Ich will mir große Romane ersparen, deswegen verweise ich hier einfach nur auf den entsprechenden Bericht bei Golem: Klick.
Die nächste Version soll übrigens schon im Frühjahr 2010 fertig sein....
Gruß
K.-H.
Linux 15.069 Themen, 107.534 Beiträge
Hi
Sehe ich eigentlich positiv, 2 Jahre sind eine gute Zeit, um Aktualisierungen debiangerecht stabil einzuarbeiten.
Die langen Versionszyklen bisher haben m.E. mehr gehemmt als getrieben, weil Privatnutzer eher auf Aktualität sehen als Stabilität um jeden Preis.
Vielleicht wird im Frühjahr 2010 Squeeze meine Premiere mit Debian, da kann man GNU/Linux mal so richtig von der Pike auf ausquetschen inklusive selbstkompiliertem Kernel genau für meinen Katastrophen-PC.
Wenn es schiefgeht, ärgert man sich wenigstens nicht so und lernt trotzdem noch dabei;-)
fakiauso
Hallo King-Heinz, ein Rhythmus von zwei Jahren erachte ich als vertretbar.
Wer solch kurze Produktzyklen scheut, soll Squeeze auch überspringen und 2012 direkt auf Debian GNU/Linux 7.0 wechseln können.
Für mich würde das reichen. Meiner Meinung nach hat dann jeder die Wahl und daß finde ich gar nicht mal so schlecht, solange es nicht auf Kosten der Stabilität geht. Ich muß auch nicht immer unbedingt die neuesten Software-Pakete haben, denn wenn die Aktuellen den Zweck erfüllen reicht es völlig aus und das ist auch gut so.
Mit "Lenny" bin ich bisher sehr zufrieden und möchte es auch noch eine Weile nutzen.
MfG Acader
Das ist es, was uns Linux-User vom "Gemeinen Windowsuser" unterscheidet... :-))
Einen zweijährigen Zyklus halte ich übrigens auch für vertretbar. Ich hatte seinerzeit ja mit Ubuntu angefangen, mich in Linux einzuarbeiten. Da waren mir dann die Zyklen doch etwas kurz (halbjährlich). Gut, man muss ja nicht unbedingt immer die neueste Version haben, wenn man die LTS-Versionen verwendet, dann steht man auch bei Ubuntu ganz gut da. Aber trotzdem hat es mich genervt. Diese kurzen Zyklen haben mich letztendlich zu dem Entschluss gebracht, auf Debian umzusteigen. Bereut habe ich es bisher nicht.
Gruß
K.-H.
Man bekommt für die alte stabile Version in der Regel noch für ein Jahr Sicherheitsupdates.
Man kann den Updatezeitpunkt also selbst bestimmen.
Ich geh mal davon aus, dass die Debianer den Zweijahreszyklus gut einhalten können, ohne dass sie Distributionen mit releasekritischen Bugs freigeben müssen. Bislang haben sie die nächste Version auch fast immer in weniger als 24 Monaten fertigbekommen.
Der grosse Vorteil davon ist nun, dass man endlich mit Debian auch eine gescheite Business-IT-Strategie fahren kann. It's done when it's done ist super vom technischen Standpunkt her, aber es erlaubt halt keinerlei betriebswirtschaftliche Planung.
