Heimnetzwerke - WIFI, LAN, Router und Co 16.557 Themen, 81.662 Beiträge

Eigener Webserver im WLAN vom Internet aus nicht erreichbar

keko / 11 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,


ich habe daheim ein WLAN mit einem Vigor 2500-Router und möchte, dass meinen Webserver (IIS 5.1, XP Pro) vom Internet aus erreichbar ist. Leider funktioniert das nicht, sondern nur lokal über http://localhost/.


Rufe ich vom Internet meinen Webserver auf (z.B. über myDomain.DynDNS.org) bekomme ich die Meldung, dass der Server nicht erreichbar ist, obwohl meine dynamisch IP dieser Domain zugeordnet ist.


Im Rechner ist zudem noch eine Netzwerkkarte eingebaut.


Muss ich am Router was konfigurieren?


Danke im voraus!!


 


 


 

bei Antwort benachrichtigen
Zaphod keko „Eigener Webserver im WLAN vom Internet aus nicht erreichbar“
Optionen

... Du musst am Router Portforwarding für den Port des Webservers (normalerweise 80 oder 8080) einstellen, dann gehts ...
HTH, Z.

bei Antwort benachrichtigen
keko Zaphod „Eigener Webserver im WLAN vom Internet aus nicht erreichbar“
Optionen

Muss ich im Router nur den Port 80 (bzw. 8080) eingeben, oder auch die IP Adresse meines Rechners?

bei Antwort benachrichtigen
Gurus keko „Eigener Webserver im WLAN vom Internet aus nicht erreichbar“
Optionen

den WEB-Server als DMZ im Router konfiguriert? oder habe ich jetzt einen denkfehler?


MfG
Gurus

bei Antwort benachrichtigen
xafford Gurus „den WEB-Server als DMZ im Router konfiguriert? oder habe ich jetzt einen...“
Optionen

Denkfehler nicht, aber die Definition von DMZ bei SoHo-Routern ist ziemlich bescheiden, sie entspricht nämlich meist einem exposed Host, also alles wird unselektiert an den entsprechenden Rechner, welcher als DMZ eingerichtet wird, weitergeleitet. Nicht gerade eine befriedigende Lösung in sicherheitstechnischer Hinsicht. Portforwarding oder vServer ist da die bessere Alternative.

@keko: Du mußt sowohl Port am Router, welcher als Serverport dienen soll (80), als auch IP und Zielport für das Forwarding eintragen (die IP des Servers und ebenfalls Port 80).

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
bei Antwort benachrichtigen
Gurus xafford „Denkfehler nicht, aber die Definition von DMZ bei SoHo-Routern ist ziemlich...“
Optionen

verstanden, danke


;~))

bei Antwort benachrichtigen
xafford Gurus „verstanden, danke “
Optionen

Bitte :o)

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
bei Antwort benachrichtigen
keko xafford „Denkfehler nicht, aber die Definition von DMZ bei SoHo-Routern ist ziemlich...“
Optionen

Hab im Router Severport 80 und IP+Port meines Rechners eingetragen und es funktioniert jetzt ;-)

Danke für die Hilfe!!

Kapieren tu ich´s trotzdem nicht....

Ich surf doch die ganze Zeit schon im Internet ohne Portweiterleitung und ich dachte immer, dass http sowieso über Port 80 geht. Wieso also Portweiterleitung?

Wo ist mein Denkfehler?

bei Antwort benachrichtigen
xafford keko „Hab im Router Severport 80 und IP Port meines Rechners eingetragen und es...“
Optionen

Dein Denkfehler beruht darauf, daß Du wahrscheinlich nicht weißt was NAT (Network Adress Translation) macht und wie es funktioniert.
NAT brauchst Du, wenn Du ein Netzwerk mit IPs aus dem privaten Bereich an ein anderes mit öffentlichen IPs koppelst. Da IPs aus dem privaten Bereich (in einem LAN, meist die 192.168.x.x Adressen) im Internet nicht weitergereicht werden (da dies technisch eine Katastrophe wäre) müssen alle Anfragen aus dem LAN "übersetzt" werden, also die echte Absendeadresse aus dem LAN durch die öffentliche IP des Routers ersetzt werden, damit die Pakete das Ziel im Internet erreichen können.
Schickt jetzt dein Rechner im LAN ein Paket an einen Server im Internet ist das kein Problem. Der NAT-Router übersetzt die Absendeadresse durch seine öffentliche Adresse und merkt sich diesen Vorgang in einer Tabelle (was er wie ersetzt hat) und kommt nun das Antwortpaket, so schaut er in seiner Tabelle nach und übersetzt das Paket zurück auf die eigentliche private Adresse im LAN. So weit so gut.
Ein Server jedoch erhält Verbindubgsanfragen er stellt sie nicht selbst (in der Regel), der Server in deinem Fall steht also im LAN und wartet auf Anfragen. Kommt nun eine Anfrage über das Internet, so kann diese Anfrage nur an die IP deines Router gerichtet sein, da die private IP des Servers ja von außen nicht sichtbar ist. Schlägt dieses Paket nun also am Router ein, so schaut er in seiner Tabelle nach, ob er für dieses Paket eine Übersetzung hat, da er weiß, daß dieses Paket nicht für ihn selbst bestimmt ist, er wird aber keine gültige Übersetzung finden, da es keine Antwort auf eine Anfrage aus dem LAN ist und somit kann er das Paket nirgends zustellen.
Diese Übersetzung für von außen ankommende Anfragen mußt Du dem Router beibringen, damit er weiß, daß Anfragen an seine IP mit den Zielport für HTTP für diesen einen speziellen Rechner im LAN gedacht sind.

Ich hoffe das war verständlich.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
bei Antwort benachrichtigen
keko xafford „Dein Denkfehler beruht darauf, daß Du wahrscheinlich nicht weißt was NAT...“
Optionen

Sehr gut, sehr gut! Das war verständlich ;-)

bei Antwort benachrichtigen
BIMEX keko „Eigener Webserver im WLAN vom Internet aus nicht erreichbar“
Optionen

Wenn ich also richtig verstanden habe, muss er, jedesmal, wenn sich seine dynamische IP nach jeder Neueinwahl ins Netz ändert, die IP des Servers im Router eintragen ? Wie auch immer, ich vermute, so war es bei mir jedenfalls (allerdings ohne Router), dass er eben nicht das Programm DeeEnEss benutzt (hier downloadbar), sondern bei DynDNS.org einfach auf deren Seite die dynamische IP eingetragen hat und dann auf seinen Seiten nachschaute und "keine Verbindung" zur Antwort erhielt. Hatte anfangs auch Probs, wusste nicht, wo der Fehler lag, ich konnte meine Seiten immer erst 10 Minuten nach Einwahlins Netz (das war das per Default eingestellte Zeitinterval in Sachen IP Update durch DeeEnESs) sehen, obwohl angeblich gleich beim Einloggen das Update erfolgen sollte. War zu faul, den Fehler zu suchen, gab mich also damit zufrieden, dass mir 10 Minuten für eine heiß gebrühten Kaffee durch das System zur Verfügung gestellt wurden ..., und vermutlich klappt es bei ihm nach Installation von DeeEnEss und korrekter eingetragenen Parametern (und natürlich Portfreigabe am Router) wohl auch erst 10 Minuten nach Neueinwahl (oder voreingestelltem Wert) ...

bei Antwort benachrichtigen
xafford BIMEX „Wenn ich also richtig verstanden habe, muss er, jedesmal, wenn sich seine...“
Optionen
Wenn ich also richtig verstanden habe, muss er, jedesmal, wenn sich seine dynamische IP nach jeder Neueinwahl ins Netz ändert, die IP des Servers im Router eintragen?

Nein, falsch verstanden. Wenn der Server die dynamische IP durch den Provider erhlaten würde, dann bräuchte er keinen Router, da sich in dem Fall der Server einwählen würde. Der Server steht im Lan und hat eine IP im LAN (die dann natürlich sinnvollerweise eine feste ist). Die dynamscihe IP hat der Router auf der WAN-Seite, und das ist auch die, welche bei dem dynamischen DNS-Dienst aktualisiert werden muß. Viele SoHo-Router unterstützen das aber.
Pauschalurteile sind immer falsch!!!
bei Antwort benachrichtigen