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USB Fritz Wlan unter OpenSuse 11 KDE4

user_245214 / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Wie Instaliere ich bzw.wie bekomme ich über Wlan Internet? Habe einen Wlan Router einen Fritz Wlan USB Stick brauch unbedingt eine Anleitung da ich keine Ahnung von Linux habe.Also auf gut deutsch für Doofe.

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fbe user_245214 „USB Fritz Wlan unter OpenSuse 11 KDE4“
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Versuchs mal mit ubuntu, da kannst Du von der CD booten die Wlan Einstellungen machen und wenn alles klappt den Sermon auf die Festplatte bringen. Hat bei meinem Thinkpad ohne Probleme geklappt.
fbe

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gelöscht_189916 fbe „Versuchs mal mit ubuntu, da kannst Du von der CD booten die Wlan Einstellungen...“
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Hallo

Der USB-Stick von AVM ist zur Zeit nur über den NDiswrapper und die dazugehörigen Windowstreiber sauber zu benutzen. Ich versuche Dir mal die Kurzform über die Konsole zu erklären.

Die ganze Sache geht im Groben wie folgt:

Ein Versuch wäre, einfach mal den Stick beim Booten einzustecken und dann zu sehen, ob im Networkmanager WLAN-Netze angezeigt werden, dort wählst Du das Deinige aus, gibst die passende Verschlüsselung (für WPA und WPA2 muß der wpa_supplicant über Yast installiert werden) und das Paßwort ein, wenn sich dann der Networkmanager verbindet, hast Du schon alles ausgestanden;-)

Der zweite Weg wäre, den Linuxtreiber von AVM herunter zu laden, diesen zu entpacken und dann nach der beigelegten Readme den Linuxtreiber selbst zu installieren, dazu müßtest Du Dich mal durch diese Readme lesen und Schritt für Schritt abarbeiten.

Die letzte Variante ist dann das Verwenden der Windowstreiber über den NDiswrapper.
Als Erstes mußt Du über Yast>Software>Software installieren/entfernen den NDiswrapper und wpa_supplicant installieren, inzwischen gibt es auch ein grafisches Tool dafür.
Zum Zweiten mußt Du die CD mit den Windowstreibern parat haben. Die kannst Du Dir in Dein /home-Verzeichnis kopieren oder auch direkt von CD holen oder auch die aktuellsten bei AVM herunterladen, wichtig ist, das Du die Treiber für XP nimmst.
Jetzt öffnest Du eine Konsole (auch Terminal) und meldest Dich dort mit "su" und Eingabe des root-Paßworts als root an, daran zu erkennen, das die Eingabeaufforderung rot wird und eine Raute am Ende der Befehlszeile steht. Siehe das Beispiel:

yetis@himalaya:~> su
Passwort:
himalaya:/home/yetis #

Dann gibst Du "ndiswrapper -i /Pfad_zum_Treiber/*.inf" ein.

Wenn Du wieder die Eingabeaufforderung siehst, kannst Du noch ein "modprobe ndiswrapper" durchführen, um das ndiswrapper-Kernelmodul gleich mit zu laden.
Mit "ndiswrapper -l" kannst Du Dir anzeigen lassen, ob das Modul präsent ist.

Jetzt geht es wieder in Yast>Netzwerk>Netzwerkgeräte, dort sollte unter den erkannten Netzwerkgeräten Dein angesteckter Stick mit auftauchen, als Typ sollte dann drahtlos aufgeführt sein und als zu ladendes Kernelmodul ndiswrapper, die Schnittstelle selber sollte wlan0 heißen.
Dann hangelst Du Dich durch die "eigentlich" selbsterklärende Konfiguration, bei der darauf zu achten ist, das gleich am Anfang die Konfiguration über den Networkmanager aktiv ist und nicht über ifup, gefolgt von Verschlüsselung und Paßwort.
Beim Abschluß der Konfiguration startet Suse die Netzwerkschnittstellen neu und mit etwas Glück wählt sich der Networkmanager dann ein.
Ansonsten gehst Du auf das Networkmanagersymbol und wählst aus den angezeigten Funknetzen das Deinige und verbindest Dich manuell.
Jetzt noch ein paar zusätzliche Hinweise:

-zeigt Dir der Networkmanager keine Netze an, dann ist der Stick trotz dem er angesteckt ist, nicht aktiv.
-beim Einwählen des Networkmanagers sind die Statusanzeigen wie folgt: 28% Geräteaktivierung + Verschlüsselung, 57% IP-Vergabe des Gateways wird angefordert, 82% IP vergeben und am Gateway angemeldet, 100% logischerweise Verbindung.
So kannst Du etwas abschätzen, woran es hängt, wenn es nicht hinhaut.

Bei Problemen sind folgende Konsolenbefehle (als root) noch sinnvoll:

ifconfig für Netzwerk allgemein und

iwconfig für WLAN im Besonderen

Nach dem Roman wünsche ich Dir erstmal viel Spaß;-)

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KarstenW gelöscht_189916 „Hallo Der USB-Stick von AVM ist zur Zeit nur über den NDiswrapper und die...“
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Hat AVM nicht einen Linuxtreiber für diesen WLAN Stick programmiert ?
Auf dieser Internetseite lesen ich jedenfalls das heraus:

http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/?portal=Linux

Von diesen WLAN Sticks halte ich nicht viel. In diesen WLAN Sticks ist nur eine ganz kleine Antenne eingebaut und dadurch ist auch die Reichweite sehr begrenzt.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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teeco KarstenW „Hat AVM nicht einen Linuxtreiber für diesen WLAN Stick programmiert ? Auf...“
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ein treiber ja, aber kein Quellen und kein 64 bit treiber, wie man unter den release-Hinweisen lesen kann:

klick auf:
Weitere Informationen zu diesem Update erhalten Sie hier
zeigt die erwähnte info

und eine Einbindung mit dem ndiswrapper geht auch nur mit 32 bit und imho nur bis Kernel 2.6.22

also bei mir läuft er mit ubuntu edge einwandfrei, mit 8.04 (Hardy Heron), leider nur mit alten Kernel

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KarstenW user_245214 „USB Fritz Wlan unter OpenSuse 11 KDE4“
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http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/?portal=Linux

Hier bekommst du einen Linuxtreiber, den du aber noch selbst übersetzen mußt.

Und hier ist ein schönes Wiki für die Fitzbox unter Linux:

http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Main_Page

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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gelöscht_189916 KarstenW „http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/?portal Linux Hier...“
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Hallo Karsten

Den Linuxtreiber habe ich ja mit angeführt, aber ich denke mal, das der bei jedem Kernelupdate wieder frisch eingespielt werden muß wie bei einer händischen Installation von Ati oder Nvidia.
Der NDiswrapper wird automatisch mit in den Kernel übernommen.
AVM könnte ja seine halblebige Strategie mit Opensource wieder aufgeben und den Quellcode für Linuxtreiber freigeben, vielleicht profitiert der Windowstreiber ja auch davon;-))))))))))
Eine Fritzcard/box ließ sich jedenfalls früher allgemein schon mal besser einbinden als jetzt.

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Hibbing gelöscht_189916 „Hallo Karsten Den Linuxtreiber habe ich ja mit angeführt, aber ich denke mal,...“
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Das Problem ist, das die Linux-Treiber für den USB-Stick für Fritz für Linux 10.2 (32bit) ausgelegt ist. Für Suse 10.3 oder Suse 11.0 braucht es aber 64 bit Treiber der jeweiligen Sticks. Mit AVM läuft das aber so nicht. Vielleicht stellt AVM doch eines (fernen) Tages 64 bit Treiber für Linux 11.0 zur Verfügung. Es gibt m.E. keine vernünfigen Treiber für Wlan mit 64bit für Suse...andere Firmen haben eine ähnliche Problematik...

Gruß HB

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violetta7388 user_245214 „USB Fritz Wlan unter OpenSuse 11 KDE4“
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Hallo,

seit suse 9.0 läuft usb-fritz-wlan. Notfalls dieses Paket (=Treiber) verwenden.
Hierzu zwei links:http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZBox/FRITZ_Box_Fon_WLAN/Systemvoraussetzungen.html und
http://www.avm.de/de/frame/frame.php?destination=http%3A%2F%2Fwebgw.avm.de%2Fsuche%2FResults.jsp%3Forder%3Ddate%26rubrik%3Dall_de%26q%3Dusb+fritz+wlan+%2Bopensuse .

Prüfen Sie zuvor, ob Ihr wlan-Modul im Rechner mit Linux voll zusammenarbeitet. Am besten eine live-cd-Versionen verwenden. Wenn wlan erkannt wird, dann klappt es auch mit der Konfiguration. Sollte es nicht mit der Erkennung
funktionieren, sollten Sie das Thema besser vergessen und sich ein neues wlan-modul besorgen oder zuvor eine andere linux-Distribution probieren.

Als Notlösung kann der ndiswrapper verwandt und alles manuell installiert werden. Bei jeder Kerneländerung darf dann allerdings nachinstalliert werden. Hier zwei weitere links zum Thema:http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Suche?search=fritz+wlan&go=Artikel und
http://sourceforge.net/search/?words=ndiswrappper&type_of_search=soft&pmode=0&words=ndiswrapper&Search=Search. Einfacher ist eine Kernellösung, wobei die ndiswrapper-Lösung meistens gut läuft.

MfG.
Violetta














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violetta7388 user_245214 „USB Fritz Wlan unter OpenSuse 11 KDE4“
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Hallo,

seit suse 9.0 läuft usb-fritz-wlan. Notfalls dieses Paket (=Treiber) verwenden.
Hierzu zwei links:http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZBox/FRITZ_Box_Fon_WLAN/Systemvoraussetzungen.html und
http://www.avm.de/de/frame/frame.php?destination=http%3A%2F%2Fwebgw.avm.de%2Fsuche%2FResults.jsp%3Forder%3Ddate%26rubrik%3Dall_de%26q%3Dusb+fritz+wlan+%2Bopensuse .

Prüfen Sie zuvor, ob Ihr wlan-Modul im Rechner mit Linux voll zusammenarbeitet. Am besten eine live-cd-Versionen verwenden. Wenn wlan erkannt wird, dann klappt es auch mit der Konfiguration. Sollte es nicht mit der Erkennung
funktionieren, sollten Sie das Thema besser vergessen und sich ein neues wlan-modul besorgen oder zuvor eine andere linux-Distribution probieren.

Als Notlösung kann der ndiswrapper verwandt und alles manuell installiert werden. Bei jeder Kerneländerung darf dann allerdings nachinstalliert werden. Hier zwei weitere links zum Thema:http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Suche?search=fritz+wlan&go=Artikel und
http://sourceforge.net/search/?words=ndiswrappper&type_of_search=soft&pmode=0&words=ndiswrapper&Search=Search. Einfacher ist eine Kernellösung, wobei die ndiswrapper-Lösung meistens gut läuft.

MfG.
Violetta














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gelöscht_189916 violetta7388 „Hallo, seit suse 9.0 läuft usb-fritz-wlan. Notfalls dieses Paket Treiber...“
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Jetzt wird ein Schuh draus...

Also da der Treiber ein install-Skript nutzt, sollte er sich eigentlich auch auf anderen Distris als 10.2 und dementsprechend auch Kernelversionen einsetzen lassen, aber eben nur auf x86.
Da kannst Du nur versuchen den 32bit mit NDiswrapper einzubinden oder Du mußt gezwungenermaßen auf 64 Bit verzichten.
Ansonsten siehe oben.

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Hibbing gelöscht_189916 „Jetzt wird ein Schuh draus... Also da der Treiber ein install-Skript nutzt,...“
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Oder Du installierst 1. Suse 11.0 mit einer Option auf 32 Bit installieren
oder 2. Gentoo parallel mit Grub - dann hast Du die Möglichkeit Fritz-USB zum laufen zu bringen. Oder 3. Suse 10.2 ebenfalls mit einer Partition unter Grub - das läuft dann 100 pro...

Ich habe übrigens selber den Wlan-Stick von Fritz - unter WIN XP läufts perfekt, nur mit Suse 10.3 (x64) auch mit Ndiswrapper nahe aussichtslos.

Gruß HB



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KarstenW Hibbing „Oder Du installierst 1. Suse 11.0 mit einer Option auf 32 Bit installieren oder...“
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Man muß nicht unbedingt ein 64 bit System installieren , nur weil man einen 64 bit Prozessor hat oder mehr als 4 GByte RAM nutzt.
Der Linuxkernel kann ohnehin bis maximal 64 GByte RAM verwalten, auch mit der 32 bit Version.
Der einzige Vorteil eines 64 bit System ist die etwas bessere Speicherverwaltung. Bei einem 64 bit System wird kein Unterschied zwischen High Memory und Low Memory gemacht. Und außerdem kann der Speicher wahlweise als nur schreibbar oder als schreibbar und ausführbar gekennzeichnet werden.
Das ist beispielsweise für Programmierfehler wie Pufferüberläufe wichtig , die Hacker ausnutzen um ihren Programmecode , den sie auf dem Stack installieren, ausführen lassen (um das System zu hacken).
Für Desktoprechner reicht derzeit ein 32 bit Linux völlig aus, auch wenn man mehr als 4 GByte im Rechner eingebaut hat.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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