Hallo,
kann Linux wirklich 48 Kerne unterstützen?!
http://www.golem.de/0912/71585.html
Da muß Windows glaube ich passen..
Für häusliche Desktops oder Workstations ist dies natürlich übertrieben:
Aber 48 Pinguine beim Starten zu sehen ist schon verlockend ;-)
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Hallo xdata,
Zitat:
Zu Intels ersten Partnern bei SCC zählt Microsoft, das an Entwicklerwerkzeugen für den Prozessor arbeitet, so dass bereits eine lauffähige Version von Visual Studio 2008 für den Chip existiert.
Zitatende:
ein Flame von dir oder?
Gruss
Kein Flame, nur die Frage ob ein normales Linux so viele Kerne unterstützt.
Über Windows hab ich in dem Beitrag zuerst nichts gelesen, also den zweiten Part erst jetzt.
Nun gut, da steht Microsoft arbeitet an Entwicklerwerkzeugen für den Prozessor.
Anderswo hab ich gelesen Windows habe default schon Probleme mit der richtigen Unterstützung bei der momentan gängigen Anzahl von Kernen.
Ich will nichts falsches sagen, aber es war vielleicht sogar ein Nickles Beitrag.
Linux traue ich mindestens 32 oder > CPUs zu.
Bei Windows bin ich mir da nicht so sicher.
Ist aber kein Flame, denn an den Anwendungen liegt es ja auch wenn es nicht geht. Genau wie bei 64Bit.
Wenn es was zum Flamen gibt dann über Cloud Computing,
da bin ich dabei - jederzeit;-)
Über eine funktionierende lauffähige Anwendung für 48Kerne (?!) bin ich aber, gelinde gesagt überrascht.
Liest man doch allenthalben, es gäbe allgemein kaum Anwendungen für mehr als zwei Kerne.
So richtig verstehe ich diese CPU bei näherer Betrachtung immer noch nicht. Es scheint als ob es nur eine Variante ist die mit "echten" parallelen Kernen wie beim i7 oder Phenom nicht auf eine Stufe zu stellen ist?
64 Kerne ist die Standardvorgabe im Kernel. Bei mehr muss man nachhelfen.
Die richtig groben Windows-Server-Versionen (Datacenter Server o.ä. heisst das glaub) packen auch so 64 oder 128 Kerne.
Theoretisch gibt's da auch kein wirkliches Maximum, solange der Kernel einfach einen genügend grossen Speicher hat, um alle Kerne durchnummerieren zu können. Wird die Core-Nummerierung in einem 16bit-int gespeichert, sind 65'000 Kerne soweit keine Sache. Das Problem ist allerdings, dass man einen guten Scheduler schreiben muss, der auch mit so vielen Kernen noch gut skaliert. Und da hapert's noch. Irgendwann bringen weitere Kerne nur noch insignifikanten Leistungszuwachs oder im schlimmsten Fall gar eine Leistungsreduktion.
Die richtig grossen Supercomputer sind daher alles "nur" Cluster, d.h. ein Verbund mehrerer Systeme, so dass jedes Einzelsystem nur eine relativ kleine Anzahl Prozessorkerne hat.
Der aktuelle Linuxkernel kann bis zu 2048 Prozessorkerne unterstützen ;-).
http://www.linux-magazin.de/NEWS/NASA-Linux-auf-2048-Prozessoren-und-4-TByte-RAM
Danke für die Infos.
Viele User zugleich bei einem Server scheinen ebenfalls sehr anspruchsvoll zu sein.
http://www.tomshardware.com/de/Bauanleitung-Buro-Server-Zusammenstellung,testberichte-1586-15.html
Die geringe Anzahl von nur etwa 10 Usern, und dies wohl bei einem Fileserver hat mich damals erstaunt.
Ein Xp als Server ebenfalls.
Für mathematische oder physikaliche Berechnungen kann ich mir eine Nutzung so vieler Kerne durch den Linuxkernel schon eher vorstellen.
Parallele Userzugriffe bei einem Fileserver steckt die CPU locker weg - auch mit nur einem Kern. Der Flaschenhals ist hier die Festplatte, wenn sie gleichzeitig Daten aus mehreren Bereichen zusammenkratzen muss.
Danke auch an the mic.
Du hast recht, an die Festplatten hab ich in dem Zusammenhang garnicht gedacht.
Jetzt weiß ich auch warum bei einem Hp Server - großes Standgerät "20 User" schon viel waren, trotz der Xeons.
