hi leute
nächsten monat ist ein neues board mit gehäuse fällig. könnt ihr mir mal ein paar tips geben, welches es sein könnte?
voraussetzung für das board:
1x agp, 5x pci, 1x isa, 3x sdram, 3 oder 4 ide anschlüsse mit ultra dma 100, vorzugsweise intel-chipsatz (kein muss, aber das board sollte schon schnell sein), soft-fsb bis min. 150, sockel 370
auf dem board kommt ein p3 900 e.
bitte ein paar erfahrungen, welches board ok ist oder welches man nicht so empfehlen kann. system sollte stabil laufen, übertakten wird erwogen (toller satz ;-))
vielen dank für eure anregungen und tips
bis dann
cu
frank
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Hi !
Naja, Du stellst da aber ein paar ganz schöne Anforderungen an Dein neues Board, und ich fürchte, daß man ohne irgend einen kleinen Pferdefuß da nicht so alles verwirklichen kann. Auf die Schnelle fällt mir da nur ein Brett ein, das all Deinen Ansprüchen genügt, und das ist das Asus CUBX-E . Leider wird dieses Board nicht mehr hergestellt und ist nur noch als Restposten oder auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich. Das Brett hat den guten alten BX-Chipsatz, FC-PGA-Sockel370, 5 PCI, 2 ISA, 2 normale ATA-33 und 2 ATA100 mittels Promise-Chip onBoard [ also 8 IDE-Geräte möglich], 4 RAM-Sockel [=maximaler Speicherausbau von 1 GB ], man kann im Bios die VCore und den FSB [ bis 150 MHZ ] einstellen, es ist erzstabil und eines der schnellsten Bretter für einen PIII 900E.
Das Datenblatt findest Du hier :
http://www.asuscom.de/de/produkte/motherboards/Socket370/Intel/i440BX/CUBX/index.htm
Einen Testbericht vom ersten Modell dieser Familie gibt es hier : http://www.tomshardware.de/mainboard/00q2/000517/index.html
Da wird zwar nur das CUBX getestet, das 6 PCI und ATA-66 hat, aber ansonsten unterscheiden sich diese Bretter überhaupt nicht, und die Probleme von Tom Papst in Sachen Celeron-Clocking kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich kann das beurteilen, denn ich habe beide Modelle im Einsatz und darauf z.Zt. Celeron 633@950 und Celeron 800@1066 am laufen. Naja, vielleicht hatten die das Ding noch mit einer alte Biosversion getestet... ;-)))
Weitere Tests zu den BX-Boards und der Vergleich zu den Nachfolgern i815 Solano und den VIA-Chipsätzen findest Du im Mainboard-Guide von www.tomshardware.de , im Praxis-Guide findest Du die Overclocking-Berichte und Tests der verschiedenen Chipsätze bei 150 MHZ FSB !!
Nun, in den Artikeln werden auch die Grenzen des Oldtimers BX erwähnt, der schon mehr als 3 Jahre auf dem Buckel hat. Der Chipsatz ist extrem ausgereift und praktisch die Referenz in Sachen Stabilität, aber eigentlich nur auf 66 und 100 MHZ FSB ausgelegt. Dein geplanter PIII-900 hat auch nur den 100er Bustakt, das würde dann ja perfekt passen. Man kann den BX auch auf 133 MHZ clocken, aber dabei wird der AGP mit 89 MHZ angefahren, und das halten in der Regel die Graphikkarten mit GeForce-Chipsatz locker aus. Bei den SD-RAMs mußt du auch aufpassen, nicht alle 256 MB-Module passen problemlos auf diesen Chipsatz drauf, je nach Aufbau des RAM-Riegels kann es vorkommen, daß nur 128 MB erkannt werden. Daher verlange vom Händer ausdrücklich BX-Kompatible Speichermodule und vereinbare ein Rückgaberecht, falls der Speicher nicht korrekt erkannt wird.
Näheres zu dieser Problematik siehe hier in diesen FAQs :
http://www.asuscom.de/support/techmain/FAQ/mobo_cpu/faq094_MBIT.htm
http://www.heise.de/ct/faq/hotline/99/21/10.shtml
http://www.heise.de/ct/faq/hotline/01/08/09.shtml
http://www.heise.de/ct/faq/hotline/01/15/02.shtml
Wie wichtig ist Dir der ISA-Slot ? Die Boards mit den modernen Intel-Chipsätzen wie i815 haben alle keinen ISA-Slot mehr und können "nur" 512 MB RAM verkraften. Um die Zukunftssicherheit dieser Boards ist es ebenfalls schlecht bestellt, denn sie können auch nicht mehr Prozessoren unterstützen als der gute alte BX. Nur die neueste Entwicklung, der sogenannte "B-Step" dss i815 bietet den Support für die Tualatin-Prozessoren [ = PIIIs über 1,1 GHZ und zukünftige Celerons ], diese Boards sind frisch auf dem Markt und/oder kommen erst noch. Das Asus TUSL2-C scheint ein ganz würdiger Vertreter seiner Art zu sein, aber der hat halt keinen ISA und nur 2x ATA-100. Man könnte sich auch bei den Brettern mit VIA-Chipsatz umsehen, ob da nicht etwa eines in der gewünschten Ausstattung dabei ist, aber ich persönlich habe eine gewisse Abneigung gegen diesen Chipsatz-Hersteller. Meiner Meinung nach sollte man für einen Intel-Prozzi auch einen Intel-Chipsatz wählen, das war bis jetzt immer noch die weiseste Entscheidung. Für einen PIII reicht der SD-RAM-Speicher völlig aus, dieser Prozessor profitiert in keinster Weise von den Neuentwicklungen DDR und Rambus, derartige Lösungen sind hier im Endeffekt rausgeschmissenes Geld, praktisch bringt das nur was für die schnelleren Athlons und den P4. Hol Dir möglichst nur ein Board von den großen, bekannten Herstellern wie z.B. Asus, MSI, Abit und Gigabyte, denn da bekommt man später immer noch Treiber- oder BiosUpdates, bei den Billigherstellern siehts in dieser Beziehung oftmals sehr übel aus. Bei diesen ganzes Aussichten kann ich Dir nur zu einem beherzten Griff zum Auslaufmodell Asus CUBX-E raten, das erfüllt Deine Ansprüche bis ins Detail, ist mit der richtigen Hardware [ GeForce-Graphik + PC-133-Rams ] eine würdige, erzstabile und sauschnelle Basis und ist garantiert kein Sch***... ;-)))
cu Bavarius
hi bavarius
ich habe ja noch das gute alte 6ba (du erinnerst dich?). wollte eigentlich weg vom bx auf etwas zukunftträchtigeres, das brett ohne isa wäre auch noch o.k. brauche ich halt nur ne pci-netzwerkkarte. ist das geringste problem. der p3 900 ist ja schon vorhanden. arbeitsspeicher habe 2 x 256mb infineon, sollte also keine probs geben. ich würde auch den intel chip vorziehen. via ist nicht so mein ding, habe die performance bei einem gigabyte 6vxa+ oder so ählich gesehen. war mit einem celli 700@788 langsamer als mein gutes altes p2b mit celli 466@525.
werde aber auf jeden fall ein markenboard nehmen und kein billig-hersteller.
danke für die antwort
cu
frank
Hi Frank !
Jaja, ich entsinne mich... das F1g-Bios und die ISA-Graphik... ;-))
Sorry, aber ich achte normalerweise nicht so sehr auf die
Usernamen, sondern beschäftige mich gleich mit dem Problem..
Hmmm, man kann z.Zt. schlecht was Gscheites empfehlen,
da Du schon ein gutes BX-Board hast, lass die Zeit für
Dich arbeiten und warte halt noch etwas ab, bis Dir mal ein
tualatintaugliches i815 B-Step-Mainboard in der passenden
Ausstattung über den Weg läuft. Nur wegen einer ollen 10 Mbit-
Netzwerkkarte unbedingt noch auf dem ISA-Slot zu beharren ist
relativ sinnlos, da eine PCI-Karte mit Realtec-Chip und RJ45-
Anschluß gerade mal ca. 30.- DM kostet und 10/100-MBit beherrscht.
Wenn Du aber mit Deiner alten Karte auf ein BNC-Betzwerk zugreifen
mußt, dann mußt Du Dir eine reine 10 MBit PCI-Karte holen, die kostet
dasselbe... Mir wurde mal erzählt,. es würde auch eine 10/100 -MBit
mit BNC UND RJ45-Anschlüssen von 3COM geben, aber das Ding wäre
abartig teuer... eigentlich ist es heutzutage wenig sinnvoll, noch in die
10 MBit und BNC-Technologie zu investieren, bei Atelco gibts günstige
100er Hubs, und ein reines 100er Netz ist auch was Feines... Willst Du nur
2 Rechner miteinander vernetzen, kannst Du die Dinger auch mit einem
Cross-Kabel verheiraten, ein Hub ist dann nicht unbedingt notwendig...
Bei diesen Aussichten wird meine Empfehlung eben auf die passenden
i815-Mainboards mit Tualatin-Support erweitert, schau Dich halt mal
ein bisschen um, von diesen Dingern werden schon noch ein paar Modelle
kommen... Den ISA braucht man eigentlich nur,, wenn man eine gute,
sauteure Soundkarte [ z.B. Terrartec EWS-Serie ] oder andere Spezial-
Karten, für die es keinen gscheiten PCI-Ersatz gibt, drin betreiben muß,
und mit der 512 MB RAM-Grenze des Solanochipsatzes kann man als
Normalanwender auch sehr gut leben...;-))
cu Bavarius
hi bavarius
problem im netzwerk ist, das mein schwager mit angeschlossen ist, der wohnt in der etage über mir und das netzwerkkabel geht durch den antennen-schacht und der hat auch zwei rechner da stehen. wo soll dann der hub hin bzw. wie soll ich zwei kabel zu mir legen?
hatte auch schon daran gedacht, dewegen kann ich kein hub nehmen.
ja und das mit den pci-karten:
im agp ist die grafik-karte (ist ja logisch) gf 2 mx
darunter der pci-port ist frei, weg irq-sharing. habe zwar noch ne voodoo 2, aber die ist zu lang für den port.
dann kommt soundkarte sb 1024 player
dann tv-karte haupauge
dann die voodoo, da dieses der einzige port ist, wo das lange teil reinpasst (und auf die will ich nicht verzichten)
und der einzige reine isa beinhaltet die netzwerkkarte.
habe mich für dsl angemeldet und muss hier schon wohl oder über auf eine usb-netzwerk-karte (oder was immer das auch ist) zurückgreifen.
das ist halt das blöde an einem at-board. grundsätzlich würde ich den rechner ja so lassen, aber at ist halt out und nichts mehr zu kriegen und das layout der boards ist halt mist. mein schwager bekommt auf seinem board (s7 at) gerade mal in den untersten pci mit mühe die voodoo 1 rein und die ist kürzer.
nenn mir mal ne möglichkeit, wie ich die karten umstecken kann, ohne auf eine zu verzichten und das es probleme gibt. ich bin ganz ehrlich: ich würde mir nicht unbedingt gerne ein neues board mit gehäuse holen. könnte die kohle anderweitig verwenden.
das einzige was mich an einem neuen board mit gehäuse reizt ist, das ich mit raid oder zusatz-ide halt noch ein paar laufwerke einbauen könnte, die z.zt in den anderen beiden rechnern sind.
z.b. ein internes zip, eine weitere hd und ein cd-rom (zusätzlich zum dvd und brenner). bin in der hinsicht halt etwas bekloppt.
wie gesagt, der letzte satz muss nicht sein, wäre aber toll. und eine lösung mit einem promise controller hatte ich schon. lief bei mir aber nicht so, wie es sollte. z.b. hat office nur mist gebaut und sobald der controller ausgebaut war ging es wieder, eingebaut und mist. dann wurde er wieder verkauft.
bin aber trotzdem ein "normalanwender" ;-)))
cu
frank
