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Suse10.3

zeitlos / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Habe Suse 10.3 mit 2GB Arbeitsspeicher instaliert und läuft gut, mit 3GB kann ich suse nicht installieren. Die Routine bleibt beim Hardwarecheck hängen. Das Bios erkennt 3GB problemlos. Hat jemand eine Idee?

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KarstenW zeitlos „Suse10.3“
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Der Linuxkernel kann bis zu 64 GByte RAM verwalten , auch die 32 bit Version.
Das liegt mit Sicherheit nicht an der Größe des RAM.
Vielleicht ist dein Rechner nicht linuxkompatibel.
Welche Chipsätze sind denn verbaut ?
Hast du mal eine andere Distribution wie Ubuntu oder KUbuntu probiert ?


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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zeitlos KarstenW „Der Linuxkernel kann bis zu 64 GByte RAM verwalten , auch die 32 bit Version....“
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Erst mal danke für die Antwort. Es ist Suse 10.3 64 Bit Version. MEM Test läuft ohne Fehler. Wie gesagt, die Hardware bleibt alles gleich nur ein 1GB Speicherriegel kommt hinzu und es läuft nichts mehr, auch keine Neuinstallation möglich.

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gelöscht_189916 zeitlos „Erst mal danke für die Antwort. Es ist Suse 10.3 64 Bit Version. MEM Test...“
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Wenn Du spaßeshalber mal die 32-Bit installierst?

Und sagt die Bootlogdatei etwas über den Fehler, ich vermute ja eher, das ein oder mehrere Programme beim Starten auf einen Adressbereich zugreifen und dadurch den Abschuß auslösen, da kommen aber mehrere in Frage, ACPI-Dämon, Apparmor, evtl. eine Synchronisation mit dem Internet für die Uhrzeit oder der Cupsserver, liegt aber alles im Bereich der Vermutungen.
Also mal mit 2GB starten und die letzte Logdatei auslesen oder dmesg abrufen für das Kernelprotokoll.
Du kannst auch mal, wenn Du mit 2GB startest, alles was mit der Beagle-Desktopsuche zusammenhängt, deinstallieren, das äußert sich zwar meist erst im laufenden System durch einen Totalabsturz des X-Servers, aber vielleicht kommt das bei Dir ja schon beim Starten zum Tragen, wenn Du soviel Speicher installiert hast.
Gibt es vielleicht auch seitens des Mainboards irgendeinen Hinweis, das der Betrieb mit einer bestimmten Speichergröße und -bestückung Probleme macht?

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KarstenW zeitlos „Erst mal danke für die Antwort. Es ist Suse 10.3 64 Bit Version. MEM Test...“
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@zeitlos
Der memtest testet nur die Fehlerfreiheit der Speicher. Das Problem ist aber nicht so sehr die Fehlerfreiheit, sondern die Qualtät der Speicher.
Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit Noname Speicher aus Taiwan.
Schon wenn der Speicher von zwei verschiedenen Firmen kommt kann es Probleme geben.
Du mußt eventuell mal eine Distribibution starten , bei der man die Ausgaben des Kernel sieht. SUSE wird wohl im Grafikmodus installiert ?
Da sieht man nur ein schönes Bild , aber nicht die Ausgaben des Linuxkernels.
Manchmal kann man auch erkennen bei welchem Schritt der Kernel sich aufhängt.



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uscos KarstenW „@zeitlos Der memtest testet nur die Fehlerfreiheit der Speicher. Das Problem ist...“
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KarstenW:
Es gibt sowas wie tty1 . Na, und was passiert wohl wenn du auf die tty10 geht?
Wenn man wirklich keine Ahnung hat oder sein Wissen aus dem Museum bezieht einfach mal ruhig sein :-) . Ich spreche ja auch nicht davon wie toll Debian vor 5 Jahren war und wie schlecht es ist weil es damals schon so war....

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KarstenW uscos „KarstenW: Es gibt sowas wie tty1 . Na, und was passiert wohl wenn du auf die...“
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Ich habe auch nicht gesagt das SUSE schlecht ist. Meine erste SUSE Version war die 4.4 und die letzte war die Version 9. Mir war die Konfiguration mit yast zu umständlich. Ich habe einen richtigen Unixersatz gesucht, weil mir Solaris von Sun Microsystem zu teuer war.
Debian ist ein Unix-ähnliches Betriebsystem und kein Windows. Deshalb schicke ich die Anfänger zu Ubuntu oder SUSE.
Hinter Debian steckt ein bestimmtes Konzept:
Debian soll flexibel, transparent und erweiterbar sein.
Der Anwender soll selbst entscheiden ob er einen Internetserver oder Desktoprechner haben will.
Diese Eigenschaften lassen sich nunmal am besten dadurch programmieren, in dem man kleine , spezialisierte Programme für die Konfiguration nutzt und keine grafischen Programme wie yast oder die Systemsteuerung von Windows.
Aber wem's gefällt ...

Du kannst dir auch mal Solaris 10 anschauen:

http://de.sun.com/practice/software/solaris/

Das gibt es nun von Sun Microsystem umsonst . Solaris ist aber auch nicht intuitiv in der Benutzerführung. Das waren Unixsysteme noch nie und werden es auch nie sein und ich weiß auch nicht warum ein Betriebsystem intuitiv in der Benutzerführung sein muß. Ich brauche keine Playstation , ich will UNIX.

http://www.unix.org

Das will ich und für mich ist die Distribution Debian ein vollwertiger Ersatz für kommerzielles Unix.









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gelöscht_189916 zeitlos „Suse10.3“
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Eine logische Erklärung gibt es da wohl nicht. Eine Möglichkeit wäre, mal Memtest laufen zu lassen, vielleicht hat ein Speicherriegel eine Macke, die das BIOS übergeht, aber das dauert halt ewig.
Mit 2 GB installieren und mit 3GB laufen lassen, geht das, wenn das Problem nur bei der Installation auftritt?

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KarstenW zeitlos „Suse10.3“
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Starte mal eine Live CD wie Knoppix .

http://www.knoppix.org

Da ist dann auch der memtest dabei.
Es kann auch sein das die Speicheriegel nicht kompatibel sind. Man sollte lieber etwas weniger Speicher einbauen (wozu 3 GByte ? Ist das ein Server ?), aber dafür guten Speicher wie den von Kingston.

http://www.kingston.com/deroot/

Wenn der Linuxkernel immer wieder ein Signal 9 oder 11 (oder ein anderes Signal) auslöst und damit alle Prozesse beendet, dann liegt das an der Hardware.
Die Ursache kann der Speicher sein oder auch das Netzteil ist nicht gut genug und die Spannung nicht stabil (gutes ATX2 Netzteil wenn möglich).
Wenn unter Windows der Rechner immer wieder sporadisch neu startet, dann liegt das auch an der instabilen Hardware.

PS: Das Betriebsystem adressiert den RAM und nicht das BIOS! Windows 2000/XP und Linux adresssieren den RAM sehr schnell und deshalb braucht man auch guten Speicher mit sehr kurzen Signallaufzeiten und kurzen Schaltzeiten. Mit Kingston habe ich nur gute Erfahrungen bis jetzt gemacht.


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Borlander KarstenW „Starte mal eine Live CD wie Knoppix . http://www.knoppix.org Da ist dann auch...“
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Windows 2000/XP und Linux adresssieren den RAM sehr schnell und deshalb braucht man auch guten Speicher mit sehr kurzen Signallaufzeiten und kurzen Schaltzeiten
Woher kommen bloß immer solche absolut absurden Ideen? :-(
Die CPU sagt dem Speichercontroller welche Daten sie braucht, und sobald von der entsprechenden Adresse gelesen wurde werden die Daten zurückgeliefert. Solange die Speichermodule den Spezifikationen entsprechen ist das absolut kein Problem...

Man sollte lieber etwas weniger Speicher einbauen (wozu 3 GByte ? Ist das ein Server ?), aber dafür guten Speicher wie den von Kingston.
Alte Weisheit: Arbeitsspeicher ist nur durch nochmehr Arbeitsspeicher zu ersetzen. Und es gibt definitiv die Möglichkeit 3GB sinnvoll zu nutzen. Und wenn der speicher gerade nicht anderweitig belegt ist profitiert man von der sehr großzigen Cache-Größe :-)
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KarstenW Borlander „ Woher kommen bloß immer solche absolut absurden Ideen? :- Die CPU sagt dem...“
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Linux und Windows 2000/XP unterteilen den Speicher nicht wie DOS in Segment Offset Adressen. Linux adressiert den Speicher linear durch.
Linux stresst die Hardware mehr als das alte DOS. Deshalb sagen solche Testprogramme wie memtest auch nichts über die Stabilität der Hardware aus.
Unter Windows 98 lief mein K6 stabil. Dann habe ich Linux (damals SUSE) installiert , und ich bekam vom Linuxkernel ständig eine Signal 9 oder 11 und die Installation wurde immer wieder unterbrochen.

http://www.bitwizard.nl/sig11/

In der Supportdatenbank von SUSE stand das eventuell der Speicher schlecht ist und Daten auf dem BUS verloren gehen.

"Solange die Speichermodule den Spezifikationen entsprechen ist das absolut kein Problem.."

Und woher weiß ich das ? Wer sagt mir das die Speichermodule den Spezifikationen entsprechen ?
Ich habe genug Probleme mit schlechtem Speicher gehabt, weil mir die Computerhändler Noname Speicher aus Taiwan reingebaut haben.
Das Problem ist einfach das die billigen Speichermodule zu schlechte Timingdaten (Signallaufzeit, Schaltzeiten , Signalflanken) haben können und niemand weiß genau welche Daten in diesem SPD Chip reingeschrieben sind.
Der Controller kann so viele Anfragen stellen wie er möchte. Wenn der Speicher zu langsam ist, dann gehen die Daten auf dem BUS verloren und dann wird vom Linuxkernel ein Signal 9 oder Signal 11 ausgelöst (oder ein anderes Signal) und alle Prozesse werden vom Kernel beendet.
Das habe ich selbst oft genug erlebt.

Ich würde lieber 2 GByte guten Speicher von Kingston reinbauen , als 3 GByte billigen Noname Speicher.
Man kann unter Linux mit free kontrollieren ob die swap Partition benutzt wird. Sollte die swap Partition sehr häufig benutzt werden , kann man immer noch etwas mehr Speicher einbauen.
















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zeitlos KarstenW „Linux und Windows 2000/XP unterteilen den Speicher nicht wie DOS in Segment...“
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Recht vielen Dank für Eure Mühen, eben hat sich trotz allerlei Speichertests herausgestellt, das dieser Riegel defekt ist und dies von keinen mir bekannten MEM Test erkannt wird.

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KarstenW zeitlos „Recht vielen Dank für Eure Mühen, eben hat sich trotz allerlei Speichertests...“
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Diese Speichertestprogramme sagen auch nicht so viel aus.
Wenn du wissen willst wie stabil der Rechner oder allgemein die Hardware läuft, dann kannst du mal den Betriebsystemkern oder ein anderes großes Programm mehrmals hintereinander kompilieren. Da gab es bei SUSE früher mal so einen ähnlich Test.
Wenn da keine Fehlermeldungen (Segmentation Fault, Signal 9 oder Signal 11) angezeigt werden , dann läuft auch der Rechner insgesamt stabil.
Die CPU muß unter Linux nicht übertaktet werden. Da gibt es unter Linux bessere Einstellungsmöglichkeiten wenn du mehr Performance haben willst.


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