Hi,
es ist definitiv ein billiges Mistboard, das nur in Ausnahmefällen sauber läuft (ich habs geschafft...nach 3 Monaten!).
Ich hatte das Pech, das Ding bei nem Bekannten ans laufen bringen zu müssen und habe daher vielleicht einige Infos, die euch helfen könnten:
Das Mainboard M726 gibts in vielen unterschiedlichen Versionen (MRT, MR, T, Twin etc.) und von vielen (Unter-)Herstellern. Unter anderem ist der Bios-Chip unterschiedlich gross, mal 1MB, mal 2MB. Das von mir eingesetzte Board war von der Firma "Snogard" in Frechen und heisst M726 Twin.
Da die diversen PC-Chips sites nichts über das Ding wissen (nicht mal die "PCChips-Lottery" kennt das Ding), kann ich nur jedem davon abraten, ein Bios-update von einer dieser Seiten abzuziehen und damit dieses Board zu flashen. Das von mir zuletzt gezogene Bios kam direkt von Snogard und tut seinen Dienst, naja, mehr oder weniger halt.
Auf der website von PCChips (www.pcchips.com.tw oder www.pcchips.nl)
liegen Versionen für das M726MRT, sowohl 1Mb als auch 2MB-Varianten. Ich habs spasseshalber (und weil das Bios offensichtlich aktueller als das vorhandene war) ausprobiert: das 2MB-Bios in einen Flashchip 29EE020 gebrannt, voila, es läuft NICHT auf einem M726-Twin, auch als 1MB-Version im 29EE010 nicht.
Der einzige Unterschied zwischen M726-Twin und M726-MRT ist aber offensichtlich, dass beim Twin das Modem fehlt? Das M726 ohne weitere Bezeichnungen hat zudem keinen Sockel-370 und nur einen ISA-Slot.
Das M726 Twin scheint also eine Sonderanfertigung für die Firma Snogard zu sein, da nirgendwo Informationen dazu zu bekommen sind. Das aktuelle Bios (1MB) ist von 06/2000, damit laufen auch (via Slotket oder FC-PGA-Adapter) Celeron-II mit mehr als 600MHz. Ich hatte Probleme mit dem flashen dieses Bios (unbedingt USB im Setup abschalten!), konnte jedoch auf einen Programmer zurückgreifen.
Der Adapter zum Einsatz schneller (FCPGA-) CPU's sollte etwas hochwertiger sein (Titan oder Powerleap Neo), sonst gibts laufend Abstürze.
Mit einem AT-Stromanschluss lief es gar nicht, auch nach dem entfernen eines Kondensators (C57, glaube ich) lief es nicht stabil.
Erst der Einsatz in einem ATX-Gehäuse klappte einwandfrei.
Die onboard-Soundkarte lief (unter DOS und Win98) gar nicht, oder eben ziemliches Gehampel mit viel Trickserei. Also abschalten und ne Soundkarte drauf:-\
Folgende site könnte durchaus hilfreich sein, da gibts ständig aktuelles zu den PCChips-Boards: www.talent-union.de
Nur: Nervt den Mann bitte nicht, das habe ich schon über Monate getan;-) Irgendwann ist auch der am Ende seiner Geduld, zudem ist es einen reine Händler-site.
Bei weiteren Fragen: olaf@ullmanngmbh.de