tach zusammen,
habe problem mit neuem board, vor drei wochen gewechselt, system:
gigabyte ga-7n400s(l), xp2000+, 2x 256mb apacer pc2700, 80gb sata, geforce2 ti 200 - netzteil 350w standard.
cpu 233, ram 333 dualchannel, also nix übertaktet.
xp pro sp2 alle patches.
temperaturen: hdd 30°, graka 37°, chipsetbild 38°, cpu 50° (vollast 57°) thermaltake silent boost.
cpu temperatur ist mir eigentlich zu hoch. war auf altem board bei ca. 45° unter vollast (ga-7vaxp-ultra). keine ahnung warum - tippe darauf, dass die angezeigten werte nicht stimmen.
temperaturen lt. aida, dr.hardware, everest & co...
1. problem: einschalten!
steckerleiste an, pc an, pc fährt nicht hoch.
steckerleiste an, 5 sek. warten, pc an, pc fährt hoch.
als ob er erst irgendwelche kondensatoren lädt oder ähnliches...
2. problem: blackscreen und neustart-einfach so!
pc kackt ab und startet neu. nicht reproduzierbar. mal im spiel, mal explorer, mal sonstwo.
auffällig: everest: nt spannungen: 5v schwankt zwischen 2,5 und 5 wie ein sinus, andere spannungen scheinbar sehr stabil.
lösung?
nt problem? nforce? board?
kann man einen solchen ausfall protokollieren? damit ich danach sehen kann, was die ursache war? software?
habe keine ideen mehr...
Mainboards, BIOS, Prozessoren, RAM 27.329 Themen, 124.499 Beiträge
Zu 1) ... mit Steckerleiste meinst Du wahrscheinlich einen Netzverteiler mit Einschalter. Es ist normal, daß das NT eine Weile braucht, bis es startklar ist ... das NT muß ja praktisch erst in den Standby-Modus versetzt werden. Der Taster vorn an der Frontseite schaltet ja nicht Netzspannung direkt an das NT.
Zu 2) ... da gibt es viele mögliche Ursachen, RAM-/NT-Probleme, "verbogene" Windows-Installation ...
Manchmal bringt auch der Blick in die Ereignisanzeige Aufschlüsse. Probiere eine Minimalkonfiguration (ein RAM-Riegel, außer Grafikkarte keine weiteren Steckkarten, keine Festplatten) mit nur einem CDROM-/DVD-Laufwerk und einer Knoppix-CD/DVD, versuche mit Knoppix ins Internet zu kommen usw.
Daß die 5V auf 2,5V einbrechen, ist nicht vorstellbar ... wenn es so wäre, könntest Du dies mit Software-"Mess"-Anzeige definitiv nicht "messen", da der PC schon vorher abschmiert. Eventuell sind die "5V" in Wirklichkeit die -5V und die sind ohne Belang (schon seit Jahren von keiner Hardware verwendet).
Im Übrigen würde ich keiner Software-"Messung" Glauben schenken - einzig das Messen mit einem genauen Digitalvoltmeter würde ich vertrauen!
rill
Wenn ich deine Beschreibung des Einschaltvorgangs richtig deute, könnte tatsächlich das Netzteil schuld sein. Ein bekanntes Verhalten bei zu schwachem Netzteil ist, daß der PC beim ersten Einschaltversuch abschmiert, weil das Netzteil nicht genug Leistung liefert. Beim zweiten Bootversuch sind dann aber die diversen Kondensatoren des Mainboards noch vom erstenmal geladen, so daß beim zweiten Booten weniger Leistung erforderlich ist und der Rechner erfolgreich hochkommt.
Dabei kann man sich leider nicht immer auf die Leistungsangabe des Netzteils verlassen, die besagt nämlich nur, was der Apparat maximal aus der Steckdose ziehen kann, aber nicht, was tatsächlich an Leistung auf den diversen Spannungsschienen abgegeben wird. Vor allem mit billigen No-Name Netzeilen kann es da Probleme geben. Bei einem einigermaßen guten Modell (ich empfehle z.B. Chieftec oder BeQuiet, die sind auch schön leise), sollten 350W eigentlich ausreichen, es sei denn, du hast extrem stromfressende Komponenten (z.B. Graphikkarte?) im System.
Nebenbei: auch ein Wackelkontakt könnte schuld sein, also ruhig mal alle Kabelverbindungen überprüfen.
Falls es nicht am Netzteil liegt, mußt du wie von rill beschrieben mit einer Minimalkonfiguration beginnen und nach und nach Komponenten hinzufügen, bis der Fehler wieder auftritt.
Ich verstehe seine "Einschaltprozedur" anders ... vieleicht sollte der Thread-Starter dies mal genauer beschreiben ...
rill
@rill:
also, beim ga-7vaxp-ultra (kt400) konnte ich die steckerleiste (wie du richtig erkannt hast) einschlaten und unmittelbar (1 sek) darauf den pc starten. kein problem.
jetzt beim ga-7n400s (nforce2) funzt das nicht. wie beschrieben, muss ich ca. 5 sek warten, sonst kackt er ab oder fährt garnicht hoch.
der einzige unterschied der konfiguration ist das board. aufgesetztes xp, andere hardware - alles identisch.
habe jetzt nochmal geguckt und gemacht...
beim alten kt400 board konnte wurden die spannungen angezeigt. ich weiss halt noch, dass es alles ok war, also +12v hatte 12,3 und 3,3v hatte 3,34 usw. ....
jetzt beim nforce board ist es aber so, dass die spannungen nicht angezeigt werden. da steht nur ok.
everest zeigt mir folgendes:
cpu 1,66 stabil
+2,5v +2,72v stabil
+3,3v +3,25v stabil
+12v +11,97bis12,03v leichtes schwanken
+5v bereitschaftsmodus +2,61v bis 5,48v sinus
kannst dich daneben setzen und der macht ca. 0,5v pro sek
du weisst, was ein sinus ist...
hier tippe ich mal darauf, dass das nt bald gehen muss...
eigentlich glaube ich diesen ganzen anzeigen ohnehin nicht. würde ich auch nicht draufgucken, wenn die maschine halt nicht hin und wieder abschmieren würde...
Zur Einschaltverzögerung kann ich nichts sagen, würde aber 5s Bereitschaftsverzögerung als normal ansehen. Wenn ich hinten am NT den Hauptschalter "ON" betätige, erwarte ich nicht, daß ich sofort vorn am Eintaster den PC einschalten kann. Bei meinem PC geht auch erst mit einiger Verzögerung eine Bereitschafts-LED auf dem Mainboard an (ebenfalls nF2). Ich kann mich erinnern. daß es Einstellmöglichkeiten im BIOS gab, nach wieviel Sekunden Drücken des Power-On-Tasters der PC ausgeht. Vielleicht gibt es Vergleichbares für das Einschalten, habe jetzt nicht nachgesehen.
Daß die +5V Versorgungsspannung für Mainboard und Laufwerke (wie von Dir beschrieben) "sinusförmig" schwanken, ist definitiv ausgeschlossen!! Es muß noch eine weitere "richtige" +5V-Schiene geben, deren Anzeige sollte praktisch stabil sein.
Es geht nicht um die "richtigen" +5V, sondern um +5V Bereitschaftsmodus! Diese Bereitschaftsspannung wird auch im ausgeschalteten Zustand vom NT an das Mainboard bereitgestellt und dient zum Einschalten des PCs am Power-On-Taster. Möglicherweise gibt es Netzteile, die diese Bereitschaftsspannung getaktet liefern. Es ist üblich, im Standbymodus zu takten, um Strom zu sparen. Mein Laserdrucker klickt im Standby-Modus auch im 5s Takt (hörbar, weil ein Relais leise klickt).
Ich würde sagen, Dein NT ist OK. Deine Probleme haben eine andere Ursache ... die üblichen Verdächtigen habe ich bereits genannt. Wenn das NT spinnen sollte, wirst Du dem Problem kaum mit Software-"Messung" auf die Spur kommen. Dazu ist ein Profi-Digitalmultimeter mit Datenloggerfunktion und/oder ein Speicheroszilloskop erforderlich.
Ich messe mit einem sehr teurem DMM (Metrahit 28S) direkt am 20-poligen Stromversorgungsstecker +5,04V, Everest zeigt 4,97V an. Ich vertraue den gemessenen 5,04V eher als der Software-Anzeige von 4,97V! Es ist auch die Frage des Messpunktes ... vermutlich gibt es innerhalb des Mainboards bereits einen Spannungsabfall - 0,07V können durchaus möglich sein.
rill
@ Herid Junior:
nt ist noname, dass wird das problem sein.
deute aber auch aus der sache, dass das nforce board offensichtlich problematischer ist als das alte kt400...
dat lief wie ein uhrwerk!
