hi,
ich wollte mal meine Eindrücke von der Installation und vom ersten Tag des Betriebes schildern und zum Erfahrungsaustausch anregen:
Board bestellt bei K&M ---> 3 Tage Wartezeit und eine Mail zum abholen - 448.irgendwas DM
Auspacken, einbauen, es gibt nur einen Jumper für "Clear Cmos"
---> gut, die Distanzschrauben haben eine andere Anordnung als das Asus A7V ;-)
CPU mit Spacer einsetzen und den Kühlkörper aufsetzen ging Kinderleicht, dank dem sehr guten Layout des Boards (Klammer zeigt nach oben und behindert dadurch keine DIMM Plätze, wie bei meinem vorherigen Asus...)
Lediglich der Floppy Anschluss ist sehr weit südlich auf der Platine, wo ich mit einem langen Floppy Kabel in meinem Server-Tower (11x5") schon arg zu kämpfen hatte, aber wo soll es denn sonst noch hin.
Der Rest ist klar auf dem Bord beschriftet, bzw. sollte ein Blick in das Handbuch (Englisch) geworfen werden.
Für den Smoke Test hab ich die Minimalkonfiguration gelassen + Platte - wegen der Erkennung.
Einschalten und die Meldung "Cmos Checksum Error" --> ? ---> Reset und ins BIOS ---> erstmal grob konfiguriert (Com 1 & 2 abgeschalten, USB nur 1 & 3 eingeschalten und auf konservative Werte überprüft bzw. eingestellt... --> in der Sektion "PC Health usw. bin ich dann hängengeblieben und kam auch nicht mehr raus d.h. jeder Klick ein Beeper ---> Reset und nichts ging mehr --> kopfschüttel
gut, Netzteil aus und Jumper auf Clear Cmos
3 Stunden später hab ich den Jumper zurückgesetzt und mal einen neuen Versuch gestartet --> PC geht an, Post Beep normal, nur ein wenig spät (aber laut anderen Inhabern normal) und der Rechner meldet eine nicht korrekt eingestellte CPU --> BIOS und nachschauen und ja, der Athlon 1800+ läuft mit 100´er FSB ---> manuell eingestellt 11.5 x 133 usw., den Rest grob eingestellt und den Highpoint Chip deaktiviert, da ich kein IDE-Raid fahre.
Neuer Start und die CPU läuft wie sie soll, alles scheint in bester Ordnung. Nun kann ich mich ja an die Feinheiten machen, denke ich und beginne im Abit Buch nachzuschauen wie ich meine Karten einbaue, ohne dass es IRQ Salat gibt (Highpoint Chip teilt sich einen mit PCI, ebenso USB und wie gewohnt der AGP Platz mit dem PCI unter sich... )
Karten alles drin, nächster Weg wieder ins BIOS um die RAM Timings zu checken, da ja auf meinem Riegel CL2 steht :-), aber ein Druck auf die Entf-Taste bringt einen Bildschirm mit wackelnden Cursor links oben und einem ca. 1cm blauen "BIOS-Hintergrund-Blau" Streifen am unteren Bildende.. Hmpf
Reset und das gleiche wieder ---> Clear Cmos wie gehabt ---> warten und derweile bei der Freundin eine Disk mit dem Flash File fertig gemacht.
Rechner an, ins BIOS --> Bootreihenfolge aufs Floppy setzen und von Floppy gebootet --> Flashvorgang ist wohl jedem klar (hervorzuheben ist, das es bei Abit einen vollautomatischen Vorgang mit "runme.exe" gibt, ohne das man einen Finger krümmen muss.
nunja, nach dem ganzen, will ich mich jetzt mal an eine relativ saubere Windows 2000 Installation machen, allerdings sind die Probleme mit dem Hängenbleiben in der "PC Health ..." Sektion immer noch da, d.h. einmal dort rein navigiert kommt man nicht mehr raus, ausserdem kommt es immer mal wieder vor (bei ca. jedem 4. Mal) dass ich nicht im BIOS bin, sondern nur einen blinkenden Cursor und einen blauen Rand sehe, ausschalten des Rechners hilft, Warmstart nicht... sehr kurios
Desweiteren kenne ich es von einem Elitegroup Board, das vor dem Flashen der Athlon XP mit der wirklichen Taktrate angezeigt wurde und nach dem Flashen dann der Athlon mit seinem Namen gezeigt wurde bsp. 1500+ XP, allerdings scheint das KR7A-R bis jetzt keinen 1800+ XP zu erkennen, sondern einen 1533 MHz Athlon, was ja nicht so schlimm ist, aber verwunderlich.
Probleme, die ich gefunden habe sind, dass es beim maßlosem Tuning der CPU, erst wieder nach einem "Clear Cmos" Lust hat einen Beep zu geben (Daran liegt es aber bei mir nicht, da ich mich erst nach den Basics damit beschäftigen werde), ausserdem steht geschrieben, dass der Highpoint Chip keine SCSI Karten zulässt (BIOS?), ich hoffe bei einem deaktiviertem Highpoint ist das nicht so, denn bis auf eine Platte ist bei mir alles ein SCSI-System....
Die Bios Aussetzer kommen aber auch zustande wenn ich den SCSI Adapter entferne !
Hat jemand Erfahrung mit diesem Board, bzw. ähnliche Probleme oder einen Rat - ich freue mich sehr auf einen Austausch hier.
Mein System:
Enermax 431W
1 x IBM 60GXP 60GB 7200U...
1 x IBM DDYS 18 GB 10000U...SCSI
Adaptec 29160 SCSI 32/64Bit Adapter
Apacer 256 MB DDR CL2
Plextor 40 Tsi CDROM SCSI
Plextor 12/10/32 Brenner SCSI
ZIP 100MB SCSI
Level One NIC Intel/DEC Chipsatz
SB Live 5.1 - ja den Ärger kenne ich schon :-)
Haupauge WinTV Go
Matrox G200 AGP 16 MB --> ich spiele gar nicht - deswegen
(ausserdem schön Unix verträglich)
Peripherie spielt ja noch keine Rolle
und besagtes Board v. 1.0 mit dem BIOS File
KR7A_6G.bin - laut ftp-abit, das aktuelle ?
OS: Windows 2000 auf der IDE Platte und wenn ich mal Zeit hab Debian/GNU oder Open-BSD Gehversuche auf der SCSI Platte....
Vielen Dank für Eure Gedult beim Lesen !
Kannixx
Mainboards, BIOS, Prozessoren, RAM 27.330 Themen, 124.520 Beiträge
Hi,
hatte mal ein ähnliches Problem bei meinem Abit BX6 2.0. Immer wenn ich im BIOS das Chipset-Menü aufrufen wollte, ging danach gar nichts mehr.
Verursacher war ein Gehäuselüfter, welcher direkt vom Mainboard seinen "Saft" bezog. Wurde dieser direkt an das NT angeschlossen, funktionierte alles anstandslos.
Vielleicht hilft dir dies weiter.
cu Schorsch
PS: Der clear-CMOS Jumper setz binnen weniger Sekunden dein BIOS zurück. 3h warten brauchst du nicht.
danke dir,
ich hab keine gehäuselüfter am NT hängen - hm - ist aber schonmal ein anhaltspunkt.
wegen dem "Cmos löschen" - nunja, ich weiss nicht so genau, bei asus stand im boardbuch 1-3 minuten, ich hatte schonmal ein board erworben (gebraucht) welches nicht über sein QDI logo beim einschalten kam, da gab mir ein bekannter mal den tip, nicht nur 1 minute zu warten, sondern bis zu 3 stunden, und nach ca. 3 stunden lief es wieder, vorher nicht...?
evtl. glück oder was weiss ich :-)
kannixx
