Hallo,
ich habe mir nun das Samsung NC10 zugelegt und Debian Lenny installiert.
Das Netbook verfügt über ein eingebautes Modem.
Ich habe es mit "ppp" gemacht und erreiche durch die Eingabe im Terminal von "pon" + "Benutzername" eine Mobile Internetverbindung. Mit "poff" + "Benutzername" wird die Verbindung beendet.
Da ich aber nicht immer das Terminal aufrufen will, möchte ich auf dem Desktop zwei Button für Ein-u.Abwahl anlegen.
Meine Frage: Wie richte ich diese Starter ein ?
Ich verwende Gnome und einfach einen Starter anlegen usw. haut nicht hin.
Wer hat von dieser Sache einen guten Tipp für mich.
Vielleicht ein Scrip schreiben ? Nur wie, denn da habe ich nicht viel Ahnung davon.
Gruß Acader
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Hallo arcader,
probieren Sie es über den networkmanager. Hier sollten m.E. alle Verbindungen anliegen und über Optionen
können Sie das Ein.- und Auswahlverhalten festlegen.
MfG.
Violetta
Der Netzwerkmanager von Ubuntu wurde ursprünglich unter Debian programmiert. Die Entwicklung wurde eingestellt weil die Netzwerkkonfiguration zu unflexibel wird.
Unter Debian muß man nur die /etc/network/interfaces Datei editieren. Das ist ganz einfach und wenn man mit Hilfsprogrammen wie ifplugd oder guessnet die Konfiguration flexibler machen will, dann kann man diesen Networkmanager ohnehin nicht nutzen, weil
EINE GUI NICHT SKALIERT .;-).
Shellscripte sind recht simple (das ist auch der Sinn gegenüber Programmiersprachen wie C oder C++).
Am Anfang von jedem Shellscript schreibt man einen Pseudokommentar. Dieser Pseudokkommentar startet die richtige Shell. Wenn du beispielsweise für die Unixshell Kornshell ein Script schreiben würdest, dann müßtet du
#!/bin/ksh
schreiben
Wenn du ein Shellscript für die Bash schreibst, dann mußt du es so machen:
#!/bin/bash
#Und hier kannst du nacheinander alle Befehle reinschreiben
#die nacheinader ausgeführt werden sollen und
#speicherst die Datei ab und machst sie mit chmod ausführbar. Speichere sie am besten unter /home..../bin ab.
pon ....
exit 0
Und dann kannst du bei KDE über rechte Maustaste eine Verknüpfung zu diesem Shellscript herstellen. Wahrscheinlich mußt du noch bei erweiterten Optionen "in Terminal ausführen" aktivieren.
Unter gnome kannst du das Shellscript im gnome-terminal ausführen und auch einen Link auf dem Desktop hinterlegen.
Als nächstes empfehle ich die Lektüre eines (einfachen) Buches über Unix Shellprogrammierung:
http://www.amazon.de/Shell-Programmierung-f%C3%BCr-Unix-Linux-Grundlagen/dp/3446407375/ref=sr_1_11?ie=UTF8&s=books&qid=1238167627&sr=8-11
PS: Wenn du dich mit Shellprogrammierung etwas beschäftigt hast, dann wirst du sie nicht mehr vermissen wollen ;-)
Bei Windows kann man Batchdateien schreiben. Aber die Möglichkeiten der Batchprogrammierung kannst du nicht mit der Shellprogrammierung von Unix oder Linux vergleichen.
In wie fern haut das nicht hin?
Habs gerade mal ausprobiert und konnte problemlos ein Programm mit Parameter auf diesem Weg starten. Als Typ einfach Anwendung gewählt, Anwendung im Terminmal dürfte dann interessant sein wenn Du Terminalausgaben sehen willst...
Zum Thema Scripting verweise ich mal auf
http://de.wikibooks.org/wiki/Linux-Kompendium:_Shellprogrammierung
Gruß
Borlander
Hallo Borlander, der Starter geht bei mir jetzt.
Das Problem liegt in der geschriebenen Startdatei.
Ich muß den Starter immer 2x klicken um die Verbindung aufzubauen.
Die Datei sieht bei mir so aus:
http://nopaste.debianforum.de/20375
Vielleicht hast du eine bessere Idee.
MFG Acader
Funktioniert es mit dieser Startdatei denn über die Console beim ersten mal? Sollte doch eigentlich keinen Unterschied machen wie das ganze aufgerufen wird. Ggf. mal die Fehlerausgabe anzeigen oder in eine Datei umleiten lassen zur Diagnose. Viel mehr fällt mir dazu spontan aber auch nicht ein. Habe mich bislang nie groß mit Modems rumärgern müssen...
Gruß
Borlander
>Funktioniert es mit dieser Startdatei denn über die Console beim ersten mal?
In der Console muß ich den Befehl auch 2x ausführen.
Deshalb stellte ich auch die Frage mit dem Starter.
Die Starterdatei muß bestimmt anders geschrieben werden, doch leider habe ich davon eben nicht allzu viel Ahnung und im Netz finde ich auch nicht das Richtige.
Werde versuchen die Verbindung anders zu konfigurieren.
MFG Acader
Ich kenne mich nur mit analogen Modems ein wenig aus und ich habe hier noch den AT Befehlssatz irgendwo herumliegen.
Vielleicht liegt es am ENTER.
Man sollte einen AT Befehl immer mit ENTER abschließen.
Bei normalen analogen Modems wird dazu der String "^M" an das Ende der AT Befehlszeile gesetzt.
Beispiel :
ATDT 019687^M
Das heißt , wähle die Nummer 019687 mit dem Tonwählverfahren (kein Impulswählverfahren).
AT schaltet ein Modem immer in den Befehlsmodus. Das bedeutet das alle nachfolgenden Zeichen als Befehle vom Modem interpretiert werden.
Als Nachtrag unter:
http://www.nodemaster.de/31-1-kabelloses-internet-mit-linux.html
gibt es eine Anleitung, doch so richtig schlau werde ich daraus nicht. Kann natürlich auch an meiner "Karte" von T-Mobile liegen.
Mit UMTS habe ich überhaupt keine Erfahrung.
Ich hatte früher ein analoges Modem .
Du mußt erstmal herausfinden, wie die einzelnen AT Befehle zu deinem UMTS Modem von T-Mobil sind.
Und mit diesen AT Befehlen konfigurierst du dein Modem.
Ich habe gelesen das der AT Befehlssatz für UMTS Modems erweitert wurde.
Da kenne ich mich leider nicht aus.
Beispiel:
Befehl AT -schaltet das Modem in den Befehlsmodus
DT- wählt die nachfolgende Nummer mit dem Tonwählverfahren(analoges Modem)
&F - Lädt die Werkseinstellung
Bei meinem alten analogem Modem von US Robotics konnte man das Modem mit AT&F initialiseren und anschließend mit ATDT "Nummer"^M die Telefonnummer des Providers wählen.
Diesen Befehlssatz mußt du für dein UMTS Modem herausfinden und mußt auch noch herausfinden, wie die Werkseinstellungen sind, wenn man das Modem mit AT&F (analoges Modem) initialisiert ( bevor man sich einwählt).
Es gibt verschiedene Einwählprogramme. Ich habe früher gern wvdial mit ISDN und meinem analogem Modem genutzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/AT-Befehlssatz
Unter Windows ist das ganz ähnlich. Die Anwender bekommen diese Modembefehl nicht zu sehen und haben in der Regel auch keine Ahnung davon. Du kannst ja mal in die Konfigurationsdateien unter Windows reinschauen (falls sie als Textdatei abgespeichert sind).
PS: Ich habe im Ubuntu wiki eine Seite über wvdial und UMTS gefunden. Wie schon gesagt , ich habe früher gern wvdial mit meinem analogem Modem genutzt
http://forum.ubuntuusers.de/topic/umts-mit-ericsson-f3507g-und-blau.de/
Nur kenne ich leider die AT Befehle von deinem UMTS Modem nicht und kann dir auch nicht weiterhelfen. Diese Befehle müßten im Handbuch stehen, aber Handbücher scheinen aus der Mode gekommen zu sein (weil Windowsanwender wahrscheinlich keine Handbücher lesen).
Die AT Befehle für UMTS Modems sind hier gut erklärt:
http://www.nobbi.com/atgsm.html
Vielleicht stehen die wichtigsten Befehle auch im Handbuch zu deinem UMTS Modem.
Probier ruhig mal wvdial aus. Du mußt im Prinzip nur eine /etc/wvdial.conf anpassen und die richtigen Befehle reinschreiben. Und mit dem Terminalprogramm minicom (ist so ähnlich wie das alte Terminalprogramm TELIX von DOS) , kann man auch viele AT Befehle erstmal nur ausprobieren.
Immer zuerst im Terminalfenster von minicom einen AT Befehl eingeben und alle nachfolgenden Zeichen werden als Befehle vom Modem interpretiert.
So würde ich es jedenfalls machen wenn ich UMTS nutzen möchte.
@Karsten
Danke für den Link, damit sollte ich klar kommen.
Ich hatte auch schon einige andere Einwahlverfahren wie Umtsmon
und den NetworkManager probiert. Letzteren kannste total vergessen, zumendest unter Debian.
ppp scheint wohl momentan noch das Beste zu sein.
Ich denke auch UMTS für Linux muß erst noch vervollkommnet werden was die Entwicklung anbelangt.
Ich weiß allerdings das ein Netbook Samsung NC10 mit OpenSuse 11 sehr gut läuft.
Leider verwende ich diese Distri nicht mehr.
Ich denke ich komme schon zurecht.
Gruß Ascader
UMTS läuft doch perfekt out-of-the-box. Lediglich bei einigen Spezialmodems muss bei Kerneln älter 2.6.27 dem usb-serial Modul ggf noch ein Parameter übergeben werden, um den Typ genau festzulegen. Ansonsten können der Network-Manager oder wenn alle Stricke reissen wvdial problemlos einwählen.
@the_mic
Mein Samsung NC10 von T-Mobile hat bereits ein eingebautes Modem.
Laufen tut das NC10 ja auch einwandfrei, nur die Einwahl (Verbindungs Herstellung zum Internet) dauert mit dem Doppelklick manchmal etwas lange und ist nicht optimal.
Unter Windows z.B. einmal klick und ab geht die Post.
Das ist hier bei mir leider noch nicht so.
Gruß Ascader
Früher waren bei den analogen Modems Handbücher dabei in denen die AT Befehle erklärt wurden. Scheint irgendwie aus der Mode gekommen zu sein Handbücher zu lesen.
Von diesem Networkmanager halte ich nicht sehr viel, weil mir die Konfiguration zu unflexibel ist.
Für die Klickibunti Konfiguration ist Ubuntu zuständig, finde ich.
Du hast zwar einen Haken gesetzt aber aus dem Thread kann ich nicht entnehmen, daß Du das Problem hast lösen können?
Probiere es doch einfach mal mit einem höheren Wert bei den Timeouts?
Und bietet das Tool pon keine detailierte Ausgabe (meist mit verbose mode bezeichnet) an? Dann könnte man doch einfach mal vergleichen wo sich beim zweiten Versuch Unterschiede ergeben...
Gruß
Borlander
@Borlander
Meine Datei sieht jetzt so aus:
http://rafb.net/p/5GpG1h50.html
Ich habe einen Starter angelegt und klicke eben 2x darauf.
Auch wenn ich den Wert in "Timeout" heraufsetze bringt das nichts.
Die Verbindung nach dem "klick,klick" dauert in der Regel 6 bis 10 sec.
und damit kann ich gut leben.
Sicherlich geht es auch besser, aber ich weiß momentan unter Debian
einfach keine bessere Lösung.
MFG Acader
Um Dir den Doppelklick zu sparen könntest Du nun tatsächlich ein kleines Bash-Script erstellen: Das müsste dann nichts anderes tun als einfach zweimal die Verbindung zu starten.
#!/bin/sh
verbindung_starten
verbindung_starten
Zwar keine saubere Lösung, aber es würde das ganze zumindest bequemert machen ;-)
Gruß
Borlander
@Borlander
>Um Dir den Doppelklick zu sparen könntest Du nun tatsächlich ein kleines Bash-Script erstellen
Gute Idee, danke !
Gruß Acader
