Der Drucker hängt über USB an einem anderen Rechner im Netz. Ubuntu zeigt mir nach der Installation der Treiber Drucker bereit. Wenn ich ein Schriftstück drucken will "zuckt" der Drucker kurz, druckt aber nicht. Irgendwas fehlt da noch,aber was?
fbe
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Diese Canon Pixma Drucker sind GDI Drucker (werden auch als hostbased Drucker bezeichnet).
Das sind im Prinzip ganz einfache Drucker die NICHT in der Lage sind ihre Druckdaten selbst auszudrucken. Dazu muß ein Treiber ständig im Hintergrund laufen und den Druckkopf steuern. Ich weiß nur das es unter Windows Probleme mit diesen Druckern gibt, wenn sie an einem Printserver wie der Fritzbox oder an einem anderen Recher im Netzwerk angeschlossen sind.
Der Grund dafür dürfte sein das keine durchgehende Verbindung mit einem Kabel vorhanden ist und deshalb bekommt der Treiber keine Rückmeldung vom Drucker.
"Echte" Drucker haben eine eigene Druckersprache wie Postscript Level 3 oder PCL 3 / PCL6 und können ihre Daten selbst ausdrucken. Das Programm muß die Druckdaten nur in der jeweiligen Druckersprache formatieren und an den Drucker senden.
Beispiel HP Laserjet:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/ho/WF06b/2923-2929-2935-2935-2953-12166226-50684619.html
mit Duplex und eingebauten Printserver:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/ho/WF06b/2923-2929-2935-2935-2953-12166226-32442189.html?jumpid=oc_R1002_DEDEC-001_HP%20Color%20LaserJet%202605dn%20Printer&lang=de&cc=de
Du kannst nur versuchen diesen Drucker direkt am Linuxrecher anzuschließen und eventuell aus dem Internet einen Druckertreiber zu installieren.
Treiber gibt es hier:
http://openprinting.org/show_printer.cgi?recnum=Canon-PIXMA_iP4000
Da alle Programme unter Unix/Linux ihre Druckdaten im Postscriptformat erzeugen benötigt man unter Linux einen Drucker der als Druckersprache Postscript Level 3 kann . Oder der Hersteller programmiert einen guten Druckertreiber wie HP beispielsweise:
http://hplip.sourceforge.net/
Wie Karsten schon schrieb, hast Du einen GDI-Drucker, was bedeutet, dass diesem ein Chip fehlt. Das spart dem Hersteller Geld. Die Aufgaben dieses Chips übernimmt nun eine Software auf dem Rechner.
Konkret bedeutet das, dass Deine CPU die Daten für Deinen Drucker so aufbereitet, dass er diese direkt drucken kann.
Bei Drucker, die diesen Chip integriert haben, bleibt die CPU ganz cool und der Drucker erhält die Druckdaten nach einem üblichen Standard. Der Chip im Drucker kümmert sich dann selbst um die Umformung in das drucktaugliche Format.
Das Problem ist, dass Canon leider den Linux-Programmierern nicht bekannt gibt, wie dieser Drucker angesteuert wird. Könnten sie natürlich, machen sie aber nicht. Daher gibt es auch keinen Linux-Druckertreiber.
Doch falsch: Es gibt ihn!
1. Kannst Du den Linux-Treiber von der Firma Turboprint kaufen. Falls Du das vorziehst, kannst Du meine Lizenz günstig mir abkaufen, da ich mir einen HP besorgt habe, nachdem ich lange Zeit auch einen Canon hatte. Die Turboprint-Treiber funktionieren einfach sehr gut. Dann eine PN bitte.
2. Möglichkeit ist, dass Du auf die japanische Canon-Seite gehst und dort den japanischen Canon-Treiber für Linux herunterlädst und diesen installierst. Dann sollte er auch funktionieren.
Hier die Links:
Zu 1: http://www.turboprint.de (kostet 30 Euro)
Zu 2: ftp://download.canon.jp/pub/driver/bj/linux/ Anleitung ist hier: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=38995
Besten Gruß, tuxus
P.S.: Vielleicht genügt Dir auch der OpenSource-Gutenberg-Treiber aus Karstens Link. Auf der Seite beschreiben allerdings einige Nutzer Probleme mit der Auflösung beim CD-Druck, Probleme beim doppelseitigen Druck oder Probleme bei den Farben. Einfach mal testen.
Da der Einsatz nur vorübergehend ist, bis ich endlich die richtige Recovery CD von IBM bekomme, lohnt sich das nicht für mich. Hintergrund siehe hier: http://www.nickles.de/static_cache/538415673.html
fbe
Besorg dir eine Cooperate Version von Windows XP. Du hast eine gültige Serial von Microsoft gekauft. Du brauchst diese Cooperate Version nicht aktivieren.
Cooperate Versionen gibt es eigentlich nur für Firmen. Privatanwender dürfen diese Version gar nicht kaufen.
Ich denke mal wenn du solche Probleme hast, dann ist eine Cooperateversion auch gerechtfertigt. Deine Microsoftsteuer hast du schon bezahlt. Also ist im Grunde genommen diese Cooperate Version auch keine Raubkopie.
Diese GDI Drucker funktionieren unter Linux nicht richtig, weil Unixprogramme ihre Druckdaten im Postscriptformat erzeugen . Ghostscript muß diese Druckdaten erst noch konvertieren und niemand weiß genau wie das funktionieren muß.
PS: Canon produziert auch Postscriptdrucker. Diese Postscriptdrucker sind für Privatanwender zu teuer. Aber wenn man so einen Drucker in einer Firma einsetzt....
Postscriptdrucker funktionieren alle unter Linux. Man braucht nur noch die passende ppd Datei (Postscriptdruckerbeschreibungsdatei) vom Hersteller und keine Treiber.
Moin Karsten!
Cooperate gibt es nicht, das Teil heißt Corporate (Ende Klugscheiß) :-))
Eine Corporate braucht zwar nicht aktiviert werden, allerdings muss man für die Installation eine passende Serial haben - eine "einfache" Pro- oder Homeseriel reicht da nicht, damit läuft keine Corporate-Version. Ergo müsste sich fbe gleich eine vollkommen illegale Version incl. Corporate-Key aus dem Netz besorgen, und da fängt es an, kriminell zu werden. Dass er von irgendeiner Firma, welche eine Volumenlizenz hat, einen entsprechenden Key bekommt oder sich so einen besorgen kann, das halte ich eher für unwahrscheinlich. Die werden sich hüten, irgendwas zu riskieren.
Zudem ist es so, dass Corporate-Versionen mit Keys aus dem Netz bei Updates von MS als illegal erkannt werden. Somit bekommst du ständig den Hinweis, dass dein Windows illegal ist und du es legalisieren sollst - durch Kauf einer gültigen Version. Du siehst, so einfach ist es gar nicht, deinen Vorschlag in die Tat umzusetzen. Der Ärger ist da ganz einfach vorprogrammiert.....
Gruß
K.-H.
