macken locker ausbügeln, die im  Praxisalltag auftreten können.

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schuerhaken Michael Nickles

„Zum großen Nickles Android Tablet Report“

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@ Michael, 

angefangen mit einem NEXUS 7 (Android), dem ein MEDION LIFETAB S9714 (Android) folgte, bis hin jetzt zu einem LIFETAB S10334 (Android) bin ich mit dem Betriebssystem und dessen Leistungsspektrum sehr zufrieden. 

Mich interessieren vor allem APP's zum Stöbern in weltweit verstreuten Informationsquellen, vor allem aber in Nachrichten aus den Digital-Ausgaben der ansonsten gedruckten Presse. 
Da kann man nicht meckern. 
Das erste LIFETAB-Tablet hat eine Auflösung von 1280 x 800 und ist Nvidia-Tegra 3-angetrieben. 
Das jetzige LIFETAB ist eher „klassisch" angetrieben (ARM Cortex A9 Quad-Core-Prozessor) und bietet eine FullHD-Auflösung  mit 1920 x 1200.
Nehme ich jetzt das neue, deutlich flachere, aber kantigere Tablet zu Hand, fällt mir die „bessere" Auflösung überhaupt nicht auf. Um der höheren Auflösung allein würde ich mir dieses Tablet nicht mehr zulegen wollen. 

Das alte Tablet mit WLAN & UMTS, NVIDIA Tegra 3 (1,2 GHz), Quad-Core, 32 GB Speicher, USB-Host hatte EUR 399,00 gekostet, was damals noch als sehr günstig schien. Es ist nunmehr bei MEDION selbst -- also nicht bei ALDI -- für EUR 279,95 zu erwerben. 
Das neue Tablet (ohne UMTS) war für EUR 199,00 zu ergattern, sofern man schnell genug bei ALDI aufkreuzte. Es scheint sein Geld wert, liegt aber nicht so gut („griffig") in der Hand wie das alte. 

Mein Plan war, dass ich das „alte" LIFETAB nehme und meine bessere Hälfte -- um ihr Ehre zu erweisen -- das „neue" LIFETAB erhält. 
Ergebnis: Ich bin jetzt auf dem neuen Tablet „sitzen geblieben", weil es sich nicht so gut greifen und halten lässt. 

So spielt das Leben. Das bietet mir aber auch noch ein ASUS "Convertible"-Notebook mit Windows 8.1. Weil ich beim Notebook das Display ablösen und als vollwertiges Tablet nutzen kann, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass man „in beiden Welten" sein Lager aufschlagen sollte. Denn Windows 8,1 bietet mit seinen „Modern UI"-Kacheln zum Stöbern eine überzeugend angenehme Plattform an. Die zu nutzen macht wirklich Spaß. 
Doch das gehört hier jetzt nicht ausführlicher erläutert. Sonst müsste ich auch auf das NOKIA-Handy mit Windows 8.1 zu sprechen kommen, das mich ebenfalls begeistert; sogar sehr.

So viel noch: Das neue Tablet mit Android-„Kitkat" bietet gegenüber dem Android 4.1.1 auf dem alten Tablet im praktischen Alltagsgebrauch keine Vorteile. -- Falls doch: Ich bemerke sie nicht. 

Kleiner Gag gefällig? -- Die eigentliche Zweck eines „Tabletts" wird auch erreicht:

Ein wirklich taugliches „Tablett“...
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