Tach zusammen,
ich habe mich mal ein wenig über das Aircrack Programm schlau gemacht (ihr habt bestimmt davon gehört: Damit kann man WEP Verschlüsselte Netze knacken). Ich bin jetzt drauf und dran einen anderen Router anzuschaffen. Vielleicht kann mir ja einer in dem zusammenhang eine Frage beantworten. Wenn jemand meinen Wep-Schlüssel knackt dann könnte der ja über meinen Router ins Internet und in meine Heimnetz.
Aber könnte ich das ganze nicht entschärfen in dem ich noch den MAC Filter konfiguriere und die zulässigen Mac Adressen filtere ???
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Wenn du eine neuere Fritzbox anschaffst, kannst du die Option "Keine weiteren W-LAN-Geräte zulassen" einstellen und dann geht da nix.......
Ich weiß nicht genau, wie sicher die Macfilterung ist, aber an sich sollte das die sicherheit zumindest erhöhen. Dennoch würde ich dir zu WPA oder WPA2 raten (sofern du in einer belebten Gegend wohnst, wer knackt aufm Land schon ein WLan-Netz), das ist zwar leider auch nicht 100%ig sicher, aber immerhin macht mans dem Angreifer schwer.
Gruß CPUQuäler
Nein, das bringt keine Sicherheit aus einem einfachen Grund:
Eine MAC-Adresse ist nur theoretisch einzigartig und fest eingestellt, MAC-Adressen lassen sich auch fälschen. Der Eindringling muss also nur eine der zugelassenen MAC-Adressen herausfinden (was kein Problem darstellt) und kann diese dan vortäuschen.
Dazu bedarf es nicht einmal spezieller Tools. Bei Windows genügt ein Registry-Eintrag, unter Linux bietet das onboard-Konfigurationstool "ifconfig" alle benötigten Mittel. MAC-Adressen von WLAN-Adaptern scheinen immer mit "00:02" zu beginnen:
Klick mich.
Die WEP-Verschlüsselung ist eine Notlösung, falls bei zwei WLAN-Adaptern die Kommunikation mit WPA(2) nicht gelingt, wenn jedoch ein erhöhter Sicherheitsbedarf besteht, solltest du aufrüsten.
UselessUser
Zumindest die Aussage, das WLan-Adapter IMMER eine 00:02 am Anfang der MAC-Adresse haben ist Unsinn...anhand der ersten 3 Werte bei der MAC-Adresse kann man den Hersteller erkennen, z.B. diese Seite (http://standards.ieee.org/regauth/oui/index.shtml) liefert nach Angabe der 3 Werte (mit '-') im Feld OUI-Listing den genauen Hersteller der Karte bzw des verwendeten Chipsatzes.
Stimmt! Habe zur Zeit drei verschiedene Modelle von WLAN-USB-Sticks auf Lager:
00:18:F3 = ASUS, aber auch 00:15:F2
00:15:E9 = D-Link
00:1A:4F = Blusens (AVM/Fritz!)
Ein Hersteller kann vermutlich über mehrere Kennungen verfügen, wenn er sein Produkt in hoher Stückzahl fertigt. Wenn ich richtig gerechnet habe, sind mit den letzten drei Stellen der MAC-Adresse noch ca. 16,8 Mio. Varianten übrig.
Die erste Stelle scheint immer "00" zu sein, vielleicht ist sie für besondere Zwecke reserviert. Bei meiner (Kabel-)Netzwerkkarte steht auch die "00" vorn an.
MfG
UselessUser
Ums kurz zu machen bestmögliche Verschlüsselung (WPA mit AES).
Für einen Versierten User ist es kein Problem eine MAC Adresse mitzuschneiden und zu Clonen.
Alles klar Leute, danke für eure Meinungen. Werde dann wohl mal meine Verschlüsselung umstellen.
Bei einer ganz bestimmten Methode des WEP-"Knackens" brauchst du sogar zwingend notwendig eine MAC-Adresse die du dann mit deiner Linuxkiste übernimmst.
