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AGP Version 1.0

gruebi / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Welche Möglichkeiten gibt es, aktuelle Graphikkarten mit AGP Vers. 1.0 zu nutzen. Gibt es Adapterlösungen etc.

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gaga7 gruebi „AGP Version 1.0“
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Moment
du hast ein Board das dem AGP-Vers.1.0 Standard entspricht und willst ne AGP-4x-Karte draufmachen
dazu brauchste keinen Adapter sondern nur ein starkes Netzteil und etwas Glück
(das Glück nicht weil es Prob's wegen der Spezifikation geben könnte, sondern weil einige sehr viel ältere Mainboards (hauptsächllich K6-Boards) Probleme hatten denn GraKa genug Strom zu liefern)
von der Spezifikation selbst läuft jede 4x-Karte in nem AGP Vers.1.0-Port

andersrum sieht es, ausgenommen die P4-Boards, genauso aus:
in meinem KT7 (AGP4x) steckt ne V3 3500 (AGP2x) drinne, genauso beim Jung: K7S5A (4x) + V3 3500, das einzige was du machen mußt:
im Bios einstellen wie schnell der AGP-Port vom Board benutzt werden darf

hih
bis denne

hih
bis denne

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Bavarius gaga7 „Moment du hast ein Board das dem AGP-Vers.1.0 Standard entspricht und willst ne...“
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Hi Gaga !
So einfach kannst Du das nicht sagen, denn ein "starkes Netzteil und etwas Glück" ist wirklich keine Lösung für dieses Problem !!

Rein von den Spezifikationmen her sollte jede AGP4x-Karte zu einem AGP1x-Board abwärtskompatibel sein,l aber in der Praxis gibt das eben doch öfters mal Probleme... Ein Rückblick :
Als die ersten AGP-Slots auf den Mainboard erschienen, hatten die Graphikkarten eine zu heutigen Zeiten vergleichsweise geringe Leistungsaufnahme. Einige Boardhersteller { darunter auch namhafte Firmen wie Asus und Gigabyte !! ] waren der Meinung, daß man die AGP-Spezifikationen mit guten Gewissen nicht ganz so eng sehen müßte, daher wurde gerade auf den Boards der ersten AGP-Generation oftmals etwas zu schwache AGP-Spannungsregler eingebaut. Als dann die ersten Stromfresser wie Riva TNT2 Ultra oder Voodoo3 3000 auf den Markt kamen, gab es da teilweise ärgste Stabilitätsprobleme, sobald den Graphikchips etwas Leistung abverlangt wurde. Für einige Boards gab es Umbauanleitungen, wie die Stromversorgung des AGP-Slots verbessert werden konnte [ Drahtbrücke vom ATX-Stecker auf bestimme AGP-Pins gelötet..], aber die beste Lösung für derartige Problemfälle war und ist es immer noch, eine Graphikkarte mit relativ geringer Leistungsaufnahme zu verwenden !!! Ein leistungsstarkes Netzteil kann in machen Fällen vielleicht helfen, aber eine stromsparende Graphikkarte ist auf jedem Fall der bessere und schmerzlosere Weg !

Wenn das Board noch einen AGP 1.0-Steckplatz hat, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Sockel7-Kiste oder um ein Intel-System mit LX-Chipsatz. in beiden Fällen kann man als flotteste CPU nur einen Prozzi mit maximal 550 MHz betreiben, und bei einer derartigen [ heutzutage relativ schwachbrüstigen ] Basis ist es absolut unsinnig, ein moderne AGP 4x-Graphikkarte mit hoher Leistungsaufnahme [ = Stromverbrauch ] zu verwenden. da die CPU den Graphikchip niemals auch nur annähernd auslasten könnte !!!! Daher besorge man sich eine olle, passiv gekühlete TNT2-M64- [ oder wenns denn unbedingt was Moderneres sein muß, eben eine GeForce MX-200 oder eine Matrox G450 oder G550 ]- Graphikkarte, die reicht für alle auf einem AGP1x-Board verwendbaren CPUs völligst aus, wenn man dennoch eine bessere Graphikleistung vom Schlage eine Geforce2 GTS o.ä. benötigt, so ist zusätzlich eine Kernsanierung mit neuem Board + CPU notwendig.

cu Bavarius

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MaxHeckel (Anonym) gruebi „AGP Version 1.0“
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Es handelt sich bei mir um ein Asus P2B Mainboard mit PII 350 CPU. Gibts Erfahrungen im Zusammenhang mit diesem Mainboard und aktueller Graphikkarte (etwa Asus V7700..)

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Bavarius MaxHeckel (Anonym) „Es handelt sich bei mir um ein Asus P2B Mainboard mit PII 350 CPU. Gibts...“
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Hi !
Hmmm, also das hättest Du auch gleich sagen können, daß Du ein P2B hast, dann hätte ich mir einiges an Tipperei ersparen können... ;-))

Beim diesem Asus-Board mit BX-Chipsatz gíbt es überhaup kein Probleme, eine flotte Graphikkarte nachzurüsten, denn das Brett bietet den AGP 2x-Modus, und damals hatte Asus bereits seine Hausaufgaben gemacht und eine stabile Spannungsversorgung für den AGP-Slot realisiert, die V7700 wird auf jeden Fall problemlos funzen.
Aber dennoch ist es unsinnig, eine derart sauschnelle Graphikkarte mit einer relativ lahmen CPU zu kombinieren, da die Gra-Ka nur auf die Daten des Prozzis wartet und inzwischen Däumchen dreht. Willst Du die Graphik auch nur annähernd sinnvoll ausreizen, dann muß ein neuer Prozzi her !!

Ich schätze mal, Du hast noch eine der ersten Revisionen dieses Mainboards, und da ist offiziell beim PIII-600 Katmai das Ende der Fahennestange erreicht. Aber mit dem richtigen Tricks und Hardware bekomst Du darauf jeden FSB-100-Celeron und PIII bis 1100 MHZ zum laufen !!
Du machst erstmal das aktuellste Biosupate 1014 Beta drauf, dann besorgst Du die CPU im Sockel370-Format und einen gscheiten Slotadapter. Sehr empfehlenswerte Modelle für diesen Einsatzzweck sind der MSI 6905 Ver.2 Master, der Tekram Rev.2.01 oder der Asus S370-DL. Du jumperst am Adapter die CPU-Spannung VCore auf 1,8 V, montierst Prozzi + Cooler drauf und stopfst dieses Konstrukt in den Slot1 rein, das wars dann auch schon !! DIE CPU wird zwar mit einer leichen Spannungserhöhung betreiben, aber das hält ein Intel bei vernünftiger Kühlung lockerst aus....

In der letzten Zeit hat es sich herausgestellt, daß etliche Boards der P2B-Serie anscheinend ein Problem mit Prozessoren über 1,0 GHZ haben, wird eine derartige CPU reingesteckt, dann startet das Mainboard aus bisher unbekannten Gründen einfach nicht. Aber auch dafür gibt es eine -wenn auch wenig komfortable- Lösung : Man startet das Brett auf dem 66er Bustakt, denn da ist selbst der flotteste hier verwendbare 1100MHZ-Prozzi deutlich unter der kritischen Gigahertz-Grenze, und wenn man die Leistung der CPU wirklich benötigt, taktet man den Prozzi vom Windows aus mit dem Programm SOFT-FSB auf dem 100er Bustakt !!! Laut den Erfahrungsberichten anderer User funktioniert dieser Trick ganz hervoragend, auch wenn mir persönlich eine dauerhafte, unkomoliziertere Lösung lieber wäre. Leider kann ich mich nicht selber dahinterklemmen, da ich keinen 1,1 GHZ-Prozzi habe und inzwischen kein altes P2B-Mainboard mehr in meinem Besitz ist.

Ich würde Dir bei einem derartigen Prozziupgrade zu einem Celeron 950 raten, da diese CPU z.Zt. bei intels das beste Preis-LeistungsVerhältnis aufweist, der Celli gar nicht mal so langsam ist wie die Presse es immer behauptet, es garantiert keine Probs mit der kritischen Gigahertz-Grenze gibt und man den Prozzi auch noch etwas übertakten kann. Zumindest wäre dieser Prozzi eine würdigere Basis für eine flotte Graphikkarte als Dein derzeitiger PII-350, der für Office- und Internet-Anwendunegn allemal noch dicke ausreicht, aber bei anspruchsvollen, CPU-lastigen Anwendungen schnell in die Knie geht... ;-))

cu Bavarius

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MaxHeckel (Anonym) gruebi „AGP Version 1.0“
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Danke für die ausführliche Info.

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