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Asus-Board zu schnell? / Wie sinnvoll sind zus. Treiber?

Olaf19 / 2 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen.


Kürzlich hat mir der Dialog Systemeigenschaften von Windows XP angezeigt, mein Pentium 4 / 1,8 laufe mit einer Taktrate von 1,82 GHz. Das habe ich zunächst als kleine Rechenungenauigkeit abgetan. Allerdings habe ich gelesen, daß Boards von Epox und eben auch von Asus - ich besitze das P4B/266 - die etwas umstrittene Eigenschaft besitzen, den FSB um 1% zu "übertakten" (wenn man es in dieser Größenordnung überhaupt schon so nennen will :-) , um bei Vergleichstests die Nase gegenüber der Konkurrenz vorn zu haben.


Dazu habe ich zwei Fragen.


Wenn man tatsächlich die Absicht hätte zu übertakten - bei Intel ohnehin nur über den FSB und nicht per Multiplikator möglich - würde man normalerweise gleich auf 133 MHz gehen, denn dann würde das BIOS die Teiler für AGP und PCI im Verhältnis 4:3 heruntersetzen. Dadurch würde nur der Prozessor und der Speicher übertaktet, wobei ein FSB von 133 MHz bei DDR-RAM ohnehin die "natürliche Taktrate" bedeutet. Wie aber verhält es sich bei Taktraten unter 133 MHz, wenn es
keine automatische  Anpassung von AGP und PCI gibt? Schadet das nicht der Stabilität und Lebensdauer des Systems, auch wenn es sich nur um 1% der Taktrate handelt? Oder ist es technisch ohnehin nicht möglich, eine Taktrate "punktgenau" einzustellen, d.h. muß man immer gewisse Toleranzen (+/- x%) einkalkulieren?


Die zweite Frage betrifft die mitgelieferte CD von Asus mit einigen Utilities (Asus-Probe) sowie speziellen Treibern für Intel-Prozessoren. Ich habe bislang darauf verzichtet, irgendetwas davon zu installieren, nur Asus-Probe habe ich einmal getestet. Wie nützlich ist solche Software, vor allem die Intel-Treiber?  Ich benutze mit Win XP ein Betriebssystem, das die sympathische Eigenschaft hat, viele Hardware-Komponenten automatisch zu erkennen und von allein richtig zu behandeln -
sind spezielle Treiber demnach überflüssig? Wie sind Eure Erfahrungen auf diesem Gebiet?


Danke schon mal für Eure Antworten.


CU
Olaf19

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Bavarius Olaf19 „Asus-Board zu schnell? / Wie sinnvoll sind zus. Treiber?“
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Hi Olaf !

zu 1.

Wegen den FSB-'Toleranzen', sieh Dir bitte doch mal diesen artikel an : http://www.de.tomshardware.com/mainboard/01q3/010727/index.html

Inzwischen bieten etliche P4-Mainboards die Möglichkeit, den AGP und PCI -Bus immer mit festen, normgerechten Takten anzufahren, das Übertakten und die dadurch verringerte Lebensdauer geht dann 'nur' zu Lasten der CPU und des RAMs. Ohne 'AGP/PCI-Lock' sollte man ne bustakt auf das nächthöhrere, normgereche Niveau anheben, daß im Idealfall nur die CPU außerhalb ihrer Spezifikation betrieben wird, und wenn der Prozzi von der richtigen Sorte ist und das Spielchen mitmacht, dann ist am Ende immer noch ein absolut stabiler Betrieb gewährleistet. Jeder Betrieb außerhalb der Spezifikation geht zu Lasten der 'natürlichen' Lebenserwartung dieser Bauteile, das ist mir schon klar. Die elektronischen Bauteile sind normalerweise so ausgelegt, daß sie unter normalen Bedingungen ca. 10 - 15 Jahre halten, und wenn sich durch die Übertakterei die Lebenserwartung halbiert, was solls ?? Wenn man sich die richtige Hardware aussucht, es mit den Spannungserhöhungen nicht übertreibt und die Kühlung nicht vernachlässigt, kann man duch das Ocerclocken bei vertretbarem Risiko für die Finanzen und die Stabilität des Systems unterm Strich doch schon einiges an Geld sparen, die eingesparte Kohle kann man dann für [un]sinnigere Zwecke ver[sch]wenden... ;-))

zu 2.

Das Zeugs auf der CD sind die Chipsatz-Treiber... Ist das Betreibssystem schon etwas älter, dann erkennt es die Älteren Chipsätze und installiert die notwendigen Teiber ganz von alleine. Allerdings werden bei neueren Treibern auch eventuell vorhandene Fehler beseitigt und andere Verbesserungen eingeführt, es schadet also wirklich nicht, wenn Du mal die aktuell Final vom Intel INF-Update und vom Application Acellerator installieren würdest...

cu Bavarius

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Olaf19 Bavarius „Hi Olaf ! zu 1. Wegen den FSB- Toleranzen , sieh Dir bitte doch mal diesen...“
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Hi Bavarius!

> Nahezu keine Toleranz mehr: Mit Hilfe der I2C-Technik ist es möglich, eine Taktfrequenz beim FSB-Takt bis zur zweiten Stelle nach dem Komma genau anzusteuern. Alle anderen Argumente sind unwahr.

So steht es kleingedruckt über dem Screenshot einer Windows-Dialogbox mit Systemdaten. Das war's genau was ich wissen wollte.
Gar nicht schmeichelhaft, was in dem Artikel über Asus steht - das scheinen ja ziemliche Linkmichel zu sein :-(
Ich glaube, mein nächstes Board wird wohl ein Abit!

> Inzwischen bieten etliche P4-Mainboards die Möglichkeit, den AGP und PCI -Bus immer mit festen, normgerechten Takten anzufahren, das Übertakten und die dadurch verringerte Lebensdauer geht dann 'nur' zu Lasten der CPU und des RAMs.

Wie gesagt, dem DDR-RAM dürfte es eigentlich nicht schaden, denn das ist doch für 133 und nicht für 100 MHz konstruiert?! Den AGP- und PCI-Bus auf eine bestimmte Taktrate "festzunageln", sollte beim Asus P4B/266 nicht möglich sein; dafür gibt es ja die Funktion "Teiler im Verhältnis 4:3 anpassen". Um diese sinnvoll einzusetzen, müßte man den Takt allerdings gleich auf satte 133 MHz heraufsetzen - nicht gerade wenig für den Anfang.

> Ist das BS schon etwas älter, erkennt es die Älteren Chipsätze und installiert die notwendigen Teiber ganz von alleine.

Dann hab ich genau in die verkehrte Richtung gedacht, als ich annahm, Windows XP würde es schon richten - das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Obwohl: So alt ist der i845D nun auch wieder nicht... Wie auch immer - ich werd mir sicherheitshalber mal ein paar aktuelle Chipsatz-Treiber von der Intel-Seite gönnen, kann ja nicht schaden. Der Application Accelerator steht auch ganz oben auf meiner Wunschliste. Danke jedenfalls für Deinen Beitrag!

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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