Hey Leute!
Ich habe 2 Rechner zu Hause (Windows XP Pro SP2).
Rechner1 hat 2 Netzwerkkarten, Rechner2 eine.
Rechner2 ist crossover zu dem anderen Rechner verbunden, der 2. LANanschluss von Rechner1 ist direkt zu unserem DSLmodem verbunden (welches kein Hub ist). Ins Internet gehe ich zu NetCologne über eine PPPoE verbindung.
Jetzt das Problem:
Ich schaffe es noch nicht einmal die beiden Rechner crossover direkt zu verbinden, so dass sie sich sehen/finden können.
Muss ich weiter irgendwas bei der Firewall (Sygate Personal Firewall Pro) beachten/einstellen, damit das geht? Ganz ohne Firewall kann und will ich natürlich nicht fahren, wäre ja grob fahrlässig.
Also, ich möchte a) an Rechner1 die PPPoE Internetverbindung weiter nutzen (selbstverständlich MIT Firewall)
b) die beiden Rechner funktionstüchtig per Crossover verbinden und ein direktes Netzwerk herstellen können (Netzwerkspiele, Dateien verschicken!)
c) auch an Rechner2 die PPPoE Internetverbindung von Rechner1 nutzen.
Infos zu TCP/IP einstellungen:
Rechner1:
LANverbindung1 (zuständig für Internet via PPPoE):
192.168.1.11
255.255.255.0
-> Darüber noch die DFÜverbindung (PPPoE) zum Einwählen zu NetCologne
LANverbindung2 (Crossover zu Rechner2 verbunden):
192.168.0.1
255.255.255.0
Rechner2:
LANverbindung (Crossover zu Rechner1 verbunden):
192.168.0.2
255.255.255.0
Auf Rechner1 verwende ich zwei LANkarten des Typs "Marvell Yukon 88E8053 PCI-E Gigabit Ethernet Controller"
Auf Rechner2 kommt "Realtek RTL8139-Familie-PCI-Fast Ethernet-NIC" zum Einsatz.
Ist vielleicht auch ein Wechsel der Firewallsoftware ratsam? (Sygate wird ja auch leider nicht mehr geupdated...)
-> Wenn ja, Empfehlungen???
Wäre sehr schön, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte!
Wenn noch mehr Informationen benötigt werden, erfragt Sie, ich werde Sie posten.
Vielen Dank schon mal im Voraus.
Liebe Grüße, Max.
Heimnetzwerke - WIFI, LAN, Router und Co 16.557 Themen, 81.662 Beiträge
Kauf dir für 10 Euro einen Switch, schließe diesen an deinen Router an, die beiden Rechner schließt du an den Switch an, dann kannst du mit beiden Rechnern ins Netz gehen und du kannst auch von jedem der beiden Rechnern ohne Probleme auf den jeweils anderen Rechner zugreifen. Was soll also die ganze Wurstelei?
Gruß
K.-H.
Hallo ThinKing,
was für ein DSL-Modem ist das genau?
Falls das Modem gleichzeitig auch ein Router ist, wäre der Vorschlag von King-Heinz die ideale Variante.
Dann ginge es nur noch darum, die Zugangsdaten zu deinem Provider auf dem Router einzutragen.
Ist viel sicherer als die Desktopfirewall, auch wenn du sie natürlich zusätzlich weiterverwenden kannst.
Damit die beiden Rechner überhaupt untereinander Daten austauschen können, muss der Arbeitsgruppenname auf beiden Rechnern identisch sein.
Einzustellen unter Rechtsklick auf Arbeitsplatz -> Eigenschaften -> Registerkarte "Computer" -> Schaltfläche "Ändern".
Wo und wie in der Sygate Einstellungen vorgenommen werden müssen, weiß ich nicht.
Zunächst mal aber die Firewall ausschalten, bis die Netzwerkverbindung zwischen den beiden Rechnern steht.
Solltest du bei deiner Variante des gemeinsamen Internets bleiben, lese dir diesen hilfreichen Thread durch:
http://www.nickles.de/static_cache/538411002.html
Gruß
Shrek3
Falls es sich tatsächlich um ein reines DSL-Modem handelt, würde ich dringend zur Anschaffung eines Routers (ab 20,- EUR) raten. Geringfügig teurer sind Router mit eingebautem DSL-Modem. In 99% der Fälle haben Router auch einen 4-Port-Switch eingebaut, d. h., es können bis zu 4 PCs/Notebooks kabelgebunden angeschlossen werden.
Ich und andere Leute haben hier schon oft genug die großen Vorteile eines Routers geschildert, siehe z. B. hier und hier.
ICS wäre wirklich das Allerallerletzte, was man sich antun sollte ...
rill
Alles nennt man auch:
ICS
Internet Connection Sharing
Gruesse
Sascha
Rill,
ich will jetzt wirklich, fachlich wissen, wieso ICS nicht so dein ding ist??
Habe dein vorheriges Posting nicht genau gelesen.
Natuerlich ist ein 5 Euro Switch Willkommen.
Nur fuer was 5 Euros ausgeben ohne es zu muessen??
Bitte, ich fordere dich auf und Hoefflich, was falsch dabei ist?
Gruesse
Sascha
ICS ist eine Notlösung aus einer Zeit, als Router noch richtig teuer waren. Ein Nachteil von ICS ist, daß der "Haupt-PC" immer eingeschaltet sein muß - überschlagsmäßig sollte sich eine Routeranschaffung hinsichtlich der weit höheren Stromkosten des "Haupt-PCs" innerhalb eines Jahres rechnen. Ein Router vereinfacht (nach einmaliger Konfiguration des Routers selbst) die Konfiguration aller angeschlossenen PCs/Notebooks, da nur funktionierende Netzwerke zum Router existieren müssen. Im einfachsten Falle muß nach einer Betriebssystemneuinstallation überhaupt nichts konfiguriert werden (Router ist auf DHCP eingestelllt). Auch mit bootfähigen Linux-CDs/DVDs (Knoppix, Ubuntu und andere Derivate) kann man bei "Router auf DHCP" ohne jede Konfiguration ins Internet. Ohne DHCP sind auch nur wenige Mausklicks zur Konfiguration erforderlich.
Nicht zu unterschätzen ist der Sicherheitsaspekt eines Routers ... man sitzt quasi geschützt "hinter dem Router". Beim äußerst lästigen Wurm Sasser z. B. hatten nur Leute ohne Router Probleme, User mit Router waren nicht betroffen.
Bei einem WLAN-Router ist eben WLAN gleich mit dabei - praktisch und (falls gewünscht) wichtig bei Notebooks. Bei ICS wäre WLAN nur sehr umständlich und mit hohen Kosten zu realisieren.
Da bei einem Router das Netzwerk quasi zum Nulltarif mit abfällt, kann man auch Drucker und NAS gut und einfach netzwerkmäßig einbinden.
rill
hallo thinking,
zunächst mal will ich hier keinem der vorposter zu nahe treten, aber als lösung zu deiner frage den kauf eines routers zu empfehlen ist wirklich super einfallsreich ... als ob man das bräuchte.
die hardware-routerlösung hat nur einen einzigen vorteil, und zwar daß pc2 ohne eingeschalteten pc1 ins netz kommt.
ansonsten hat du nur noch mehr kabel und geräte rumstehen, die überflüssig sind.
für normales surfen kann man das ics einstellen. wenn man anspruchsvollere dinge (online-zocken mit 2 rechnern)machen will empfiehlt es sich ein routerprogramm auf pc1 zu installieren, winroute ist hier am besten geeignet - bzw. die kostenlose light version davon. dies setzt auch nicht allzuviel kenntnisse vorraus, und ist ebenso als firewall genial.
wobei, deine beiden rechner solltest schon erstmal crossovermäßig verbinden können...
mfG
horzt
Das ist ja wohl nicht nur der einzige Vorteil. Siehe den Thread von rill : http://www.nickles.de/thread_cache/538413325.html#_pc
Zu ergänzen wäre noch, dass dann die zweite Netzwerkkarte entfallen könnte, was die Konfiguration des Netzwerkes sowie der Schnittstellenmetrik insgesamt erleichtern würde, wie uns diese Diskussion überhaupt zeigt.
IP und Netmask auf deinen beiden Rechnern stimmen.
Vorgeschlagene Maßnahmen:
a) HW: Bist Du ganz sicher, dass dein Patch-Kabel ein "crossover" ist? Andernfalls - außer bei ganz neuen Netzwerkkarten - kann das nicht erkannt werden, wenn die Signale "umgekehrt" daherkommen.
b) Konfiguration:
Auf Rechner 1 den Netzwerkassistenten anwerfen und "kleines Heim-oder Firmennetzwerk einrichten" wählen. Anweisungen folgen. Name für deine Workgroup eingeben (default "MS-Home"). Bei dieser Gelegenheit wird dann auch konfiguriert, dass die Netzwerkverbindung ins Internet "zur gemeinsamen Nutzung" freigegeben wird. (Zum Teil kann man das auch auslösen, wenn man auf der Netzwerkverbindung > Eigenschaften > "Gemeinsame Nutzung" konfiguriert (checkbox?)
Beim Abspeichern wirst Du aufgefordert, eine Konfigurations-Diskette zu erstellen. Kann nicht schaden. Mit der gehst Du dann zum 2. Rechner, schiebst sie hinein und exekutierst die Datei drauf.
Der Konfigurationsassistent ist wichtig, weil man, selbst als etwas geübterer Laie, nicht an alle Stellen denkt, wo zu schrauben ist ... angefangen vom Gast-Konto bis was weiß ich nicht alles ...
Und grundsätzlich: Bei Netzwerkproblemen grundsätzlich immer zu allererst alle Firewalls abdrehen (auch die in Virenschutzpaketen integrierten, wie z. B. beim Norton, bis das Netzwerkproblem gelöst ist, Notfalls - wenn man sehr ängstlich ist - in dieser Zeit die Verbindung ins Internet trennen (am Modem / Router). Um die XP eigene Firewall braucht man sich üblicherweise nicht zu kümmern, wenn man den Konfigurationsassistenten laufen lässt, klappt es meist prompt und die Firewall wird gleich mitkonfiguriert.
Gruß, Gerhard
