Hallo, ich habe die in einem anderen Thread angesprochene OpenSolaris Live-CD runtergeladen und kurz ausprobiert.
Mit 256MB RAM hat sie sich nicht zum Starten überreden lassen.
Mit 1GB RAM im 775Dual-VSTA ist es dann gestartet.
Eine 8500Gt wurde mit Nvidia Logo wohl nativ erkannt.
In den Menüs gibt es eine Möglichkeit auf 1024x768 miz 75Hz runterzustellen.
Ins Internet kommt man nicht.
kann an der Onboard Netzwerkkarte liegen.
Der Bootvorgang der CD ist etwas Langsam.
Partitionen können von Gnome aus gemountet werden.
Gibt man den Befehl mount ein, trifft einem der Schlag
was da alles gelistet ist
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kannst du mal den download link posten ?
Aber klar, hier ist die Seite :
http://opensolaris.org/os/project/indiana/resources/getit/
Der hier war es wohl
http://dlc.sun.com/osol/indiana/downloads/current/in-preview2.iso
Ansonsten den der Am Schlellsten geht.
Gefunden hab ich den durch einen Hinweis von the_mic -- Projekt indiana.
im Thread "aternative Betriebssysteme" Olaf19 hat dort das Neue Solaris 10 erwähnt.
Ein Debian gibt es auch schon
http://www.nexenta.org/releases/nexenta-core-platform_1.0-b82_x86.iso.zip
Habs inzwischen auf einem Testrecher von CD am laufen. So richtig überzeugt hat mich das aber noch nicht. Ein Test im Netzwerk steht noch aus, somit auch der Internetzugang über Router noch nicht getestet. Sollte aber mit einer 3Com-Netzwerkkarte kein Problem werden.
Auf einen weiterem Rechner blieb der Bootvorgang nach dem mounten der Laufwerke bzw. am Loginprompt hängen.
Da gefiel mir das alte Solaris 10 schon deutlich besser, das neue muß ich mir erst runterladen. Ist aber vom Umfang her ein ganz anderes Kaliber.
Gruß Alois
> kann an der Onboard Netzwerkkarte liegen.
Hi xdata, hast du pppoeconf über die Konsole schon probiert? Mit diesem Skript kannst du deine LAN-Karte fürs Internet klarmachen. Ich kenne das allerdings nur unter Ubuntu, kann dir also nicht garantieren, dass es auch mit er Solaris-Live-CD funkioniert.
CU
Olaf
pppoeconf ist ein Script oder Konfigurationsprogramm von Debian, mit dem man den Internetzugang mit einem DSL Modem dialogbasierend konfigurieren kann:
http://debiananwenderhandbuch.de/internet.html#dslpppoeconf
...ich hatte gehofft, dass das auch in anderen unixoiden Umgebungen funktioniert. Dann scheint es sich also doch auf Debian und seine Derivate wie Ubuntu zu beziehen und anderswo nicht nutzbar zu sein - schade. Wäre so einfach gewesen ;-)
Dann bleibt mir nur noch ein sehr allgemeiner Hinweis: Gefunden habe ich dieses Skript unter Ubuntu 7.04 durch die Hilfe-Funktion, Suchwort "DSL-Modem Internet" o.ä.
CU
Olaf
Man kann diese Konfigurationsdateien auch mit einem Editor bearbeiten, aber für Einsteiger ist es mit pppoeconf wahrscheinlich einfacher.
...- und da bin ich auch ganz ehrlich - dass ich gar nicht gewusst hätte, wie viele Konfigurationsdateien es gibt, welche ich davon brauche und wo die genau liegen ;-) Es ist jetzt ca. 1 Jahr her, dass ich mich unter Ubuntu damit beschäftigt habe, die Suchfunktion warf mir afair gleich als erstes dieses pppoeconf-Skript aus. Ubuntu ist eben mehr was für Anfänger.
D.h. unter SuSE hätte mein Tipp genau so wenig funktioniert wie unter Solaris?
CU
Olaf
Nein, ich wollte mir auch nur einen kurzen Überblick verschaffen wie es bei den proprietären
aussieht. Ganz frei ist es ja nicht.
Der Speicherverbrauch hat mich dann doch überrascht. ein Solaris 8 ist noch mit deutlich weniger
ausgekommen. Vieles ist da ganz anders, einige bekannte Linuxbefehle gibt es nicht.
Das Hängenbleiben beim Starten wie von onkel alois beschrieben ist mir auch passiert.
Trotzdem finde ich gut das sogar Debian sich mit dem Solariskernel befasst.
Nexenta hat keine Live -option muß also installiert werden.
Schon wegen ZFS lohnt es sich mal Solaris anzuschaun.
Umgekehrt gibt es Ubuntu auch für eine spezielle Sun CPU und Umgebung, aber mit Linuxkernel.
"Trotzdem finde ich gut das sogar Debian sich mit dem Solariskernel befasst."
Der Debian Gründer Ian Murdock ist ja auch bei Sun Microsystems angestellt ;-).
Open Solaris ist erstmal nur eine Entwicklungsumgebung. Das war alles zu spät. Sun Microsystems hätte schon vor zehn Jahren den Programmcode öffnen müssen.
Ich glaube bis 1982 war Unix von AT&T auch Open Source (habe ich irgendwo gelesen).
Dann haben aber ein paar Manager von AT&T beschlossen Unix nur noch unter einer kommerziellen Lizenz (sehr teuer, Preise von etwa 1000 $) zu vertreiben.
Das war dann auch ein Problem für die Hochschulen, weil der Programmcode von Unix in Lehrveranstaltungen genutzt wurde und das ging dann nicht mehr.
Das ist interessant, was du da schilderst... wahrscheinlich gab es damals noch nicht so etwas wie eine GPL? Wenn ich die nämlich richtig verstehe, ist es damit gar nicht mehr möglich, ein bis dahin frei verfügbares Open-Source-Programm von heute auf morgen in ein Closed-Source-Programm zu verwandeln, auch dann nicht wenn man der "ursprüngliche Autor" der Software ist.
CU
Olaf
Ich nehme mal an das die Treiber von Solaris 10 auch in Open Solaris verfügbar sind. Die Ausgaben des Betriebsystemkerns vom Systemstart müßte genau wie bei Linux dmesg liefern.
Also mit "dmesg | less" kannst du dir die Ausgaben des Solaris Betriebsystemkerns anschauen. Da wird dann auch die erkannte Hardware ausgegeben.
Die Bezeichnungen der Gerätedateien sind bei Solaris bestimmt anders als bei Linux.
Linux ist doch Unix-ähnlich ;-).
Du kannst mit diesem Javaprogramm vorher testen ob der Solaris Betriebsystemkern die passenden Treiber mitbringt:
http://www.sun.com/bigadmin/hcl/hcts/device_detect.jsp
Oder du suchst in der Hardwarekompatibilitätsliste
http://www.sun.com/bigadmin/hcl/
Hier ist die Konfiguration des Netzwerkes erklärt:
http://www.sun.com/bigadmin/docs/indexNet.html
PS: Weil man bei Linux den Programmcode des Betriebsystemkerns bekommt, kann man sich auch besser über die verfügbaren Linuxtreiber informieren ,die der Linuxkernel mitbringt.
Deshalb nutze ich auch lieber Debian als Solaris 10 ;-).
Außerdem kann ich unter Debian mir meinen eigenen Betriebsystemkern übersetzen. Das geht bei Solaris 10 überhaupt nicht :-(.
Ja ein kleinerer Kernel wo nur drin ist was man braucht ist dort nicht möglich.
Doch, du kannst den Betriebsystemkern selbst übersetzen. Ist doch nun Open Source ;-).
Ich weiß jetzt bei Solaris nicht so gut Bescheid.
Wahrscheinlich mußt du bei Solaris die Kernelkonfigurationsdatei .config mit einem Editor bearbeiten und anschließend den Betriebsystemkern mit make übersetzen.
Diese .config Datei gibt es auch bei FreeBSD und Linux und die Syntax müßte sehr ähnlich sein.
Nur bei Linux wird diese /usr/src/linux-source-2.6.18/.config Datei relativ komfortabel , dialogbasierend (make menuconfig....) erstellt.
Hier bemerkt man dann doch die recht gute Portierbarkeit von Unix artigen Systemen allgemein.
-- Man ertappt sich dabei es mit Linux zu verwechseln, jedenfalls in der Gui.
Noch besser gefällt mir aber das Linux auf völlig anderen Prozessoren und Umgebungen funktioniert.
Apple, Sparc, Sogar Alpha und ibm Power.
Fast hätte ich mal ein gebrauchtes flaches Tei (Server) mit Sparc Cpu gekauft. - Rein aus Interresse
Der proprietäre Monitoranschluß hat mich dann doch davon abgehalten und das wohl nur eine Onboardgrafik drauf war.
Bei Servern scheint eine Grafikkarte eher selten verwendet zu werden.
Genau und dafür wurde auch der POSIX Standard entwickelt:
http://de.wikipedia.org/wiki/POSIX
Und Microsoft interessiert eine Portierbarkeit ihre Programme überhaupt nicht.
Deshalb kann mir Microsoft mit Windows auch gestohlen bleiben.
