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Gibt es auf die Frage
"Welches ist das beste LINUX für ATOM-CPU und ION-Chip?"
eine eindeutige Antwort?
Bei den Rechnern mag es sich um einen Acer REVO R3600 und einen ASRock ION330 handeln.
Info-Bilder:
http://www.panasonicer.de/ASRock-ION330-MAGIX/ITX-ATOM-ION-PCs.jpg
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http://www.panasonicer.de/asrock/ION330_open.JPG
(Provisorium: Zwei HDDs intern angeschlossen; interner SATA-DVD-Brenner über Adapter von außen über USB aktiviert.)
Beide Rechner laufen unter Windows XP Prof, Vista Home Premium und Vista Ultimate einwandfrei. Ähnlich gut läuft nur ein 2core-AMD-Rechner mit Nvidia-Chipsatz und 9500GT-Grafik.
Mit einem möglichst geeigneten und in etwa Vista-like erscheinenden LINUX möchte ich gern eine "Bildungslücke" bei mir schließen.
Mir schwebt vor, über einen "Switch" (gibt's den passend?) Tastatur, Maus und Monitor zwischen Acer REVO und ASRock ION330 hin und her zu schalten. LINUX sollte wohl auf den Acer REVO kommen, weil der ION330 für komplexere Windows-Programme benötigt wird.
Ein Datenaustausch sollte möglichst über WLAN erfolgen können, weil dann auch weitere Rechner eingebunden sind (Archiv-Zugriffe).
Was sagen hier anwesende Spezialisten dazu?
Was tun?
Schönes WE,
Manfred
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Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Klär mich mal auf, was ist eine ATOM-CPU und ein ION-Chip?
Der Linuxkernel läuft auf sehr unterschiedlichen Prozessorarchitekturen, MIPS, Alpha, Sparc, ARM...
Die Treiberunterstütztung hängt in der Regel davon ab welche Kernelversion man nutzt .
Der Linuxkernel bringt alle Treiber für Controller und Festplatten schon mit. Deshalb ist es völlig egal welche Distribution man verwendet, Hauptsache der Linuxkernel ist aktuell.
Zur Info, alle Distributionen holen sich den Linuxkernel von hier:
http://www.kernel.org
Probier einfach mal Ubuntu . Du kannst Ubuntu als Live - CD nutzen. Wenn Ubuntu startet, dann laufen auch andere Distributioen , die auch einen aktuellen Linuxkernel verwenden.
http://ubuntuusers.de/
oder teste Knoppix
http://www.knoppix.org/
Ich nutze einen Switch von Belkin, aber es müßten auch andere elektronische Umschalter funktionieren.
Diese mechanischen Umschalter würde ich nicht nutzen, weil meiner Erfahrung nach Signalreflexionen auftreten und dadurch das Monitorbild sich verschlechtert.
PS: GNU /Linux ist nicht Windows-like, sondern Unix-like.
Es gibt mindestens drei unterschiedliche Desktops, KDE ,Gnome und XFCE und dazu unzählige Windowsmanager.
Hallo
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Atom
http://support.magix.net/boards/magix/lofiversion/index.php/t46548.html
-groggyman-
Ich würde im Desktopbereich immer noch die 32 bit Version von Linux installieren. In der Regel laufen 32 bit Programme nicht in einer 64 bit Umgebung und manche Programme gibt es momentan nur als 32 bit Version.
Der Linuxkernel kann bis zu 64 GByte RAM verwalten, auch die 32 bit Version. Bei der 32 bit Version wird der RAM in einen High Memory und einen Low Memory aufgeteilt .
ION Chipsatz kenne ich nicht. Ich weiß nicht ob der Linuxkernel passende Treiber mitbringt.
Mußt du ausprobieren.
Diese NForce Chipsätze von NVidia laufen alle gut unter Linux (und auch die NVidia Grafikkarten wenn du den originalen Treiber installierst).
http://www.nvidia.de/Download/index.aspx?lang=de
Der XServer von http://www.x.org, den alle Distributioen nutzen , bringt einen "nv" Treiber für NVidia Grafikkarten mit. Der originale "nvidia" Treiber unterstützt aber mehr NVidia GPUs.
Ich würde Linux auf dem AMD Board mit den NVidia Chipsätzen installieren. Da kann ich garantieren das alles funktioniert, egal mit welcher Distribution( wobei ich selbst nur Debian nutze)
Vielleicht solltest du auch mal Entwicklungen seit der Jahrtausendwende zur Kenntnis nehmen ...
HTH, Z.
Unixsystem werden mit Kommandozeilenprogrammen konfiguriert damit die Konfiguration flexibler wird. Das kann man gar nicht anders oder einfacher programmieren.
Das steht auch alles in der Unixphilosophie erklärt:
http://sites.inka.de/mips/unix/unixphil.html
Es gibt zu dieser speziellen Linuxdistribution auch noch eine Alternative, FreeBSD.
http://www.freebsd.org/de/
FreeBSD hat ein kleines Teufelchen als Maskottchen.
LINUX - DIE FREE OR LIVE
FreeBSD würde mir auch gefallen. Es gab früher zwei Richtungen, AT&T Unix mit seinen Runlevels und das BSD Unix von dem FreeBSD abstammt.
BSD UNix war damals schon frei, aber es gab Rechtsstreitigkeiten mit AT&T und deshalb mußte man eine Unixlizenz von AT&T erwerben , wenn man BSD Unix nutzen wollte.
Aber es gibt mehr Programme für GNU / Linux als für FreeBSD.
PS: Wie haben im Osten schon GNU auf unseren Robotron Rechnern genutzt, da wurde im Westen noch DOS von Microsoft genutzt. Also erzähl mir nichts von Unix.
Hallo schuerhaken, für deinen Acer REVO R3600 kannst du sehr gut Ubuntu Netbook Remix 9.04 installieren. Schaue dir bitte das folgende Video auf dieser Webseite an.
Das dürfte genau das Richtige sein.
Mir schwebt vor, über einen "Switch" (gibt's den passend?) Tastatur, Maus und Monitor zwischen Acer REVO und ASRock ION330 hin und her zu schalten
Gibt es und hatte ich auch mal. Ich würde jedoch davon abraten weil umständlich.
Ein zweiter Monitor usw ist viel effektiver zumal die Preise auch im Keller sind.
MfG Acader
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Vielen Dank für die "rauschende Ball.M.acht".
(Einer der verlinkten Bälle stammt übrigens von mir selbst.)
Etlichen Links bin ich sorgfältug nachgegangen. Im Prinzip endete alles in der Erkenntnis, keine Erkenntnis für das eigentliche Anliegen gefunden zu haben:
Ein LINUX-System zu finden,
> das etwa als ISO vorliegt,
> die sich auf eine CD oder DVD brennen und
> von einem DVD-Laufwerk booten läßt,
> um eine blanke HDD mit einem LINUX-System zu versehen.
Dabei sollte
> ein LINUX infrage kommen, das sich in ähnlicher Weise wie Windows Home Premium für einen Multimedia-orientierten User/Rechner eignet,
> das eine weitgehend ausgereifte Version darstellt und
> das nicht ständige Updates erfordert, um überhaupt zeitgemäß zu laufen.
Mehr oder weniger:
> Ein LINUX für DAUs.
> Möglichst ausgeprägt GUI-gesteuert.
> Mit möglichst geringen Notwendigkeiten für Command-Line-Operationen.
Kurzum:
>> Nimm genau dieses LINUX.
>> Lade es da und da als ISO herunter.
>> Brenne eine CD/DVD, boote von ihr, installiere das System.
Evtl. noch mit kurzer Information, warum eben genau dieses Linux bevorzugt werden sollte.
Grund:
Ich möchte (nach Möglichkeit positive) Erfahrungen sammeln mit einem relativ anspruchslosen, jedoch leistungsfähigen LINUX, das ich dann auch weiterempfehlen kann, ohne dass die/der Betroffene einen akademischen Grad besitzen muß, also auch ein/e "DAU" sein darf.
Wenn genug Grund vorliegt, habe ich auch nichts dagegen, es mit der einen oder anderen LINUX-Version zu versuchen, um mir ein Bild zu machen (HDDs liegen hier reichlich herum).
Treiber für den ION-Chip von Nvidia habe ich bereits gefunden und heruntergeladen ("NVIDIA-Linux-x86-185.18.31-pkg1.run"; http://www.nvidia.de/object/linux_display_ia32_185.18.31_de.html).
Also noch einmal in Kürze:
Ich suche ein Feld-Wald-Wiesen-LINUX mit (optisch) angemessener Windows-Ähnlichkeit. Dazu dann Programme, wie sie z.B. von MEDION bei ALDI-PC-Angeboten vorinstalliert werden.
Ziel mag auch sein, jemandem, der mit einem solchen PC vertraut ist, eine LINUX-Umgebung zeigen zu können, die nicht "fremd" vorkommt und möglichst viel "Vertrautes" anbietet.
Gruß,
Manfred
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Lese gerade den Beitrag von Acader.
Danke.
Aber Monitore habe ich auch "satt und lang" da. Mir geht es darum, auf möglichst wenig Raum möglich viel "System" unterzubringen: XP Prof, Vista Home pr/Ultimate/Linux und dabei auch einfach "umschalten" zu können. Ansonsten lungern hier sowieso noch vier weitere Rechner einschl. 1 Notebook herum.
Wenn du keinen Platz hast besteht die Möglichkeit einen Rahmen zu basteln und dann zwei TFT`s vertikal da einzusetzen.
Mit deinem Switch haste außer dem Kabelsalat dann auch noch die Verzögerung beim Umschalten.
Ist einfach unpraktisch in der heutigen Zeit.
MfG Acader
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Mir steht ein relativ riesiges Arbeitszimmer zur Verfügung.
Doch möchte ich mich nicht so isolieren. Wenn mir danach ist,
möchte ich - etwa beim Fernsehen - mal schnell ins WEB oder
irgendeine Kleinigkeit erledigen und nach der Post schauen.
Dafür soll ein Eckchen auf den Eßtisch reichen.
Dadurch dass der Acer REVO in einer VESA-Aufnahme hinter dem
Monitor hockt und der ION330 nur ein kleines Plätzchen braucht,
kann ich bei Bedarf schnell alles vom Tisch räumen, im Eckchen
versenken und dadurch den Tisch freigeben.
Darum geht es.
Ich habe auch eine passende Ledertasche, in die der Monitor
samt Acer REVO, Tastatur und Maus, eine DVD-Mappe und sogar
der ION330 wie maßgeschneidert hinein passen. Dadurch wird
alles mobil und besitzt eine wesentlich größere Power als
mein Notebook. Außerdem habe ich noch eine Handvoll kleiner
Notebook-Festplatten, die über eSATA an den Acer oder über andere
Adapter und USB an beide Rechner wahlweise angeschlossen werden
können.
Dazu auch noch ein externer USB-DVD-Brenner, der auch in die
Tasche paßt.
Jetzt weißt Du alle meine Hintergedanken.
Mit LINUX als Alternative möchte ich in eine ernsthafte Phase
des gründlichen Lernens eintreten, um wirklich zwischen Windows
und LINUX hin und her denken und vergleichen zu können, ohne
von Vorurteilen beeinflußt zu werden oder solche mit mir herum
zu tragen.
Vorab habe ich mir erst einmal ein 9.x UBUNTU heruntergeladen
und auch eine UBUNTU-Portable-Version samt "win32diskimager".
Schau'n mer mal. Und nochmals schönen Dank,
Manfred
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Nimm (wie schon vorgeschlagen) das aktuelle Ubuntu, da ist alles dabei und sollte out-of-the-Box funktionieren. Wenn du es nicht runterladen und brennen willst, bestelle eine CD mit einem der hier vorgeschlagenen Mechanismen.
