Ich will mir ein neues Motherboard kaufen. Dabei ist mkir aufgefallewn, dass oft nur 1 GB RAM mit DDR 400 ange werden kann. Bis 2 GB nur DDR333 und ab dann nur noch DDR 266. Ist dies immer so? Wird dadurch der Pc langsamer oder hat das einen Sinn? Kann man das umgehen?
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Asrock, ECS?
"Markenbretter" können eigentlich immer mehr handeln.
Gruß
Mein Abit KD7-Raid mit Via KT400 hat diese Einschränkung. Ist also nicht von der Marke abhängig.
Hallo,
das hat elektrische Ursachen. Die Leiterbahnen des Mainboards und ein elektrischer Ausgang haben einen bestimmten Innenwiderstand. Dieser ist mit dem Durchmesser eines Wasserrohres vergleichbar. Betriebsspannung ist der Wasserdruck. Die Anzahl der RAM's sind die aufgedrehten Wasserhähne. Die Konstruktion der Leitung ist vorgegeben. Der Druck (Spannung) ist spezifiziert - für Overclocking kann man wohldosiert die Spannung ein wenig erhöhen.
Ein bestimmtes Signalpegelnivau muß zur sicheren Funktion auch vorhanden sein - sonst tröpfelt es nur ;-)
Jetzt kommt noch der Faktor Zeit ins Spiel. Stell Dir vor, Du wohnst ganz oben und unten haben alle den Hahn offen. Bis das Wasser bei dir oben ist, dauert es halt länger, als wenn unter Dir alle Hähne zu sind, die leere Leitung muß ja erst mal gefüllt werden und wenn schon ein paar Leute zapfen, dauert das halt.
Bei professionellen Server Boards, die für mehr Speicher konzipiert sind, bedient man sich eines Schaltungstricks. Man verwendet sogenanntes Registered RAM. Dort ist auf jedem Riegel ein kleiner Treiberchip, der die elektrischen Signale noch mal verstärkt. Das ist mit einer zusätzlichen Pumpstation in der Wasserleitung vergleichbar - die gibt es aber eben nicht zum Nulltarif! Für 9,99 Discounterlösungen ist das zu viel Aufwand, genau wie SCSI, welches eigentlich ebenfalls das bessere System ist.
Gruß Ger@ld
