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Netzwerkstoarge

Vagabund / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallöchen, ich brauch mal ein par Tipps von euch =)

Also ich habe mich nun mit meinem Vater geeinigt einen zentralen Speicher für Musik, Filme und so allerlei Daten wie Downlaods anzulegen. Dafür hab ich ja theoretisch schon meinen Linux Server ^^ der Sempron 3200ü mit 2 GB RAM. Morgen kommt eine neue HDD (Bisher 80GB).

Also, Medien sollen NICHT gestreamt werden, das wäre witzlos. Einfach nur nen Netzlaufwerk damit der Media Player es als Mediathek verwalten kann ^^ das machen wir dnn beide so. SO gibts keine doppelten Titel und es herscht Ordnung und mann muss ne CD nicht auf beide Rechner kopieren ôo

Ich frage mich nur, ob ich das mit LINUX machen soll oder mit Windows. Wenn Windows mal abklappt kann ich ja einfach die HDD nehmen und an einen anderen PC mit Wi anstöpseln. Ich weiß nicht wie das bei Linux ist und welches Dateisystem ich rbauche und so ôo

GIbts da irgendwie Anregungen wegen Dateisystem, moounten usw.? Mit WIndow sist so nen Freigabeserver ja recht einfach, aber ich habe halt nur n WinServer 2003 Lizenz und da is das mit FTP recht madig und sowieso DSN wtc. soll alles nicht im LAN sein >_>

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TAsitO Vagabund „Netzwerkstoarge“
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Was ist denn ein Stoarge.......

http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/default.asp
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KarstenW Vagabund „Netzwerkstoarge“
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Für Dateifreigaben verwendet Linux das NFS Protokoll ( von Unix).
NFS wird unter Windows nicht verwendet. Windowsnetzwerke verwenden heute das CIFS Protokoll und früher wurde das SMB Protokoll genutzt. Man kann unter Windows die SFU 3.5 installieren, welche man von Microsoft kostenlose (noch) bekommt:

http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/technologien/sfu/default.mspx

http://technet.microsoft.com/en-us/interopmigration/bb380242.aspx

Bei Windows Vista gibt es eine Version (welche ?) , die ebenfalls das NFS Protokoll von Unix/Linux unterstützt.

Du kannst alternativ Samba unter LInux installieren:

http://gertranssmb3.berlios.de/

http://gertranssmb3.berlios.de/output/

http://samba.sernet.de/

Ich persöhnlich halte nicht viel von Samba. Ich glaube auch das Samba im Netzwerk langsamer ist als NFS.

Für die Festplatte unter Linux würde ich ext3 empfehlen. ext3 ist stabil und fehlerfrei programmiert. Außerdem ist im aktuellen Linuxkernel ext4 aufgenommen worden. Man kann ext3 in ext4 umwandeln , ohne Neuinstallation.

Linux zu verwenden nur weil es kostenlos ist wird wahrscheinlich nichts. Der Lernaufwand ist wesentlich größer als bei Windows (wenn man keine Erfahrung mit Unix hat).

Der wichtigste Unterschied von Linux/Unix zu Windows ist die Flexibilität. Es gibt Linuxdistributionen wie Debian (nutze ich selbst), die man sich als Desktoprechner oder Internetserver einrichten kann und das alles mit der gleichen Version.





Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Vagabund KarstenW „Für Dateifreigaben verwendet Linux das NFS Protokoll von Unix . NFS wird unter...“
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Ja sorry, war gestern schon recht spät ^^

Naja also die Frage ist jetzt, was ich nun nehme. SMB habe ich jetzt auf nem "Server" drauf, das funktioniert soweit auch ganz gut, auch wenn es recht lange dauert bis man dieht was in dem Netzwerkordnern drin ist.

Gibt es noch ne andere Alternative? Windows wäre sicher einfacherer, nur ist das auch sinnvoll? Unten WIndows ist der FTP recht schwer zu setuppen und der SMTP sowie POP3 Server ist auch nicht wirklich schnell eingesetzt (bekomme einfach keine Mail von außen). Der Linux Mailserver den ich hatte der lief anstandslos.

Also, was ist sicher genug, schnell genug und vorallem was macht in einer Windows Umgebung mehr Sinn? (Alles XP Home, Vista Home)

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KarstenW Vagabund „Ja sorry, war gestern schon recht spät Naja also die Frage ist jetzt, was ich...“
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Wenn du Vista verwendest dann kannst du die SFU 3.5 vergessen, weil die SFU 3.5 nur mit Windows 2000 und Windows XP läuft.
Ich habe nur gelesen das bei irgendeiner Vista Version (Ultimate ?) NFS unterstützt wird. Du könntest versuchen von Hummingbird einen NFS Client unter Windows zu installieren. Kostet aber sehr viel Geld.

Also bleibt dir nichts anderes übrig als Samba unter Linux zu installieren.

Mit FTP Server kenne ich mich nicht aus. Es gibt mehrere FTP Server unter Linux. Als E-Mailserver habe ich mit Postfix gute Erfahrungen gemacht. Wenn man Postfix nur zu Hause (oder in einer kleinen Firma) einsetzt und keinen Internet E-Mailserver für einen Provider wie Arcor aufbauen will, dann ist die Konfiguration von Postfix sehr einfach (zumindest unter Debian). Von sendmail würde ich Abstand nehmen. Exim kenne ich nicht.

Wenn du willst , kannst du das Buch "Das Postfix Buch. Sichere Mailserver mit Linux (Broschiert) von Peer Heinlein " lesen.

http://www.amazon.de/Postfix-Buch-Sichere-Mailserver-Linux/dp/3937514503/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1226573579&sr=8-1

Ich nutze Windows nur als Zweitbetriebsystem . Für Netzwerke macht ein NFS Client (NFS Version 3 oder auch 4) unter Windows auf jeden Fall Sinn.
Microsoft wurde vor einiger Zeit gezwungen das Windows Netzwerkprotokoll offenzulegen. Dadurch können die Programmierer von Samba wahrscheinlich auch besseren Programmcode schreiben. Vielleicht wird Samba 4 besser.

PS: Hast du dich schon für eine Distribution entschieden ? Es gibt viele Distributionen für Einsteiger, SUSE , Ubuntu ...
Ich weiß nur nicht ob du den Lernaufwand betreiben willst. Du kennst ja nicht mal Linux als Desktopsystem und dann gleich einen Server ?
Server werden in der Regel in der Konsole konfiguriert und nicht mit Menüs auf einem Desktop wie du es von Windows kennst.





Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Vagabund KarstenW „Wenn du Vista verwendest dann kannst du die SFU 3.5 vergessen, weil die SFU 3.5...“
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Also LINUX als Desktopsystem in dem Sinne kommt nicht in Frage da ich gerne auch mal nen Stündchen mehr Spiele ^^ und nen Multiboot würde kaum Sinn machen da ich ja dann dauernd hoch- und runterfahren müsste.

Bisher hab ich ein Debian Server. Auf dem läuft Apache, MySQL, SMB und nen TeamSpeak ^^ Alles ganz easy, hat knapp ne Stunde gedauert, dann war das fertig.

Total blank bin ich bei Linux nicht, würde es nur nicht für den Desktopbetribe in Betracht ziehen ^^ Mein Lernwille ist uneingeschränkt ;) ich studier ja jetzt auch und da muss man leren - so schlimm ist das gar nicht, wenn man am Ende was mit anfangen kann. Darum lern ich in dem Sinne sowas sehr gern ^^

Ich bevorzuge eigentlich Debian. Würde aber auch Gentoo oder so verwenden, wenn es dafür einen guten Grund gibt ^^

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KarstenW Vagabund „Also LINUX als Desktopsystem in dem Sinne kommt nicht in Frage da ich gerne auch...“
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Wenn du dich mit Debin gut auskennst, kannst du auch Debian nutzen.
Ich habe Debian etch und lasse Postfix im Hintergund laufen.
Wenn du nur Postfix privat nutzen willst, ist die Konfiguration ganz einfach. Du mußt nur das Paket postfix installieren und kannst mit "dpkg-reconfigure postfix" eine einfache Konfiguration einrichten (die für zu Hause ausreicht). Wenn Postfix die E-Mail Adressen umschreiben soll (Die E-Mail Adresse bei deinem Provider lautet anderes als im lokalen Netzwerk) kannst du ganz einfach eine Datei canonical im Verzeichnis /etc/postfix/ anlegen, trägst die Adressen ein , welche umgeschrieben werden sollen und startest den Befehl "postmap /etc/postfix/canonical".
Danach gibt es eine neue Datei canonical.db im Verzeichnis /etc/postfix.

Beispiel:

cat /etc/postfix/canonical

user max.mustermann@t-online.de

Du mußt user mit deinem Namen ersetzen mit dem du dich im LAN einlogst.

Und ausßerdem mußt du noch die Variable "sender_canonical_maps = hash:/etc/postfix/canonical" in der Datei /etc/postfix/main.cf setzen.

So eine Konfigurationsdatei würde für zu Hause reichen, aber nicht für einen E-Mail Server bei einem Internetprovider wie Arcor:

cat /etc/postfix/main.cf
# See /usr/share/postfix/main.cf.dist for a commented, more complete version


# Debian specific: Specifying a file name will cause the first
# line of that file to be used as the name. The Debian default
# is /etc/mailname.
#myorigin = /etc/mailname

smtpd_banner = $myhostname ESMTP $mail_name (Debian/GNU)
biff = no

# appending .domain is the MUA's job.
append_dot_mydomain = no

# Uncomment the next line to generate "delayed mail" warnings
#delay_warning_time = 4h

# TLS parameters
smtpd_tls_cert_file=/etc/ssl/certs/ssl-cert-snakeoil.pem
smtpd_tls_key_file=/etc/ssl/private/ssl-cert-snakeoil.key
smtpd_use_tls=yes
smtpd_tls_session_cache_database = btree:${queue_directory}/smtpd_scache
smtp_tls_session_cache_database = btree:${queue_directory}/smtp_scache

# See /usr/share/doc/postfix/TLS_README.gz in the postfix-doc package for
# information on enabling SSL in the smtp client.

myhostname = Winkler.local
alias_maps = hash:/etc/aliases
alias_database = hash:/etc/aliases
myorigin = /etc/mailname
mydestination = Winkler.local, localhost.local, localhost
relayhost = [mail.arcor.de]
mynetworks = 127.0.0.0/8
mailbox_size_limit = 0
recipient_delimiter =
inet_interfaces = all
mailbox_command = procmail -a "$EXTENSION"
inet_protocols = ipv4
sender_canonical_maps = hash:/etc/postfix/canonical


Ich würde auf jeden Fall einen NFS Client unter Windows installieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Network_File_System

Für die Dateifreigaben unter Linux wird die Datei /etc/exports mit einem Editor bearbeitet:

cat /etc/exports

# /etc/exports: the access control list for filesystems which may be exported
# to NFS clients. See exports(5).
#
# Example for NFSv2 and NFSv3:
# /srv/homes hostname1(rw,sync) hostname2(ro,sync)
#
# Example for NFSv4:
# /srv/nfs4 gss/krb5i(rw,sync,fsid=0,crossmnt)
# /srv/nfs4/homes gss/krb5i(rw,sync)
#
/home Winkler3.local(rw,sync,nohide,no_root_squash,subtree_check)
/root Winkler3.local(rw,sync,nohide,no_root_squash,subtree_check)
/mnt/wechselfestplatte Winkler3.local(ro,sync,nohide,no_root_squash,subtree_check)


Bei Debian etch gibt es einen kernelbasierten NFS Server , welcher Filelocking unterstützt. Dazu mußt du das Paket nfs-kernel-server installieren. Für diesen NFS Server muß im Linuxkernel die Option für NFS Server aktiviert sein. Kannst du in der Datei /proc/config.gz (oder /boot/config.gz) überprüfen:

#
# Network File Systems
#
CONFIG_NFS_FS=y
CONFIG_NFS_V3=y
# CONFIG_NFS_V3_ACL is not set
# CONFIG_NFS_V4 is not set
# CONFIG_NFS_DIRECTIO is not set
CONFIG_NFSD=y <----NFS Server Version 3 ist aktiviert
CONFIG_NFSD_V3=y
# CONFIG_NFSD_V3_ACL is not set
# CONFIG_NFSD_V4 is not set
# CONFIG_NFSD_TCP is not set
CONFIG_LOCKD=y
CONFIG_LOCKD_V4=y
CONFIG_EXPORTFS=y
CONFIG_NFS_COMMON=y
CONFIG_SUNRPC=y
# CONFIG_RPCSEC_GSS_KRB5 is not set
# CONFIG_RPCSEC_GSS_SPKM3 is not set
CONFIG_SMB_FS=y
CONFIG_SMB_NLS_DEFAULT=y
CONFIG_SMB_NLS_REMOTE="cp437"
# CONFIG_CIFS is not set
# CONFIG_NCP_FS is not set
# CONFIG_CODA_FS is not set
# CONFIG_AFS_FS is not set
# CONFIG_9P_FS is not set

Du kannst auch selbst einen Kernel übersetzen und diese Option aktivieren, wenn sie im Standardkernel fehlt . Linux ist ja Open Source ;-).




Du kannst die richtigen IP Adressen in /etc/exports eintragen oder du kannst die Datei /etc/hosts für die lokale IP Adressen Auflösung bearbeiten:

cat /etc/hosts

127.0.0.1 localhost
192.168.0.2 Winkler.local Winkler
192.168.0.3 Winkler2.local Winkler2
192.168.0.5 Winkler3.local Winkler3


# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1 ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts

PS: Linux bietet bessere Desktopeigenschaften als Unix. Debian etch ist zur Linux Standard Base 3.1 kompatibel und Debian lenny wird zur LSB 3.2 kompatibel sein.









Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Vagabund KarstenW „Wenn du dich mit Debin gut auskennst, kannst du auch Debian nutzen. Ich habe...“
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Gut also Postfix hatte ich auch schonmal am laufen und das ging sogar sehr gut. Eigentlich rbauche ich es nur damit man mir über die Website ne Nachricht schreiben kann. Dann greif ich per POP3 darauf zu, das ist eben sehr praktisch ^^ Würde ja auch gern von der Site aus senden, aber dafür muss ich mich mals chlau machen wegen abdichten, die 2,50€ monatlich für ne SMTP Auth bei der Telekom is ja ganz ok. Aber ma schauen ^^

Da nur meion großer PC und der Server ne feste IP haben wäre das recht witzlos =( Mein dad will das nciht (kp, so is das bene :/) und darum wrüde er ne dynamische IP haben.

Für POSTFIX werde ich mir ein Buch kaufen, da gibt es ja unmengen ^^ Bei dem NFS bin ich mir noch nicht so sicher ob das klappt ôo Da mein Paps ebenfalls auf die Freigaben als Netzlaufwerke zugreifen können soll sehe ich da nen Problem da was drauf zu installieren ^^
"Never touch a running System - und schon gar nicht meins" is glaub ich so nen Lebensmotto von ihm ^^ Bis auf Samsba kommt keine Netzwerkfreigabe direkt mit Windows klar, oder?

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the_mic Vagabund „Gut also Postfix hatte ich auch schonmal am laufen und das ging sogar sehr gut....“
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Bis auf Samsba kommt keine Netzwerkfreigabe direkt mit Windows klar, oder?
Wenn schon kommt Windows mit nichts anderem klar :-) Allerdings kannst du ftp oder webdav direkt über die Netzwerkumgebung einbinden und fast wie Netzlaufwerke behandeln.
cat /dev/brain > /dev/null
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Vagabund the_mic „ Wenn schon kommt Windows mit nichts anderem klar :- Allerdings kannst du ftp...“
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Auf FTP reagiert der derzeitige Server sowohl im LAN als auch ausm Internet sehr, SEEEEEHR träge >_

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