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WIN98SE, KT3Ultra2 und Barton XP2500

Trilio / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Tag Leute,

nachdem ich mich wieder langsam abrege, möchte ich euch gerne mein Problem schildern, daß ich seit dem gestrigen Einbau eines AMD Barton in ein KT3Ultra2 mit aktuellen Bios 5.7 habe. Vorher war auf dem Mainboard ein XP1800 drauf, der ohne Probleme mit den anderen Komponenten zusammenarbeitete. Wenn ich jedoch den Barton XP2500 drin habe und den FSB auf 166 Mhz, den Multiplikator auf Auto oder 11 stelle, werden beim Rechnerstart erstmal falsche 1900 Mhz angezeigt. Mit den Multi auf 12.5/13 wird der Pro als XP2800 mit korrekter Mhz angezeigt. Doch so schön und gut. Das Problem ist leider, was mich mittlerweile echt auf die Palme bringt, daß der Rechner beim Hochfahren des Betriebssystems, in meinem Fall WIN98SE, irgendwann abbricht und der Rechner hängenbleibt. D-Bracket zeigt in dieser Situation vier leuchtende Lämpchen an, was für in Ordnung steht. Danach kann ich den Rechner trotzdem mehrmals starten, ohne daß das Hochfahren korrekt abgeschlossen wird. Meist muß ich dann ein Backup eines Betriebssystems laden, in der Hoffnung, daß das Hochfahren in Ordnung geht. Einmal klappt es, ein anderes Mal nicht. Wenn der Rechner jedoch ordnungsgemäß gestartet ist, läuft er trotz großer Belastung mittels Bechmarks usw. einwandfrei.

Am Netzteil wird es nicht liegen, weil schon der XP1800+ kein Theater gemacht hat und es sich außerdem um Qualitätsware der Marke Enermax mit den Werten +3,3V (32A), +5V(32A), +12V(26A), +3,3V und 5V zusammen 185 W und Total Power 353 bis 380 W handelt. Der Speicher ist auch Qualitätsware von Samsung PC2700. Der Prozessor ist so gut gekühlt, daß er bei voller Belastung mit knapp 2100 Mhz gerade mal 48 Grad erreicht. Das Problem mit dem zu scharfen Speichertiming ist mir auch bekannt, doch hilft es in meiner Situation nichts, wenn ich es absolut entschärfe.

Ich frage mich jetzt, ob das Problem mit WIN98SE zusammenhängt. Ich würde als gerne wissen, ob auch andere Leute mit dem Betriebssystem die Probleme haben. Weiß vielleicht noch sonstwer was zur Problemlösung? Zu meinem speziellen Fall fand ich in den Foren keinen Beitrag.

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asdfghjkl Trilio „WIN98SE, KT3Ultra2 und Barton XP2500“
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Also, ich glaub auch nicht wirklich, das es am Netzteil liegt, aber 3,3 und 5V zusammen 185 Watt ist etwas wenig, ich hab z.B. bei meinem 360W chieftech-Netzteil 220W für 3,3V + 5V. Du kannst ja mal die Spannug diesen Schienen im BIOS anschauen, wenn 5V nicht unter 4,7V fallt, dürfte es Kein Problem mit dieser Schiene Geben. Was die untere Grenze für 3,3V is, weiß ich nicht. 12V sollte immer mindestens 12V sein.

Entferne mal alle PCI-Karten, und schalte im BIOS alle OnBoard-Komponanten ab, und schau dann, ob er bootet.

Sollte das nicht bruingen, würd ich mal Versuchen, das Betriebssystem neu aufzusätzen.

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Trilio asdfghjkl „Also, ich glaub auch nicht wirklich, das es am Netzteil liegt, aber 3,3 und 5V...“
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Hallo,

das Betriebssystem hatte ich gleich nach dem Einbau des Proz neu installiert. Daran und an der alten Installation liegt es auch nicht.
Ich habe mich aber gestern nochmal im Bios durchgearbeitet und glaube das Problem eingegrenzt zu haben. In den "AGP Timing Control" lasse ich den AGP Mode statt auf 4x auf AUTO und Fastwrite auf Disabled. Alles andere ist in diesem Menü Standarteinstellung. Außerdem ist an anderer Stelle PCI IDE BusMaster jetzt auch ausgeschaltet. Damit ist der Rechner gestern nach längerer Pause und heute früh erfreulicherweise hochgefahren :-) Mittlerweile habe ich weitere Starts (mit scharfen Speichertiming - nur Fast Command ist aus) mit Pausen dazwischen ohne Probleme erlebt. Ich teste mal weiter. Im Rechner drin ist übrigens ein GFTI4200

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Trilio asdfghjkl „Also, ich glaub auch nicht wirklich, das es am Netzteil liegt, aber 3,3 und 5V...“
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Hallo,

das Betriebssystem hatte ich gleich nach dem Einbau des Proz neu installiert. Daran und an der alten Installation liegt es auch nicht.
Ich habe mich aber gestern nochmal im Bios durchgearbeitet und glaube das Problem eingegrenzt zu haben. In den "AGP Timing Control" lasse ich den AGP Mode statt auf 4x auf AUTO und Fastwrite auf Disabled. Alles andere ist in diesem Menü Standarteinstellung. Außerdem ist an anderer Stelle PCI IDE BusMaster jetzt auch ausgeschaltet. Damit ist der Rechner gestern nach längerer Pause und heute früh erfreulicherweise hochgefahren :-) Mittlerweile habe ich weitere Starts (mit scharfen Speichertiming - nur Fast Command ist aus) mit Pausen dazwischen ohne Probleme erlebt. Ich teste mal weiter. Im Rechner drin ist übrigens ein GFTI4200

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asdfghjkl Trilio „Hallo, das Betriebssystem hatte ich gleich nach dem Einbau des Proz neu...“
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Das Fastwrite bei AMD chipsätzen Probleme macht hab ich schon öfters gehört. Außerdem bringt es bei AMD keinen Performancegewinn. Das liegt an der Architektur der AMD CPUs, und daran, das Fastwrites ursprünglich von Intel erfunden wurden.

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Trilio asdfghjkl „Das Fastwrite bei AMD chipsätzen Probleme macht hab ich schon öfters gehört....“
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ja, bisher habe ich auch noch keinen Geschwindigkeitsgewinn festgestellt.

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