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Wie bekommt man einen Tualatin-Prozessor ins Dell-Bios?

d-d-1 / 4 Antworten / Baumansicht Nickles

Ich habe ein XPS_T System von Dell mit einem BX-Board mit unveränderlichen 100 MHz FSB und einem Slot1 Pentium 3 mit 700 MHz. Nun habe ich den Prozessor gegen einen Pentium 3 mit 1,4 GHz (Tualatin, 133 MHz FSB) auf einer nach dem Tualatin-MOD umgerüsten Slot1-Adapterkarte ausgetauscht. Allerdings bockt das System noch ganz schön rum, da das Bios den Prozessor nicht richtig erkennt.

Wie bekomme ich es hin, daß das Bios den Prozesor richtig erkennt? (Würde es mit dem russischen Programm Patcher klappen, das Ger@ld mal in einem Post/Thread erwähnt hat. Der Dell-Rechner hat ein Phoenix-Bios Version 4.0 Release 6.0.)

Besteht irgendeine Möglichkeit den Prozessor auf 1400 MHz zu bringen ohne den FSB zu erhöhen (falls das überhaupt geht)? Den Multiplikator kann ich nicht ändern, der ist fest. Aber vielleicht kann man noch einen Multiplikator (1,33) vor dem Prozessor einbauen (irgendein Bauteil das die 100 MHz des FSB auf 133 MHz steigert).

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Ger@ld d-d-1 „Wie bekommt man einen Tualatin-Prozessor ins Dell-Bios?“
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Hallo,

Vergiß es!
Phoenix BIOSe sind typisch für OEM und Notebooks. Da läßt sich nichts schrauben :-(((
Da findet sich auch nichts im Netz an Proggis für.
AMI ist schon besser, da gibt es AMIbcp, aber nichts geht über ein Award BIOS ;-)
Ab Version 4.51 - das war so etwa vor 5 Jahren, kannst Du so fast jedes BIOS von denen verbiegen. von ein paar Ausnahmen mal abgesehen.
Für Award gibt es eine ziemlich große Auswahl an Tools, die fast alles abdecken, was das Herz begehrt.
Von einfachen Textmeldungen im Booscreen, über ein neues - oder auch mehrere Logos (EPA Logo, oder auch das Gigabyte Dual-BIOS Logo), einen Splash Screen beim booten (großes Bild), das Freischalten von versteckten Buttons in den BIOS Menüs und ändern von Default Werten, bis hin zu Patches zur Erkennung neuer Prozessoren & größerer Festplatten und dem Freischalten von zusätzlichen Funktionen bei RAID Controllern ist fast alles möglich.

Gruß Gerald

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d-d-1 Ger@ld „Hallo, Vergiß es! Phoenix BIOSe sind typisch für OEM und Notebooks. Da läßt...“
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Schade, schade. Na ja, werd ich mich bei ebay mal nach einem neuen BX Board umsehen. Soweit ich das mitbekommen habe, legt ihr einem Gigabyte-Boards sehr ans Herz. Das Problem sind dann nur noch die Anschlüße. Selbst da hat Dell was eigenes. Mal schauen.

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Ger@ld d-d-1 „Schade!“
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Hallo!

Wenn Du noch an einem Gigabyte Board interessiert bist, maile mich halt mal an. Habe noch ein getuntes 686BX und ein GA-6BXE hier rumfliegen ;-)

Gruß Gerald

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Bavarius d-d-1 „Wie bekommt man einen Tualatin-Prozessor ins Dell-Bios?“
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Hi !

Ich kann Dir leider nicht genau sagen, was denn die Ursache
für Dein Problem ist, aber laut den Kompatibilitätslisten der
'offiziellen' Tualatin->Slot1-Adapter kann sich Dein Dell-System
mit einem Tualatin-Prozzi anfreunden und stabil laufen, siehe auch :
http://cpuupgrade.com/html/tualatinslot1liste.html oder http://www.upgradeware.com/english/product/slot-t/compatibility.htm

Zunächst mach erstmal das aktuellste Biosupdate für Dein System drauf,
falls Du das neueste Bios schon druf hast und das System dennoch herumzickt,
dann wird der Error wohl von was anderem hervorgerufen. Ich hätte da mal
ganz stark die ' nach dem Tualatin-MOD umgerüstete Slot1-Adapterkarte'
in Verdacht, denn bei diesen Umbauten kann sich sehr leicht der eine oder
andere Fehler einschleichen, und nicht jeder Prozzi des tA1-Steps scheint
dieser Tualatin-MOD zu schmecken. Wenn Du Dir schon den 'Luxus' einnes
Pentium-III mit Tualatin-Kern und 1400 MHZ geleistet hast, dann mach
doch auch Nägel mit Köpfen und besorge Dir aus den Restposten von
www.topgrade.de die ältere Version des Tualatin->Slot1-Adapters zum
'Schnäppchenpreis' von gerade mal 50.- € oder den Upgradeware-Adapter
von www.jes-computer.de, der ca. die Hälfte kostet.. Wenn es dann nicht funzt,
dann kannst Du die Fehlersuche mal den Adapterherstellern aufs Auge drücken,
die werden Dir dann schon sagen was Sache ist... ;-))

Aber ein Problem mit Deinem DellSystem wird trotz eines
neuen Slotadapters wohl niemals behoben werden, nämlich die
Sache mit dem festen Multiplikator der CPU. Beim 100er FSB wird
der Tualatin-PIII nur mit 1050 MHZ angefahren, und höhere
Bustakte kann man an so einer OEM-Kiste einfach nicht einstellen...
Im Endeffekt ist dies dann doch etwas mager im Vergleich zu den
vollen 1400 MHZ, die beispielsweise ein saubilliger Celeron mit
Tualatin-Kern beim 100er Bustakt abliefern kann. Ich würde Dir
eher noch zu einem 1400er 'Celeratin' raten, wenn Du das Dell-System
behalten willst, ansonsten wäre ein kompletter Systemwechsel noch
am ehesten angebracht..

Der Austausch der einzelnen Komponenten ist bei Dell-Rechnern
nicht soo einfach, denn sowohl die ATX-Stromversorgung als
auch die Belegung der Schalter/LEDs für die Gehäusefront ist
nach eigenen proprietären - sprich also nur bei Dell und sonst
nirgends anzutreffenden - Standards ausgeführt, und man benötigt
schon Einiges an Zeit und ein gerüttelt Maß an Schrauber-Erfahrung,
bis man bei diesem [ und von Dell wohl beabsichtigten ] Kabelchaos
mal so halbwegs durchblickt.... Das Aufrüsten von Dell-[ und anderen
OEM- ] Rechnern ist wirklich eine reine Nervensache, wenn man den
einfachen, schnellen und schmerzlosen Weg beschreiten will, dann
sollte man sich auch gleich ein neues ATX-Netzteil und ein neues
ATX-Gehäuse zulegen, wenn man sich schon eine neues Mainboard
zulegen will...

BTW, 'neues' Mainboard mit BX-Chipsatz, das kannst Du gerne machen,
allerdings wäre für mich persönlich ein Brett von 'Gigabreit' nicht die
allererste und IMHO beste Wahl - aber nur unter der Vorraussetzung, daß
ich als Alternative und zum gleichen Preis ein Asus P3B-F oder CUBX
oder ein MSI BX-Master bekommen kann.... ;-))
Jetzt mal ernsthaft: Die 'Gigabreits' sind schon in Ordnung, die oben
genannten 'Alternativ-'Manboards haben zwar das eine oder andere
Schmankerl mehr zu bieten, dafür sind sie auch deutlich teurer als
ein einfacheres, aber grundsolides Gigabyte 686BX oder BXE...

Alles klar ?? ;-))

cu Bavarius

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