Hi,
.....das ein Rechner mit Asus A7V 333iger Board, XP1600+, Geforce TI4200 und 256MB 333iger Speicher ohne Vorwarnung einfach ausgeht und nicht wieder angeht, bevor man das Netzkabel vom Computer kurz trennte?
Eine IBM 80GB ist auch noch im Spiel und Win 98SE.
Manchmal schmiert er schon beim booten ab (dann kann es ja nicht an Windows liegen?), manchmal nach 20 min erst ????
Danke schon mal vorab...
cu
Sandmann
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Wenn ich hier am Brett so runter sehe lese ich nur A7V, Leute Leute ??
Sandmann
tja, auch wenn es bruder chorge net passt*gg*: asus ist im moment net top !
aber zurück zum thema:
entweder es ist ein hitze-prob, oder eine porb mitm netzteil.
da er aber schon beim booten ausgeht, denk ich mal, an der temp liegt es nicht. dann würde also das netzteil als fehlerquelle übrig bleiben. dann darf ich mal spontan ins blaue raten: noname, codegen oder son schrott ? wenn ja: tja, n gutes NT wäre sehr sehr hilfreich (sirtec/ chieftec 340W ab 49€ - TOP Teil !)
Mal ne Frage in eigener Sache: bist du DER Sandmann ? der wakü-sandmann ? der "ich bau euch nen cu-kühler für 25€" Sandmann ?
also der wo auch die site darüber hat ? Wäre ja n ding.
Jo,
Genau der Sandmann. *gg* 25 Euro ist aber wirklich das preiswerteste (Sparkühler)
Zum Thema: Die Temperatur ist Ok, habe ich schon nachgesehen (man kennt sich aus) Das Netzteil ist noname, da hast Du Recht. Ich habe es auch schon im Verdacht gehabt. Der Rechner ist fast leer, kaum was drin. Dieses Netzteil hatte ich vorher in Benutzung und mein Rechner war voll, 5 Karten, 4 Platten u.s.w., solche Mucken hat es noch nie gemacht. Es ist auch nicht nachvollziebar wieso die Kiste abschmiert, also nicht reproduzierbar.
cu
DER Sandmann!
is ja n ding ! sandmann höchstpersönlich hier ? hehe.
als 25€ als minimum ? na dann sind deine preise seit weihnachten aber gestiegen *gg*
Check mal die voltages im bios. besonders 5 und 12 bzw -12V schiene sind wichtig. achso: die VCore sollte auch net unterhalb von 1,7V liegen (aber das is imho net des problem). Ob nun 1 oder 4 Platten drin sind, is quasi egal: das macht so ziemlich 15W aus - ergo nix. Das problem der noname-netzteile ist ganz einfach, dass die net genug ampere bringen. es kommt zu ner unterversorgung und rumms: pc aus.
wie voltages aussehen sollten, steht imho in meiner Visitenkarte
Hi IVI,
für was braucht der PC eigentlich die -12V(-5V)?
thx
Thomas
also wo genau das nun alles langfliesst, weiss ich net, wäre mir auch zuviel aufwand mich da mit jedem widerstand und co zu beschäftigen. irgendwo im internet gibts sicherlich leude, die dafür zeit haben.
12V is ja für platten und LW, teilweise für ports, bei 5V schauts auch so aus + USB. afaik sind die 12V grundwichtig für die stromversorgung des boards (seit ATX - Standard sogar noch wichtiger). aber was nu wo und wie läuft, is mir wie gesagt im moment zuviel.
fakt ist aber, dass vorallem die billigen netzteile große probs haben, genug volt für eben diese 12V schiene zu bringen. werte von 11,80 sind zwar noch in den spezifikationen, aber oft schon zu wenig, wenns drunter geht, is meist sense. habe das kürzlich bei mir ausprobiert. 300W codegen eingebaut, winbond hardware-doc gestartet. siehe da: 11,74V - ging kurzfristig auf 11,77, dann auf 11,76 - ,72 - ,68 - und schwupps war der pc aus. toll, mitten im brennen :(
erweiterung:
3,3Volt werden für AGP1/2 und zur herstellung der VCore, RAM-Core und der evtl. 1,5Volt für AGP4-aufwärts verwendet
5V laufen in die Steuerungen der Laufwerke (also die Elektronik der HDD's/CD/DVD) und gehen zur versorgung afaik noch an denn PCI, teils wird aus dieser spannung noch andere hergestellt
die 12 V laufen dann für die Motoren der Laufwerke, Lüfter etc.
dann gibbet noch seperate 5V, die sinds zum einschalten
die -5und 12V bin ich aber im moment auch überfragt, allerdings gibt es viele bauteile die auch negative Spannungen als Referenz benötigen ....
hih
bis denne
da gaga
Hi gaga7,
Die -5V stehen nur auf dem ISA-Bus zur Verfügung.
Die -12V werden/wurden zur symmetrischen Versorgung des seriellen Schnittstellencontrollers verwendet. Bei neueren Boards findet dies aber in zunehmendem Maße nicht mehr statt.
Es entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, ob diese Spannungen nicht nach wie vor auf ihr Vorhandensein vom Mobo geprüft werden und somit für einen Systemstart notwendig sind. Das ließe sich zwar testen, aber soooo neugierig bin ich im Moment nicht darauf, um so weit zu gehen, die Mobo-Versorgungsleitungen zu manipulieren.
cu
Dr. Hook
Hi IVI,
hab ich da was mißverstanden? Ich meinte die -5V und -12V.
cu
Thomas
Hi,
Da habe ich auch schon flüchtig drüber gesehen. 1,75 sollen es ein, üblicherweise ist es ja etwas mehr, hier über 1,8 sprich ,3-,4 also völlig normal. Bei den 12 Volt siehts ähnlich aus.
Ich habe das Ding ja nicht hier, muß erst mal sehen. Es gibt ja nur 4 Möglichkeiten. Board, Ram, Prozi oder Netzteil. Ich habe aber auch keine Lust alles doppelt zu kaufen :-( Was Dr.Hook da schreibt gibt mir wieder zu denken. Am Wochenende werde ich wohl noch einmal ran müssen und genau nachsehen.
Wieso höchstpersönlich SANDMANN? *gg* Ich bin zwar nicht sooo oft hier, aber schon relativ lange (3-4 Jahre?) Oh man, wie soll ich den rausbekommen ob das Board ´ne Macke hat? Der Samsungspeicher wird ja wohl OK sein. Kann man den 1600XP irgendwie auf Herz und Nieren prüfen? Gibts sowas?
cu
Sandmann
Hi Ho.
1. Vermutung: Ein Wackler -> ein Kurzschluss. Hat das Board irgendwo direkten Kontakt mit dem Gehäuse. Check auch mal die Stromanschlüsse. Er ging dann aus, wenn es eine Erschütterung gibt.
2. Billiges Netzteil, schlecht gekühlt, muss beim Booten viel Saft liefern, sollte es das geschafft haben, dann überhitzt es spätestens nach 20 Minuten. Lass das Gehäuse offen und sorge für "Kühle". Hilft das?
3. Inkompatibilität zu den RAMs! Kein Scherz! Hab ich bei einem A7V266 erleben dürfen. Wir haben tagelang gerätselt woran das liegen könnte. Dann haben wir mal die "schlechten" Apacer-Module gegen "tolle" Kingstons getauscht und das Drecksboard läuft bis heute stabil!
4. Hast Du einen geregelten, regelbaren CPU-Fan? Evebtuell einen Widerstand um ihn "leise" zu machen? Lass mal weg sowas! Viele Fans bleiben einfach mal "gelegentlich" und nach Murphys Gesetzen stehen, wenn man sie "regelt". Setz mal einen einfachen Lüfter ohne Schnickschnack drauf.
So far
PCO
Hallo,
Ein Wackler? Hmm..... Es ist wirklich still um den Rechner. An den Anschlüßen habe ich schon überall mal dran rumgewackelt.
Das Netzteil wäre eine Möglichkeit, was ich mal genauer in Betracht ziehen würde. Siehe Antwort unten. Der Speicher ist von Samsung, hier sollte alles in Ordnung sein. Ich habe den Riegel mal umgesteckt, kein Effekt. Der Lüfter läuft soweit ich weiß ohne Steuerung (Ich kenne mich doch mit Lüftern nicht so aus *gg*), also ein normaler Lüfter. Danke euch erst mal.....
cu
DER Sandmann
Hi,
also, - auf das Netzteil tippe ich eigentlich nicht. Kann mich natürlich irren. Aber die Blockade eines Neustarts spricht eher für das Board, - oder etwas auf dem Board, sprich: RAM, Prozessor.
Wenn sich der Rechner in Deinem Fall plötzlich abschaltet, so bedeutet das noch nicht, daß dies auf aussetzende Versorgungsspannungen zurückzuführen ist. Wenn dann der Rechner sich gegen einen Neustart sträubt, so wird es wohl daran liegen, daß die +5V-SB Spannung nach wie vor anliegt und einige Rechnerfunktionen aufrecht erhält. Erst durch Trennung vom Netz versiegt auch diese Spannung, sodaß ein vollständiger Reset möglich ist.
Ein anderes Netzteil ist schnell beschafft, um diese Vermutung zu bestätigen. Ich würde aber den Schwerpunkt der Fehlersuche von vornherein auf mittelbare (Überhitzung) oder unmittelbare (Defekt, Aussetzfehler) Fehler von Mainboard, Prozessor und RAM legen.
mfg
Dr. Hook
Hi,
Danke für Deine Ausführungen. Überhitzung kann ich eigentlich ausschließen. Nicht einmal 10 sek. nach dem Start, oder manchmal 20 min. , das passt nicht zur Überhitzung. Wie kann ich denn das Mobo testen, simpel gefragt, ob es Aussetzer hat?
cu
Sandmann
Hi,
> Wie kann ich denn das Mobo testen, simpel gefragt, ob es Aussetzer hat?
Gute Frage. Eigentlich überhaupt nicht. Aussetzfehler sind das Schlimmste was jemandem bei der Fehlersuche zugemutet werden kann.
Ein echter Aussetzfehler tritt vollkommen unkontrollierbar, sporadisch und ohne jeglichen Zusammenhang mit anderen Ereignissen auf. Dies kommt nicht nur bei Computern, sondern bei jeglicher Art von elektronischen Geräten vor. Die sicherste Methode den Fehler auszumerzen ist leider, die in Frage kommenden Komponenten nacheinander auszutauschen und zwischendurch das Gerät über längere Zeit zu beobachten. In einem professionellen Reparaturbetrieb ist dies eher möglich als z.B. zuhause. Denn dort werden die in Frage kommenden Komponenten nacheinander dem Lager entnommen und danach wieder in dieses zurückgeführt. So wird letztendlich nur jenes Teil ausgetauscht, welches sich dann als eindeutig fehlerhaft herausgestellt hat.
Viele Aussetzfehler stellen sich im nachhinein als versteckte Temperaturfehler heraus. Bei Halbleiterbauteilen kann eine unerklärliche Erhöhung der Temperatursensibilität die Ursache sein.
Dies kann zu Aussetzverhalten führen, wobei kein exakter Temperaturpunkt festzustellen ist. Genauso kann eine fehlerhafte Kontaktierung im Inneren eines Bauteiles die Ursache sein.
Hier sind dann nicht selten Reaktionen durch Erschütterungen oder Temperaturänderungen zu provozieren. In der Unterhaltungselektronik hat man die Möglichkeit, mit etwas Glück durch Spannungsmessungen oder durch oszillographieren der Vorgänge den Fehler einzukreisen. Bei einem PC hat man diese Möglichkeiten nicht! Bleibt also nur der Tausch der in Frage kommenden Teile.
Mehr kann ich Dir im Moment leider nicht helfen.
cu
Dr. Hook
Hallo,
Na dann auf zum fröhlichen basteln, ich hab´s ja nicht anders gewollt. Da sieht man mal wieder, daß man der Technik hilflos augeliefert ist. *gg* Gottseidank ist im Rechner noch nicht viel drin.
cu
Sandmann
hmm, kann auch sein das das netzteil n temperaturschutz hat der nur durch strom-ziehen geresetet wird, somit würdich mal das Netzteil auf Temperatur hin checken (Aufschrauben => GEFAHR 230V (wollts nur erwähnt haben .. ;))
hih
bis denne
da gaga
